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Nachrichten zu Wirtschaft, Unternehmen, Trends und Studien


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Fühlende RFIDs mit Feuchtigkeits- und Temperatursensoren

[06.11.2007]

Verbundprojekt TRACK entwickelt kostengünstige RFID-Chips mit Sensor zur Frachtüberwachung.

Funketiketten – RFID-Chips – werden schon seit längerer Zeit in der Logistik zur individuellen Kennzeichnung von Waren verwendet. Forscher haben diese RFID-Etiketten nun um Sensorfunktionen erweitert. Damit lässt sich Ware während des Transports lückenlos überwachen.

Der internationale Warentransport rund um den Globus ist gigantisch. Flugzeuge, Lkws und Schiffe tragen Millionen Tonnen von Fahrzeugbauteilen, Flachbildschirmen oder Frischobst um die Welt – Tendenz steigend. Doch nicht immer klappt der Transport reibungslos. Autokomponenten kommen verrostet in der Fabrik an, gekühlte Medikamente treffen verdorben beim Großhändler ein. Für die Geschädigten ist es oftmals unmöglich, den Schuldigen oder den Fehler in der Transportkette zu finden – denn auf dem Weg um die Welt geht die Ware durch viele Hände.

Diese Lücke will das Verbundprojekt TRACK schließen. Unter der Regie des Fraunhofer-Instituts für Physikalische Messtechnik IPM in Freiburg entwickeln sechs Industrieunternehmen kostengünstige Funketiketten mit Sensorfunktion für die Frachtüberwachung. Ähnliche RFID-Etiketten, Radio Frequency Identification Devices, werden bereits seit längerer Zeit in der Industrie zur individuellen Kennzeichnung von Bauteilen oder Produkten genutzt. Sensorfunktion übernehmen die Etiketten im Industriealltag aber nur selten, denn eine erschwingliche und robuste Standardlösung existiert bisher nicht. »Das Ziel von TRACK ist deshalb eine einheitliche kostengünstige RFID-Chip-Plattform mit standardisierten Schnittstellen, an die sich je nach Bedarf die benötigten Sensoren ankoppeln lassen«, sagt Projektleiter Dr. Jürgen Wöllenstein vom IPM. Die Herausforderung bestand darin, besonders energiesparende Sensoren zu entwickeln, um die kleinen Bordbatterien zu schonen. Darüber hinaus sollen die Sensoretiketten flexibel wie ein Aufkleber sein.

Inzwischen haben die TRACK-Partner erste Prototypen gefertigt – Feuchtesensoren zur Überwachung von korrosionsempfindlichen Autoteilen und Temperatursensoren, die über die Kühlung von Impfstoffen wachen. Integriert wurden inzwischen auch Licht- und Beschleunigungssensoren für die Sicherung von Luftfrachtcontainern – die Sensoren sollen feststellen, ob die Behälter geöffnet oder während des Transports stark erschüttert wurden. Die Sensoren nehmen kontinuierlich Messwerte auf und speichern diese im RFID-Chip. Eine integrierte Uhr erfasst den Zeitpunkt jeder Messung. Der Empfänger liest die Information bequem per Funksignal aus. Im Falle einer Reklamation kann er nachvollziehen, wann und wo der Schaden aufgetreten ist, und den Verursacher anmahnen. Die TRACK-Partner sind sich sicher, dass die Kombination von herkömmlichen Transpondern und Sensorik der RFID-Technik endgültig zum Durchbruch verhelfen wird. Erste Praxistests sind für 2008 geplant.

(Quelle: Pressemitteilung Fraunhofer IPM)


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FH JOANNEUM Kapfenberg: Erste AbsolventInnen von „MSc Supply Management“

[09.10.2007]

„MSc Supply Management“, der Lehrgang universitären Charakters der FH JOANNEUM Kapfenberg, brachte die ersten AbsolventInnen hervor. Das einzigartige Ausbildungsangebot folgt dem Trend der zunehmend vernetzten Beschaffungsprozesse.

Vor zwei Jahren startete die FH JOANNEUM Kapfenberg den in Österreich einzigartigen Lehrgang „MSc Supply Management“. Kürzlich konnten die ersten AbsolventInnen ihren Abschluss als „Master of Science Supply Management“ feiern.

