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Nachrichten zu Wirtschaft, Unternehmen, Trends und Studien
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Katalog-Lösungen für Einkauf und Vertrieb
[14.11.2003]
In der Anschaffung eines Katalog-Management-Systems sehen viele Unternehmen den geeigneten Schritt, um mit den zunehmenden Anforderungen in Einkauf und Vertrieb fertig zu werden. Doch welches System ist wirklich geeignet? ECIN hat 27 Katalog-Anbieter befragt und bietet nun einen umfassenden überblick über den gegenwärtigen Markt.

“BME Wissenschaftspreis 2003” und “Henkel-BME Hochschulpreis” vergeben
[11.11.2003]
Prof. Dr. Rudolf Large und Dr. Kerstin Oppel sind beim “38. BME Symposium Einkauf und Logistik” in Berlin (3. bis 5.11.2003) vor rund 1.200 Teilnehmern mit dem “BME Wissenschaftspreis” ausgezeichnet worden.
Rudolf Large, TU Darmstadt, wurde für seine Habilitationsschrift “Kommunikationsverhalten, Kommunikationsqualität und erfolgreiches Lieferantenmanagement” prämiert. “Die Beziehungen zwischen Beschaffer und Lieferant werden immer wichtiger. Professionelles Lieferantenmanagement baut auf einer guten Kommunikation auf. Rudolf Large hat aufgezeigt, welche Schlüsse für das Management gezogen werden können. So sollte bereits bei der Personalauswahl auf die mündliche Kommunikationsfähigkeit von Einkäufern geachtet werden”, so Jury-Mitglied Prof. Dr. Udo Koppelmann, Universität zu Köln.
In ihrer Dissertation “Nutzung, Gestaltung und Auswirkungen elektronischer B2B-Marktplätze für die Beschaffung im Krankenhaus” arbeitet Kerstin Oppel, Universität Marburg, u.a. heraus, in welcher Beschaffungssituation die Nutzung eines elektronischen B2B-Marktplatzes für Krankenhäuser sinnvoll ist. Aus den Ergebnissen der Untersuchung lassen sich Handlungsempfehlungen für Krankenhäuser ableiten, die die Auswahl und die Schaffung der hausinternen Voraussetzungen eines geeigneten Marktplatzes betreffen.
Die Dotation für den “BME Wissenschaftspreis” beträgt 3.500 Euro (Dissertationen) bzw. 5.000 Euro für Habilitationen. Der “BME Wissenschaftspreis” wird gefördert durch Accenture (Kronberg).
Mit dem “Henkel-BME Hochschulpreis” prämieren der BME und die Henkel KGaA 2003 erstmals gemeinsam herausragende Hochschulabschlussarbeiten im Bereich Einkauf und Logistik.
Mit dem 1. Platz hat die Jury Claus Thiel, Wissenschaftliche Hochschule für Unternehmensführung (WHU), Vallendar, ausgezeichnet, für seine Diplomarbeit “Online vs. offline Beschaffungsverhandlungen - eine theoriegeleitete Studie in Kooperation mit der Volkswagen AG”.
Der 2. Platz im Wettbewerb wurde Thilo Weise, Technische Universität Berlin, für seine Diplomarbeit “Entwicklung eines Kriterienkatalogs für Beschaffungsstrategien im E-Procurement” zuerkannt.
Platz 3 geht an Sven Asael, Fachhochschule Dortmund. Titel der Arbeit: “Erfolgreiches Outsourcing von Fertigungsprozessen: Kriterien und Vorgehensweise”. Der Preis ist mit insgesamt 5.000 Euro dotiert. [Quelle BME/ots]

