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Nachrichten zu Wirtschaft, Unternehmen, Trends und Studien


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Preisstudie IT-Services 2010 von PAC und Berlecon

[07.10.2010]

Preisvergleich bei IT Services lohnt sich.

IT-Anwenderunternehmen geben jeden vierten Euro ihres IT-Budgets für externe Dienstleistungen aus. Die Marktanalysten von PAC und Berlecon zeigen in einer gemeinsamen Studie, in welchen Bereichen das größte Einsparpotenzial steckt und geben einen kompakten Überblick über das Niveau der Tagessätze im IT-Services-Projektgeschäft bis zum Jahr 2011. Individuelle Preisbenchmarks ergänzen das Angebot.

Nach Ansicht der Analysten von Pierre Audoin Consultants (PAC) und Berlecon Research ist der anhaltende Preisdruck im IT-Services-Markt nicht nur das Ergebnis einer kurzfristigen konjunkturellen Talfahrt, sondern einer langfristigen Entwicklung und Reifung des IT-Marktes. Sie rechnen damit, dass der Druck auf die Preise auch in den nächsten Monaten weiter anhalten wird. Die Experten empfehlen den IT-Anwenderunternehmen, die Professionalisierung in der Beschaffung weiter auszubauen und insbesondere den Einfluss projektspezifischer Faktoren auf die Tagessätze für IT Services sorgfältig zu prüfen.

Preisvergleich lohnt

Für die aktuelle “Preisanalyse IT Services 2010” haben PAC und Berlecon insgesamt 112 Marktakteure, darunter 76 Anwenderunternehmen und 36 IT-Dienstleister zu Stand und Entwicklung der Tagessätze im Projektgeschäft mit IT Services befragt. Es wurden konkrete Preisdaten für acht Tätigkeiten (IT-Beratung, Projektleitung, Entwicklung, Implementierung, Testing, Administration, Application & Infrastructure Management und Schulung) und je drei Erfahrungsstufen (Junior, Expert, Senior) ausgewertet.

Tobias Ortwein, Senior Vice President PAC Deutschland: „Erwartungsgemäß zeigen die statistischen Auswertungen innerhalb der Studie große Unterschiede abhängig von Tätigkeit und Erfahrungsstufe. Darüber hinaus sind aber auch immense Spannen für gleichartige Angebote zu beobachten. So variieren etwa die gezahlten Tagessätze für einen Senior-IT-Berater um mehrere hundert Euro. Durch Transparenz und Preisvergleich können Unternehmen beim Einkauf von IT-Dienstleistungen richtig Geld sparen.“

Einflussfaktoren berücksichtigen und Professionalisierung vorantreiben

Ausgehend von den statistischen Auswertungen diskutiert die Studie zentrale Einflussfaktoren auf die Preisbildung, die beim Vergleich und in den Verhandlungen mit dem Dienstleister berücksichtigt werden sollten. „Die Verhandlungsmacht der Akteure, der konkrete Projektrahmen und die individuelle Ausgestaltung der Prozesse spielen eine zentrale Rolle in den Preisverhandlungen“, gibt Dr. Andreas Stiehler, Director Research bei Berlecon zu bedenken.

So eröffnen unter anderem Festpreisprojekte, deren Popularität laut Studie weiter steigen wird, den IT-Dienstleistern großen Spielraum bei der Prozessgestaltung. Tobias Ortwein erläutert: “Im Fokus der Festpreisprojekte steht aus Anwendersicht das Gesamtergebnis, das mit möglichst geringen Kosten und Risiken erzielt werden soll. Ingesamt gilt: Je mehr die Anwenderunternehmen bereit sind, den Anbietern Freiheiten bei der Prozessgestaltung einzuräumen sowie standardisiere und vorgefertigte Lösungen zu akzeptieren, desto günstiger wird es für sie.“

Darüber hinaus zeigt die Studie, dass die Verhandlungsmacht nicht allein eine Frage von Größe und Kaufkraft ist, sondern auch von der Professionalisierung der Sourcing-Aktivitäten abhängt. „Viele Unternehmen haben die Krise zum Anlass genommen, die Beschaffung von IT-Dienstleistungen zu professionalisieren und so die Preise zu drücken. So zeigen die Befragungsergebnisse eine Verlagerung der IT-Services-Ausgaben hin zu strategischen IT-Dienstleistern“, bestätigt Dr. Andreas Stiehler. Tobias Ortwein ergänzt: “Allein durch den Konsolidierungsprozess wird der Preiswettbewerb der IT-Services-Lieferanten angefacht. Für deren Positionierung als ‚Preferred Supplier‘ werden in der Regel spürbare Preisnachlässe eingefordert.”

