:: News ::
Nachrichten zu Wirtschaft, Unternehmen, Trends und Studien
Seite 27 von 31
« Erste < 25 26 27 28 29 > Letzte »
Maschinenbau: Ungenutzte Chancen im Servicegeschäft
[11.12.2003]
Eine aktuelle Mercer-Analyse von 200 deutschen Maschinenbau-Unternehmen belegt, dass die Ertrags- und Wachstumspotenziale der Branche vor allem im Servicegeschäft liegen. Die Gewinne im Maschinenbau entstehen nur noch zum kleineren Teil durch den Verkauf neuer Maschinen. Den Löwenanteil erzielt das Folgegeschäft mit Dienstleistungen wie Diagnose, Wartung, Teileverkauf, Beratung oder Betrieb der Maschine im Auftrag des Kunden. Der deutsche Maschinenbau, so die Analyse, nutzt die Chancen des Servicegeschäfts bisher nur zu rund einem Viertel und verschenkt 30 bis 50 Prozent seiner möglichen Erträge.
Um 4,6 Prozent konnte der Umsatz im deutschen Maschinenbau in den letzten fünf Jahren zulegen. Davon sind aber weniger als 2 Prozent dem reinen Maschinenverkauf zuzuordnen, wie die Mercer-Analyse” Service im Maschinenbau” zeigt. Mehr als die Hälfte des Wachstums der Branche kommt aus dem Servicegeschäft.
Beim Ertrag ist der Anteil des Services noch höher: Während das Maschinengeschäft eine Umsatzrendite von durchschnittlich 2,3 Prozent bringt, erreicht der Service häufig mehr als 10 Prozent Rendite: Bei Ersatzteilen sind es 18 Prozent, bei Beratungsleistungen 16 Prozent und bei Reparatur und Umbau 11 Prozent. Instandhaltung und Gebrauchtmaschinenhandel liegen mit 9 und 8 Prozent Umsatzrendite ebenfalls deutlich über dem Neumaschinengeschäft. Bei Aufbaumontage, Inbetriebnahme und Abnahme wird dagegen in der Regel nichts verdient - sie fungieren als Dreingaben für den Neumaschinenverkauf und sind ein deutliches Zeichen dafür, wie sehr der Maschinenbau noch an seinem traditionellen Geschäftsmodell haftet.
Wie die Mercer-Analyse von 200 Maschinenbauern zeigt, nutzen die meisten Unternehmen das im Service liegende Wachstums- und Ertragspotenzial bislang nur sehr wenig: Bei fast drei Viertel aller Maschinenbauer liegt der Serviceumsatz unter 20 Prozent. Die Spitzen-Performer der untersuchten Gruppe erwirtschaften dagegen durchweg zwischen 40 Prozent und 60 Prozent ihres Umsatzes im Service. Dieselbe Analyse zeigt, dass die meisten Maschinenbauer ihre Servicepotenziale nur zu 25 Prozent ausschöpfen: Reparatur, Wartung, Ersatzteile und Schulungen werden zwar kontinuierlich weiterentwickelt, die Unternehmen bleiben jedoch die alten. Sie behalten ihr ausschließlich auf Entwicklung, Produktion und Verkauf neuer Maschinen ausgerichtetes Geschäftsmodell bei und versäumen so, innovative Leistungsbündel zu schnüren.
Um die Chancen des Servicegeschäfts in vollem Ausmaß zu nutzen, muss das Geschäftsmodell radikal umgebaut werden. Führende Investitionsgüterhersteller zeigen, wie es geht: Der Schwerpunkt dieser Unternehmen liegt nicht mehr auf der Herstellung, sondern auf den nachgelagerten Dienstleistungen und Ersatzteilen. So hat GE Aero Engines, ein bedeutender Hersteller von Flugzeugtriebwerken, sein Servicegeschäft zwischen 1995 und 1998 von 29 Prozent des Umsatzes auf 55 Prozent gesteigert. Das traditionelle Wartungsgeschäft baute GE durch mehrere Akquisitionen aus und erweiterte es durch innovative Dienstleistungen wie etwa die Fernüberwachung während des Flugs. Ferndiagnosen wurden in den Markt eingeführt und das Geschäft durch Finanzierungslösungen abgerundet.
ähnliche Strategien verfolgen auch andere führende Investitionsgüterhersteller: IBM macht inzwischen fast 60 Prozent seines Umsatzes durch Servicegeschäft, bei GE Medical (medizinische Geräte) sind es 50 Prozent. Aber auch viele mittelständische Unternehmen haben den Schritt vom reinen Hersteller zum kombinierten Herstellungs- und Serviceunternehmen erfolgreich beschritten: So erzielt Kone (Aufzüge, Hafenausrüstung) 58 Prozent seines Umsatzes im Service, Hanover Compressor (Kompressoren) 72 Prozent und Zeppelin (Baumaschinen) 50 Prozent.
“Profitable Services müssen die Wirtschaftlichkeit des Kunden erhöhen”, sagt der Autor der Studie, Mercer-Berater Thomas Kautzsch. “Ein Teil der so vom Kunden eingesparten Mittel verbleibt dann in Form von höheren Service-Erträgen beim Maschinenbauer. Zudem steigt in der gesamten Wirtschaft die Outsourcing-Bereitschaft der Kunden, und technische Möglichkeiten, wie etwa die Ferndiagnose über Internet, eröffnen interessante neue Service-Perspektiven.”