„Die Inhalte“, so Lehrgangsleiterin Sabine Bäck, „konzentrieren sich auf einen wichtigen Trend in Industrie und Wirtschaft: Da die Fertigungstiefen immer geringer werden, nimmt die Bedeutung des Einkaufs stetig zu. Die gute Zusammenarbeit mit Lieferanten im Sinne eines optimalen Informations-, Material- und Werteflusses steht vermehrt im Vordergrund.“

Die ersten AbsolventInnen von „MSc Supply Management“ haben, so Bäck, das Rüstzeug erhalten, diesem Trend in der wirtschaftlichen Praxis gerecht zu werden und entsprechende Lösungen für ihre Unternehmen zu erarbeiten. Gerade für künftige Entscheidungsträger im industriellen Einkauf biete der Lehrgang eine fundierte Basis an Kompetenzen und Kenntnissen.

Daniela Haider, die bei der Papierfabrik Norske Skog im Einkauf tätig ist, begann den Lehrgang aufgrund ihrer beruflichen Erfahrungen. „Die internationalen Lehrenden und die sehr praxisorientierten Inhalte haben meine bisherigen Kenntnisse ideal vertieft.“ Neben rein fachlichen Inhalten wie Logistik, Recht und Produktionstechnik vermittelte der Lehrgang, so Haider, „auch soziale Kompetenzen wie Verhandlungstechniken und Ethik in der Beschaffung“. In ihrer Diplomarbeit konzipierte die Einkaufs-Expertin ein Lieferantenbewertungssystem für ihr Unternehmen. 

Postgradual und berufsbegleitend

„MSc Supply Management“ ist als postgradualer berufsbegleitender Lehrgang konzipiert und dauert vier Semester. Die Lehrveranstaltungen finden an Freitagnachmittagen und Samstagen statt und werden teilweise auf Englisch durchgeführt. Integriert werden neue Methoden wie E-Learning, Lernplattformen und projektgestütztes Lernen. Neben AbsolventInnen von wirtschafts-, rechts- oder sprachwissenschaftlichen Studien steht der Lehrgang auch Personen mit entsprechender beruflicher Erfahrung offen – allerdings nur mehr bis Herbst 2008. Ab dann ist der Abschluss zumindest eines Bachelor-Studiums Voraussetzung für die Zulassung. Im heurigen Herbst bietet sich also die vorletzte Möglichkeit, diesen einzigartigen Lehrgang zu belegen.

Weitere Informationen:
FH JOANNEUM Gesellschaft mbH
Dr. Sabine Bäck
Tel. 03862 33600-8326
E-Mail: .


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3D-Geodaten zur Treibstoffeinsparung bei Lkw

[27.09.2007]

Intermap Technologies und die Auburn University entwickeln gemeinsam ein “intelligentes” Automatikgetriebe, das den Dieselverbrauch von Lkw durch Nutzung von 3D-Navigationsdaten und GPS-Positionsdaten um bis zu drei Prozent reduzieren soll.

Die Daten sollen in das Getriebesteuergerät eingespeist werden um das Getriebe zu befähigen, bei Steigungen, Gefällen oder Kurven immer den optimalen Gang zu wählen. Die mögliche Kraftstoffeinsparung beziffern die Forscher der Auburn University mit 3 Prozent. Nach Angaben der American Trucking Association lagen die Ausgaben für Kraftstoff in der Lkw-Transport-Branche 2006 bei 103,3 Milliarden US-$. Das System könnte der Branche nicht nur zu Kraftstoffeinsparungen verhelfen, sondern auch die Fahrzeughaltungskosten insgesamt reduzieren. Besonders im Flottenbetrieb von Lkw könnten die genannten 3 Prozent für Unternehmer eine erhebliche Einsparung bedeuten.

Intermap Technologies kartiert unter dem Produktnamen NEXTMap komplette Länder und baut derzeit eine digitale Datenbank auf, die hochgenaue 3D-Geo-Informationen enthält. Die Karten enthalten im Unterschied zu bisherigen Navigationsdaten auch topologische Informationen.


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Bombardier Transportation optimiert Beschaffungslogistik

[06.09.2007]

Penske Logistics wird “Lead Logistics Provider” und Schenker Deutschland AG “Preferred Carrier”.

Bombardier Transportation hat eine Neuausrichtung der Beschaffungslogistik für alle europäischen Produktionsstandorte bekannt gegeben. Penske Logistics wird den Weltmarktführer in der Schienenverkehrstechnik dabei als “Lead Logistics Provider” unterstützen, während die Schenker Deutschland AG den Status eines “Preferred Carriers” erhält.

