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Nachrichten zu Wirtschaft, Unternehmen, Trends und Studien


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Karrierechance Einkauf

[20.08.2008]

A.T. Kearney sieht im Berufsbild Einkauf für Hochschulabsolventen und Young Professionals weitreichende Karrierechancen.

Eine aktuellen Untersuchung der Managementberatung A.T. Kearney sieht großen Bedarf und interessante Karrierechancen im Bereich Einkauf. Demnach gibt es derzeit in der Beschaffung über 6.000 offene Stellen in Führungspositionen in europäischen Unternehmen und im öffentlichen Sektor. Da die Unternehmen den Stellenwert des Einkaufs für das betriebswirtschaftliche Gesamtergebnis immer stärker gewichten, nimmt die Bedeutung des Einkaufs stark zu.

Laut A.T. Kearny spiegelt sich dies nicht nur in der Zahl der offenen Stelen, sondern auf in den Stellenbeschreibungen wider. Zu dem erweiterten Aufgabenbereich des Beschaffungsmanagements zählen nicht mehr nur Lieferantenmanagement und Kostenreduzierung, sondern insbesondere auch die Bereiche Nachhaltigkeit, Supply Risk Management, externe Innovation sowie das Erweitern der Wettbewerbsvorteile über den Kostenfokus hinaus. Deren Bedeutung wird bis 2010 und darüber hinaus immer mehr an Bedeutung gewinnwn.

Für die Untersuchung von A.T. Kearney wurden Einkaufsvorstände (CPO) europäischer Unternehmen befragt. Jules A. Goffre, Vice President bei A.T. Kearney und Leiter des Beratungsfeldes Strategisches Beschaffungsmanagement über die Kernergebnisse der Untersuchung: “Die Aufgabenbereiche und die Positionierung der Beschaffung in den Unternehmen haben sich in den letzten beiden Jahrzehnten ständig weiterentwickelt. Auch wenn viele mit Beschaffung noch das eher negative Image eines Einkäufers verbinden, der traditionell als ’Kostendrücker’ oder ’Lieferantenquäler’ bekannt war, wird die Beschaffungsfunktion inzwischen immer mehr als Top-Managementaufgabe wahrgenommen und respektiert.”

(Quelle und weitere Informationen: A.T. Kearney)


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Kirchen für nachhaltigen Einkauf

[08.06.2008]

Beschaffungswesen soll auch ökologischen und sozialen Kriterien standhalten.

Die christlichen Kirchen sind als zweitgrößter Arbeitgeber Deutschlands eine wirtschaftliche Macht. Wenn sie mit ihren Gemeinden, Bildungshäusern, Verwaltungen, diakonischen und caritativen Einrichtungen für Energie, Büro, Großhaushalt, Transport und Verkehr sowie Gebäudetechnik einkaufen gehen, könnten sie Standards setzen - auch ökologische und soziale. Um die vielfach noch schlummernde Nachfragemacht für nachhaltige Produkte und Dienstleistungen zu wecken, wurde heute unter dem Titel “Zukunft einkaufen - glaubwürdig wirtschaften” ein ökumenisches Projekt gestartet, das die Beschaffung in Kirchen nachhaltiger machen will. “Wir hoffen, so eine nachhaltige Qualifizierung der Einkäufer zu bewirken und langfristig auch dem privaten Konsum einen nachhaltigen Stempel aufzudrücken”, sagt Dr. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), die das Projekt mit knapp 400.000 Euro fördert.

Initiiert worden sei das Projekt von den Umweltbeauftragten der Evangelischen und Katholischen Kirche in Deutschland, so Gesamt-Projektleiter Pfarrer Klaus Breyer, Umweltbeauftragter der Evangelischen Kirche von Westfalen. In Kooperation mit der Wirtschaftsgesellschaft der Kirchen in Deutschland (WGKD) solle die Beschaffung in den Kirchen nachhaltig ausgerichtet werden. Ziel sei es, professionelle Beschaffer in kirchlichen Einrichtungen und engagierte Kirchenmitglieder zu motivieren, ökologisch und “fair” einzukaufen. “Das Projekt ‘Zukunft einkaufen’ soll einen Beitrag leisten, den gegenwärtigen ökologischen Herausforderungen zu begegnen, indem das Prinzip Nachhaltigkeit im kirchlichen Handeln stärker als bisher verankert wird”, ergänzt DBU-Generalsekretär Brickwedde.