Neben den hohen Service-Margen von 8 bis 18 Prozent gibt es noch eine Reihe weiterer Gründe, die das Servicegeschäft attraktiv machen: So ist der Kapitalbedarf für Services deutlich geringer. Sie benötigen fast kein Anlagevermögen und die Risiken sind entsprechend niedriger. Auch sind Service-Umsätze weniger stark zyklisch, in einigen Branchen verhält sich der Service aufgrund von mehr Nachrüstungen und Umbauten sogar antizyklisch. Richtig angelegt, ermöglichen Servicekonzepte eine hervorragende Möglichkeit zur strategischen Absicherung der Kundenbeziehung. Die Heidelberger Druckmaschinen AG erreicht dies beispielsweise durch Druckfarben-Management, langjährige Full-Service-Verträge mit Fernunterstützung, Arbeitsfluss-Optimierung über alle Produktionsstufen bis hin zur Druckereiplanung.
Einen Anhaltspunkt dafür, wie wachstumsstark der Service ist, liefern die Service-Unternehmen WIG Industrieinstandhaltung GmbH, eine ThyssenKrupp-Tochter, und DIW Deutsche Industriewartung AG, eine Voith-Tochter. Sie erreichten in den letzten Jahrzehnten zweistellige Wachstumsraten mit Management, Wartung, Montage und Umbau von Industrieanlagen. Diese Unternehmen zeigen einerseits, welche Chancen ein Großteil der Maschinenbauer verpasst. Andererseits stellt ihr Erfolg eine erhebliche langfristige Bedrohung für Maschinenbau-Unternehmen dar. Sollten die technischen Dienstleister weiter wachsen und - wie von vielen prognostiziert - in einigen Jahren das technische Management für komplette Werke übernehmen, so werden sie die Maschinen- und Ersatzteil-Käufer der Zukunft.
Die Auswirkungen einer solchen Entwicklung auf den Maschinenbau wären erheblich: Bei einem zentralen Einkauf großer Service-Anbieter für mehrere Werke in ganz Europa gerieten die Preise weiter unter Druck, gerade für Ersatzteile. Aber auch der Service und seine Preise würden von diesen Unternehmen besser kontrolliert werden können. Die traditionellen Kundenbeziehungen und Abhängigkeiten der Branche wären durch eine solche Entwicklung ebenfalls betroffen - eine Erfahrung, die viele Werkzeughersteller bereits mit Full-Service-Anbietern machen mussten. Solche Full-Service-Anbieter übernehmen mehr und mehr den Einkauf für große Produktionswerke, beispielsweise in der Automobilzulieferindustrie. Sie reduzieren so den Kundenzugang für die bisherigen Lieferanten und bringen die Preise unter Druck, um für ihre Kunden die versprochenen Einsparungen zu erreichen und den eigenen Ertrag zu sichern.
“Wer die Chancen im Service nutzen will, muss sich Gedanken um den Nutzen seiner Maschinen beim Kunden machen”, sagt Mercer-Experte Baumgartner. Wie arbeitet der Kunde mit den Maschinen? Welche seiner Probleme lösen und welche verursachen sie? Und: Was kann außerhalb der Maschinentechnologie noch getan werden, um dem Kunden in diesem Bereich Zeit, Kosten oder Arbeitsgänge einzusparen? Die meisten Maschinenbauer kennen ihre Kunden gut genug, um schnell erste Antworten auf solche Fragen zu finden. So entstehen oft mehrere Optionen für Servicegeschäfte. Die Ansätze mit dem höchsten Potenzial müssen dann konsequent weiterverfolgt werden. In einem ersten Pilotprojekt werden Erfahrungen darüber gesammelt, wie beim Kunden echte Verbesserungen entstehen und welche Art von
Geschäftsmodell dafür notwendig ist. Es muss kritisch bewertet werden, welche Erträge das neue Service-Geschäftsmodell erwarten lässt und welche Risiken damit verbunden sind.
“Nicht jeder Maschinenbauer hat bereits eine Kultur, mit der ein Servicegeschäft florieren kann. Die notwendigen Service-Organisationen werden deshalb so unterschiedlich sein, wie die gefundenen Kundenlösungen,” resümiert Mercer-Berater Kautzsch. Eine Gemeinsamkeit aber haben alle erfolgreichen Servicemodelle: Sie ermöglichen den Kunden messbare Verbesserungen ihrer eigenen Leistungsfähigkeit, von denen der Maschinenbauer profitiert - durch bessere Margen und geringere Auftragsschwankungen. [Quelle: ots/Mercer Management Consulting]
Mercer Management Consulting ist Teil von Mercer Inc., New York, einer der führenden internationalen Unternehmensberatungen mit 160 Büros in 40 Ländern.

