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Nachrichten zu Wirtschaft, Unternehmen, Trends und Studien
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Suchmaschinen bevorzugte Informationsquelle für Einkäufer
[10.03.2007]
Eine IDC-Studie zum Kaufverhalten und den Informationsgewohnheiten von Kleinunternehmen kommt zu dem Ergebnis, dass Suchmaschinen unter Einkäufern bei Firmen mit 50 bis 250 Mitarbeitern die bevorzugte Informationsquelle sind.
Rund zwei Drittel der Befragten in Deutschland gaben Google und Co. als wichtigste Hilfe zur Entscheidungsfindung an. Mit 55 beziehungsweise 54 Prozent folgen Online-Fachmedien und Tipps von Kollegen auf den Plätzen zwei und drei. Gedruckte Fachzeitschriften sind in den letzten fünf Jahren in der Bedeutung stark abgefallen: Nur noch jeder Zweite nennt sie als bevorzugtes Medium.
Laut den Untersuchungsergebnissen scheinen Suchmaschinen auch über den gesamten Einkaufsprozess hinaus eine Schlüsselrolle zu spielen: 79 Prozent nutzen sie bei der Auswahl von Lieferanten, 71 Prozent beim Vergleich von Produkten und 59 Prozent bei der Auftragsvergabe und Kaufabwicklung. Für 57 Prozent der Befragten sind Suchmaschinen sogar noch nach dem Kauf essentielle Hilfsmittel, um beispielsweise Hersteller- und Serviceinformationen über das gekaufte Produkt abzurufen.

OECD-Prognosen 2006 - 2008
[15.01.2007]
Die OECD hat Prognosen für das Wirtschaftswachstum und die Inflation der verschiedenen Wirtschaftsräume im Vergleich zwischen 2006 und 2008 herausgegeben.
| Reales Wirtschaftswachstum | Inflationsraten | ||||
| 2006 | 2007 | 2008 | 2006 | 2007 | 2008 |
OECD-Raum | 3,2 | 2,5 | 2,7 | 2,2 | 2,2 | 2,1 |
USA | 3,3 | 2,4 | 2,7 | 2,9 | 2,6 | 2,6 |
Japan | 2,8 | 2,0 | 2,0 | - 1,0 | 0,2 | 0,6 |
| ||||||
Eurozone | 2,6 | 2,2 | 2,3 | 1,8 | 2,0 | 2,0 |
Deutschland | 2,6 | 1,8 | 2,1 | 0,7 | 1,7 | 1,2 |
Italien | 1,8 | 1,4 | 1,6 | 2,0 | 1,9 | 2,0 |
Österreich | 3,3 | 2,4 | 2,5 | 1,2 | 1,3 | 1,4 |
| ||||||
Großbritannien | 2,6 | 2,6 | 2,8 | 2,3 | 2,5 | 2,1 |
Schweiz | 3,0 | 2,2 | 2,0 | 0,9 | 1,0 | 1,3 |
| ||||||
China | 10,6 | 10,3 | 10,7 | 2,2 | 1,8 | 2,0 |
Indien | 8,0 | 7,5 | 7,0 | 5,0 | 5,5 | 5,2 |
Russland | 6,8 | 6,0 | 5,5 | 9,0 | 8,5 | 7,2 |
Die Wachstumsraten für Lateinamerika und Schwarzafrika werden für die gesamte Periode um 5 % geschätzt.
(Quelle: OECD)

Speditionen in AT erhöhen Tarife
[29.12.2006]
Die Transportpreise im österreichischen Stückgutverkehr sollen nach Auskunft des Zentralverbandes Spedition & Logistik um sechs bis acht Prozent steigen.
Die scheidende Präsidentin des Zentralverbandes Spedition und Logistik, Heidegunde Senger-Weiss, und ihr Nachfolger Friedrich Macher kündigten an, dass die österreichischen Spediteure ihren Kunden 2007 im Stückgutverkehr um sechs bis acht Prozent höhere Tarife als bisher berechnen werden.
Auf Grund eines Mengenzuwachses, der in manchen Relationen bis zu 40 Prozent erreiche, seien die LKW-Kapazitäten knapp, wodurch die Transportpreise kräftig ansteigen.
Zu den Laderaum-Engpässen habe auch ein Frächtersterben geführt: In diesem Jahr mussten 674 österreichische Transporteure Konkurs anmelden, deren Kapazitäten nun fehlen würden.