“Mit unserem Projekt wollen wir dieses große kirchliche Nachfragepotenzial für die Beschaffung nachhaltiger Produkte und Dienstleistungen aktivieren. Wir wollen so einen wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz leisten und darüber auch den Markt für ökofaire Produkte stärken. Eine glaubwürdig wirtschaftende, ökofair beschaffende Evangelische und Katholische Kirche in Deutschland, das ist unser Ziel”, betont Breyer. “Wir wollen dabei auch die Brücke von der Beschaffung der Kirchengemeinde zum privaten Konsum unserer Kirchenmitglieder schlagen. Die Kirche kann hier eine große Vorbildfunktion haben.”, ergänzt Thomas Kamp-Deister, Umweltreferent der Diözese Münster und Projektleiter für die katholische Kirche.

In zehn kirchlichen “Testregionen” soll deutschlandweit zunächst das Beschaffungsverhalten analysiert werden, um es anschließend unter ökologischen und sozialen Kriterien nachhaltig auszurichten. Gleichzeitig soll es auch um den wirkungsvolleren Einsatz von Produkten und Energieträgern sowie die Umsetzung von Einsparmöglichkeiten gehen.

Zentrales Informationsmedium für die Kirchen ist das Portal “Zukunft einkaufen - ökofaire Beschaffung” ( http://www.zukunft-einkaufen.de ) auf der Plattform der “Wirtschaftsgesellschaft der Kirchen in Deutschland” (WGKD). Rainer Gritzka, Geschäftsführer der WGKD, erwartet, dass sich das Nachfrage- und Angebotsverhalten für nachhaltige Produkte durch den Aufbau des ökofairen Segmentes auf der zentralen kirchlichen Beschaffungsplattform verbessern wird.

(Pressemeldung, Deutsche Bundesstiftung Umwelt BDU)


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Serienreife für Fertigung von Kunststoffpaletten erreicht

[08.06.2008]

Markt für Transportverpackungen in Bewegung, ökologische Gründe für Ablösung der Holzpalette.

Der Trend bei Paletten geht in Richtung Kunststoff. Jährlich werden weltweit rund 850 Millionen Paletten gefertigt,  wovon   derzeit   nur   rund   3% Kunststoffpaletten sind.  Die Einsatzbereiche reichen von der   Pharma-, Kosmetik-,  Nahrungsmittel-  und   Elektronikindustrie   bis   hin   zu temperatursensitiven und hochwertigen Gütern sowie der Luftfracht.

Nach fast 2-jähriger Entwicklungsarbeit hat die erste vollautomatische HIRSCH Palettenproduktionsanlage die Serienreife erreicht. Ab sofort können komplett ummantelte Polystyrol-Paletten (z.B. im Euro-Paletten-Format 1200x800x150 mm) mit einem Eigengewicht von max. 10 kg am Stammsitz in Glanegg hergestellt werden. Diese Palettengeneration kann als 4-Wege-Palette (d.h. die Palette lässt sich von allen Seiten mit sämtlichen Flurförderzeug-Modellen aufnehmen) für Lasten bis zu 1.000 kg oder als 2-Wege-Palette (von 2 Seiten aufnehmbar) für Regallagerung geringerer Lasten zum Einsatz kommen.

Zur Erweiterung der möglichen Einsatzbereiche dieser einzigartigen Produktionstechnologie wurde auch bereits der Prototyp einer 4-Wege-Palette mit geschlossenem Deck und einer Regalfähigkeit bis zu 1.000 kg entwickelt. Zur Serienreife soll diese in den kommenden Monaten gelangen.

Alle HIRSCH Paletten bestehen ausschließlich aus Polystyrol und sind deshalb einfach und zu 100% recyclebar. Gegenüber Produkten mit vergleichbaren Leistungsparametern wird durch das geringe Eigengewicht der HIRSCH Palette eine Gewichtseinsparung von über 50% erzielt, wodurch neben einer Reihe von Vorteilen insbesondere Fracht- und Handlingkosten reduziert werden können.

(ots/Hirsch, PM)


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“Verkehrspilot” für Österreich

[13.05.2008]

Pilotprojekt von ÖBB-Personenverkehr AG, ASFINAG und Austro Control erlaubt intermodale Reiseplanung in Echtzeit.