österreichs E-Government forciert Open Source
[10.11.2003]
Open Source (OS) im E-Government gewinnt besonders bei höheren Sicherheitsklassen an Bedeutung, insbesondere bei Fragen der Zugangsberechtigungen und Identifikationen, bei vertraulicher Kommunikation und bei Zustellsystemen. Dies erklärte Reinhard Posch, Chief Information Officer des Bundes, bei einem Pressegespräch des Verbandes österreichischer Software Industrie VöSI.
OS sei in der Verwaltung auch deshalb von Bedeutung, um jederzeit wieder an den Ausgangspunkt zurückkehren zu können, “denn in fünf Jahren verlangt die Welt wieder ganz etwas anderes”, so Posch.
Der IKT-Board des Bundes hat empfohlen, in Hinkunft bei der Anschaffung von Servern sicher zu stellen, dass diese auch unter Linux betrieben werden können. Laut IKT-Board sollen alle für das E-Government verwendeten Formate und Protokolle zur Gänze und in allen Varianten im Sinne eines Open Interfaces veröffentlicht werden. “Monopol und behindernde Lizenz-Situationen sind in diesem Bereich auf alle Fälle zu vermeiden”, so Posch.
Im Bereich der Arbeitsstationen verhält sich österreich laut Posch noch zuwartend, da die Funktionalitäten, die derzeit vor allem im Bereich der abteilungsorientierten Kommunikation erwünscht werden, nicht hinreichend auf der Workstationseite in Open Source verfügbar seien.
Microsoft-Sprecher Thomas Lutz sieht durch OS allerdings das “Software-öko-System” gefährdet, da ohne Schutz des geistigen Eigentums und ohne exklusive Verwertungsrechte der Anreiz zu weiteren Innovationen entfalle. “Microsoft hat nichts gegen die OS-Community. Speziell seit der übernahme von SuSE durch Novell wurde sichtbar, dass kommerzielle Player in den USA ein Oligopol gebildet haben, das nichts mit der OS Basis-Bewegung zu tun hat”, so Lutz.
Donatus Schmid, Geschäftsführer von Sun Microsystems, entgegnete den Vorbehalten von Microsoft gegen eine General Public License (GPL), dass es auch Less GPL gäbe, womit beispielsweise Openoffice als Staroffice durchaus verkauft werden könne. Sun unterstütze die OS-Szene sogar mit eigenen Entwicklern, die an OS-Projekten mitarbeiten. Schmid: “Ich finde es schrecklich, wenn die verwendete Textverarbeitung vorgibt, welche Datenbank ich nutzen muss.”
Die Position des VöSI zum Kampf der Weltanschauungen formulierte Verbandspräsident Peter Kotauczek: “Der VöSI ist das Fass, in dem der Wein gärt. Wir bieten die Plattform, wo die Branche auf neutralem Boden eine Meinung finden kann, dieser Prozess läuft gerade.” [Quelle: pte.at]

Halbleiter-Industrie wächst weiter
[06.11.2003]
Der weltweite Markt für Halbleiter wird in diesem Jahr voraussichtlich um 15,8 Prozent auf 163 Mrd. Dollar wachsen und diesen Trend auch in den nächsten Jahren beibehalten. Von dieser optimistischen Position geht der US-Branchenverband Semiconductor Industry Association (SIA) in seiner aktuellen Jahresprognose aus. Demnach werde der Halbleitermarkt 2004 weltweit um 19,4 Prozent auf 194,6 Mrd. Dollar wachsen. 2005 werde das Wachstum etwas abgebremst, 2006 soll der Markt rund 220 Mrd. Dollar wert sein.
Getragen wird das weltweite Wachstum vor allem von Europa und dem asiatisch-pazifischen Raum. In Europa erwartet die SIA 2003 ein Wachstum von 17,3 Prozent auf 32,6 Mrd. Dollar, 2004 von 14,7 Prozent auf 37,4 Mrd. Dollar. Nach einem gedämpften Wachstum von 5,9 Prozent im Jahr 2005 soll der europäische Markt 2006 um 6,3 Prozent auf 42 Mrd. Dollar steigen.
In der Region Asien-Pazifik geht die SIA 2004 von einem Wachstum von 23,4 Prozent auf 75 Mrd. Dollar aus. 2006 soll der Halbleitermarkt dort 88,2 Mrd. Dollar schwer sein. Japan kann demnach 2004 mit einem Wachstum von 17,9 Prozent auf 44,7 Mrd. Dollar rechnen. 2005 und 2006 soll der japanische Markt aber nur schwach wachsen.
Amerika (Nord- und Südamerika) kommt 2003 nur auf ein bescheidenes Wachstum von 1,9 Prozent auf 31,9 Mrd. Dollar, kann aber 2004 wieder mit einem Plus von 17,7 Prozent (auf 37,5 Mrd. Dollar) rechnen. 2005 werde der amerikanische Markt jedoch nahezu stagnieren, um 2006 wieder um 6,4 Prozent auf 40,6 Mrd. Dollar zu wachsen. [Quelle: pte.at]