Elektronische LKW-Maut in Tschechien kommt ab Januar 2007
[29.12.2006]
LKW über 12 Tonnen müssen ab Neujahr in Tschechien Maut zahlen.
Tschechien führt pünktlich zum 1. Januar 2007 ein elektronisches Mautsystem ein. Darauf haben sich das österreichische IT-Spezialunternehmen Kapsch und das tschechische Verkehrsministerium geeinigt.
Die Maut gilt auf allen tschechischen Autobahnen und Schnellstraßen. Von der entfernungsabhängigen Maut sind alle LKWs betroffen, deren zulässiges Gesamtgewicht 12 Tonnen überschreitet. Für Fahrzeuge, die weniger wiegen, bleibt das bisherige Vignettensystem bestehen.
Mautpflichtig sind Autobahnen, Schnellstraßen und ausgewählte Straßen der ersten Ordnung, die mit einem „M“-Schild ausgezeichnet sind. Die Maut wird über das elektronische Fahrzeuggerät „premid“ abgebucht, über das die betroffenen LKW verfügen müssen. Die Maut beträgt durchschnittlich 4,05 Kronen je Kilometer (14 Eurocent).

Transportpreise in Deutschland konstant
[29.12.2006]
Trotz der weiter starken Nachfrage nach Frachtraum sind die Transportpreise in Deutschland im vierten Quartal 2006 nahezu konstant geblieben.
Der aktuelle VERKEHRSRUNDSCHAU-Index für die Transportpreise in Deutschland hat einen Wert von 108,32 Punkten erreicht und ist damit konstant auf hohem Niveau geblieben. Er hat sich über dem vorhergehenden Quartal kaum verändert, ist aber gegenüber dem vierten Quartal 2005 um 4,51 Prozent gestiegen.
Die Konstanz des Index im vierten Quartal dürfte mehrere Ursachen haben. Einerseits werden im Markt die Änderungen der Jahresentgelte diskutiert, während der Index sich auf das Quartal bezieht. Andererseits muss die Laderaumverknappung sich laut verschiedenen Untersuchungen nicht direkt auf den Transportpreis niederschlagen. Auch der kräftige Anstieg des Index um 3,77 Punkte im dritten Quartal dürfte damit zu tun haben, dass es im vierten Quartal einen eher verhaltenen Zuwachs gab.
In den Teilmärkten war die Entwicklung unterschiedlich: Während es bei den Raten für Komplettladungen keine großen Änderungen gab, ist der Index für Teilladungen leicht gesunken und für Paletten leicht gestiegen. Für die kommenden drei Monate rechnen 40,5 Prozent der Befragten mit steigenden Preisen. Auf das gesamte Jahr bezogen gehen 68 Prozent von einem höheren Preisniveau aus.
Ein Ende des Booms ist nicht in Sicht: Über die Hälfte der Befragten rechnet mit steigendem Güteraufkommen im nächsten Jahr. Entsprechend wollen die Logistikdienstleister ihre Kapazitäten kräftig erweitern.
(Quelle: ots/Verkehrsrundschau/Springer)