Das “Verkehrspilot” getaufte System liefert Geschäfts- und Privatreisenden in Echtzeit Informationen zu Tür-zu-Tür-Verbindungen mit Bahn, Auto oder Flugzeug.

Erstmals ist es möglich, eine Reise mit diesen drei Verkehrsträgern (intermodal) in, nach und aus Österreich zu planen. Dieser neue Dienst wird in der Pilotphase, die bis Ende 2008 dauert, unter http://www.oebb.at, http://www.asfinag.at sowie http://www.austrocontrol.at angeboten.

In der Pilotphase werden zwei Dienste angeboten: Einerseits eine Tür-zu-Tür Auskunft im Internet, andererseits die Abfragemöglichkeit von aktuellen Verkehrsinformationen per e-Mail. Der intermodale Routenplaner greift dabei sowohl auf die aktuellen Fahrpläne der ÖBB zurück, als auch auf Verkehrsmeldungen der ASFINAG und Änderungen im Flugverkehr, die von Austro Control zur Verfügung gestellt werden. Deshalb ist es erstmals möglich, aktuelle und verknüpfte Verbindungen (z.B. mit der Bahn zum Flughafen) als Text und Grafik darzustellen. Dadurch wird vor allem die Anreise zu größeren Veranstaltungen erleichtert.

Eine mobile Version des Dienstes steht ab Sommer zur Verfügung. Dann können die Informationen unterwegs bequem vom Handy oder PDA abgerufen werden.


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Global Relocation Trends Survey

[13.05.2008]

Trotz finanzieller Besorgnis auf den Weltmärkten bleiben Mitarbeiter-Auslandseinsätze auf Rekordniveau.

Der Global Relocation Trends Survey 2008 zeigt, dass die Mehrheit der Unternehmen optimistisch bleiben und vorhaben, mehr Mitarbeiter auf Auslandseinsätze zu entsenden, gleichzeitig aber die Kosten zu reduzieren; Familienangelegenheiten bleiben wichtigste Sorgen der Mitarbeiter.

Trotz einer wirtschaftlichen Verlangsamung bleibt eine überwältigende Mehrheit von multinationalen Unternehmen äusserst optimistisch hinsichtlich der weltweiten Aussichten für ihre Geschäftstätigkeit und sagt, sie hätten vor, in den nächsten Monaten mehr Mitarbeiter auf Auslandseinsätze zu entsenden. Dies geht aus der neuen Global Relocation Trends Survey hervor, die jährlich von den GMAC Global Relocation Services veröffentlicht wird.

Die weltweite Studie unter 154 multinationalen Firmen ergab, dass 68 Prozent der Unternehmen ihre Anstrengungen in Bezug auf die Auslandsentsendung von Mitarbeitern intensivieren. Von diesen sagen 95 Prozent, sie planten entweder die Anzahl an zu verlagernden Mitarbeitern zu erhöhen oder auf dem gleichen Niveau zu halten, wie letztes Jahr. Lediglich 5 Prozent erwarten 2008 einen Rückgang der Anzahl an verlagerten Mitarbeitern. Die Unternehmen, die an der neuesten Studie teilnahmen, verwalten weltweit insgesamt eine Mitarbeiterpopulation von 4,3 Millionen.

Laut den GMAC Global Relocation Services sei der Optimismus angesichts der drohenden Rezession in den Vereinigten Staaten beeindruckend. Dies wird kompensiert durch den boomenden Markt in China und die ständige Expansion der Europäischen Union, was einen breiten und relativ offenen Marktplatz für den Handel geschaffen hat, an dem etwa 500 Mio. Menschen beteiligt sind.

Dennoch müssen sich die Unternehmen globalen, wirtschaftlichen Herausforderungen stellen. Trotz dieses voraussichtlichen Wachstums gab die Mehrheit der Unternehmen (58 %) an, dass diese ihre Ausgaben für internationale Einsätze wegen der wirtschaftlichen Bedingungen einschränken werden. Von den Unternehmen, die ihre Kosten reduzieren, gaben 29 % der Befragten - der höchste Prozentsatz, seit die Studie dieses Thema erhoben hat - an, dass sie die strategischen Angebote und finanziellen Anreize für die verlagerten Mitarbeiter einschränken.


