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Nachrichten zu Wirtschaft, Unternehmen, Trends und Studien


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SIMEA: Neustart für die Siemens Elektronikfertigung

[21.01.2004]

Siemens österreich hat die Restrukturierung seiner bisher als EWW (Elektronikwerk Wien) bekannten Elektronikfertigung erfolgreich abgeschlossen. Unter dem neuen Namen SIMEA (Siemens Industrial Manufacturing, Engineering and Applications) startet die nun in Wien am Standort Floridsdorf konzentrierte Fertigung mit Produkten für den Weltmarkt. SIMEA ist ein Bereich der Siemens AG österreich und umfasst neben dem Wiener Standort auch die Tochtergesellschaft in Siegendorf im Burgenland.

Insgesamt erwirtschaftet SIMEA an beiden Standorten mit etwa 1.100 MitarbeiterInnen ein Volumen von ca. 260 Mio. Euro. Die Werke umfassen eine Produktionsfläche von insgesamt über 20.000 m2.

Das Wiener Werk konzentriert sich auf die Entwicklung, die Serienfertigung mittlerer Losgrößen und die Hochtechnologieproduktion von komplexen Produkten. Das Portfolio umfasst Industriestromversorgungen, Gleichstromantriebe für Industriemotoren, digitale Vermittlungsanlagen für Telefonnetzbetreiber, Komponenten für Schienenfahrzeuge, Telekommunikationsendgeräte und Geräte für verkehrstelematische Anwendungen. Unter anderem werden in Wien ein Teil der On-Board-Units für das deutsche LKW-Mautsystem, digitale TETRA-Endgeräte für den Funkgeräte-Hersteller Sepura und Hilfsbetriebeumrichter sowie Stromabnehmer für die Niederflurstraßenbahn ULF hergestellt.

In Siegendorf werden hauptsächlich Steuerelemente für Hausgeräte produziert. Mit einer vollautomatisierten Produktion kann das burgenländische Werk auch im harten internationalen Preiswettbewerb mit hoher Qualität punkten.

Die Produktion im Elektronikwerk Burgenland erfolgt rund um die Uhr in einem Drei-Schicht-Betrieb an 6 Tagen in der Woche. Dabei werden pro Jahr etwa 6,5 Millionen Baugruppen gefertigt. Anfang Jänner 2004 wurde in Siegendorf der einmilliardste Bauteil verarbeitet, gleichzeitig wurde die sechsmillionste Flachbaugruppe ausgeliefert. Mit einem 95-prozentigen Automatisierungsgrad erfolgt die Herstellung weitgehend frei von manuellem Handling der empfindlichen Bauteile. Handling-Fehler und verschmutzte Leiterplatten werden so minimiert und die Produktdurchlaufzeiten verkürzt.

Die Produktion läuft darüber hinaus weitgehend papierlos ab, alle Informationen für den Fertigungsprozess stammen von einem zentralen EDV-Informationssystem. So lässt sich der Weg jedes Produktes durch die Fertigungsstationen zurückverfolgen. Für die MitarbeiterInnen in Logistik und Qualitätsmanagement steht der aktuelle Produktionsstatus jederzeit online zur Verfügung.

Neben Flexibilität, Produktivität und ausgewogener Automatisierung sind auch Umweltmaßnahmen ein wesentlicher Erfolgsfaktor für SIMEA. 2003 wurde das Wiener Werk bereits zum zweiten Mal mit dem “ökoprofit”-Preis der Stadt Wien ausgezeichnet. Zu den Umwelt-Maßnahmen bei SIMEA zählen beispielsweise die Umstellung auf bleifreie Lötverfahren, die Erstellung von Grundlagen für die mögliche Errichtung einer Windkraftanlage und die Reduktion des Stromverbrauches um rund 20 Prozent. [Quelle: ots/Siemens AG]


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Fachhochschul-Preis der Fahrzeugindustrie

[21.01.2004]

Der Fachverband der Fahrzeugindustrie österreichs hat im Rahmen einer akademischen Feier der Fachhochschule Steyr drei Preise des Fachhochschulwettbewerbes im Gesamtwert von EUR 4.000,- an AbsolventInnen des Studienganges “Produktion und Management” vergeben.

