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Nachrichten zu Wirtschaft, Unternehmen, Trends und Studien
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WLW: die Leiste für den Browser
[13.10.2003]
Die WLW-Toolbar erleichtert die Suche nach Produkten, Dienstleistungen und Unternehmen bei “Wer liefert was?”. Die WLW-Toolbar ist eine Symbolleiste, die sich automatisch in Ihren Internet Explorer integriert, wenn sie installiert ist. Sie können dann jederzeit direkt auf die Online-Datenbank von “Wer liefert was?” zugreifen, ohne vorher die WLW-Homepage aufzurufen.

Online-Mautrechner für Deutschland
[07.10.2003]
Auf der Website der deutschen VCE Verkehrslogistik GmbH aus Dortmund steht ein kostenloser Mautrechner für Deutschland zur Verfügung. Mit diesem können die (künftigen) Autobahngebühren innerhalb von Deutschland online exakt ermittelt werden. [Quelle: ecin]

Bester Geschäftsbericht gekürt
[30.09.2003]
VA TECH ist der Gesamtsieger im diesjährigen Geschäftsberichts-Wettbewerb des Wirtschaftsmagazins “trend”, dem “trend Austrian Annual Report Award (AAA)”, in der Kategorie “börsenotierte Unternehmen”. Zweit- und Drittplatzierter wurden Flughafen Wien und Wienerberger.
Im Rahmen des “trend AAA” werden alljährlich Geschäftsberichte nach den drei Kriterien Betriebswirtschaft (“Business Reporting”), Publizistik und Design/Layout bewertet.
Neben dem Gesamtsieg erreichte die VA TECH jeweils den dritten Platz in der Kategorie Publizistik sowie Business Reporting. (Quelle: VA TECH)

Portum AG nun auch in österreich
[30.09.2003]
Portum, Spezialist für Lösungen im strategischen Einkauf, ist ab sofort auch in österreich vertreten. Zum Einstand präsentiert sich Portum auf dem österreichischen Einkäufertag. Gerald Heydenreich, MBA, Vorstand der Portum AG, hat uns einige Fragen beantwortet:
Redaktion: Portum wurde 1999 gegründet und ist heute international aktiv - welche Unterschiede kennzeichnen die Situation von E-Procurement und E-Sourcing in den verschiedenen Standorten, an denen Sie präsent sind?
G. Heydenreich: Die Vorreiterrolle übernehmen immer noch die Vereinigten Staaten. In Europa sind im e-Sourcing- und SRM-Bereich die deutschen Firmen am innovativsten.
Grundsätzlich kann man zwei Märkte unterscheiden: In Südeuropa, vor allem in Spanien steht immer noch stärker das Projektgeschäft im Vordergrund. In Deutschland, Großbritannien und Frankreich verlangen die Unternehmen nach einer Komplettlösung, die auf die Anforderungen ihrer Einkaufsorganisation zugeschnitten ist.
Redaktion: Was hat Ihr Unternehmen bewogen, nun auch in österreich aktiv zu werden und wie schätzen Sie die Situation des E-Procurement hierzulande ein?
G. Heydenreich: Unsere österreichischen Kunden zeichneten sich schon vor drei Jahren als die experimentierfreudigsten aus. Etwa die öBB, RHI AG oder die Frantschach AG machten 2000 mit uns ihre ersten Schritte in Richtung e-Sourcing.
Allerdings ist es dann für eine weitergehende Entwicklung von entscheidender Bedeutung, dass kompetente Berater vor Ort helfen, die Lösungen einzuführen. Deswegen war es für uns so wichtig, mit unserem Partner BestValueTrader die nötigen Voraussetzungen zu schaffen.
Redaktion: Wenn Sie an die Entwicklung des E-Procurement der letzten Jahre zurückdenken: Wo lagen die größten Fehleinschätzungen und wo liegen nach wie vor die größten Chancen?
G. Heydenreich: Der größte Fehler lag in der Technologiegläubigkeit. Alle saßen dem Irrglauben auf, dass man nur einen Marktplatz zu installieren brauche und dann die Benutzer dieses Angebot binnen eines Jahres automatisch nutzen.
Und genau in dieser Erfahrung liegt auch die große Chance: Der Faktor Mensch spielt in Zukunft die entscheidende Rolle. Wie führe ich ein System ein, das dann auch hinterher akzeptiert und angewendet wird? Da bietet Portum ein breites Erfahrungsspektrum und das macht auch den Erfolg unserer Kunden aus.
Redaktion: Wo liegen die Schwerpunkte von Portum heute und wer ist die hauptsächliche Zielgruppe von Portum?
G. Heydenreich: Portum unterstützt seine Kunden auf drei Ebenen: Software-Technologie, Organisation & Consulting und Bereitstellung von Content wie zum Beispiel Vorlagen für Ausschreibungen oder Lieferantendaten. - Die Hauptzielgruppe umfasst die Top-500-Unternehmen Europas und den gehobenen Mittelstand.
Zum Markteintritt in österreich unterbreitet Portum interessierten Unternehmen ein Einführungs-Angebot: Im Rahmen eines Workshops erfahren Sie, wie Sie Optimierungsmöglichkeiten in e-Sourcing und SRM in Ihrem Unternehmen identifizieren und ausschöpfen können.
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Ansprechpartner Portum AG in österreich:
Herr Mag. (FH) Meinrad Wilfling
Tel.: 01/537 03 125
E-Mail:

Philips verstärkt China-Engagement
[28.09.2003]
Der niederländische Elektronik-Konzern Philips will sein Engagement in China massiv ausbauen und die Umsätze im Reich der Mitte binnen drei bis fünf Jahren verdoppeln. Philips werde dabei sowohl verstärkt direkt in China investieren als auch zusätzlich Produktionskapazitäten in das Riesenland auslagern, sagte Philips-Chef Gerard Kleisterlee bei einem Besuch in Peking.
Exakte Details der Expansionspläne gab der Philips-CEO nicht bekannt. Er hätte aber, so das Wall Street Journal, bereits Manager beauftragt, einen Wachstumsplan für die China-Aktivitäten auszuarbeiten, um Chinas Bedeutung als Basis für Forschung und Entwicklung, Produktion und Outsourcing zu bewerten.
Philips Schritt bestätigt einen Trend in der Elektronik-Industrie, die Produktion zunehmend nach China zu verlagern, um dort von dem großen Pool an gut ausgebildeten, aber billigen Ingenieuren zu profitieren. Kleisterlee betonte, dieser Trend werde anhalten. Den USA und Europa würden Bereiche wie Grundlagenforschung oder höherwertige Produktionsprozesse bleiben.
Der niederländische Konzern kann bereits jetzt auf ein beachtliches Engagement in China blicken - er hat in den frühen 80er-Jahren begonnen, im Reich der Mitte zu investieren. Philips hat in dem Land bisher 2,5 Mrd. Dollar in 30 eigenen Gesellschaften und Joint Ventures investiert und beschäftigt insgesamt 18.000 Mitarbeiter. Zuletzt wurde ein Umsatz von 6,7 Mrd. Dollar erzielt. (Quelle: pte.at)

Mechatronik pur: Festo auf der “Clusterland-Tagung Oberösterreich”
[25.09.2003]
Im Rahmen der Jahrestagung von Clusterland Oberösterreich am 25. September im Design Center Linz stellte Festo sein Leistungsspektrum in Form eines Vollautomaten zur Schau, durchgängig mit innovativen, mechatronischen Feinheiten bestückt. Diese Anlage produzierte für jeden Besucher eine Bleistiftschachtel mit persönlichem Namensaufdruck und demonstrierte damit sehr anschaulich das Zusammenwirken von Pneumatic, Mechanik, Elektrik/Elektronik.
Festo - ein Partnerunternehmen des oberösterreichischen Mechatronik- und Automobilclusters - hat sich mit seinen pneumatischen, elektrischen und elektronischen Komponenten in den letzten Jahrzehnten zu einem Spezialisten für die Automatisierungstechnik mit Pneumatic entwickelt. Mehr als 650 oberösterreichische Industriekunden dokumentieren die Kompetenz von Festo in diesem Segment.
Das Wiener Unternehmen demonstrierte auf der Tagung auch seine Kompetenz im Bereich der Aus- und Weiterbildung. Ein besonderer Schwerpunkt gilt hier dem Beruf des Mechatronikers.
Der noch junge Beruf des/der MechatronikerIn bietet im Zusammenhang mit der zunehmenden Automatisierung, speziell im industriellen Fertigungsbereich, interessante Einsatzmöglichkeiten und sehr gute Berufschancen. Die Mechatroniker-Ausbildung bei Festo ermöglicht Interessierten, sich im zweiten Bildungsweg zum Mechatronik Facharbeiter zu qualifizieren.
Durch den modularen Aufbau der Ausbildung kann diese Chance sowohl von Facharbeitern aus verwandten Berufen als auch von Neueinsteigern genützt werden. Die Teilnehmer belegen nur die individuell benötigten Module. Die Ausbildungsinhalte sind mit den Lehrplänen der Berufsschulen ident und führen ebenfalls zur Lehrabschlussprüfung.
Festo ist weltweiter Branchenführer im Bereich Automatisierungstechnik mit Pneumatik und beschäftigt weltweit 10.050 Mitarbeiter. Festo Wien bildet mit 10 Tochtergesellschaften die Drehscheibe für alle mittel- und osteuropäischen Konzernaktivitäten. Von Wien aus betreut Festo 4.000 Kunden in österreich und 12.000 Kunden in Mittel- und Osteuropa. (Quelle: Festo/ots)