Capgemini Untersuchung
[26.11.2006]
Die Präsenz in BRIC-Staaten und Polen wird für Logistik-Dienstleister immer wichtiger, so das Fazit der Studie “Third-Party Logistics 2006” von Capgemini, dem Georgia Institute of Technology, DHL und SAP. Zugleich werden große Teile der Logistik-Budgets für Outsourcing vor allem von Basis-Dienstleistungen bereitgestellt.
Für Logistikdienstleister wird es darauf ankommen, ihre Kunden bei deren Engagements in den aufstrebenden Märkten durch Dienstleistungen rund um Transport, Lagerung und Zollabfertigung zu begleiten. In einer Untersuchung von Capgemini gemeinsam mit dem Georgia Institute of Technology, DHL und SAP nannten 1.430 weltweit befragte Supply Chain-Manager die BRIC-Staaten China (53,8 Prozent), Indien (34,5 Prozent), Russland (23 Prozent) und Brasilien (19 Prozent) sowie Polen (17 Prozent) als Top-Märkte für das künftige Wachstum ihrer Unternehmen. Für China stehen vor allem Export und Import von Waren oben auf der Agenda, gefolgt von der Auslagerung von Produktion an Drittanbieter aus China. In der überwiegenden Mehrheit möchten die Manager bei der Lösung der dabei aufkommenden Logistik-Herausforderung gerne mit ihren bestehenden Dienstleistern kooperieren. “Einer breiten geografischen Abdeckung mit hoher lokaler Präsenz in den Emerging Markets kommt also für die Logistik-Unternehmen eine große Bedeutung zu”, so Dr. Martin Raab, Leiter der Beratungssparte für die Logistikindustrie bei der Management- und IT-Beratung Capgemini.
Dienstleister bekommen größeren Anteil am Logistikbudget
Die Unternehmen in Westeuropa und Asien geben mit 64 bzw. 63 Prozent einen größeren Anteil ihres Budgets für externe Logistikdienstleister aus als Firmen in den USA und Lateinamerika (48/39 Prozent). Für die nächsten fünf Jahre rechnen die befragten Logistik-Manager aus den Unternehmen mit einem weiter steigenden Anteil bei Zuwachsraten zwischen 12 und 17 Prozent. “Doch hat sich in den vergangenen Untersuchungen immer wieder gezeigt, dass die tatsächlichen Steigerungsraten nicht mit den hohen Prognosen mithalten konnten”, so Raab. “Hier ist also das Wunschdenken der Manager was die Wachstumsgeschwindigkeit angeht wahrscheinlich größer als die Realität.”
Outsourcing noch meist auf Basisdienstleistungen beschränkt
Bei der Auftragsvergabe von Logistikdienstleistungen an Dritte handelt es sich immer noch in erster Linie um klassische Aufgaben: Transport (gesamt 90 Prozent, Westeuropa 95 Prozent), Lagerhaltung (74/76 Prozent) und Zollabfertigung (70/59 Prozent). Höherwertige Dienstleistungen werden deutlich seltener nachgefragt. In westeuropäischen Unternehmen sind die vor allem Leistungen wie Sendungs-Konsolidierung (50 Prozent), produktnahe Mehrwertleistungen (45 Prozent) oder auch Rückwärtslogistik (44 Prozent).
Insgesamt äußerten die Befragten eine recht hohe Zufriedenheit mit ihren Dienstleistern. Allerdings stimmten nur etwas mehr als die Hälfte der Befragten der Aussage zu, dass ihr Logistik-Provider ihnen neue und innovative Ansätze zur Steigerung der Effektivität zur Verfügung stelle. Martin Raab: “Zunächst einmal müssen die Logistikunternehmen ihre Hausaufgaben bei den Basisdienstleistungen machen und hohe Qualität zu akzeptablen Preisen liefern. Die Kür stellen die neuen, höherwertigen Dienstleistungen sowie Innovationen dar. Sie können zum wichtigen Unterscheidungskriterium gegenüber den Commodity-Dienstleistungen werden.”
IT-Fähigkeiten der Logistikanbieter noch nicht zufrieden stellend
Für den allergrößten Teil der befragten Logistik Manager (92 Prozent) gehören gewisse IT-Standards seitens ihrer Provider zum Pflichtprogramm. Knapp zwei Drittel der Auftraggeber unterziehen ihre Dienstleister vor Auftragvergabe sogar einer besonderen IT-Prüfung. Im Kontrast dazu steht die Zufriedenheit mit der tatsächlich gebotenen Informationstechnologie-Ausstattung: Lediglich 35 Prozent äußern sich hier positiv. “Für die Logistikanbieter wird dies zu einem wunden Punkt. Die künftigen Dienstleistungen und die Vernetzung mit Kundensystemen erfordern immer bessere Informationstechnologien. Eine integrierte IT-Plattform wird damit zu einem geschäftskritischen Faktor”, so Martin Raab. Die Top-5 der nachgefragten technologie-unterstützten Logistikdienstleistungen aus Unternehmenssicht sind: Lagerhaus-Management (65 Prozent), Transportmanagement (63 Prozent), Sendungs-Nachverfolgung und Ereignis-Management (63 Prozent), web-basierte Kommunikation (57 Prozent) sowie - mit etwas Abstand - Transportplanung (38 Prozent). Mit die höchsten Zuwachsraten für die künftige Nutzung erzielen dabei die drei letztgenannten Punkte. Jeweils rund 30 Prozent der befragten Logistik-Manager planen diese Services künftig zu nutzen. “Stark im Kommen, jedoch von niedrigem Niveau aus, ist RFID”, erläutert Martin Raab zu einem der durchaus umstrittenen Themen der Logistik. Nach Ergebnissen der Untersuchung nutzen derzeit 14 Prozent der Befragten diesen Service ihres Dienstleister, künftig möchten es weitere 56 Prozent tun.
Die Studie steht zum Download zur Verfügung.
(Quelle: Capgemini/ots)