Preisentwicklung differenziert betrachten

Schließlich zeigen die Befragungsergebnisse, dass sich die Preise nicht nur nach Tätigkeiten und Erfahrungsstufen, sondern auch nach prozess- und branchenspezifischen Anforderungen, Themen und Plattformen unterscheiden. Die differenzierte Betrachtung lohnt sich: „So werden beispielsweise im CRM- und F&A-Umfeld auch heute überdurchschnittlich hohe Tagessätze bezahlt, wenn die Anbieter in der Lage sind, das Thema für die entsprechende Branche zu übersetzen und Expertise in verwandten Spezialthemen – z.B. Compliance für F&A – vorweisen können“, fasst Tobias Ortwein zusammen. Themen und Bereiche mit überdurchschnittlichen Tagessätzen sind aktuell beispielsweise Security, Virtualisierung, Business Intelligence und IT Architecture Management.

Individuelle Preisbenchmarks helfen

Die Studie liefert eine kompakte Gesamtübersicht über das Preisgefüge am Markt und gibt Handlungsempfehlungen zur Unterstützung der Projektplanung. Zur Kalkulation spezifischer Projekte und Prüfung konkreter Angebote ermitteln PAC und Berlecon darüber hinaus für dedizierte Themen, Branchen und Plattformen marktübliche Preise: „Für einen geringen Aufpreis können sich Unternehmen aus einer validierten Datenbank mit mehr als 12.000 Einzeldaten Preisinformationen zusammenstellen, die exakt auf ihre Anforderungen zugeschnitten sind“, so Dr. Andreas Stiehler.

Die “Preisanalyse IT Services 2010 – Zahlen, Fakten, Benchmarks zur Entwicklung der Tagessätze im deutschen IT-Dienstleistungsmarkt“ liefert fundierte Informationen zum tatsächlichen Preisniveau und der Entwicklung der Marktpreise für IT-Dienstleistungen in Deutschland. Inhaltliche Schwerpunkte sind die Tagessätze im Projektgeschäft, Status quo und Entwicklung des IT-Dienstleistungsgeschäfts sowie der Einfluss spezifischer Leistungs- und Projektmerkmale auf die Preisbildung. Die Analyse basiert auf einer Befragung von 112 Marktakteuren in Deutschland, darunter 76 Anwenderunternehmen und 36 IT-Dienstleister, die unterschiedliche Branchen, Marktsegmente und Größenklassen repräsentieren.

Den Rahmen für die Anwenderbefragung lieferte das ICT Research Board von PAC und Berlecon. Das ICT Research Board ist eine Plattform für Befragungen, Experteninterviews und den Wissensaustausch zwischen CIOs und ICT-Entscheidern aus der DACH-Region mit den Analysten von Berlecon Research und Pierre Audoin Consultants (PAC).

Weitere Informationen und Grafiken aus der Studie stehen unter http://ict-researchboard.de/preisanalyse+it+services.html zur Verfügung.

Über Pierre Audoin Consultants (PAC)

PAC ist weltweit tätig als Marktanalyse- und Strategieberatungsgesellschaft für die Software- und IT-Services-Branche.

(Quelle: PM PAC)


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Leitmessen wichtiger denn je

[27.08.2010]

Geschäftsführer des AUMA betont in acquisa-Interview Stellenwert von Fachmessen.

Verlieren Fachmessen ihre herausragende Bedeutung für den Einkauf? Viele Messeveranstalter klagen über Probleme und schlechte Aussteller- und Besucherzahlen. In der Zeitschrift acquisa hat sich Dr. Peter Neven, der Geschäftsführer des Ausstellungs- und Messe-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, zu den aktuellen Entwicklungen geäußert. Wenig überraschend: Für ihn sind gerade Leitmessen wichtiger denn je.

Nachdem die Messewirtschaft im Krisenjahr 2009 schmerzliche Rückgänge hinnehmen musste, stimmt das erste Halbjahr 2010 zuversichtlich. Der Geschäftsführer des Ausstellungs- und Messe-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft (AUMA), Dr. Peter Neven, erörtert im Interview mit der Fachzeitschrift „acquisa“ aus der Haufe Mediengruppe die aktuellen Entwicklungen in der Messewirtschaft.

Vor allem das Ausland außerhalb der EU wird die Messewirtschaft weiter beflügeln. Die deutschen Messeveranstalter genießen dort hohes Ansehen. 2009 haben sie 211 Messen im Ausland durchgeführt, fast 80 Prozent außerhalb der EU, vor allem in der Region Südostasien. Gerade dort sehen sie weiteres Wachstumspotenzial.

Daneben gelten die in Deutschland ansässigen Leitmessen als weiteres wichtiges Standbein der Messewirtschaft. Sie zu halten und auszubauen ist Ziel der Deutschen Veranstalter.

(Quelle: PM acquisa/Haufe Verlag)


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Währungen in der Vertrauenskrise

[13.06.2010]

Wie liegt der Euro im Trend, wie wird er hinsichtlich der Vertrauenswürdigkeit von der österreichischen Bevölkerung beurteilt?