In seiner Festrede betonte Generaldirektor Werner Adelberger, “dass gerade wegen des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes an einem ausgeprägten Qualitätsdenken, sei es in der Ausbildung, sei es im eigenen beruflichen Engagement, in der Produktion oder im Dienstleistungsbereich, kein Weg vorbeiführt”, denn nur “Qualität schafft nachhaltigen Erfolg”.

Mit der Preisverleihung des Fachverbandes der Fahrzeugindustrie österreichs “sollen die hervorragenden Leistungen der AbsolventInnen der Fachhochschule Steyr gewürdigt werden”, so Adelberger, der weiters feststellte, dass als Basis für diese Leistungen eine exzellente Ausbildung erforderlich ist und nur die Verschmelzung aus Theorie und Praxis, aus neuestem Wissen und fundierten Erfahrungswerten, zu Höchstleistungen führt - durchaus vergleichbar mit den erforderlichen Höchstleistungen, die in der Automobilindustrie zur Umsetzung einer “Prämiumstrategie” unerlässlich sind.

Der Geschäftsführer des Fachverbandes der Fahrzeugindustrie, Walter Linszbauer, betonte, “dass die österreichische Fahrzeugindustrie mit dieser Preisverleihung vor allem junge Menschen motivieren will, ihr Know-how im Dienste der Automobilindustrie anzuwenden um damit die bestehenden hervorragenden Ingenieurleistungen der Branche noch zu verstärken.”

Linszbauer versicherte, dass die Fahrzeugindustrie auch längerfristig verlässlicher Arbeitgeber sein wird und es sich für alle lohnt, sich diesem Sektor anzuvertrauen. “Dieser Sektor stellt das Herz des Automobillandes österreichs dar, ist viertgrößter Industriebereich und beschäftigt einschließlich der Zulieferbetriebe sowie der vor- und nachgelagerten Wirtschaftsbereiche rund 360.000 Personen”, so Linszbauer.

Sämtliche Preisträger sowie die Ausschreibung der wissenschaftlichen Förderung für das Jahr 2004 (gefördert werden Arbeiten an den Fachhochschulen in Graz und Steyr sowie an den Universitäten in Wien, Graz, Linz und Leoben) können über die Homepage des Fachverbandes http://wko.at/fahrzeuge abgerufen werden.

Preisträger:

FH Steyr - FHStG Produktion und Management (1. Preis - EUR 2.000 Euro) - Dipl.-Ing. (FH) Werner Aufreiter. Diplomarbeit:  Möglichkeiten zur Lieferantenentwicklung und -förderung im Produktentstehungsprozess

FH Steyr - FHStG Produktion und Management (2. Preis - EUR 1.300 Euro) - Dipl.-Ing. (FH) Werner Zeitlhofer. Diplomarbeit: Die Auswirkungen des kundenorientierten Vertriebs- und Produktionsprozesses am Beispiel BMW Motoren GmbH

FH Steyr - FHStG Produktion und Management (3. Preis - EUR 700 Euro) - Dipl.-Ing. (FH) Romana Bachinger. Diplomarbeit: Strategieumsetzung an Produktionsstandorten der Nutzfahrzeugindustrie

[Quelle: ots/wko]


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“Klimapionier” AMI Agrolinz Melamine International

[19.01.2004]

Die AMI Agrolinz Melamine International GmbH setzt mit der größten österreichischen Einzelreduktionsmaßnahme internationale Standards in der Treibhausgasreduktion. Dafür wurde das Unternehmen nun vom Land Oberösterreich ausgezeichnet.

Durch ein gemeinsam mit der Firma Uhde entwickeltes neues Verfahren senkt das Unternehmen seit Mitte 2003 die Treibhausgase am Standort Linz um 30%. Dieses weltweit einzigartige und neue Verfahren wandelt das bei der Salpetersäureproduktion entstehende Lachgas (N2O) mit Hilfe eines Katalysators in natürlichen Stickstoff um.