Cemat - Ziele übertroffen
[26.11.2006]
Nach Veranstalterangaben haben rund 50.000 Besucher die Weltleitmesse für Intralogistik besucht, 2007 expandiert die Messe nach Indien.
Nach Angaben der Deutschen Messe AG fanden neben dem Trend-Thema Radio Frequency Identification die Ausstellungsgebiete Flurförderzeuge, Transportsysteme und Lagereinrichtungen besonderen Zuspruch bei den Besuchern. Von den Messegästen seien 48 Prozent mit konkreten Investitionsentscheidungen und etwa die Hälfte zum ersten Mal nach Hannover gekommen. Die Cemat wurde erstmals als eigenständige Weltleitmesse für Intralogistik durchgeführt. Die nächste Cemat soll vom 27. bis 31. Mai 2008 in Hannover stattfinden.
Zugleich expandiert die Intralogistikmesse 2007 nach Indien: Die erste CeMAT India findet vom 27. bis 30. November 2007 in Bangalore statt. Die Messe deckt alle Bereiche der Intralogistik ab – von der Förder- und Lagertechnik bis hin zur Verpackungs- und Kommissioniertechnik.

crossgate
[07.11.2006]
Integrierter ROI-Rechner zeigt Chancen durch EDI-Outsourcing.
Auf der neuen Homepage der crossgate AG (vormals indatex SCI GmbH), Spezialist für Datenaustausch und Cross Automation, finden interessierte Unternehmen mit dem ROI-Rechner innerhalb kürzester Zeit ihr Einsparungspotenzial durch die Automatisierung papierbasierter Ein- und Ausgangsprozesse heraus.
Papier ist nicht nur geduldig sondern auch teuer, denn Dokumente wie Lieferscheine, Eingangsrechnungen und Gutschriften verursachen jeweils direkte Folgekosten von bis zu 13 Euro. Durch den Umstieg auf eine elektronische Abwicklung können nicht nur die Prozesse nachhaltig optimiert, sondern diese Ausgaben auch deutlich reduziert werden. Das genaue Einsparungspotenzial für das eigene Unternehmen zeigt der ROI-Rechner von crossgate innerhalb weniger Minuten. Nur einige Angaben – etwa zur Anzahl der ein- und ausgehenden Dokumente oder den angeschlossenen Partnern – genügen, um das jeweilige Potenzial aufzuzeigen. “Mit diesem Serviceangebot wollen wir alle von den immensen Möglichkeiten überzeugen, die der Einsatz von EDI eröffnet”, erklärt Stefan Tittel, Managing Director bei crossgate.

SourcingParts und MFG.com haben China im Fokus
[02.11.2006]
Der Online-Marktplatz für Einkäufer und Lieferanten baut sein Büro in Shanghai aus.
Das Einkaufsvolumen für den chinesischen Markt wächst weiter rasant. SourcingParts, Mitglied der MFG.com Gruppe und Spezialist für die Ausschreibung und Beschaffung von direkten Produktionsgütern, erweitert daher seinen Standort in Shanghai. Ziel ist es, die stark wachsenden Aktivitäten der Kunden in China vor Ort zu unterstützen. Das Team im Shanghaier Büro besteht aus Experten, die praktische Tipps zu lokalen Geschäftspraktiken geben können. Zu den Aufgaben gehört zum Beispiel, Einkäufern aus Europa bei Ausschreibungen zu helfen und passende lokale Lieferanten zu finden. Außerdem pflegen sie den chinesischen Lieferantenstamm auf der Plattform, schulen die registrierten Lieferanten und werben neue Zulieferer an. Geplant ist die Mannschaft bis Ende 2007 von derzeit 11 auf 20 Mitarbeiter auszubauen. Das Büro wird von James Jin, Geschäftsführer von MFG.com China, geleitet.
Einer der Hauptvorteile der Plattform sourcingparts.com liegt in der Möglichkeit, auf die Erfahrungen der anderen Einkäufer zurückzugreifen. Lieferanten haben die Chance, Kontakte mit bereits bestehenden Einkäufern zu vertiefen oder neue Geschäftsbeziehungen aufzubauen. Die Plattform unterstützt inzwischen zehn Sprachen und beliebige Währungen. Damit entfällt die Sprachbarriere und der Einkäufer kann zum Bespiel eine Ausschreibung auf chinesisch abwickeln.
“China ist ein Markt mit vielen Möglichkeiten, aber es selbst erfahrene Kunden stoßen oft auf unerwartete Hindernisse. Wir wollen mit dem Ausbau des Büros in Shanghai erreichen, unseren Kunden mit einer lokalen Mannschaft vor Ort noch mehr Unterstützung zu bieten”, sagt Paul de La Rochefaucauld, CEO von SourcingParts. (ots)