Wie vertrauenswürdig andere große Währungen im Vergleich sind und wie sehr Herr und Frau Österreicher noch in Schilling denken – 8 Jahre nach der Einführung des Euros – hat market in einer aktuellen Studie ermittelt.

Vor etwa 15 Jahren hat das market-Institut die Österreicher nach ihrem Vertrauen in verschiedene Währungen gefragt. Damals kam der Euro nicht gut weg. Nur jeder Zehnte gab damals dem Euro sein höchstes persönliches Vertrauensrating. Nun mittendrin in der allgemeinen Eurodiskussion fällt die Vertrauensbilanz der Österreicher deutlich günstiger aus als 1996.

Derzeit sind es 18 Prozent, die dem Euro uneingeschränkt vertrauen. Das Bemerkenswerte an diesem Trendvergleich ist, dass alle abgefragten Währungen eine Vertrauenskrise durchmachen. Am deutlichsten ist diese Vertrauenskrise beim US-Dollar zu erkennen. Hier hat sich das Meinungsbild zu 1996 ganz deutlich verschlechtert (-34 Prozent). Die Top-Währung ist nach wie vor der Schweizer Franken, doch auch dieser musste im Trendvergleich etwas Federn lassen (-11 Prozent).

Die Währungen befinden sich offenkundig am Prüfstand des öffentlichen Interesses. So zeigen 81 Prozent der Österreicher Interesse und Aufmerksamkeit an Euro-Informationen. Das generelle Image des Euros ist geprägt von den kritischen Wahrnehmungen, dass der Euro Teuerung gebracht hat und dass er nicht so stabil ist wie der Schilling.

Die Erinnerung an den Schilling verblasst nur langsam. 70 Prozent der Österreicher rechnen immer noch Euro-Beträge in Schilling um. Allerdings zeigt die Analyse der Alterssegmente, dass bei den Unter- 30-Jährigen das Schilling-Umrechnen doch langsam aus der Mode kommt.

Quelle: market


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Atradius Zahlungsmoralbarometer

[06.05.2010]

Lieferanten setzen kürzere Zahlungsfristen durch.

Deutsche Lieferanten pochen im europäischen Vergleich auf die kürzesten Zahlungsfristen - offenbar mit Erfolg, wie die Studienergebnisse des aktuellen Atradius Zahlungsmoralbarometers zeigen. Demnach wollen deutsche Unternehmen im Durchschnitt nach 19 Tagen bezahlt werden. Tatsächlich werden ihre Rechnungen im Inland nach durchschnittlich 22 Tagen beglichen. Damit zahlen deutsche Unternehmen zwar immer noch drei Tage zu spät, aber im Vergleich zum Sommer 2009 hat sich die Dauer überfälliger Rechnungen halbiert. “Die Lieferanten fahren die Früchte eines intensivierten und konsequenteren Mahn- und Forderungsmanagements ein”, kommentiert Michael Karrenberg, Leiter Risikomanagement bei Atradius Deutschland, die Studienergebnisse. “Im Zuge der Wirtschaftskrise haben viele Unternehmen ihre Zahlungsziele verkürzt, um ihre Liquidität zu sichern. Zunächst konnten sie sich am Markt damit nicht durchsetzen, jetzt aber scheinen die Massnahmen zu greifen.”

Gute Zahlungsmoral senkt Finanzierungsbedarf

Wie wichtig schnelle Zahlungseingänge für die Liquidität sind, macht Karrenberg an einem Beispiel deutlich: “Werden die Forderungen eines grösseren mittelständischen Unternehmens durchschnittlich auch nur einen Tag schneller beglichen, reduziert sich der Finanzierungsbedarf für dieses Unternehmen bereits um mindestens eine Million Euro pro Jahr. Die Verkürzung der Zahlungsdauer von 28 im Sommer 2009 auf jetzt 22 Tage bedeutet für die Unternehmen also ein beträchtliches Liquiditätspolster.” Auch die ausländischen Geschäftspartner der Deutschen beeilen sich mittlerweile bei der Begleichung ihrer Rechnungen. Mussten deutsche Lieferanten im Sommer 2009 noch durchschnittlich 36 Tage bis zum Zahlungseingang warten, dauert es jetzt nur noch 25 Tage.

Herausforderung: steigende Umsätze im Aufschwung

Trotz besserer Zahlungsmoral ist es für eine Entwarnung laut Atradius jedoch noch zu früh. Der Finanzierungsbedarf werde sich im Zuge steigender Umsätze im Aufschwung wieder erhöhen. Gleichzeitig würden die Jahresabschlüsse 2009 bei den meisten Unternehmen aufgrund der Krise schlechter ausfallen. “Kreditgeber und -versicherer dürfen Unternehmen daher nicht nur auf Basis der Bilanzen 2009 bewerten, sondern müssen die Zukunftsperspektiven wie zum Beispiel die voraussichtliche Umsatzentwicklung jedes einzelnen Unternehmens in ihre Kreditentscheidungen mit einbeziehen”, so Atradius-Deutschland Chef Dr. Thomas Langen. “Nur so kann der Aufschwung an Fahrt gewinnen.”