Nachlese 230. Treffen Forum Ost
[04.11.2003]
Am 28. Oktober 2003 war das Forum Einkauf Ost zu Gast bei Delphi Packard Austria (DPA) im burgenländischen Großpetersdorf, Teil eines der weltweit größten Zulieferers für die Autoindustrie. Die 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden an diesem spannenden Nachmittag durch die Geschichte, Gegenwart - und Zukunft - eines erfolgreichen Welt-Unternehmens in dieser boomenden Grenzregion geführt.
Geschäftsführer Franz Kromp begrüßte die Gäste und bot in seinem Einleitungsvortrag einen überblick über die Geschichte des Standorts sowie über die wichtigsten Eckdaten des Unternehmens, das Teil des Weltkonzerns Delphi ist.
Neben dem Standort Großpetersdorf werden vom Burgenland aus Werke in Ungarn und in Rumänien gesteuert; die Mitarbeiterzahl beträgt an die 6.600, wobei ca. 730 Personen im Burgenland beschäftigt sind.

Die Produktpalette: neben der Kabelerzeugung und dem Kabelzuschnitt gehört die Komponentenfertigung zum Kerngeschäft des Unternehmens. Ein modernes Logistikzentrum stellt die zuverlässige Abwicklung der Transporte sicher.
Bei einem interessanten Rundgang durch die Produktionshallen - aufgrund des großen Besucherzuspruchs in drei Gruppen aufgeteilt - gewannen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Einblicke in das Kerngeschäft Kabelproduktion und die Herstellung von Spritzgussteilen. In einem kleinen Bereich werden zur Zeit auch noch elektronische Bauteile hergestellt.

Rainer Kaubke, Purchasing European Commodity Manager am Standort Wuppertal, berichtete in seinem Vortrag “Wie kauft man bei Delphi ein?” über die Besonderheiten der Beschaffung bei Delphi, die durch eine starke Zentralisierung bei gleichzeitig in Teilbereichen großer Autonomie der Standorte gekennzeichnet ist.
Die Zuhörer lauschten den Erzählungen des Brancheninsiders Kaubke bis über den offiziellen Schluss der Veranstaltung hinaus - die Abreise aus Großpetersdorf erfolgte erst gegen 18.00 Uhr.

In-night unterstützt Retourenmanagement von HP in österreich
[04.11.2003]
In-night Express, österreichs führender Ersatzteil-Logistiker, managt für den IT-Konzern Hewlett Packard rund 1.500 Ersatzteile pro Monat. Bisher lief das komplette Retourenmanagement über das in Böblingen, nahe Stuttgart, gelegene Zentrallager von Hewlett Packard. Ab sofort werden lediglich die intakten Ersatzteile nach Böblingen geliefert.
Schadhafte Komponenten kommen, nachdem sie von den HP-Technikern von den Gut-Teilen getrennt wurden, in sicher verschlossenen Transport-Säcken zu In-night nach Wien, wo sie zunächst mit ihrer Teile-Nummer eingescannt werden.
Anschließend erfolgt die Klassifizierung (defekter Teil oder Elektronik-Schrott) und die Einbuchung direkt in das System von Hewlett Packard. Sodann wird entschieden, an welchen HP-Reparatur-Partner - je nach freier Kapazität - die defekten Teile geliefert werden. Den nicht weiter verwendbaren Schrott holt ein Entsorgungsbetrieb direkt vom In-night-Lager in Wien-Simmering ab.
Der Vorteil des neuen Systems: Eine merkliche Zeitersparnis für HP-Kunden, eine Entlastung des Zentrallagers in Böblingen und zusätzlich auch eine umweltfreundliche Lösung, da der Elektronik-Schrott nicht mehr quer durch Europa transportiert, sondern direkt in Wien entsorgt wird.
In-night unterstützte die Einführung des neuen Systems bei HP mit einem speziellen Manual. Hewlett Packard bereitete die Mitarbeiter in internen Schulungen und mittels einer Roadshow vor. [Quelle: ots]