Lachgas wird in der Lebensmittelindustrie, beispielsweise als Treibmittel für Schlagobers, und in der Medizin verwendet. Bei direkter Einwirkung ist Lachgas für den Menschen völlig ungefährlich. Lachgas ist aber auch ein Treibhausgas, das 310 mal stärker wirkt als CO2.

“Mit dem neuen Verfahren werden die Lachgasemissionen jährlich rund 1.600 Tonnen vermindert beziehungsweise 500.000 Tonnen CO2-äquivalente vermieden. Dies entspricht einer Reduktion der Standortemissionen in der Höhe von 30%. Oder noch plastischer: dem Treibhausgas-Ausstoß von rund 340.000 neuen Diesel-PKW mit einer Fahrleistung von je 10.000 Karina Matejcek pro Jahr”, so AMI-Vorstandssprecher Dr. Joachim Grill.

“Wir haben rund 2,1 Mio. Euro in dieses Verfahren investiert und damit österreichs bedeutendste Einzelinvestition in den Klimaschutz realisiert. Allein die Aufwendungen für Umweltschutz der letzten 10 betrugen rund 109 Mio. Euro”, betont Grill.

Damit realisiert die AMI Agrolinz Melamine International GmbH ein international beispielgebendes Industrieprojekt zur
Treibhausgasreduktion und setzt neue, dem letzten Stand der Wissenschaft entsprechende Maßstäbe.

“Dies ist eindeutig die größte einzelne Reduktionsmaßnahme im Klimaschutzbereich zur Erreichung des österreichischen Kyoto-Zieles”, so Dipl.-Ing. Andreas Drack, Klimaschutzbeauftragter des Landes Oberösterreich.

Aufgrund internationaler Klimaschutzverpflichtungen muss österreich die Treibhausgasemissionen im Zeitraum 1990 bis 2008 bzw. 2012 um 13% senken. Die österreichische Klimastrategie, die im Juni 2002 vom Ministerrat beschlossen wurde, definiert die sektoralen Ziele und Maßnahmen zur Emissionsreduktion. Von der österreichischen Industrie wird erwartet, dass sie trotz Produktionswachstum mehr als 1,0 Mio. Tonnen an Treibhausgasemissionen einspart und zwar auf Basis des Wertes von 1990. Energieintensive Unternehmen sind zusätzlich durch die für 2005 geplante Teilnahme am EU-weiten Emissionshandel gefordert. Sie müssen entweder in Klimaschutzmaßnahmen investieren oder Emissionsberechtigungen zukaufen. Im Rahmen ihrer Konzernstrategie überprüft die OMV alle sinnvollen Möglichkeiten zum Klimaschutz an ihren Produktionsstandorten. Mit der erfolgreichen Umsetzung des neuen Verfahrens zur Emissionssenkung bei der AMI Agrolinz Melamine International GmbH setzt die OMV auch für österreich beispielhafte Standards.

Die AMI Agrolinz Melamine International GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der OMV AG und veredelt Erdgas zu hochwertigen Rohstoffen für Landwirtschaft und Industrie. Hauptprodukte sind Melamin und Pflanzennährstoffe. Im Geschäftsbereich Melamin ist AMI Marktführer in Europa und weltweit Nummer zwei und nimmt im Bereich Pflanzennährstoffe im Donauraum eine führende Position ein.

Zur AMI Gruppe gehören als Kernunternehmen die AMI Agrolinz Melamine International GmbH mit Standort in Linz (ö), weiter die 100%ige Tochtergesellschaft Agrolinz Melamine International Italia S.r.l. mit Standort in Castellanza (I) und Vertriebsgesellschaften in Ungarn, Tschechien und der Slowakei sowie eine Vertriebsgesellschaft in Chicago/USA, die Agrolinz Melamine International North America Inc. und in Singapur die Agrolinz Melamine International Asia Pacific Pte Ltd. In der AMI Agrolinz Melamine International Gruppe erwirtschaften rund 1.000 Mitarbeiter einen Umsatz von 392,5 Mio.
Euro. [Quelle: ots/AMI Agrolinz]


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Zukunftperspektiven für Zulieferer, Händler und Hersteller in der Automobilindustrie

[14.01.2004]

Komplexe Netzwerkorganisationen und Allianzen, Informationsaustausch über E-Business- Plattformen, enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit, räumliche Nähe wie zum Beispiel in Industrieparks sowie Synergieeffekte durch gemeinsame Nutzung von Ressourcen für Hersteller, Zulieferer und Händler in der Automobilindustrie sind für den Vorstandsvorsitzenden der Ford-Werke AG, Bernhard Mattes, die Basis für den zukünftigen Erfolg der Branche.