Zahlungsfristen fast überall verkürzt, Italiener lassen sich am meisten Zeit

Mit der Verkürzung von Zahlungszielen liegen die deutschen Unternehmen aktuell im europäischen Trend. Die Zahlungsfristen reduzierten sich mit Ausnahme von Grossbritannien und den Niederlanden in allen befragten Ländern gegenüber Sommer 2009, sind international aber zum Teil sehr unterschiedlich. Deutsche Unternehmen wollen im europäischen Vergleich am schnellsten bezahlt werden. Lieferanten im zweitplazierten Dänemark geben ihren Kunden bereits 26 Tage und Italien als Schlusslicht 60 Tage Zeit, um ihre Rechnungen zu begleichen. Unternehmen in Italien lassen sich mit 72 Tagen bei der Bezahlung mit Abstand am meisten Zeit, gefolgt von Belgien (38 Tage) und den Niederlanden (36 Tage). Deutschland ist im europäischen Vergleich am schnellsten.

Über die Studie

Das “Atradius Zahlungsmoralbarometer” wird zweimal jährlich von Atradius herausgegeben. Für die aktuelle Studie wurden im Zeitraum Februar/März 2010 über 1.500 Unternehmen aus allen Branchen in acht Ländern befragt: Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Italien, Niederlande und Schweden.

Die Studie kann kostenlos unter atradius.de heruntergeladen werden.

Über Atradius

Die Atradius-Gruppe bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkasso-Dienste an und ist in 42 Ländern vertreten. Mit Gesamteinnahmen von 1,7 Milliarden Euro und einem weltweiten Marktanteil von 31 % unterstützt die Atradius-Gruppe Unternehmen auf der ganzen Welt bei ihrem Wachstum, indem sie sie vor Zahlungsrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen auf Ziel schützt. Atradius hat mit 160 Büros Zugang zu Bonitätsinformationen über 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 22.000 Kreditlimitentscheidungen.

(Quelle: PM Atradius)


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CO2-Bilanz: Konzerne schießen Zulieferer ab

[06.05.2010]

Wenig Gefahrenstoffe und Energieeinsparung als Auswahlkriterien.

Unternehmen, die sich künftig nicht aktiv für eine Verbesserung der eigenen CO2-Reduktion einsetzen, werden für Industriekunden langfristig unattraktiv und bleiben auf der Strecke. So erwarten einige weltweit agierende Konzerne bereits heute schon von ihren Zulieferern, dass sie entsprechende Maßnahmen zur Vermeidung von Treibhausgasen implementieren. Wie die Unternehmensberatung A.T. Kearney festgestellt hat, wird dieser Aspekt zunehmend ein wichtiges Auswahlkriterium für die Zusammenarbeit mit Zulieferbetrieben.

Noch viel Nachholbedarf

“Trotz oder gerade wegen der Wirtschaftskrise zeigt sich generell der Trend zu Nachhaltigkeit unter Berücksichtigung von Umweltaspekten bei der Auftragsvergabe an Unternehmen”, sagt Unternehmensberater Gerhard A. Kluge im Gespräch mit pressetext. Dem Experten nach ist es insbesondere für Zulieferbetriebe des produzierenden Gewerbes wichtig, Gefahrenstoffe zu vermeiden und Energie beim Herstellungsprozess einzusparen. Obwohl die Lage besser geworden ist, attestiert A.T. Kearney vielen Unternehmen großen Nachholbedarf.

Erhobenen Daten für den zweiten Jahresbericht des Supply Chain Programms der Non-Profit-Organisation Carbon Disclosure Project (CDP) nach werden sich künftig mehr als die Hälfte der international führenden Konzerne gegen Zulieferer entscheiden, wenn diese ihre CO2-Reduktion nicht verbessern. Zu den Mitgliedern des Supply Chain Programms zählen globale Unternehmen wie Dell, Juniper Networks, National Grid, PepsiCo und Reckitt Benickiser. Diese halten Zulieferer dazu an, im Zuge des Programms die Daten offenzulegen.

CO2-Thema erreicht Vorstandsebene

Die 44 Mitglieder des CDP-Programms sind in ihren spezifischen Branchen Vorreiter für das CO2-Managament und stellen entsprechende Anforderungen an ihre Lieferanten. Die Zahlen verdeutlichen die gegenwärtigen Trends. 91 Prozent der Mitgliedsunternehmen verfügen über einen Verantwortlichen für den Klimaschutz auf Vorstandsebene. Fast genauso viele Firmen haben ein Programm zur Reduktion klimaschädlicher Emissionen oder des Energieverbrauchs gestartet. “Bei hohem Kostendruck ist dies jedoch schwierig”, so Kluge gegenüber pressetext.