Ziel dieser Neuausrichtung ist die Optimierung und Vereinheitlichung sämtlicher Beschaffungslogistikprozesse sowie die Implementierung einer lückenlosen Sendungsverfolgung. Ein einheitliches und vereinfachtes Abrechnungssystem wird durch die zentrale Koordination aller Logistikprozesse durch Penske Logistics ebenfalls möglich. Für Bombardier ergibt sich dadurch eine deutlich erhöhte Effizienz durch eine geringere Anzahl an Transporten, vereinfachte interne Warenströme sowie einen insgesamt transparenteren Beschaffungsprozess.

Die Vereinbarung zwischen Bombardier Transportation und Penske Logistics sieht vor, dass Penske als Lead Logistics Provider die Planung und Koordination sowie das Management aller die Beschaffungslogistik von Bombardier betreffenden Prozesse einschließlich der Vertragsspediteure übernimmt. Diese Steuerung wird von Penskes Europazentrale in den Niederlanden aus erfolgen. Als Lead Logistics Provider ist Penske damit unter anderem auch für die Auswahl sämtlicher Transporteure und die Verhandlung der Vertragsbedingungen zuständig.

Die Schenker Deutschland AG wurde von Bombardier zum “Preferred Carrier” für die Transporte ernannt. Als solcher wird Schenker stets die Möglichkeit haben, Angebote für von Bombardier benötigte Transportdienstleistungen abzugeben.

“Als weltweit tätiges Logistikunternehmen mit einer breiten Palette an Erfahrungen im Bereich Lead Logistics-Dienstleistungen ist Penske Logistics ein idealer Partner für Bombardier. Indem wir zentrale Anlauf- und Koordinierungsstelle für Bombardier für die gesamte Beschaffungslogistik sind, ermöglichen wir Bombardier transparentere und effizientere Supply Chains mit damit verbundenen erheblichen Kosteneinsparungen.”, erläutert Erik van Egmond, Geschäftsführer von Penske Logistics Europe.

“Mit der Auswahl von Schenker als “Preferred Carrier” erschließt sich Bombardier nicht nur die langjährige Erfahrung von Deutschlands führendem Dienstleister für integrierte Logistik aus vergleichbaren Projekten für die Automobilindustrie, sondern erhält auch Zugang zu dem einzigartigen dichten Netzwerk von rund 700 europäischen Standorten von Schenker”, so Dr. Bernd-Rüdiger Pahnke, Vorstand Logistik der Schenker Deutschland AG.

Bombardier wird seine Beschaffungslogistik gemeinsam mit Penske Logistics als “Lead Logistics Provider” und Schenker als “Preferred Carrier” bis Anfang 2008 neu strukturieren. “Mit Penske Logistics und Schenker haben wir kompetente und leistungsstarke Partner an der Seite, die uns europaweit bei unseren logistischen Zielen unterstützen können”, betont Pierre Attendu, Vice President und Chief Procurement Officer bei Bombardier Transportation.

Bombardier Inc. ist einer der weltweit führenden Anbieter innovativer Verkehrslösungen, von Regionalflugzeugen und Businessjets bis hin zu Schienenverkehrstechnik und den damit verbundenen Systemen und Dienstleistungen. Der internationale Konzern hat seinen Hauptsitz in Kanada. Penske Logistics ist eine 100%ige Tochtergesellschaft von Penske Truck Leasing. Mit Büros und Niederlassungen in Nordamerika, Südamerika, Europa und Asien ist Penske Logistics als Logistikdienstleister verantwortlich für die Supply Chains bedeutender Unternehmen im Bereich Industrie und Konsumgüter weltweit. Die Schenker Deutschland AG, mit Sitz in Frankfurt am Main, ist mit rund 12.200 Mitarbeitern an mehr als 100 Standorten und einem Umsatz von etwa 2,9 Milliarden Euro im Jahr führender Anbieter für integrierte Logistik im deutschen Markt.

(Quelle: Pressemitteilung Bombardier Transportation)


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Überproportionaler Anstieg des Transitverkehrs in Österreich

[05.09.2007]

Einer Studie des Österreichischen Instituts für Raumplanung zufolge nahm der Güterverkehr an Österreichs Grenzen zwischen 1990 und 2005 von 94 Millionen auf 193 Millionen Tonnen zu.