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Bedeutung erkannt, aber schlecht organisiert

[13.05.2008]

Accenture Studie zu Innovationen zeigt Nachholbedarf deutscher Unternehmen.

Nur ein Viertel der deutschen Unternehmen bündeln die Verantwortung für Innovationen in der Hand eines Vorstandsmitglieds. Dabei wird die Innovationsbereitschaft und -fähigkeit immer wichtiger, um im globalen Wettbewerb zu bestehen: in der zunehmend multipolaren Welt konkurrieren neue Wirtschaftszentren wie Indien oder China mit traditionellen Industrienationen - und überholen sie beim Management von Innovationen. Klare Verantwortlichkeiten auf Vorstandsebene, eine schnellere Umsetzung von Ideen in marktfähige Produkte und eine unterstützende Unternehmenskultur sind wichtig für einen erfolgeichen Innovationsprozess. Das ist das Ergebnis einer Studie der Economist Intelligence Unit, die im Auftrag des Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleisters Accenture durchgeführt wurde. Befragt wurden Führungskräfte in den USA, Großbritannien, Kanada und Deutschland.

Deutsche Unternehmen sind in besonderem Maße von Innovationen abhängig. 70 Prozent der Befragten deutscher Firmen gaben an, dass die Unternehmensstrategie ganz oder größtenteils auf Innovationen und Innovationsfähigkeit basiere. Zum Vergleich: Nur 58 Prozent der Spitzenmanager von britischen Unternehmen messen Innovationen die gleiche Bedeutung bei. Trotzdem kümmert sich in nur rund 26 Prozent (USA: 35 Prozent) der deutschen Unternehmen ein Chief Innovation Officer oder ein anderes Vorstandsmitglied um das Innovationsmanagement. Besonders auffällig ist in deutschen Unternehmen eine Tendenz zur Dezentralisierung dieser wichtigen Aufgabe: In über der Hälfte (54 Prozent) der Unternehmen ist das Innovationsmanagement auf eine Vielzahl von Managern unterhalb der Vorstandsebene verteilt.

Dabei legt die Studie nahe, dass die Ernennung eines Chief Innovation Officers größere Innovationserfolge verspricht. Unternehmen, die eine solche zentrale Position im Vorstand einrichten, schätzen ihre Wettbewerbsfähigkeit sehr viel höher ein als Firmen, in denen die Verantwortlichkeit für Innovation undifferenziert verteilt ist. 40 Prozent der Befragten, die ihre Firma in Bezug auf Innovationen als der Konkurrenz überlegen ansehen, beschäftigten einen Chief Innovation Officer. “Ein erfolgreicher Chief Innovation Officer macht intern und extern den Weg frei und sorgt für einen wirkungsvollen, zeitnahen und kosteneffektiven Innovationsprozess”, beschreibt Dr. Stephan Scoltissek, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Accenture Deutschland, Österreich und Schweiz, die zentralen Aufgaben. Barrieren sind beispielsweise eine ausschließliche Fokussierung auf kurzfristige Finanzergebnisse oder das Fehlen einer fruchtbaren Innovationskultur.

“Innovation sind ein zentraler Erfolgsfaktor und damit Chefsache”, fordert Dr. Stephan Scholtissek zudem. Ziele vorzugeben und einen Verantwortlichen für das Innovationsmanagement zu benennen, seien aufgrund der stetig wachsenden Bedeutung nicht ausreichend. “CEOs müssen den Innovationsprozess in ihrem Unternehmen aktiv begleiten, um die gewünschte Innovationsfähigkeit zu erreichen.”

Weitere Ergebnisse der Studie

  • Fast zwei Fünftel (39 Prozent) der Befragten deutscher Unternehmen identifizierten den Wandel in der Innovations-/Unternehmenskultur als große Herausforderung der kommenden zwei Jahre. Nur ein Viertel (26 Prozent) der Repräsentanten von US-Unternehmen teilen diese Ansicht. Auch die Schwierigkeiten bei der Voraussage von Trends bereitet den deutschen Firmen überdurchschnittlich häufig Kopfzerbrechen. Fast ein Viertel (23 Prozent) nannte dies als große Innovationsherausforderung, während dies nur 14 Prozent der Befragten von britischen Firmen so sehen.
     