eProcurement und Outsourcing - Studie des BME
[04.11.2003]
In Zusammenarbeit mit der Siemens AG, SAP und der European School of Business hat der Bundesverband Materialwirtschaft Einkauf und Logistik (BME) die aktuellen Trends bei der Beschaffung indirekter Güter untersucht. Im August und September dieses Jahres wurden 1.052 Einkaufsleiter/ strategische Entscheider im Einkauf führender Unternehmen der deutschen Wirtschaft über alle Branchen hinweg befragt. Auf der Website des BME finden Sie eine Zusammenfassung der Studie , die auf dem “38. BME Symposium Einkauf und Logistik” in Berlin vorgestellt wurde.

Wir stellen vor: eProcurement bei Umdasch
[30.10.2003]
Das konzernweite Beschaffungswesen hat bei Umdasch eine wichtige Bedeutung. Um den wachsenden Anforderungen im Einkauf gerecht zu werden, hat der Umdasch-Konzern Anfang 2002 ein Internet-Procurement-Portal als aktive Kommunikationsplattform zu den Lieferanten entwickelt. Mit diesem Portal wird nicht nur die Betreuung aktiver Lieferanten verbessert und gefestigt, sondern es werden auch neue kompetente und innovative Partner gefunden.
Ein weiteres Augenmerk liegt auf der schnellen Veröffentlichung von aktuellen Bedarfen sowie Verkauf von gebrauchten Anlagegütern und nicht mehr benötigtem Rohmaterial.
Im nächsten Entwicklungsstadium wird ein spezieller, passwortgeschützter Bereich für registrierte Lieferanten geschaffen. In diesem abgesichertem Bereich werden Dokumente, technische Spezifikationen etc. sowie Informationen gezielt für den jeweiligen Lieferanten zur Verfügung stehen.
Das Ziel aller E-Procurement-Aktivitäten bei Umdasch ist es, durch stabile Partnerschaften mit leistungsfähigen Lieferanten die Wettbewerbsfähigkeit des Konzerns im globalen Markt dauerhaft zu sichern.
Mit einem konsolidierten Umsatz von rund 533 Mio Euro (2002) zählt der Umdasch-Konzern zu den bedeutendsten österreichischen Privatunternehmen und mit einer Exportquote von über 80 Prozent auch zu den aktivsten “Global Players”.
In den beiden Unternehmensbereichen Doka-Schalungstechnik und Umdasch-Ladenbau arbeiten fast 4.800 Mitarbeiter in über 35 Ländern weltweit. [Quelle: Umdasch]

eProcurement: Immer mehr direkte Güter über das Internet
[29.10.2003]
Unternehmen, die mehr ausgeben, sparen auch mehr. Große Firmen gehören häufiger zu denjenigen, die bereits stattliche Kosteneinsparungen durch die Online-Beschaffung verzeichnen. Ein aktueller Report von Forrester Research gemeinsam mit dem Institute for Supply Management bestätigt allgemeine Trends: So werden immer mehr direkte Güter über das Internet beschafft, derzeit etwa 13 Prozent des Bedarfs der befragten Unternehmen.
Insbesondere Unternehmen, deren Einkaufsbudget über 500 Mio. US-Dollar jährlich liege, seien auch führend beim eProcurement, so Andrew Bartels von Forrester. Diese Unternehmen befänden sich in einer weitaus günstigeren Position, wenn es darum gehe, die passenden Lösungen zu realisieren und die Zulieferer zur Teilnahme zu motivieren.
Insgesamt nahmen lediglich 25 Prozent der befragten Unternehmen an Online-Auktionen teil. rund 33 Prozent nutzten Marktplätze.
Als viel versprechender Trend gilt derzeit die elektronische Unterstützung von strategischen Sourcing-Prozessen. Hier sind nach Einschätzung der Experten in wesentlich größerem Umfang positive Wertschöpfungseffekte zu erzielen als bei der simplen Automatisierung von Beschaffungsprozessen. [Quelle: ecin.de]