Der Bericht macht deutlich, dass immer mehr Unternehmen in den nächsten fünf Jahren dem Klimaschutz dreimal mehr Bedeutung zumessen als traditionellen Aspekten der Beschaffung. Nicht verwunderlich also, wenn manche Unternehmen schon jetzt von ihren Lieferanten eine Reduzierung der Treibhausgase als geschäftliches Kernthema verlangen. Trotz der Forderung ist es für rund 80 Prozent der Unternehmen schwierig, eine Emissionsmessung in der eigenen Lieferkette umzusetzen. Langfristig können CO2-Reduktionen auch massiv Kosten einsparen.

(Quelle: pressetext.austria, Redakteur: Florian Fügemann)

 


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Kosten bis ins Detail kennen

[06.05.2010]

Kerkhoff Consulting gründet Spezialist für Produktkostenkalkulation.

Einkäufer können in den meisten Fällen nicht bestimmen, was die Herstellung von Produkten wirklich kostet. Sie sind auf die Aussagen ihrer Lieferanten angewiesen. So entgeht den Einkäufern wichtiger Verhandlungsspielraum. Darum hat Kerkhoff Consulting die auf Produktkostenkalkulation spezialisierte Beratung costdata Cost Engineering GmbH (costdata CE) gegründet, welche die in Deutschland einzigartige Software der costdata GmbH einsetzt.

Das Ziel von costdata CE: Die Kosten bei der Herstellung von Produkten an jedem Schritt der Wertschöpfungskette und zu jedem Zeitpunkt im Lebenszyklus eines Produktes zu kennen. Dazu unterteilen die Wertanalytiker und Fertigungsspezialisten von costdata CE jedes Produkt und jede Dienstleistung in verschiedene Kostenparameter: Von den Material- und Maschinen- über die Lohn- und Energie- bis hin zu den Gemeinkosten. Mit Hilfe der von der costdata GmbH eigens dafür entwickelten Software und einer seit 1997 kontinuierlich aktualisierten Datenbank ist es costdata CE im Anschluss möglich, die exakten Produktkosten zu bestimmen.

“Es gibt keine Produkte und Waren, deren Herstellungskosten wir nicht transparent machen können”, sagt Frank Weinert, Geschäftsführer von costdata CE sowie Gründer und Gesellschafter der costdata GmbH. “In unserer Werkstatt zerlegen unsere Fertigungsspezialisten mechanisch alle Produkte - vom Getriebe bis hin zum kompletten Auto - um die jeweiligen Einzelkosten der Bauteile und der Unterbauteile zu identifizieren.” Und kommt das Produkt nicht zu costdata CE, kommen die Berater zum Produkt. “In Workshops diskutieren wir bei den Lieferanten vor Ort, wo ihre Kostentreiber stecken und wie sie diese beseitigen können. Dadurch wird das Produkt wettbewerbsfähiger und für Einkäufer attraktiver”, sagt Weinert.

Der Ingenieur Weinert war über zehn Jahre Senior-Einkäufer beim US-Automobilhersteller Ford. In dieser Zeit hat der Spezialist für Kostenanalytik festgestellt, dass es als Einkäufer kaum möglich war zu beurteilen, ob Preise für Beschaffungsobjekte gerechtfertigt waren oder nicht. Darum ist er 1997 schließlich selbst zum Unternehmer geworden, um mit costdata Licht ins Dunkel zu bringen.

costdata hat bereits die Kosten für die Briefkästen der Deutschen Post kalkuliert. “Der Ansatz von costdata gibt uns die Möglichkeit, Einkaufspreise viel tiefgreifender verstehen und beeinflussen zu können. Besonders erfreulich und wichtig ist es für uns, dass wir mit unseren internen Kunden in Kostenanalyseprojekten noch viel zielorientierter zusammenarbeiten können”, sagt Dr. Hugo Eckseler, Chief Procurement Officer der Deutschen Post. Neben der Deutschen Post haben Frank Weinert und sein Team bereits Unternehmen wie Siemens, Daimler, Deutsche Bahn, Infineon und Miele beraten.

“Es gibt in Deutschland keinen Anbieter neben costdata CE, der eine solche Kostenkalkulation durchführen kann”, sagt Gerd Kerkhoff. “Darum werden wir mit der detaillierten Produktkostenkalkulation unseren Kunden zukünftig ein Angebot machen können, das in Deutschland keine andere Einkaufs- oder Unternehmensberatung machen kann.”

Die Beratungsgruppe von Kerkhoff rundet damit ihr Beratungsangebot weiter ab. Kerkhoff Consulting steht für Exzellenz im Einkauf, ist im Jahr 2009 von Prof. Dr. Dietmar Fink und der Wirtschaftszeitschrift CAPITAL zum “Hidden Champion im Beratungsmarkt” gekürt worden. Zuletzt hatte sich Kerkhoff Consulting maßgeblich an der führenden Prozessberatung proLean beteiligt, die unter Führung von Dr. Bodo Wiegand ein wichtiger Wettbewerber von Porsche Consulting ist. Schließlich wird es künftig beiden Beratungen mit der Hilfe von costdata CE möglich sein, Herstellungs- und Prozesskosten noch genauer zu bestimmen und damit den Kunden einen noch größeren Mehrwert zu bieten.