Dies war eine der Schlussfolgerungen seines Referats anlässlich des Neujahrempfangs der Industrie- und Handelskammer (IHK) Wuppertal-Solingen-Remscheid vor über 600 geladenen Gästen am 14. Januar 2004. Titel des Vortrages: “Die Zukunft der Automobilindustrie unter besonderer Berücksichtigung von Zulieferer, Hersteller und Händler”.

Bernhard Mattes legte dar, dass die deutsche Automobilindustrie trotz der derzeit schwachen europäischen Märkte einen Jahresumsatz von 220 Milliarden Euro macht und direkt in der Automobil- und Zuliefererindustrie 763.500 Arbeitplätze vorhanden sind, und der Anteil der Beschäftigten in der deutschen Automobilindustrie an der Gesamtindustrie sich in den letzten zehn Jahren von 9,5 auf 12,8 Prozent erhöht hat. Zudem hängen 5,5 Millionen Arbeitsplätze in Deutschland direkt oder indirekt am Automobil.

Die Branche tätigt ein Fünftel aller Investitionen in Deutschland. Auch im Bereich von Forschung und Entwicklung entspricht der Aufwand von 100 Milliarden Euro einem vollen Drittel der in der gesamten Industrie ausgegebenen Summe.

Er zeigte außerdem auf, dass das Kfz-Gewerbe Deutschlands mit knapp 100.000 Auszubildenden größter gewerblicher Ausbilder ist sowie der Aufwand von über 100 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung einem Drittel der Ausgaben der gesamten deutschen Industrie auf diesem Gebiet entspricht. Das Ergebnis sind pro Jahr etwa 3.000 Patente - ein Drittel aller weltweit angemeldeten Neuentwicklungen.

Dabei wies Bernhard Mattes darauf hin, dass die gegenwärtigen Probleme der Hersteller durch schrumpfende Märkte auch die Zulieferindustrie und die Händler treffen. In der Folge dieses harten Wettbewerbes haben beide Partner der Industrie ihre Produktions- und Vertriebsstrukturen verändert.

Ergebnis ist eine engere Verzahnung zwischen Herstellern, Zulieferern und Händlern. So liefern Erstere beispielsweise kaum noch einzelne Teile, sondern zunehmend ganze Komponenten. Händlerbetriebe stehen vor allem wegen der neuen Gruppenfreistellungsverordnung (GVO) innerhalb der EU vor einem Wandel vom traditionellen Vertragshändlersystem zum Mehrmarken- und Mehrartikelhandel.

Mattes beleuchtete, dass die Automobilindustrie auf der Umsatzseite derzeit sowohl mit einem Mengen- als auch einem Preiseffekt konfrontiert ist. Seit Jahren gehen die absetzbaren Mengen in Europa und besonders in Deutschland zurück. Wurden im Jahr 1999 noch 18,3 Millionen Fahrzeuge europaweit verkauft, hat sich diese Zahl bis 2003 um 1,8 Millionen auf 16,5 Millionen reduziert. In Deutschland sank im gleichen Zeitraum die Zahl an Pkws von 3,8 auf 3,2 Millionen Einheiten.

Allerdings habe sich seit 2000 ein Nachfrageausfall in Höhe von rund 800.000 Pkw aufgebaut, der zumindest zum Teil als Potential in den nächsten Jahren ansteht.

Dabei werde das Angebot geprägt sein von einer erhöhten Variantenvielfalt bestehender Baureihen. Die Hersteller begegnen dieser Entwicklung mit der Einführung flexibler Fertigungsmethoden, einem teilweisen Outsourcing, dem vermehrten Einsatz von fahrzeug- und modellübergreifenden Gleichteilen sowie Entwicklungs- und Produktionskooperationen im Rahmen von Allianzen oder Joint Ventures.

