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Nachrichten zu Wirtschaft, Unternehmen, Trends und Studien
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In-night unterstützt Retourenmanagement von HP in österreich
[04.11.2003]
In-night Express, österreichs führender Ersatzteil-Logistiker, managt für den IT-Konzern Hewlett Packard rund 1.500 Ersatzteile pro Monat. Bisher lief das komplette Retourenmanagement über das in Böblingen, nahe Stuttgart, gelegene Zentrallager von Hewlett Packard. Ab sofort werden lediglich die intakten Ersatzteile nach Böblingen geliefert.
Schadhafte Komponenten kommen, nachdem sie von den HP-Technikern von den Gut-Teilen getrennt wurden, in sicher verschlossenen Transport-Säcken zu In-night nach Wien, wo sie zunächst mit ihrer Teile-Nummer eingescannt werden.
Anschließend erfolgt die Klassifizierung (defekter Teil oder Elektronik-Schrott) und die Einbuchung direkt in das System von Hewlett Packard. Sodann wird entschieden, an welchen HP-Reparatur-Partner - je nach freier Kapazität - die defekten Teile geliefert werden. Den nicht weiter verwendbaren Schrott holt ein Entsorgungsbetrieb direkt vom In-night-Lager in Wien-Simmering ab.
Der Vorteil des neuen Systems: Eine merkliche Zeitersparnis für HP-Kunden, eine Entlastung des Zentrallagers in Böblingen und zusätzlich auch eine umweltfreundliche Lösung, da der Elektronik-Schrott nicht mehr quer durch Europa transportiert, sondern direkt in Wien entsorgt wird.
In-night unterstützte die Einführung des neuen Systems bei HP mit einem speziellen Manual. Hewlett Packard bereitete die Mitarbeiter in internen Schulungen und mittels einer Roadshow vor. [Quelle: ots]

eProcurement und Outsourcing - Studie des BME
[04.11.2003]
In Zusammenarbeit mit der Siemens AG, SAP und der European School of Business hat der Bundesverband Materialwirtschaft Einkauf und Logistik (BME) die aktuellen Trends bei der Beschaffung indirekter Güter untersucht. Im August und September dieses Jahres wurden 1.052 Einkaufsleiter/ strategische Entscheider im Einkauf führender Unternehmen der deutschen Wirtschaft über alle Branchen hinweg befragt. Auf der Website des BME finden Sie eine Zusammenfassung der Studie , die auf dem “38. BME Symposium Einkauf und Logistik” in Berlin vorgestellt wurde.

Wir stellen vor: eProcurement bei Umdasch
[30.10.2003]
Das konzernweite Beschaffungswesen hat bei Umdasch eine wichtige Bedeutung. Um den wachsenden Anforderungen im Einkauf gerecht zu werden, hat der Umdasch-Konzern Anfang 2002 ein Internet-Procurement-Portal als aktive Kommunikationsplattform zu den Lieferanten entwickelt. Mit diesem Portal wird nicht nur die Betreuung aktiver Lieferanten verbessert und gefestigt, sondern es werden auch neue kompetente und innovative Partner gefunden.
Ein weiteres Augenmerk liegt auf der schnellen Veröffentlichung von aktuellen Bedarfen sowie Verkauf von gebrauchten Anlagegütern und nicht mehr benötigtem Rohmaterial.
Im nächsten Entwicklungsstadium wird ein spezieller, passwortgeschützter Bereich für registrierte Lieferanten geschaffen. In diesem abgesichertem Bereich werden Dokumente, technische Spezifikationen etc. sowie Informationen gezielt für den jeweiligen Lieferanten zur Verfügung stehen.
Das Ziel aller E-Procurement-Aktivitäten bei Umdasch ist es, durch stabile Partnerschaften mit leistungsfähigen Lieferanten die Wettbewerbsfähigkeit des Konzerns im globalen Markt dauerhaft zu sichern.
Mit einem konsolidierten Umsatz von rund 533 Mio Euro (2002) zählt der Umdasch-Konzern zu den bedeutendsten österreichischen Privatunternehmen und mit einer Exportquote von über 80 Prozent auch zu den aktivsten “Global Players”.
In den beiden Unternehmensbereichen Doka-Schalungstechnik und Umdasch-Ladenbau arbeiten fast 4.800 Mitarbeiter in über 35 Ländern weltweit. [Quelle: Umdasch]