Über Kerkhoff Consulting

Kerkhoff Consulting ist eine der führenden Beratungsgesellschaften für Einkauf und Beschaffung. 2009 ist Kerkhoff Consulting mit dem Titel “Hidden Champion des Beratungsmarktes” ausgezeichnet worden (Prof. Dr. Dietmar Fink). In den Disziplinen Einkauf und Beschaffung ist Kerkhoff Consulting bei Geschäftsführern und Vorständen der präferierte Ansprechpartner.

Die Unternehmensberatung hat ihren Hauptsitz in Düsseldorf und ist weltweit in neun Ländern vertreten. Kerkhoff Consulting berät vor allem Kunden aus dem Mittelstand, aber auch aus Konzernen und der Öffentlichen Hand. Die Projekte von Kerkhoff Consulting zeichnen sich durch ihre hohe Umsetzungsorientierung aus: Die Arbeit der Berater endet nicht bei der Präsentation eines Konzeptes, sondern erst dann, wenn dieses vollständig beim Kunden implementiert worden ist. Das Kerkhoff Competence Center of Supply Chain Management (KCC) am Lehrstuhl für Logistikmanagement der Universität St. Gallen bringt Theorie und Praxis in Einkauf und Supply Chain Management zusammen.

Über costdata Cost Engineering

Die costdata Cost Engineering GmbH hat sich auf die Produktkostenkalkulation sowie die Identifikation von Kostentreibern in Produkten und Dienstleistungen spezialisiert. Dazu greift costdata Cost Engineering auf eine einzigartige weltweite Datenbank an Kostendaten zurück, die seit über 15 Jahren von dem IT-Unternehmen costdata GmbH weiter entwickelt wird.

Die Ingenieure und Fertigungsspezialisten von costdata Cost Engineering analysieren Produkte und zerlegen diese in ihre Einzelteile in der Wertschöpfungskette. So ist es möglich, bis auf den Einzelprozess oder den Zukauf eines bestimmten Artikels zu bestimmen, was ein Produkt in der Fertigung wirklich kostet. Mit diesen Informationen hilft costdata Cost Engineering seinen Kunden, Kostentreiber zu identifizieren und liefert die Grundlage für Lieferantenverhandlungen oder eine Prozessoptimierung im eigenen Haus. In Workshops diskutieren die Berater von costdata Cost Engineering beim Lieferanten vor Ort, wo Kostentreiber zu finden und wie diese zu beseitigen sind.

Die Dienstleistung von costdata Cost Engineering nehmen Großkunden aus der Einzel- und Serienfertigung genauso wie Mittelständler in Anspruch, die ihre Kosten senken und damit profitabler produzieren wollen.


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Mittelstand: Große Sparpotenziale beim Energiehandel

[07.03.2010]

Laut Expense Reduction Analysts (ERA) verschenken Unternehmen bares Geld im Bereich Energiekosten.

Energie und Energieverbrauch sind für viele Mittelständler momentan zentrale Themen auf der Unternehmensagenda. Laut der Deutschen Energie-Agentur dena können Unternehmen 20 Prozent und mehr an Energiekosten sparen. Bei der Kostenmanagementberatung Expense Reduction Analysts (ERA) wurden Anfragen so zahlreich, das ERA ein Energie-Zentrum gegründet hat. Leiter des Zentrums ist Energie-Ingenieur Peter Dächert. Dächert verfügt über 20 Jahre Erfahrung im Bereich Energie-Effizienz und ist als Gutachter für die ASIIN (Akkreditierungsagentur für Studiengänge der Ingenieurwissenschaften, der Informatik, der Naturwissenschaften und der Mathematik e.V) zuständig für die Zulassung neuer Energie-Studiengänge an deutschen Hochschulen. Weitere Hauptverantwortliche im Energie-Zentrum sind Prof. Yvonne Brückner für den Bereich Energiesteuern, Stefan Reh für Energiehandel und Markus Lunz.

„Durch das Zentrum können wir Unternehmen schneller und effizienter helfen, die Energiekosten zu senken“, sagt ERA-Geschäftsführer Arnd Halbach. Halbach weiter: „Viel Geld verschenken Unternehmen im Energiehandel.“ Zudem nutzten laut Halbach viele Unternehmen steuerrechtliche Vergünstigungen nicht. „Dabei wirken sich Einsparungen aus Energiehandel und Steuervergünstigungen direkt auf den Unternehmensgewinn aus.“ Maßnahmen bei der Energie-Effizienz hingegen würden erst nach einer Anlaufzeit wirken, Unternehmen aber langfristig besser im Markt positionieren.