60 Prozent des grenzüberschreitenden Güterverkehrs betreffen laut Studie den Quell- beziehungsweise Zielverkehr, 40 Prozent werden dem Transit zugeordnet. Die Untersuchung zeigt überproportionale Zuwachsraten bei diesen Transitfahrten. Ihr Anteil stieg in den vergangenen 15 Jahren um fünf Prozentpunkte.

Der Anteil des Straßengüterverkehr am gesamten Güterverkehr lag 2005 bei rund 60 Prozent, während er 1990 noch bei 47 Prozent lag. Für den selben Zeitraum ermittelte die Studie einen Rückgang des Schienengüterverkehr von 45 Prozent auf 34 Prozent. Der Rest entfällt auf die Binnenschifffahrt. Mehr als zwei Drittel aller grenzüberschreitenden LKW-Transporte werden laut Studie von ausländischen Fahrzeugen durchgeführt, die häufig allerdings als Tochterunternehmen österreichischen Frachtführern gehören.


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USA: Schärfere Sicherheitsbestimmungen für Container

[29.08.2007]

USA wollen ab 2012 Container noch im Heimathafen durchleuchten lassen.

US-Präsident George Bush hat ein neues Sicherheitsgesetz unterzeichnet, das für Unternehmen, Häfen und Flughäfen verschärfte Sicherheitsbestimmungen beim Transport von Containern in die USA vorsieht. Das Gesetz hatte zuvor bereits Repräsentantenhaus und Senat passiert. Es sieht vor, dass ab Oktober 2012 alle für Häfen in den USA bestimmten Frachtcontainer vor der Verladung im ausländischen Hafen durchleuchtet werden müssen. Auch für den Luftfrachtverkehr sieht das Gesetz ähnliche Verschärfungen vor, die hier bereits in 3 Jahren umgesetzt werden müssen.

Die Europäische Kommission kritisiert die neuen Forderungen: Es wird erwartet, dass das Gesetz zu einer erheblichen Kostenbelastung von europäischen Unternehmen und Häfen führen wird ohne die Sicherheit wesentlich zu steigern. Ähnlich äußert sich auch der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI): Das Gesetz würde den transatlantischen Güterverkehr erheblich beeinträchtigen. „Allein von den Bremischen Häfen, den wichtigsten deutschen Häfen für US-Verkehre, gehen jährlich über eine Million Container. Um sie zu durchleuchten, müsste in den Häfen massiv nachgerüstet werden. Dies würde die logistischen Abläufe in die USA verteuern und spürbar ins Stocken bringen,“ sagte Carsten Kreklau, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung.


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Dezentraler Einkauf und elektronische Genehmigungen im Trend

[15.08.2007]

Trendstudie Einkauf der Wilken GmbH zeigt verändertes Einkaufsverhalten, elektronische Beschaffungslösungen reformieren die Einkaufsorganisation.

Der zunehmende Einsatz von elektronischen Beschaffungslösungen verändert das Einkaufsverhalten und die Einkaufsorganisation in deutschen Unternehmen, so das Kernergebnis der Trendstude Einkauf der Wilken GmbH aus Ulm. So gaben 45 Prozent der Unternehmen an, ihr Einkauf sei heute dezentral organisiert, 2005 waren dies erst 25 Prozent. Weitere Trends: 69 Prozent setzten heute elektronische Genehmigungsverfahren ein (2006: 49 Prozent) und immer mehr Unternehmen verknüpfen ihre elektronische Beschaffungslösung mit dem ERP-System. Nutzten 2005 nur 42 Prozent aller Unternehmen diese Möglichkeit, so sind es heute mehr als 68 Prozent. Das ist das Ergebnis einer dreijährigen Trendstudie des Ulmer Softwareherstellers Wilken unter 300 Einkaufsleitern.

“Die Ergebnisse zeigen, dass der Einsatz von elektronischen Beschaffungslösungen auch die Einkaufsprozesse im Unternehmen reformiert”, resümiert Wolfgang Grandjean vom Softwareunternehmen Wilken, der die Studie in Auftrag gegeben hat. Erst der Einsatz einer elektronischen Einkaufsunterstützung mache eine dezentrale Struktur mit Warenbestellung aus und eine direkte Lieferung in die Filialen oder Abteilungen möglich. Das erhöht auch die Liefergeschwindigkeit, die mittlerweile mit durchschnittlich 3,4 Tagen im Vergleich zu 5,5 Tagen 2005 angegeben wird. Jedoch schöpfen die Unternehmen immer noch nicht die volle Leistungsfähigkeit der Systeme aus. So gaben 77 Prozent der Befragten an, sie glaubten nicht, dass ihre Einkaufsprozesse optimal organisiert seien. Es könne weit mehr automatisiert werden, hieß es von den Einkaufsverantwortlichen. Auch der Informationsfluss zwischen den einzelnen IT-Systemen wurde bemängelt. “Hier zeigt sich, erst im optimalen Zusammenspiel mit der Rechnungsprüfung in der Finanzbuchhaltung ergibt sich der erhoffte Nutzen”, so Grandjean.