eProcurement: Immer mehr direkte Güter über das Internet
[29.10.2003]
Unternehmen, die mehr ausgeben, sparen auch mehr. Große Firmen gehören häufiger zu denjenigen, die bereits stattliche Kosteneinsparungen durch die Online-Beschaffung verzeichnen. Ein aktueller Report von Forrester Research gemeinsam mit dem Institute for Supply Management bestätigt allgemeine Trends: So werden immer mehr direkte Güter über das Internet beschafft, derzeit etwa 13 Prozent des Bedarfs der befragten Unternehmen.
Insbesondere Unternehmen, deren Einkaufsbudget über 500 Mio. US-Dollar jährlich liege, seien auch führend beim eProcurement, so Andrew Bartels von Forrester. Diese Unternehmen befänden sich in einer weitaus günstigeren Position, wenn es darum gehe, die passenden Lösungen zu realisieren und die Zulieferer zur Teilnahme zu motivieren.
Insgesamt nahmen lediglich 25 Prozent der befragten Unternehmen an Online-Auktionen teil. rund 33 Prozent nutzten Marktplätze.
Als viel versprechender Trend gilt derzeit die elektronische Unterstützung von strategischen Sourcing-Prozessen. Hier sind nach Einschätzung der Experten in wesentlich größerem Umfang positive Wertschöpfungseffekte zu erzielen als bei der simplen Automatisierung von Beschaffungsprozessen. [Quelle: ecin.de]

Experten rechnen mit weiterer Investitionswelle in Osteuropa
[22.10.2003]
Mit einer zweiten Welle ausländischer Direktinvestitionen in Osteuropa rechnen Experten der Hochschule für Unternehmensführung (WHU) Koblenz und der Kölner Unternehmensberatung EMC. Im Fokus der westlichen Investoren stünden vor allem die EU-Beitrittsländer Tschechien, Slowakei, Ungarn, Slowenien und - mit Rückstand - Polen.
Beachtliche Fortschritte machten auch die Länder Russland, Rumänien und Kroatien. Das geht aus einer Studie zum Thema “Topstandorte in Osteuropa” hervor, die vom manager magazin in Wien präsentiert wurde.
Die zweite Investitionswelle wird vorwiegend in bestehende Ballungsräume fließen. Die Studie nennt hier vor allem Zentral- und Südböhmen, Westungarn und den Großraum Budapest sowie die Regionen Bratislava und Kosice. In Polen ist neben Warschau besonders der oberschlesische Raum vielversprechend.
Insbesondere kleinere und mittelständische Firmen werden sich verstärkt auf etablierte Standorte konzentrieren, zumeist entlang der Westgrenzen der Beitrittsländer. Bei allen Kriterien der Wertschöpfungskette nehmen Tschechien, Ungarn und Slowenien die vordersten Plätze ein, was ihre Attraktivität als Standort anbelangt.
Deutschland sei mit 16 % der Foreign Direct Investments (FDI-Bestände) das bedeutendste Ursprungsland im Osten, gefolgt von den USA, Holland und Frankreich. Die Rolle österreichs (7 %) werde von den offiziellen Zahlen unterschätzt, sagten die Studienautoren.
Viele ausländische Multis steuerten ihr Engagement über österreichische Tochterfirmen. Besonders auffällig und eigens erwähnt: Die Schweiz ist als Investor in Osteuropa überhaupt nicht präsent.
Die Länder unterscheiden sich zum Teil deutlich hinsichtlich ihrer spezifischen Qualitäten. Während z.B. die Slowakei als Produktionsstandort gut abschneidet, eignet sich Polen vor allem als Absatz- und Beschaffungsmarkt.
Viele Firmen könnten die Potenziale der Standorte aber noch gar nicht vollständig nutzen, sagte Studienautor Dr. Georg Stadtmann von der WHO. In vielen osteuropäischen Ländern seien die Unternehmen überdies mit erheblichen Implementierungsproblemen konfrontiert, ergänzte EMC-Berater Henrik Hermann. “Viele Unternehmen haben ihre Strategien erst unzureichend auf den jeweiligen Standort eingestellt.”
Die Autoren der Studie nannten auch Gründe für die z.T. noch schwache Firmenperformance im Osten: Die starre, oft zentralistische Unternehmenskultur, das gering ausgebildete Personalmanagement und die schwache Kundenorientierung. Und kommen zur Schlussfolgerung, dass viele Firmen in den Ostländern noch über große Effizienzreserven verfügten, die westliche Unternehmer heben könnten.
Die Studie “Markterschließung und Expansion in den EU-Beitrittsländern Mittel- und Osteuropas (Teil 1: Wettbewerbsfähigkeit der Beitrittskandidaten, Teil 2: Branchenspezifische Fallstudien) steht kostenfrei zum Download zur Verfügung. http://www.manager-magazin.de/link/standortstudie [Quelle: pte.at]