EU-Erweiterung: Die Rolle österreichs für die europäische Logistik
[11.12.2003]
Die Osterweiterung der Europäischen Union wird auf europäische Distributionszentren in wesentlicher Form Einfluss nehmen. österreich wird dabei, als europäischem Wirtschaftsstandort für Logistikzentren, keine rosige Zukunft prophezeit.
Wenn ab 2004 die zehn neuen Länder zur EU beitreten, wird österreich nur eines von vielen Ländern inmitten der EU sein,und dadurch die Vorreiterrolle, die es jetzt unausweichlich als Ostgrenze der EU bei vielen Unternehmen mit Exportaktivitäten genossen hat, verlieren. Das ist das Ergebnis der Studie EU enlargement - European Distribution Centres on the move? der Management- und IT-Beratung Cap Gemini Ernst & Young.
Auf Grundlage der Standortbestimmungskriterien für Distributionszentren wurde analysiert, welche EU-Länder bevorzugte Standorte für regionale und europäische Distributionszentren sind.
“Zusammengefasst besagt die Studie für österreich, dass wir für welt- und europaweit agierende Unternehmen als Logistikstandort nicht in Frage kommen und dementsprechend unter ‘last-in-line’ neben Zypern, Griechenland und Malta gelistet sind,” erklärt Christian Stüger, EU-Erweiterungsexperte des internationalen Consulters Cap Gemini Ernst & Young.
Als “Best-in-class” gelten demnach Belgien, Deutschland und Holland. “Auch als regionales Distributionszentrum spielen wir für den ‘Cluster’ Eastern Europe eine mehr als untergeordnete Rolle,” weiß der EU-Experte von Cap Gemini Ernst & Young zu berichten.
Untersucht wurden auch die Gesamtauswirkungen der EU-Erweiterung auf die Rolle und Position der Distributionszentren innerhalb Europas:
“Die Untersuchung zeigt, dass ein großer bidirektionaler Güterfluss zwischen West- und Osteuropa dort entsteht, wo Rohstoffe über große Häfen in Westeuropa geliefert werden”, sagt Stüger. “Diese werden zu den Produktionsstätten in Niedriglohnländern Osteuropas transportiert und dann als Fertigprodukte in Westeuropa verteilt”.
Dieser kontinentale Transportfluss wird zunehmend über Schiene und Wasserstraßen abgewickelt. Multimodale Transportzentren, die mehrere Transportmittel nutzen, sitzen an den deutschen Grenzen, wo die Güter dann von der Schiene oder vom Wasser auf die Straße umgeladen werden und umgekehrt.
Durch die zentrale Lage der Bundesrepublik im neuen Europa sind osteuropäische Ziele schnell erreichbar, Deutschland wird durch die Osterweiterung an Attraktivität gewinnen. Litauen und Lettland sind zusammen mit dem derzeit führenden Finnland die wichtigsten Standorte für regionale Distributionszentren in Nordosteuropa. Diese Länder dienen als Sprungbrett für den Export nach Russland.
Frankreich behält seine Top-Stellung bei regionalen Distributionszentren für Südeuropa. Zusätzlich zu seinem europaweiten Status liegt Deutschland gemeinsam mit Polen, Ungarn und der Tschechische Republik auch bei den regionalen Zentren für den osteuropäischen Raum vorne. Der mögliche EU-Beitrittskandidat Bulgarien wird ein wichtiger Standort regionaler Distributionszentren für Südosteuropa sein. [ots/cgey]