  • Nur 15 Prozent aller Befragten sind mit der Fähigkeit ihres Unternehmens, Ideen in marktfähige Produkte und Dienstleistungsangebote umzusetzen, “sehr zufrieden”. Dies führt auch mit 29 Prozent die Liste von Herausforderungen bezüglich Innovation an, gefolgt von der Entwicklung einer angemessenen Durchführungsstrategie für Innovationen (26 Prozent).
     
  • Nach Nordamerika sehen die Befragten Asien als die innovativste Region der Welt an - noch vor Europa. Die Umfrageteilnehmer wurden nach ihrer Einschätzung bezüglich der Innovationskraft unterschiedlicher Regionen befragt, unabhängig davon, ob ihr Unternehmen dort ansässig ist. Die Befragten in deutschen Unternehmen bezeichnen Asien-Pazifik (34 Prozent) als innovativer im Vergleich zu ihrer Heimatregion Westeuropa (23 Prozent).
     
  • Innovationen werden von den Befragten aus Einzelhandel, Informationstechnologie, Medien/Verlagswesen oder Unterhaltungsindustrie eine große Bedeutung beigemessen. Weniger bedeutend sind Innovationen für die Vertreter von Logistik, Luft- und Raumfahrt oder Verteidigung. Mehr als die Hälfte (54 Prozent) der Befragten aus dem Einzelhandel zeigen sich “sehr zufrieden” mit dem Innovationsprozess in ihrer Firma.

Die Ergebnisse der Innovationsstudie bestätigen das Phänomen der multipolaren Welt und ihre wirtschaftlichen Konsequenzen: Die globale Wirtschaftsmacht geht nicht mehr exklusiv von den USA, Westeuropa und Japan aus, sondern verteilt sich zusätzlich auf eine wachsende Zahl von aufstrebenden Schwellenländern wie Indien, China oder Brasilien. Die Unternehmen aus diesen Newcomer-Regionen beteiligen sich immer erfolgreicher am Wettlauf um Innovationen. “Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Unternehmen der systematischen Planung, Umsetzung und Kontrolle von Innovationen mehr Aufmerksamkeit widmen als bisher und dabei die Zusammenarbeit mit Konsumenten, Zulieferern und innerhalb der eigenen Organisation verbessern”, so Dr. Stephan Scholtissek.

Zur Studie

Die Economist Intelligence Unit befragte im vergangenen Jahr 601 Führungskräfte von großen Unternehmen in Nordamerika und Europa für die Studie “Innovation - The next wave”. Befragt wurden Chief Executive Officers, Chief Financial Officers und andere Vorstandsmitglieder sowie Vertreter des gehobenen Managements. Alle beteiligten Firmen erwirtschaften einen jährlichen Ertrag über 750 Mio. USD, fast zwei Drittel der Unternehmen erlösen mehr als 5 Mrd. USD im Jahr. Der Großteil der Studienteilnehmer stammt aus den USA (58 Prozent), gefolgt von Großbritannien (16 Prozent), Deutschland (15 Prozent) und Kanada (11 Prozent). Die Unternehmen der befragten Führungskräfte gehören den folgenden Brachen an: Finanzdienstleistungen, Technologie, Energie, Logistik, Luft- und Raumfahrt, Verteidigung, Medien und Unterhaltung, verarbeitende Industrie und hochwertige Dienstleistungen.

Über Accenture

Accenture ist ein weltweit agierender Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleister. Mit dem Ziel, Innovationen umzusetzen, hilft das Unternehmen seinen Kunden durch die gemeinsame Arbeit, leistungsfähiger zu werden. Umfangreiches Branchenwissen, Geschäftsprozess-Know-how, internationale Teams und hohe Umsetzungskompetenz versetzen Accenture in die Lage, die richtigen Mitarbeiter, Fähigkeiten und Technologien bereit zu stellen, um so die Leistung seiner Kunden zu verbessern. Mit rund 178.000 Mitarbeitern in 49 Ländern erwirtschaftete das Unternehmen im vergangenen Fiskaljahr (zum 31. August 2007) einen Nettoumsatz von 19,7 Milliarden US-Dollar.

(Quelle: ots/Accenture)


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E-Commerce-Leitfaden für Einsteiger und alte Hasen erschienen

[06.03.2008]

Konsortium legt kostenlosen E-Commerce-Leitfaden für den erfolgreichen Online-Handel auf.