ERA analysiert zurzeit bei mehr als 320 mittelständischen Unternehmen in Deutschland die nicht-strategischen Kosten und verwaltet bundesweit ein Einkaufsvolumen von mehreren hundert Millionen Euro.

Expense Reduction Analysts (ERA) wurde 1992 in England gegründet und ist auf die Analyse und Senkung nicht-strategischer Kosten spezialisiert. In diesem Bereich ist ERA einer der weltweiten Marktführer. Insgesamt sind über 700 Kostenexperten in dreißig Ländern aktiv. Unternehmen profitieren von branchenübergreifenden Benchmarks aus 18jähriger Praxiserfahrung. ERA deckt insgesamt über vierzig Kostenkategorien wie Energie, Druckkosten, Reinigung/Facility Management, Verpackung und Logistik ab. Die durchschnittliche Einsparquote beträgt 19,7 Prozent. Kunden sind vor allem mittelständische Unternehmen und Einrichtungen der öffentlichen Hand, aber auch Global Player wie VW, Schindler, IKEA und Ernst & Young. ERA arbeitet rein auf Erfolgsbasis und wird an den erzielten Einsparungen prozentual beteiligt.

(Quelle: PM, ERA)


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Studie der Unternehmensberatung Inverto

[07.03.2010]

Besser einkaufen - Weg aus der Kostenfalle für Krankenhäuser

Knappe Budgets und Sparzwang kennzeichnen den Krankenhausmarkt. Gleichwohl schöpfen die Kliniken noch längst nicht alle Möglichkeiten aus, um ihre Kosten zu senken, ohne die Qualität der medizinischen Versorgung zu beeinträchtigen. Dies ergab eine Studie der Unternehmensberatung Inverto bei knapp 100 Einkaufsleitern und Geschäftführern deutscher Krankenhäuser Ende des Jahres 2009. 88 Prozent der Befragten sehen den Einkauf als wesentlichen Hebel zur weiteren Ertragssteigerung. Die Studie zeigt aber auch die Hürden, die Kliniken noch nehmen müssen: Zu späte Einbindung der Beschaffungsmanager, eine ausbaufähige Standardisierung und Transparenz im Einkaufprozess einschließlich der Arzneimittel sowie die konsequentere Nutzung von Vorteilen in Einkaufsgemeinschaften.

Aber auch mehr Rückendeckung der gesamten Klinikleitung und eine bessere kaufmännische Qualifikation der Einkäufer stehen auf der Agenda. “Beim professionellen Einkauf im Krankenhaus geht es um mehr als das Aushandeln günstiger Preise und Konditionen. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette kann der Einkauf einen Beitrag zur Ergebnisverbesserung von bis zu dreizehn Prozent leisten”, so Christoph Joel, Inverto-Partner und Leiter des Excellence Centers Health Care. “Dazu zählt auch die Verbrauchssteuerung und die Schnittstelle zur Patientenabrechnung”, ergänzt Inverto-Principal und Health Care Spezialist Christian Stiasni.


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Brand eins im März mit Schwerpunkt Logistik

[07.03.2010]

Die Ausgabe 3/10 der Zeitschrift Brand eins beschäftigt sich mit dem Schwerpunkt Logistik.

Aus dem Inhalt:

  • Beamen für Einsteiger: Logistik ist der Kern des modernen Marktes - und immer noch eine Geheimwissenschaft.
  • “Nie wieder Tüten schleppen”: Logistik ist mehr als Transport. Logistik ist Organisation, Kooperation und das Verständnis anderer Kulturen. Wie sie in Zukunft aussehen wird, erklärt Professor Frank Straube von der Technischen Universität Berlin.
  • Tante Emmas Kinder: Weil Supermärkte die Provinz im Stich gelassen haben, boomt dort ein totgeglaubtes Geschäft: der Laden für alles.
  • Made in Cremlingen: Nokia produziert seine Telefone in Rumänien, Apple in China, Google in Taiwan. Der Telefonanlagenhersteller Auerswald hat seine Produktion aus Fernost zurückgeholt. Die Geschichte eines Trendsetters.
  • Die Maschine: Der Passagier möchte entspannt zum Flieger. Die Fluglinie will ihn schnellstmöglich an Bord haben. Die Behörden müssen ihn gründlich durchchecken. Und der Flughafenbetreiber würde ihn am liebsten am Boden festnageln. Passagierlogistik ist eine vertrackte Aufgabe. Am Frankfurter Flughafen versucht sich gerade ein Team aus Logistikern, Sicherheitsexperten und Architekten an ihr.
  • Ein Mann in Bewegung: Detthold Aden, Chef der BLG Logistics Group, hasst nichts mehr als Stillstand. Deshalb visiert er, mitten in der Krise, die Märkte von übermorgen an. Porträt eines leidenschaftlichen Bringers.
  • Afghanische Glücksspirale: Wer Geldströme organisiert, hat es weniger mit Distanzen als mit Hindernissen zu tun. Sie zu überwinden erfordert besonderes Geschick. Ein Beispiel aus Afghanistan.
  • Netzanschluss gegen Armut: Laptops ersetzen Schulen, 3-D-Drucker Fabriken - mit kühnen Visionen wollen die Forscher des MIT die Dritte Welt ins digitale Zeitalter katapultieren. Mit gemischten Resultaten.
  • Logistik in Zahlen
  • Auf der Suche nach dem Holzweg: Die Welt scheint vermessen -und doch gibt es weiße, besser: grüne Flecken. Der Wald war undurchdringliches Land. Bis jetzt.
  • Das Huckepack-Prinzip: Coca-Cola gibt es überall -der Konzern hat das beste Vertriebsnetz der Welt. Ließen sich damit nicht auch lebenswichtige Medikamente in jede Hütte schaffen? Die Geschichte einer faszinierenden Idee und ihres Urhebers.
  • Auf Umwegen: Der Sattelzug ist 215 Tonnen schwer und 95 Meter lang. Sein Ziel liegt in Kanada. Und die Rocky Mountains stehen im Weg. Die Abwicklung eines heiklen Auftrags.
  • “Container kann jeder”: Sie sind unübersehbar und für Autofahrer oft ein Ärgernis, weil sie oft so sperrig sind, dass sie selbst die Gegenfahrbahn blockieren: Schwerguttransporte. Was so offensichtlich daherkommt, ist im Detail allerdings ein verschwiegenes Geschäft. Hier spricht ein Insider darüber, der mit Rücksicht auf seine Kunden anonym bleiben will.
  • Stillstand ist Chaos: Londons Nahverkehr ist eine stetige Herausforderung. Für die Millionen Menschen, die täglich darauf angewiesen sind - und für die 20000 Stadtbediensteten, die dafür sorgen, dass London in Bewegung bleibt.
  • Eine ideale Verbindung: Ein Seilbahnbauer. Zwei Visionäre. Und ein venezolanischer Slum. Aus dieser Mischung entstand ein Verkehrsprojekt, das auch die sozialen Verhältnisse verändert.
  • Die Rückkehr der Züge: In den USA hat die Bahn vor einem halben Jahrhundert gegen Auto und Flugzeug verloren. Aber einiges spricht dafür, dass das Wettrennen von Neuem beginnt.
  • Die Kombi-Connection: Die intelligente Verknüpfung von Lkw-, Bahn- und Schiffstransporten wird seit Jahren beschworen. Doch Spediteure und ihre Kunden tun sich schwer damit. Dabei könnten sie viel gewinnen, wenn sie über ihren Schatten sprängen.
  • Sand fürs Getriebe: Europas größter Hafen platzt aus allen Nähten. In Rotterdam nehmen sie das gelassen. Wenn es eng wird, gibt es immer noch das Meer.
  • Wenn das Päckchen selber klingelt: Von wegen gute alte Post - der Logistikkonzern arbeitet fleißig an der Zukunft. Dazu gehören Sendungen, die sich freundlich beim Empfänger anmelden.

brand eins ist ein Wirtschaftsmagazin, das nach den Hintergründen sucht und nach den Zusammenhängen. Jetzt am Kiosk. Die Inhalte älterer Ausgaben sind auch auf brandeins.de nachzulesen.

 


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Antiterror-Maßnahmen machen Geschäftsreisen unattraktiv

[09.01.2010]

Keine elektronischen Geräte mehr an Bord, kein Zugriff auf das Handgepäck eine Stunde vor Landung?

Fluglinien und Reisebüros warnen, dass die neuen, angedachten Sicherheitsmaßnahmen (vor allem für Flüge in die USA) Geschäftsreisen per Flugzeug noch unattraktiver machen könnten. Sie entsprechen weder den modernen Arbeitsweisen noch ist sichergestelllt, dass dadurch die Sicherheit für Fluggäste und -gerät tatsächlich erhöht wird.

Noch im vergangenen Jahr zeichnete sich ein Trend ab, drahtlose Internet-Verbindungen auf Langstreckenflügen anzubieten. Kaum ein Geschäftsreisender, der mittlerweile nicht sein Notebook oder Smartphone nutzt, um den Flug produktiver zu nutzen und sich auf Meetings vorzubereiten. Geht es nach den Plänen der amerikanischen Flugsicherheitsbehörden, dann dürften demnächst elektronische Geräte an Bord komplett tabu sein - und selbst das Blättern in Ausdrucken oder das Lesen von Geschäftsunterlagen wäre dann eine Stunde vor Landung tabu.

Schlechte Aussichten für Geschäftsreisen mit dem Flugzeug, nachdem die Branche sich gerade von den Auswirkungen der Wirtschaftskrise zu erholen versuchte.


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