Infineon optimiert Chip-Etiketten
[05.12.2003]
Mit neuartiger RFID-Technologie will der deutsche Halbleiter-Hersteller Infineon Technologies elektronische Etiketten für industrielle und Logistikanwendungen revolutionieren. Die jetzt vorgestellten Chips können per Funk blitzschnell gelesen und beschrieben werden. Sie eignen sich für die berührungslose elektronische Identifizierung von schnell bewegten Objekten.
Anwendungen für die Gepäckabfertigung am Flughafen, in der Logistik der Textilindustrie, im Warenhandel und -versand, bei der Fließbandproduktion sowie bei Kurier- und Postdiensten stehen im Fokus.
Die Chips hat Infineon zusammen mit dem australischen Unternehmen Magellan Technology auf Basis von Magellans PJM-Technologie entwickelt. Infineon will in Zukunft entsprechend seiner Agenda 5-to-1 nicht nur die Chips produzieren, sondern ganze elektronische Identifikationssysteme einschließlich der Infrastruktur und Software für die Industrie entwickeln und projektieren.
Die Chips bieten etwa die 25-fache Lese- und Schreibgeschwindigkeit gegenüber bisherigen RFID- (Radio Frequency Identification) Technologien, die auf der in Europa zugelassenen Funkfrequenz von 13,56 Megahertz arbeiten. Die für den Logistikeinsatz optimierte Technik ist in der Lage, in weniger als einer Sekunde bis zu 500 elektronische Labels sicher zu erkennen, zu lesen und zu beschreiben. Selbst mit Geschwindigkeiten der Transportbänder von ca. 15 Kilometern pro Stunde (4 Meter pro Sekunde) kommen die neuen Chips zurecht. Bei bisheriger RFID-Technik liegt die Erkennungsleistung bei 30 elektronischen Labels in der Sekunde oder bei einer Geschwindigkeit von einem halben Meter pro Sekunde.
Die neuen RFID-Chips arbeiten mit der PJM(Phase Jitter Modulation)-Technologie, um die Funksignale der Identifikationsetiketten auszuwerten. Ständiges Umschalten zwischen acht verschiedenen Funkkanälen erhöht die Lesegeschwindigkeiten und sorgt für sichere Identifikation auch bei Massendurchsatz.
Die berührungslose Identifikation gilt als Schlüsseltechnik zur Optimierung von industriellen Prozessen in Fertigung und Logistik. Einzelne Werkstücke in einem Produktions- oder Vertriebsprozess werden dazu mit RFID-Chips wie mit einem Etikett versehen. Darauf sind alle wichtigen Informationen gespeichert. Nach Aktivierung durch ein Lesegerät werden sie berührungslos per Funk gelesen, um weitere Produktionsschritte zu steuern, aber auch um Herkunft, Bearbeitungsstatus von Einzelteilen und Produkten oder zum Beispiel eine Verpackungseinheit auf Vollständigkeit zu prüfen.
Die elektronische Identifikation spielt eine erhebliche wirtschaftliche Rolle angesichts des zunehmenden Trends in der Industrie, möglichst individualisierte Produkte herzustellen und dabei Kapitalkosten durch rationelle Lagerhaltung und intelligente Logistik einzusparen. Industrielle Anwendungen in Logistik und Produktion gelten daher als stärkster Wachstumssektor im Markt der RIFD-Chips. Bereits 2007 sollen sie nach Angaben der Marktforscher von Allied Biz Intelligence mit einem weltweiten Umsatz von 1,1 Milliarden Euro mehr als 50 Prozent des gesamten RFID-Transponder-Marktes ausmachen.
Bisher mussten elektronische Etiketten zum Auslesen möglichst einzeln wenige Zehntelsekunden vor ein Lesegerät gehalten werden, ähnlich wie bei Konsumgütern die Etiketten vor einen Barcode-Scanner. Dies stört in industriellen Umgebungen den Ablauf.
Die PJM- Chips sind ab Anfang 2004 in großen Stückzahlen lieferbar. Es gibt sie in zwei Versionen, die beide zuverlässige Identifikation in verschiedenen Situationen ermöglichen: als “PJM ItemTag(R)” für schnell vorbeilaufende, von einander getrennte Teile etwa bei Fließbändern oder Paketsortieranlagen, sowie als “PJM StackTag(R)”, mit denen Hunderte Etiketten gleichzeitig identifiziert werden können. Die Signale werden im Lesegerät auch dann verarbeitet, wenn die Labels ungeordnet sind oder dicht an dicht lagern. Das galt bisher aus physikalischen Gründen als unmöglich. [Quelle. ots/Infineon]