Ein Konsortium bestehend aus fünf namhaften Lösungsanbietern für den Online-Handel und dem Forschungsinstitut ibi research an der Universität Regensburg hat einen Leitfaden für den erfolgreichen elektronischen Handel zum kostenlosen Download bereitgestellt. Die Anbieter atriga, ConCardis, LUUPAY, Saferpay und xt:Commerce bündeln im Projekt „E-Commerce-Leitfaden“ ihr Know-how und ihre Erfahrungen, um zusammen mit dem Forschungsinstitut ibi research Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um den elektronischen Handel zu geben.

Der Leitfaden ist ein Nachschlagewerk für alle, die im Online-Handel aktiv sind oder in diesem Bereich aktiv werden möchten. “Der E-Commerce-Leitfaden gibt einen sehr guten Überblick darüber, wie Händler ihren Kunden ein möglichst attraktives und gleichzeitig sicheres Internet-Angebot zur Verfügung stellen können“, so Prof. Dr. Dieter Bartmann, der mit seinem Team federführend an der Erstellung des E-Commerce-Leitfadens beteiligt war.

Der kostenlos erhältliche Leitfaden beinhaltet neben Themen wie der Auswahl einer geeigneten Shop-Software oder rechtlichen Pflichten auch bisher weniger beachtete, aber in der Praxis sehr wichtige Themenfelder:

  • sichere elektronische Zahlungsabwicklung,
  • effizientes Risikomanagement,
  • konsequentes Inkasso- und Forderungsmanagement sowie auch der
  • Verkauf ins Ausland.

Die Inhalte wurden sowohl in schriftlich ausgearbeiteter Form als auch in Form von Checklisten, Tabellen, grafischen Übersichten und anhand eines Fallbeispiels, das die Auswirkungen unterschiedlicher Maßnahmen auf den Gewinn eines fiktiven Händlers veranschaulicht, aufbereitet.

Den Leitfaden kann auf e-commerce-leitfaden.de herunterladen werden.


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Selbstregulierung für RFID-Technologie

[06.03.2008]

Deutsche Bundesregierung empfiehlt, derzeit auf eine gesetzliche Regelung zu verzichten. RFID-basierte Verarbeitung personenbezogener Daten werde mittelfristig kaum über das hinausgehen, was heute bereits anderweitig üblich ist.

In ihrem aktuellen Bericht zu den Aktivitäten, Planungen und zu einem möglichen gesetzgeberischen Handlungsbedarf in Bezug auf die datenschutzrechtlichen Auswirkungen der RFID-Technologie hat die deutsche Bundesregierung empfohlen, zum gegenwärtigen Zeitpunkt auf eine gesetzliche Regelung zu verzichten und dem Markt zunächst die Chance zur Selbstregulierung zu lassen.

Begründet wird dies damit, dass dieie zu erwartende RFID-basierte Verarbeitung personenbezogener Daten mittelfristig kaum über das hinausgehen werde, was heute bereits über Kunden- und Kreditkarten, Barcode und Überwachungskameras möglich - und üblich - ist. Insofern sieht die deutsche Bundesregierung keinen aktuellen Handlungsbedarf.

Gegen eine momentane gesetzgeberische Regulierung von RFID spreche zudem der noch offene europäische Rechtsrahmen. Deutschland sei derzeit - neben Frankreich und Großbritannien - Vorreiter bei der Entwicklung, Erprobung und Umsetzung von Anwendungen mit RFID-Chips. Für deutsche Hersteller von RFID-Komponenten werde bis 2010 eine Umsatzsteigerung auf etwa 1,4 Mrd. Euro Gesamtumsatz (2006: ca. 914 Mio. Euro) prognostiziert. Eine einseitige Regulierung könnte für deutsche Unternehmen im internationalen Wettbewerb Nachteile bedeuten.

Daten- und Verbraucherschützer kritisieren an der RFID-Technologie, dass durch die automatische und sichtkontaktlose Art der Datenübertragung vom Chip zum Lesegerät oftmals nicht erkennbar sei, wann, wo und in welchem Umfang personenbezogene Daten verarbeitet würden. Die Bundesregierung will hier zunächst beobachten, ob die Anforderungen an den Datenschutz auch durch eine zeitnah abzuschließende Selbstverpflichtung der Wirtschaft gewahrt werden können und welche Anwendungen sich im Endkundenbereich konkretisieren. Wenn keine Einigung zwischen Wirtschaft und Verbraucherschutzverbände zustande käme, müsse geprüft werden, ob nicht doch sensible Bereiche wie die Deaktivierung der RFID-Chips gesetzlich geregelt werden müssten.