Flachbildschirme auf dem Vormarsch
[24.09.2003]
Glänzende Aussichten prophezeien die kalifornischen Marktforscher von iSuppli/Stanford dem Markt für elektronische Displays. Dieser hat im Vorjahr weltweit ein Volumen von 50 Mrd. Dollar erreicht und soll sich bis 2007 auf über 90 Mrd. Dollar erweitern. Das Wachstum wird dabei vor allem von Aktivmatrix-LCDs (AMLCD) bei Desktop-Monitoren und Notebooks angetrieben. Aber auch der TV-Markt soll ab 2005 signifikant zulegen.
Auf dem PC-Markt werden AMLCDs die “klassischen” Röhrenschirme zunehmend ersetzen. In den vergangenen Jahren konnte dieser Markt jeweils um 100 Prozent zulegen und soll in diesem und im nächsten Jahr um jeweils weitere 50 Prozent wachsen. Dabei werden die Monitore gleichzeitig immer größer, was den Anbietern zusätzlichen Umsatz beschert. Herkömmliche Monitore haben im Vorjahr noch ungefähr 40 Prozent des Gesamtmarktes für elektronische Displays ausgemacht.
Bei TV-Geräten sollen AMLCDs ab 2005 signifikant zulegen. Laut Berechnungen der kalifornischen Marktforscher wird der Fernsehmarkt in diesem Jahr vier Prozent des gesamten LCD-Umsatzes ausmachen, neun Prozent im Jahr 2005 und 2007 gar 17 Prozent. Dabei sollen besonders größere Bildschirme von 20 Zoll aufwärts nachgefragt werden. Die Nachfrage nach größeren Schirmen rechtfertigt auch entsprechende Investitionen der LCD-Hersteller, schreibt iSuppli/Stanford Resources.
Aktivmatrix-LCDs sind die dominante Technologie bei Flachbildschirmen. Sie werden dies auch in Zukunft bleiben und sollen ihren Marktanteil sogar ausbauen. Darüber hinaus könnten aber auch andere Technologien am Markt reüssieren, berichten die Marktforscher. So seien etwa Plasma-Bildschirme besonders für Schirmgrößen über 40 Zoll interessant, wo die Massenproduktion von LCDs nicht durchführbar sei. Für mobile Applikationen seien wiederum organische Displays (OLED - Organic Light Emitting Diode) interessant. (Quelle: pte.at)

Montanuni: EU-Projekt für Ideenfindung
[16.09.2003]
Das Außeninstitut der Montanuniversität Leoben startet Ende September 2003 die Koordination des EU-Projekts “SME-s Innotool”. Seit Februar 2003 leitet das Außeninstitut das Projekt “Support”. Beide Projekte sind auf zwei Jahre angelegt und sollen der systematischen Ideenfindung und Entwicklung von Innovationen für umweltgerechte Produkte und Verfahren dienen. Sie werden von der EU mit 636.000 Euro gefördert.
Innerhalb des Projektes “SME-s Innotool” soll ein so genannter “Innovationskoffer” für klein- und mittelständische Betriebe entstehen. In elektronischer, interaktiver Handbuchform werden Werkzeuge zur systematischen Problemanalyse, kreativen Ideenfindung und für ein effektives Projektmanagement zur Verfügung stehen.
Entwicklungspartner sind außer der Montanuniversität das deutsche Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie Aachen und das belgische Beratungsunternehmen CREAX. Weitere Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus Italien, Schweden, England und Slowenien beteiligen sich an der Verbreitung und Demonstration des “Innovationskoffers”.
Im Projekt “Support” wird ein Weiterbildungsprogramm für Führungskräfte entwickelt. Ziel ist es, so Diplom-Ingenieur Jürgen Jantschgi von der Montanuni, “ein Trainingsprogramm für umweltgerechte Innovationswerkzeuge zu entwickeln und umzusetzen”.
Das Programm vollzieht sieben Module des Innovationsprozesses nach und soll sowohl der Weiterbildung von Führungskräften aus Forschungsabteilungen als auch von Geschäftsführern klein- und mittelständischer Unternehmen dienen.
An Entwicklung, Test und Verbreitung des Programms nehmen außer den Entwicklungspartnern Fraunhofer-Institut und CREAX 16 Partner aus 5 EU-Ländern und Slowenien teil. [Quelle: pte]