SRM: Beziehungskisten, die sich auszahlen
[05.12.2003]
In Zeiten sinkender Umsätze und knapper Gewinnspannen wird die kosteneffiziente, strategische Beschaffung von Gütern zu einem echten Wertschöpfungsfaktor. Ein wichtiger Aspekt in diesem Zusammenhang ist das Management der zwischenbetrieblichen Beziehungen zu den Lieferanten, auch Supplier Relationship Management genannt oder einfach SRM. Lesen Sie eine Einführung in das Thema auf ECIN.

Ohne elektronische Kataloge werden Zulieferer zur E-Procurement-Bremse
[05.12.2003]
Das belegt eine im November von der Heiler Software AG in Auftrag gegebene Studie. Das Analystenhaus IDC befragte 50 Großunternehmen mit umfangreichen Angebotssortimenten aus den Branchen Automobilzulieferer, Verbrauchsgüter und Handel zu ihrem Umgang mit Produktinformationen.
Gerade einmal 38 Prozent der befragten Unternehmen aktualisieren ihre Produktinformationen monatlich oder häufiger. Dagegen nehmen ganze 40 Prozent der Befragten nur bei Bedarf ein Update der Daten vor, weitere 12 Prozent bringen ihre Produktdaten innerhalb eines halben oder ganzen Jahres auf den neuesten Stand - entsprechend der Neuauflage des Printkatalogs. Gleichzeitig ist den Unternehmen der Stellenwert von aktuellen Produktinformationen für ihre Kunden sehr wohl bewusst: 64 Prozent erachten sie als sehr bis existenziell wichtig. Gemessen auf einer Skala von eins (sehr wichtig) bis fünf (unwichtig) ergab sich dazu ein Mittelwert von 1,7.
Die Studie bestätigt, was Rolf Heiler, Vorstandsvorsitzender der Heiler Software AG, in der Praxis sieht: “Die Fähigkeit, topaktuelle Produktinformationen zu liefern, ist ein echter Wettbewerbsvorteil. Das ist den meisten Unternehmen völlig klar. Doch der Umbauprozess zur ‘e-readiness’ - sprich zur Möglichkeit, individualisierte Kundensortimente mit aktuellen Preisen auf Knopfdruck zu liefern - läuft nicht von alleine.”
Nach den Ergebnissen der Studie empfiehlt IDC, einen stärkeren Fokus auf elektronische Kataloge zu legen. Derzeit unterhalten viele Unternehmen noch eine medienneutrale Datenbank, die zwar Informationen für Print, CD-ROM und unter Umständen für das Internet liefern kann. Dafür benötigt sie aber zahlreiche verschiedene Tools, um an das ERP-System angebunden zu werden, die Produktinformationen zu pflegen oder nach Standards klassifizierte Kataloge zu erstellen. Ein elektronischer Katalog ist nicht als Add-On zu einem solchen bestehenden System zu verstehen, sondern ersetzt es komplett. Damit gibt es nur noch einen Ein- und Ausgang für alle Daten, wodurch sich potenzielle Fehlerquellen und Flaschenhälse bei der Erstellung von individualisierten Kundenkatalogen minimieren.
Die komplette IDC-Studie ist auf Anfrage bei LEWIS Communications unter Telefon 0049 (0) 89 17 30 19 0 oder per E-Mail unter
erhältlich. [Quelle: Heiler Software]