CeBIT 2007 mit neuem Konzept für Auto ID-/RFID-Schwerpunkt
[02.11.2006]
Die CeBIT 2007 wird mit dem neuen “Auto ID/RFID Solutions Park” den erstmals in 2006 mit großem Erfolg angebotenen Auto ID-/RFID-Ausstellungsschwerpunkt konzeptionell weiterentwickeln.
Der “Auto ID/RFID Solutions Park” soll auf einzelnen und frei zugänglichen Themeninseln branchenübergreifende Lösungen transparent und anschaulich präsentieren. Branchenschwerpunkte bilden neben der Konsumgüterindustrie Bereiche wie die Automobilherstellung und ihre Zulieferindustrie (Automotive), Luftfahrtindustrie (Aviation), Gesundheitssektor, Pharmaindustrie und Containerlogistik. Das Spektrum umfasst dabei die komplette Auto-ID-Welt: So werden neben RFID auch komplementäre Technologien wie 2D-Barcode dargestellt. Ziel des neuen Konzepts ist, ein breites Spektrum an Möglichkeiten abzubilden, mit denen Auto ID-/RFID-Technologien heute oder in Zukunft erfolgreich eingesetzt werden können - von der Handelslogistik bis hin zum Flugzeugbau.
Im Zentrum des “Auto ID/RFID Solutions Park” werden Anwendungen und ihre branchentypischen Geschäftsprozesse stehen. Aussteller zeigen, in welcher Weise ihre Technologien, ihre Hardware, Software und Dienstleistungen zur Verbesserung der industriellen Prozesse beitragen. Der “Auto ID/RFID Solutions Park” wird dabei so transparent gestaltet sein, dass sich die Besucher mit Spannung von einem Branchensegment zum anderen begeben können, denn viele Auto ID-/RFID-Anwendungen haben branchenübergreifende Relevanz, wie beispielsweise:
- der elektronische Lebenslauf (ePedigree) sowie der Schutz vor Fälschungen bei Markenprodukten, Ersatzteilen oder Medikamenten,
- die Behälterverfolgung für Mehrwegtransportverpackungen im Handelssektor, für Karosserieständer im Automotive-Bereich oder für Triebwerksständer im Aviation-Umfeld sowie
- das Asset-Management mit dem Ziel, Transparenz in die beweglichen Güter und damit in die Finanzberichterstattung der Unternehmen zu bringen.
“Es ist für die RFID-Industrie wichtig, dass die gesamte Breite der Möglichkeiten der Technologie - von den Anwendern in Handel und Logistik über die Chiphersteller bis hin zu Technologieanwendern, Hardware- und Software-Anbietern sowie Systemintegratoren - gezeigt wird”, sagt Andrea Huber, Geschäftsführerin Informationsforum RFID e. V. Zentrale Anlaufstelle und Drehscheibe für den intensiven Meinungsaustausch mit Experten aus Wirtschaft und Forschung ist das “CeBIT Forum Auto ID/RFID” im Zentrum des “Auto ID/RFID Solutions Park”. An allen Messetagen werden praxisnahe Vorträge und Dialogrunden angeboten, in denen sich interessierte Besucher mit ihren speziellen Fragen an die Spezialisten wenden können. Dazu gehören auch Fragen rund um den Verbraucher- und Datenschutz und zur Bedeutung des Einsatzes der RFID-Technologie in globalen Logistikketten.
(Quelle: ots/Deutsche Messe AG)

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