KMU-Studie: Einsatz von eProcurement
[09.09.2003]
Das deutsche E-Commerce-Center [ECC] Handel hat 129 kleine und mittelständische Handels- und Dienstleistungsunternehmen in Deutschland zur Beschaffung über elektronische Marktplätze befragt. Es beteiligten sich insbesondere Unternehmen mit einer überdurchschnittlich hohen Internetaffinität an der Erhebung.
Die Ergebnisse zeigen, dass dem Internet, verglichen mit anderen verfügbaren Optionen zur Abwicklung der Beschaffung, mittlerweile die beste Eignung zugesprochen wird. Dementsprechend hoch sind die von den Befragten bereits über das Internet abgewickelten Beschaffungsvolumina: Fast 30 Prozent der Güter für den eigenen Bedarf und über 20 Prozent der Güter für den Weiterverkauf werden über das Internet beschafft. Elektronischen Marktplätzen kommt dabei eine hohe Bedeutung zu: Deren Anteil liegt bei über 17 bzw. 16 Prozent.
Die Ergebnisse der Umfrage sind in einem 63-seitigen Berichtsband dargestellt, der über die Website von ECCbestellt werden kann. Einen Einblick in die Studie vermittelt ein frei verfügbares PDF-Dokument, in dem Inhaltsverzeichnis und Einleitung der Veröffentlichung wiedergegeben sind. [Quelle: ECC]

Förderungsaktion für betriebliche Verkehrsoptimierung
[09.09.2003]
Ab sofort können Unternehmen Förderungen für die Umstellung von Transportsystemen und Fuhrparks im Rahmen der Umweltförderungen im Inland beantragen. Die Wirtschaftskammer österreich bietet dazu ein umfangreiches Service an: Die Erstberatung an Ort und Stelle sowie die Vorbereitung der Einreichunterlagen führt das WIFI der Wirtschaftskammer kostenlos durch. Bei der Ausarbeitung des betrieblichen Verkehrskonzeptes hilft ein von WKö und Umweltministerium herausgegebener Leitfaden “Betriebliches Mobilitätsmanagement”.
Der neue Förderungsschwerpunkt ist insgesamt auf vier Handlungsfelder ausgerichtet: “Mitarbeiter und Kunden”, “Logistik”, “Fuhrpark”, “Dienstwege”.”
Gefördert werden u.a.:
- Anschaffung von elektro-, gas- oder biodieselbetriebenen Fahrzeugen
- Errichtung betriebseigener Zapfsäulen und Tankstellen für die genannten Fahrzeuge
- Motorenumrüstung für die Verwendung pflanzlicher öle
- Ausrüstung von LKW mit elektronischer Routenoptimierung
- Errichtung eines Bahnanschlusses bei Betriebsstandorten
- Errichtung von Förderbändern (in Schottergruben)
- Errichtung von Fahrradabstellanlagen für Kunden und Mitarbeiter
- Maßnahmen zur Forcierung des Fußgängerverkehrs (Wegegestaltung)
- Maßnahmen für den öffentlichen Verkehr (Haltestellen am Betriebsgelände)
Die gesamten umweltrelevanten Investitionskosten (Mehrkosten gegenüber der Normalinvestition) müssen mindestens 10.000 Euro betragen. Standardmäßig beträgt der Förderungssatz max. 30 Prozent, wobei für die endgültige Förderungshöhe der tatsächliche Umwelteffekt ausschlaggebend ist. Verschiedene Bundesländer gewähren zusätzliche Landesförderungen für die durchgeführten betrieblichen Verkehrsmaßnahmen.
Zu beachten ist, dass nur jene Maßnahmen förderbar sind, die nach dem Einreichungszeitpunkt gesetzt werden. Die Einreichungsunterlagen sowie erfolgreiche Projektbeschreibungen sind unter wko.at/up oder www.mobilitaetsmanagement.atverfügbar.
Etwa 500 Unternehmen besuchten bisher die Bundesländer-Informationskampagne, bei der Wirtschaftskammer österreich, Umweltministerium, Kommunalkredit Austria und WIFI österreich kooperieren.
Rückfragehinweis:
Wirtschaftskammer österreich
Dr. Stefan Ebner
Tel.: (++43-1) 50105-3303
[Quelle: WKO/ots]

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