Allgemeine Einkaufsbedingungen (AEB) ab sofort erhältlich
[02.12.2003]
Eine Expertenrunde im Forum Einkauf des öPWZ hat als Service für österreichs Einkaufsabteilungen Allgemeine Muster-Einkaufsbedingungen (AEB) erstellt. Die AEB sind als Vorschlag, Anregung und Leitfaden für die Praxis gedacht. In vielen Punkten der Allgemeinen Muster-Einkaufsbedingungen hat sich das Forum Einkauf um “Maximalvarianten” zu Gunsten des Einkaufs bemüht, die - je nach Verhandlungsergebnis mit dem Lieferanten - verändert werden können.
Die AEB beinhalten Mustervorschläge zu folgenden Punkten (Auszug): Vertragsgrundlagen, Formerfordernisse, Preise, Lieferung, Rechnungslegung/Zahlungsfrist, Gewährleistung, Schadenersatz, Pönale, Gerichtsstand/Anzuwendendes Recht etc.
Bei Interesse können Sie die AEB im Sekretariat Forum Einkauf als PDF-Datei anfordern:
e-Mail:
| Tel. (01) 533 86 36-56 | Fax (01) 533 86 36-72
Konditionen: EUR 35,00 (exkl. 20 % MWSt.)
Für Mitglieder des Forums Einkauf sind die AEB als Gratis-Download im Info-Corner verfügbar!

Global Manufacturing PMI November
[02.12.2003]
Der “Global Report on Manufacturing” weist die seit dreieinhalb Jahren höchste Steigerungsrate aus: “Production and orders expand at survey record rates.” Details finden Sie in der Presseaussendung von JP Morgan und NTC Research:
GlobalManPMI_0312.pdf [PDF, ca. 160 KB]