Das Outsourcing der Automobilhersteller stelle einen wichtigen Wachstumstreiber im Zuliefermarkt dar, der Zulieferindustrie einen Wachstumsschub von 42 Prozent bringen werde. Die klassische Vorgehensweise, Teile und Komponenten über eine Vielzahl von Zulieferunternehmen zu kaufen, werde in der Zukunft zunehmend durch die Beschaffung komplexer Systeme oder Module bei wenigen Lieferanten ersetzt. Langfristig sei davon auszugehen, dass nahezu das komplette Fahrzeug aus der Hand einiger weniger Systemlieferanten kommt.

Da diese komplexen Leistungsumfänge nicht von einem Lieferanten bewältigt werden können, entstehe mehr und mehr ein Netz miteinander verbundener Zulieferunternehmen unter der Führung von globalen Systemintegratoren. Dabei sei jedoch davon auszugehen, dass auch in Zukunft Nischenspezialisten und Sublieferanten bestehen, beziehungsweise neuartige Kooperationen mit anderen Unternehmen entstehen werden.

Im Bereich des Handels vollzieht sich derzeit laut Mattes ein tiefgreifender, revolutionärer Strukturwandel im Zeitraffer-Tempo. Neue rechtliche Rahmenbedingungen markieren in jüngster Zeit einen markanten Einschnitt. Die neue, im Jahr 2002 beschlossene GVO sieht eine Veränderung des bisherigen Systems vor und soll zu einer Liberalisierung des Europäischen Marktes beitragen indem sie neben dem traditionellen Neuwagenvertrieb auch andere Vertriebsformen zulässt, beispielsweise einen Mehrmarkenvertrieb unter einem Dach.

Einen Haupttreiber der Veränderungen stelle auch das Internet und damit die Elektronisierung des Autoverkaufs dar. Als reine Informationsquelle sowohl vor dem Neuwagen- als auch dem Gebrauchtwagenkauf ist das Internet bereits zum Standard geworden. Die Profilierung des Autohauses durch die Schaffung von innovativen Verkaufserlebnissen und einer persönlichen Beratungsqualität wird somit eine zunehmende Bedeutung für den einzelnen Händler einnehmen. [Quelle: ots/Ford Werke AG]


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Metro führt RFID-Technik ein

[13.01.2004]

Der Großhandelskonzern Metro AG wird noch in diesem Jahr in seinen deutschen Filialen großflächig RFID-Systeme einführen. Dadurch sollen zukünftig die Barcode-Systeme abgelöst werden. Das berichtet das Wall Street Journal. Die Metro würde damit dem US-amerikanischen Konzern Wal-Mart Stores den Rang ablaufen, der die RFID-Einführung für 2005 angekündigt hatte.

Ab November dieses Jahres soll die “Radio Frequency Identification” (RFID) in 250 Filialen von Metro-Warenhäusern und Verbrauchermärkten sowie in zehn Vertriebszentren in Deutschland eingeführt werden. Für Ende 2007 sei die komplette Implementierung des Systems in allen nahezu 800 deutschen Filialen geplant. Metro habe aber noch keine konkreten Pläne für seine Märkte in den 25 übrigen Ländern, erklärte Projektmanager Gerd Wolfram.

Die Einführung des RFID-Systems soll für eine Verbesserung von Lieferung und Inventarisierung sorgen. Die Metro-Verantwortlichen erwarten sich einen Rückgang bei Diebstahl und Zerstörung von Produkten, die Garantie dafür, dass die Regale immer gefüllt sind, sowie in Zukunft die Möglichkeit, Einsparungen beim Personal vornehmen zu können. Das Unternehmen rechnet mit einer Einsparung von rund 20 Prozent der Lagerhaltungs-Kosten, was mehrere Mrd. Dollar bedeutet. [Quelle: pte]


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China: Milliarden-Aufträge für US-Telekomausrüster

[13.01.2004]

US-Telekomausrüster dürfen sich auf Milliarden-Aufträge aus China freuen. Wie die Financial Times in ihrer Online-Ausgabe berichtet, erhalten Motorola und einige andere IT-Konzerne Aufträge im Gesamtwert von insgesamt zwei Mrd. Dollar. Diese beinhalten die Lieferung von Telekom-Equipment sowie Zulieferungen für die chinesischen PC-Hersteller Legend und Founder Technology.