Experten rechnen mit weiterer Investitionswelle in Osteuropa
[22.10.2003]
Mit einer zweiten Welle ausländischer Direktinvestitionen in Osteuropa rechnen Experten der Hochschule für Unternehmensführung (WHU) Koblenz und der Kölner Unternehmensberatung EMC. Im Fokus der westlichen Investoren stünden vor allem die EU-Beitrittsländer Tschechien, Slowakei, Ungarn, Slowenien und - mit Rückstand - Polen.
Beachtliche Fortschritte machten auch die Länder Russland, Rumänien und Kroatien. Das geht aus einer Studie zum Thema “Topstandorte in Osteuropa” hervor, die vom manager magazin in Wien präsentiert wurde.
Die zweite Investitionswelle wird vorwiegend in bestehende Ballungsräume fließen. Die Studie nennt hier vor allem Zentral- und Südböhmen, Westungarn und den Großraum Budapest sowie die Regionen Bratislava und Kosice. In Polen ist neben Warschau besonders der oberschlesische Raum vielversprechend.
Insbesondere kleinere und mittelständische Firmen werden sich verstärkt auf etablierte Standorte konzentrieren, zumeist entlang der Westgrenzen der Beitrittsländer. Bei allen Kriterien der Wertschöpfungskette nehmen Tschechien, Ungarn und Slowenien die vordersten Plätze ein, was ihre Attraktivität als Standort anbelangt.
Deutschland sei mit 16 % der Foreign Direct Investments (FDI-Bestände) das bedeutendste Ursprungsland im Osten, gefolgt von den USA, Holland und Frankreich. Die Rolle österreichs (7 %) werde von den offiziellen Zahlen unterschätzt, sagten die Studienautoren.
Viele ausländische Multis steuerten ihr Engagement über österreichische Tochterfirmen. Besonders auffällig und eigens erwähnt: Die Schweiz ist als Investor in Osteuropa überhaupt nicht präsent.
Die Länder unterscheiden sich zum Teil deutlich hinsichtlich ihrer spezifischen Qualitäten. Während z.B. die Slowakei als Produktionsstandort gut abschneidet, eignet sich Polen vor allem als Absatz- und Beschaffungsmarkt.
Viele Firmen könnten die Potenziale der Standorte aber noch gar nicht vollständig nutzen, sagte Studienautor Dr. Georg Stadtmann von der WHO. In vielen osteuropäischen Ländern seien die Unternehmen überdies mit erheblichen Implementierungsproblemen konfrontiert, ergänzte EMC-Berater Henrik Hermann. “Viele Unternehmen haben ihre Strategien erst unzureichend auf den jeweiligen Standort eingestellt.”
Die Autoren der Studie nannten auch Gründe für die z.T. noch schwache Firmenperformance im Osten: Die starre, oft zentralistische Unternehmenskultur, das gering ausgebildete Personalmanagement und die schwache Kundenorientierung. Und kommen zur Schlussfolgerung, dass viele Firmen in den Ostländern noch über große Effizienzreserven verfügten, die westliche Unternehmer heben könnten.
Die Studie “Markterschließung und Expansion in den EU-Beitrittsländern Mittel- und Osteuropas (Teil 1: Wettbewerbsfähigkeit der Beitrittskandidaten, Teil 2: Branchenspezifische Fallstudien) steht kostenfrei zum Download zur Verfügung. http://www.manager-magazin.de/link/standortstudie [Quelle: pte.at]

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