Weitere Ergebnisse der Untersuchung können per Mail angefordert werden: . .

(Quelle: ots/Wilken GmbH)


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Happy Birthday, Barcode

[04.07.2007]

Seit 30 Jahren erleichtert der “Zebrastreifen” auf Verpackungen den Alltag im Handel.

Mit der Einführung des Barcodes am 1. Juli 1977 begann eine neue Zeitrechnung in der Einkaufswelt. Musste bislang jeder Artikel einzeln ausgezeichnet und der Preis an der Kasse mühsam eingetippt werden, funktionierte dies von nun an weitgehend automatisch. Das schwarz-weiße Balkenmuster auf den Verpackungen enthält verschlüsselte Informationen über Produkt und Hersteller, die an der Scannerkasse schnell und fehlerfrei ausgelesen werden. Erstmals gab der Kassenbon Aufschluss über jeden Artikel und seinen Preis - ein Riesenvorteil für den Verbraucher.

Auch die Wirtschaft profitiert seitdem von dem neuen System: Der Barcode ist die Basis für den elektronischen Datenaustausch zwischen Handel und Industrie. Von der Bestellung der Waren per Computer über die sichere Identifikation im Lager bis zur ständigen Verfügbarkeit im Verkaufsregal: Mithilfe der international gültigen, dreizehnstelligen Artikelnummer können die Unternehmen ihre Geschäftsabläufe perfekt aufeinander abstimmen.

“Das weltweit überschneidungsfreie Artikelnummernsystem ist der Schlüssel für eine transparente und lückenlos verfolgbare Lieferkette”, sagt Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. Das Kölner Unternehmen gab vor 30 Jahren den Startschuss für die Modernisierung des Handels in Deutschland - und arbeitet schon an den Standards von morgen. Zum Beispiel an der Hightech-Version des Barcodes, dem Elektronischen Produkt-Code (EPC), dem die Radiofrequenztechnologie (RFID) zu Grunde liegt. Er ist auf einem Mini-Chip gespeichert und funktioniert wie ein Personalausweis für Konsumgüter. Anhand einer eigenen Seriennummer kann nun jeder einzelne Joghurtbecher auf seinem Weg vom Hersteller bis ins Kühlregal vollautomatisch identifiziert werden.   

GS1 Germany ist das Dienstleistungs- und Kompetenzzentrum für unternehmensübergreifende Geschäftsabläufe in der deutschen Konsumgüterwirtschaft. Auf internationaler Ebene erarbeitet GS1 Germany als Teil des Netzwerks von GS1 weltweit gültige Standards und Rationalisierungsempfehlungen mit dem Ziel, den Daten- und Warenverkehr sowie die Organisationsabläufe zwischen Produktionsstätte und Verkaufsregal so effizient wie möglich zu gestalten. Paritätische Gesellschafter des privatwirtschaftlich organisierten und kartellrechtlich anerkannten Non-Profit-Unternehmens sind der Markenverband und das EHI Retail Institut.

(Quelle: GS1 Germany GmbH / ots)

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Rail Cargo Austria

[04.07.2007]

RCA-Tochter Car Rail Logistics präsentierte ein weltweit einzigartiges Wagonkonzept für den geschlossenen Autotransport.

In nur 18 Monaten wurde von der CRL Car Rail Logistics GmbH ein neues, weltweit einzigartiges Wagonkonzept für den geschlossenen Doppelstock-Autotransport entwickelt. Die RCA-Tochter reagiert damit auf die kontinuierlich steigenden Anforderungen der Automobilproduzenten und die Nachfrage nach technisch ausgereiften, geschlossenen Autotransportwagons.

Die Lösung bietet einen Transportschutz vor Vandalismus oder Diebstahl und Umweltschutz durch Wegfall der Fahrzeugkonservierung, die vorrangigen Anforderungen der Industrie werden somit vom Wagonkonzept erfüllt. Der Prototyp dieser neuen Wagon-Generation (Hccrrss) wurde in Zusammenarbeit mit WBN Waggonbau Niesky GmbH gebaut.