Zu den Firmen, die in den Genuss des Auftragsregens aus dem Reich der Mitte kommen, zählen neben Motorola Intel, Lucent, Cisco, Nortel und auch der schwedische Konzern Ericsson.

Die Aufträge kommen nur einen Monat, nachdem der chinesische Premierminister Wen Jiabao die USA besucht und US-Präsident George Bush Taiwan vor einer Abspaltung vom Mutterland gewarnt hatte. Diese politische Stellungnahme dürfte nun Früchte tragen. Zugleich zeigen die Aufträge eine änderung in der chinesischen Haltung gegenüber US-Konzernen, schreibt das Wall Street Journal. In der Vergangenheit hatten sich US-Firmen vor allem über die langsame Liberalisierung im Telekom-Sektor beschwert.

Den größten Teil vom aktuellen Auftragskuchen dürfte sich Motorola abschneiden. Der Wert seines Deals wird auf eine Mrd. Dollar geschätzt. Das Unternehmen wird an die führenden chinesischen Mobilfunk-Provider China Unicom und China Mobile Equipment für Basisstationen und Switches liefern.

Teil des Auftragsbündels ist auch ein bereits in der Vorwoche bekannt gegebener Deal der kalifornischen UTStarcom, die Breitband-Ausrüstung im Wert von 200 Mio. Dollar an China Telecom liefern wird.

Chip-Riese Intel dürfte auch mit von der Partie sein und mit Lieferungen an Legend und Foundere Technology, zwei der führenden PC-Produzenten im Reich der Mitte, zum Zug kommen. Die Financial Times beruft sich bei ihrem Bericht unter anderem auf ein Statement der US Telecommunications Industry Association. [Quelle: pte]


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Britisches “Brands Council” zeichnet DHL als Super-Marke des Jahres aus

[06.01.2004]

Das britische “Brands Council” - das in Großbritannien führende unabhängige Gremium zur Markenbeurteilung - zeichnete zum Jahresende DHL als eine der stärksten Unternehmensmarken aus. DHL, Tochter der Deutschen Post, gelangte als einziger Logistikanbieter in die Endauswahl von 60 weithin bekannten Markennamen.

Zu den Business-to-Business-Marken, die im Jahr 2003 von der Superbrands-Jury ausgewählt wurden, zählen Weltfirmen wie British Airways, Barclaycard, Reuters, Goodyear, Eurostar, Rolls Royce und Shell.

Die Jury setzt sich aus elf unabhängigen Wirtschaftsgrößen zusammen, die nach der Bewertung von Tausenden von Marken eine Vorauswahl von 600 Unternehmen treffen, aus denen schließlich 60 Gewinner hervorgehen.

Stephen Cheliotis, Brand Liaison Director bei Superbrands: “Das Business Superbrands Programm zielt darauf ab, die Unternehmen herauszufinden und auszuzeichnen, die in ihrer Branche den besten Ruf genießen. DHL ist auf seinem Gebiet das einzige Unternehmen, das von den Branchenkennern als Business Superbrand nominiert und darüber hinaus vom Publikum zur “Marke, die hält, was sie verspricht” gekürt wurde.” [Quelle: ots/Deutsche Post World Net]


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FreeMarkets kauft Auction-Services von Covisint

[06.01.2004]

FreeMarkets, führender Anbieter von Lösungen zum Global Supply Management, hat die Beschaffungs- und Services-Bereiche von Covisint, dem unabhängigen e-Business-Service Provider für die Automobilindustrie, erworben.

Die übernahme soll Ende Januar vollzogen sein. Im Rahmen des Vertrages überträgt Covisint bestehende Kundenverträge für Auktionen an FreeMarkets. Diese sichern FreeMarkets garantierte Einnahmen während der nächsten drei Jahre.