Junge Logistik-Profis für Ihr Unternehmen
[01.12.2003]
Praktikanten und Diplomanden des Fachhochschul-Lehrgangs in Wiener Neustadt stehen für Praktika zur Verfügung. - Technik und Wirtschaft, praxisnah und auf die Bedürfnisse der Unternehmen abgestimmt: Das ist die Logistik-Ausbildung an der 1. Fachhochschule österreichs. Ab dem kommenden Jahr werden die ersten 21 StudentInnen zum Abschluss ihres Studiums das integrierte Berufspraktikum und ihr Diplomarbeitssemester absolvieren.
Eine einmalige Chance für Unternehmen, Praktikanten und Diplomanden für fünf bis neun Monate in ihr Unternehmen zu holen - oder sich vielleicht schon jetzt langfristig die Dienste eines qualifizierten Mitarbeiters zu sichern!
Welches Wissen, welche Fähigkeiten bringen die jungen Logistik-Profis mit? Das Logistik-Studium an der FH Wiener Neustadt setzt aus einer breiten technischen und wirtschaftlichen Ausbildung zusammen. Die Schwerpunkte:
- Electrical und Mechanical Engineering
- Logistik und Logistikkonzepte
- Betriebliche Logistik
- Externe Logistik
- Informatik
- Prozessoptimierung und Simulation
- Informations-, Planungs- und Steuerungssysteme mit SAP/R3 und APO
- Beschaffung und Materialwirtschaft
- Produktionsplanungs- und Steuerungssysteme
- Vertrieb
- Supply Chain Management
- Qualitätsmanagement
- Betriebswirtschaft
- Recht
- Sprachen
- Persönlichkeitsentwicklung
Informationen über Praktikanten/Diplomanden erhalten Sie bei:
Mag. Gabriele Bodenmüller
Johannes-Gutenberg-Straße 3
A-2700 Wiener Neustadt
Tel.: 02622-89084-201
Mail:
Website: www.fhwn.ac.at

Deutsches Mautsystem: Strafzahlungen für Toll Collect
[01.12.2003]
Mit 1.12. trat erstmals der Mechanismus in Kraft, nach dem die Firma Toll Collect als Betreiberin der deutschen LKW-Mautsystems Strafzahlungen zu leisten hat: Für jeden Tag, an dem das System nicht funktioniert, sind 250.000 Euro fällig. Heise fasst den Stand der Dinge zusammen.

übersicht: Mautsysteme im Vergleich
[30.11.2003]
Die Mautsysteme der DACH-Länder unterscheiden sich in Gebühren, Anwendung und Verwendungszweck der eingenommenen Gelder im Detail voneinander - wir haben die wesentlichsten Merkmale in einem Dokument zum Herunterladen für Sie zusammengestellt: oepwzmautsysteme.pdf [PDF, ca. 20 KB]

Seite 27 von 31
« Erste < 25 26 27 28 29 > Letzte »
ÖPWZ-
Seminartipps
Das ABC des Vergaberechts, Modul 3 , Wien, Dr. Bernhard Kall
27. - 28.2.12Professionell disponieren, Wien, Dkfm. Mag. Walter Broschek, Dipl.-Ing. Dipl.-Wirtsch.-Ing. Egon Eicher
28.2.12Unverzichtbare Informationsquellen für Einkäufer, Wien, Dipl.-Wirtsch.-Ing. Jürgen Simon
1.3.12Das ABC des Vergaberechts, Modul 4, Wien, Dr. Bernhard Kall
Kindle-Store
Aus unserem Archiv
Messekalender
FRUIT LOGISTICA, Berlin08.02.2012 - 10.02.2012
METAV, Düsseldorf28.02.2012 - 03.03.2012
Int. Eisenwarenmesse, Köln04.03.2012 - 07.03.2012
USETEC, Köln05.03.2012 - 07.03.2012
ergänzende Infos + weitere Termine...
Buchtipps

Markus Bergauer, Frank Wierlemann
Scharfe Zähne oder langfristige Perspektive? Handlungsempfehlungen für den Einkauf

Einkauf – Die unterschätzte Macht, Markus Bergauer, Frank Wierlemann (Hg.)

Denken hilft zwar, nützt aber nichts, Dan Ariely

Business Englisch für Dummies, Lars M. Blöhdorn, Denise Hodgson-Möckel
mehr Buchtipps...