B2B erfolgreicher als der Handel mit Endverbrauchern
[22.10.2003]
Der Großteil der Online-Umsätze resultiert aus dem Handel zwischen Unternehmen. Im verarbeitenden Gewerbe liegt der Anteil des B2B bei knapp 85 Prozent, auf den B2C-Bereich entfallen lediglich neun Prozent. Das ist eines der Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von rund 4.450 Unternehmen mit fünf und mehr Beschäftigten im verarbeitenden Gewerbe und ausgewählten Dienstleistungsbranchen in Deutschland.
Mehr bei: www.ecin.de/news/2003/10/22/06339/

Chemie-übersetzung online
[20.10.2003]
Die Verlagsgruppe Langenscheidt ist eine langfristige Kooperation mit Chemie.DE eingegangen. Dabei werden über 1,6 Millionen Wörterbucheinträge von Langenscheidt in die Websites www.chemie.de und www.bionity.com eingebunden.
Damit haben Firmen und Forschungseinrichtungen aus Chemie, Biotechnologie und Pharma jederzeit Zugriff auf qualitativ hochwertige Fachübersetzungen, wie sie bisher im Internet nur schwer zu finden waren.
Noch im Oktober werden auf den beiden Websites die Einträge, jeweils Deutsch-Englisch/Englisch-Deutsch, aus den folgenden Fachwörterbüchern von Langenscheidt online geschaltet: “Biologie, Biotechnologie & ökologie”, “Chemie”, “Medizin”, “Physik” (nur in der Sprachrichtung Deutsch-Englisch), “Wirtschaft, Handel & Finanzen”, “Technik & angewandte Wissenschaften”. Abgerundet wird das Angebot durch das allgemeinsprachliche Langenscheidt-Handwörterbuch “Englisch”.
Die kostenpflichtigen Inhalte sind im Einzelabruf, in Kontingenten zu 20, 50 und 150 Wörtern oder gegen eine pauschale Jahresgebühr zugänglich. Besonders wichtig dabei war den Partnern, ihren Nutzern ein möglichst offenes und verifizierbares Angebots- und Preismodell zur Verfügung zu stellen. Deshalb ist die Suche nach einem Begriff in allen Langenscheidt-Wörterbüchern, die in www.chemie.de oder www.bionity.com eingebunden sind, kostenfrei.
Die Zusammenarbeit mit Chemie.DE, die ihre Dienstleistungen und Softwaretechnologie vornehmlich mittelständischen Unternehmen aus der Chemie- und Life-Science-Branche offerieren, ist für Langenscheidt ein weiterer Schritt, um digitale Werkzeuge zum Nachschlagen und Lernen maßgeschneidert für den jeweiligen Nutzer zur Verfügung zu stellen. [Quelle: Langenscheidt]

WLW: die Leiste für den Browser
[13.10.2003]
Die WLW-Toolbar erleichtert die Suche nach Produkten, Dienstleistungen und Unternehmen bei “Wer liefert was?”. Die WLW-Toolbar ist eine Symbolleiste, die sich automatisch in Ihren Internet Explorer integriert, wenn sie installiert ist. Sie können dann jederzeit direkt auf die Online-Datenbank von “Wer liefert was?” zugreifen, ohne vorher die WLW-Homepage aufzurufen.

Online-Mautrechner für Deutschland
[07.10.2003]
Auf der Website der deutschen VCE Verkehrslogistik GmbH aus Dortmund steht ein kostenloser Mautrechner für Deutschland zur Verfügung. Mit diesem können die (künftigen) Autobahngebühren innerhalb von Deutschland online exakt ermittelt werden. [Quelle: ecin]

Bester Geschäftsbericht gekürt
[30.09.2003]
VA TECH ist der Gesamtsieger im diesjährigen Geschäftsberichts-Wettbewerb des Wirtschaftsmagazins “trend”, dem “trend Austrian Annual Report Award (AAA)”, in der Kategorie “börsenotierte Unternehmen”. Zweit- und Drittplatzierter wurden Flughafen Wien und Wienerberger.
Im Rahmen des “trend AAA” werden alljährlich Geschäftsberichte nach den drei Kriterien Betriebswirtschaft (“Business Reporting”), Publizistik und Design/Layout bewertet.
Neben dem Gesamtsieg erreichte die VA TECH jeweils den dritten Platz in der Kategorie Publizistik sowie Business Reporting. (Quelle: VA TECH)

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