Durch die Akquisition wird FreeMarkets die Automobilhersteller DaimlerChrysler, General Motors und Ford im Rahmen von Langzeitverträgen mit eigener Software und eigenen Services betreuen. Weitere Covisint-Kunden, wie etwa Mitsubishi, Nissan, Renault, PSA Peugeot und Fiat, werden die Lösungen von FreeMarkets nutzen. FreeMarkets wird ebenfalls einige Auction Services Mitarbeiter von Covisint übernehmen.

In den vergangenen Jahren haben Unternehmen in der Automobilindustrie mit FreeMarkets Waren und Dienstleistungen im Wert von über 20 Milliarden US-Dollar beschafft, und dabei nachgewiesenermaßen Einsparungen von mehr als 3,5 Milliarden US-Dollar erzielt. [Quelle: ots/FreeMarkets]


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Umweltzertifikat für Gebrüder Weiss

[17.12.2003]

Der internationale Transport- und Logistikkonzern Gebrüder Weiss hat ein Umweltmanagement-System nach ISO 14001 eingeführt und dieses am Beispiel der Niederlassung in Linz extern zertifizieren lassen.

Vom Treibstoffverbrauch über den Energiebedarf bis hin zur Entsorgung - im Rahmen des Projektes “Einführung ISO 14001” hat ein Team von Gebrüder Weiss konzernweit ein Umweltmanagement-System erarbeitet, dafür das Umweltzertifikat ISO 14001 erworben und in allen Filialen implementiert.

“Die Einführung dieses Zertifikats ist auf Grund der zunehmenden massiven Forderung der Industrie notwendig geworden”, erklärt Peter Waldenberger, Qualitätssicherungs-Beauftragter bei Gebrüder Weiss und Leiter des Projektes. “Wir haben uns verpflichtet, höhere Umweltstandards zu beachten, als sie gesetzlich vorgeschrieben sind. Das ist unser Beitrag für eine saubere Umwelt.”

Initiator der Einführung dieser Norm für den Konzern war Robert Praher, Gefahrengut-Beauftragter bei Gebrüder Weiss Linz: “Die Anforderungen von Kunden, speziell der Automobilindustrie, haben uns veranlasst, gemeinsam mit der Abteilung Zentrales Qualitätsmanagement die Anforderungen der Norm zu prüfen. Daraufhin haben wir ein Umwelthandbuch entwickelt.”

Weiters wurden im Rahmen des Projektes die Umweltziele entwickelt und festgesetzt, Schulungsunterlagen und Notfallpläne erstellt sowie ein Bewertungsbericht ausgearbeitet. Zu alldem entstand die Formulierung einer konzerninternen Umweltpolitik, welche sämtliche gesetzlichen Vorschriften als Basis hat.

Ein externer Auditor des in London basierten BVQI (Bureau Veritas Quality International) hat die Gebrüder-Weiss-Niederlassung in Linz untersucht und festgestellt, dass alle notwendigen Voraussetzungen erfüllt werden, um das Zertifikat erwerben zu können.

Diese Umweltpolitik hat für Gebrüder Weiss auch wirtschaftliche Vorteile: “Unter anderem erwarten wir künftig deutliche Kosteneinsparung im Bereich Energieverbrauch.” Peter Waldenberger betont, dass ausnahmslos alle Gebrüder-Weiss-Niederlassungen an die Richtlinien, die das Umweltzertifikat vorschreibt, gebunden sind.

Insgesamt beschäftigt der Konzern 3.240 Mitarbeiter an 100 Standorten weltweit. Im letzten Geschäftsjahr hat dieses österreichische Unternehmen einen Umsatz von 575 Mio. EUR erwirtschaftet. [Quelle: OTS]


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Einige Zahlen zum Jahresausklang

[17.12.2003]

Die von JP Morgan und NTC Research in Zusammenarbeit mit ISM und IFPMM errechneten Indizes spiegeln eine positive Wirtschaftsentwicklung wider - wir stellen Ihnen die Meldungen als PDFs zur Verfügung. Das dritte Dokument fasst einige wirtschaftliche Prognosen für den EU-Raum zusammen:

GlobalServ_0312.pdf [PDF, 160 KB]

GlobalComp_0312.pdf [PDF, 160 KB]

Economic_Forecast.pdf [PDF, 16 KB]


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