Beim neu entwickelten Hccrrss kann auf einer effektiven Ladelänge von 27 Meter jede Fahrzeugtype vom tiefer gelegten Sportwagen, über klassische Limousinen bis hin zum Mini-Van oder Großraum-PKW (SUV) auf jeweils zwei Ebenen transportiert werden. Die Ladelänge wird durch zwei kurzgekuppelte Wagons erreicht. An diesem Wagenübergang kommt eine neue Abdeckung zum Einsatz, die Verschmutzungs- und Eindringschutz bietet. Für das Innere des Wagons wurde ein höhenverstellbares Radvorlegersystem entwickelt. Beide Innovationen sind geschützte Technologien und schaffen ein wesentliches Mehr an Sicherheit für die sensible Ladung.

Hauptaugenmerk bei der Entwicklung des neuen Wagons wurde auf möglichst geringe Instandhaltungskosten über die gesamte Lebensdauer, maximale Ladekapazität, Vielseitigkeit, einfache Bedienung sowie Bewegungsfreiheit und gute Beleuchtung im Inneren des Wagons gelegt. Das bewegliche und öffnungsfähige Hubdach sorgt in der Ladestellung für die volle Durchfahrtshöhe und damit für eine komfortable Be- und Entladung. Obere Ladeebene und Hubdach können für wechselnde Ladefälle und Transportrelationen individuell eingestellt werden. Die besondere Gestaltung der Einfahrtsschrägen ermöglicht auch den Transport von Fahrzeugen mit sehr geringer Bodenfreiheit. Ein elektronisches Bedienkonzept ermöglicht die Steuerung dieser Funktionen von einer zentralen Wagenstelle aus.

(Quelle: ÖBB Holding AG / ots)

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Mittelstand unter massivem IT-Innovationsdruck

[04.07.2007]

Studie von IBM Deutschland und Impulse hält Anpassung der Unternehmensstrategie an E-Business unausweichlich.

Vor dem Hintergrund eines sich sukzessiv härter gestaltenden Wettbewerbs werden mittelständische Unternehmen mittel- bis langfristig einem massiven IT-Innovationsdruck ausgesetzt sein. Zu diesem Schluss kommt die Studie “E-Business im Mittelstand - IT und Innovation für Unternehmer”, die IBM Deutschland in Kooperation mit dem Wirtschaftsmagazin impulse durchgeführt hat. Demnach beurteilen 24 Prozent der Firmenchefs die in den nächsten zwei Jahren für ihre Unternehmen entstehenden Veränderungen als “tiefgreifend”, weitere 43 Prozent erwarten Veränderungen “mittleren Ausmaßes”.

So planen mit 54 Prozent rund ein Fünftel mehr Mittelständler, den gesamten Einkauf in naher Zukunft teilweise bis vollständig auf elektronische Weise abzuwickeln. Von dieser Entwicklung auch betroffen ist das Customer-Relationship-Management. 48 Prozent streben hierbei eine digitale Organisation dieser Strukturen an, während 41 Prozent der befragten Mittelständler bereits an innovativen Anwendungen im Mobilbereich arbeiten. “Effiziente Geschäftsprozesse werden immer mehr zur strategischen Schlüsselgröße im Wettbewerb um Marktanteile und neue Kundenpotenziale”, meint Thomas Fell, bei IBM Deutschland in der geschäftsführenden Verantwortung für das Mittelstandsgeschäft.

Weiterhin sieht gut jedes vierte befragte Unternehmen (27 Prozent) die Notwendigkeit, eine grundlegende Modernisierung in den Geschäftsprozessen über kurz oder lang einzuführen. Aus diesem Grund gestalten sich derzeitige Unternehmensstrategien langfristig betrachtet als nicht länger effizient und bedürfen eines Überdenkens in Anpassung aktueller E-Business-Trends.

Diese Tendenz wird auch dadurch bestätigt, dass die Investitionsbereitschaft der untersuchten Mittelständler in den Bereich E-Business um fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr anstieg. Laut der Studie ist dies ein Ausdruck der steigenden Erwartungen an Effizienz und Umsatzrelevanz der digitalen Geschäftsprozesse. Einsparpotenziale entstehen durch E-Business in den Bereichen Organisation, Vertrieb, Beschaffung und Lager.

(Quelle: IBM Deutschland, pte/Florian Fügemann)

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