Der gesetzlicher Handlungsbedarf soll erneut geprüft werden, wenn sich konkrete Anwendungen beim Endkunden ergeben, RFID sich im Alltag der Verbraucher weiter etabliert oder ein EU-Rechtsrahmen vereinbart wird. Die technikneutrale Konzeption des Bundesdatenschutzgesetzes BDSG soll aber nicht angetastet werden, da sie sich bewährt habe.

Mitteilung des Bundestages (PDF)


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Erstmals seit Langem stecken Dienstleister zurück

[05.02.2008]

Der Einkaufsmanagerindex Deutschland, den das britische Forschungsinstitut NTC monatlich erhebt, ist im Januar 2008 um zwei auf 49,2 Punkte gefallen.

Damit liegt der Wert erstmals seit viereinhalb Jahren unter der Marke 50, unterhalb derer der Index eine rückläufige Geschäftsentwicklung signalisiert. Dazu haben vor dem Hintergrund der Vertrauenskrise die Finanzdienstleister einiges beigetragen, aber auch in anderen Branchen wachsen die Geschäfte nicht mehr und die Auftragspolster werden kleiner.


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Suchmaschine für das Business Web online

[16.01.2008]

Unter Infometrics.de  ist die Beta-Version einer vertikalen Internet Suchmaschine mit Spezialisierung auf Firmeninformationen online gegangen.

Infometrics bezeichnet sich als die erste vertikale Volltext-Suchmaschine für die Recherche nach Informationen über Firmen und deren Produkten und Dienstleistungen im deutschen Web. Als Spezialsuchdienst für Business Informationen ist infometrics insbesondere für Einkaufsentscheider oder Mitarbeiter in Unternehmen gedacht, die hochpreisige oder erklärungsbedürftige Beschaffungen für ihr Unternehmen vorbereiten, wie zum Beispiel den Kauf einer individuellen CRM-Software. Weil infometrics ausschließlich Webseiten von am Markt etablierten Unternehmen im Index enthält, das sind nur rund 3 Prozent der deutschen Domains, erhält der Nutzer nur hochwertige, zur entsprechenden Produkt-Suchanfrage passende Suchergebnisse und keine Inhalte von Blogs oder Online-Communities sowie keinen Spam. 

Als technische Besonderheiten verfügt infometrics darüber hinaus über zwei weitere neuartige Funktionen, die dem User das Recherchieren nach Firmeninformationen erleichtern. Mit Hilfe eines neuartigen Klassifikationsverfahrens ordnet infometrics den Unternehmenswebseiten im Index automatisch eine oder mehrere Branchen zu. Somit kann der Nutzer in infometrics seine Suche durch die Vorauswahl einer bestimmten Branche wie zum Beispiel “Maschinenbau” verfeinern. Eine weitere Innovation ist, dass alle Suchtreffer in infometrics mit den wichtigsten Unternehmenskontaktdaten in Form einer digitalen Visitenkarte angereichert sind, so dass eine schnelle Kontaktaufnahme zu den jeweiligen Unternehmen leicht möglich ist.

Mit Hilfe eines effektiven Web Mining Verfahrens extrahiert infometrics automatisch die wichtigsten Firmenkontaktdaten aus den Webseiten der Unternehmen, so dass eine manuelle Pflege der Daten nicht mehr notwendig ist. infometrics verbindet mit diesen neuen Features die Vorzüge einer Internet Suchmaschine mit denen eines Web Katalogs.

Derzeit besteht der Index von infometrics aus mehr als 20 Millionen Webseiten von in Deutschland etablierten Unternehmen und deren Kontaktdaten. Über die Funktion “Ihr Unternehmen Registrieren” können sich jederzeit online kostenlos neue Unternehmen anmelden. Voraussetzungen für die Aufnahme in den Index von infometrics sind die Zugehörigkeit zu mindestens einer der 35 von infometrics betrachteten Branchen sowie ein Jahresumsatz von mindestens 1 Millionen Euro. 

infometrics wird von der cometrics GmbH aus Dortmund betrieben. Die cometrics GmbH ist ein Spezialdienstleister für vertikale Internet Suchmaschinen und Web Content Mining.


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