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Nachrichten zu Wirtschaft, Unternehmen, Trends und Studien
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Wirtschaftsbereich Logistik bereitet sich auf neues Durchstarten vor
[26.10.2009]
Fazit des 26. Deutschen Logistik-Kongresses der BVL in Berlin: “Mit Innovationen gegen die Konjunkturkrise”.
Unter dem Motto “Erfolg kommt von innen” fand vom 21. bis 23. Oktober 2009 der 26. Deutsche Logistik-Kongress der Bundesvereinigung Logistik (BVL) in Berlin statt. Drei Tage lang tauschten sich rund 3.000 Teilnehmer aus Industrie, Handel, den Logistikdienstleistungen und der Wissenschaft über grundsätzliche Themen der Logistik und aktuelle Fragestellungen aus.
Der Vorsitzende des Vorstands der BVL, Prof. Dr.-Ing. Raimund Klinkner, zeichnete in seiner Eröffnungsrede ein detailliertes Bild der aktuellen konjunkturellen Situation. Für die Logistik zeigte er sich vorsichtig optimistisch und führte aus: “Trotz Konjunkturkrise tritt die Logistik mit Innovationen insbesondere in Industrie und Handel beherzt an. Über ein Drittel der Unternehmen weitet zurzeit die Investitionen in Innovationen aus, knapp die Hälfte hat die Investitionspläne nicht geändert und nur jedes sechste schränkt die Innovationstätigkeit ein. Diese Entscheidung für nachhaltige Investitionen auch in Krisenzeiten verdient Respekt - und ist ein ermutigendes Signal.” Die Talsohle der Krise, so Klinkner, sei erreicht.
Voraussetzung für flexible und effiziente Reaktionen auf die veränderten Marktverhältnisse sei vor dem Hintergrund zunehmender internationaler Vernetzung die gemeinsame Aktion und Kooperation mit Partnern in der Wertschöpfungskette, so Klinkner und fuhr fort: “Logistik kann maßgeblich zum Erfolg beitragen, indem sie Schnittstellen verknüpft, Ressourcen verantwortungsvoll einsetzt und Freiräume für Innovationen schafft.” Somit übernehme die Logistik operativ und strategisch Verantwortung für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen.
Die Einschätzung der BVL hinsichtlich der konjunkturellen Entwicklung wird gestützt durch die Ergebnisse der aktuellen Studie “TOP 100 in European Transport and Logistics Services”, die zum Kongress von der Fraunhofer-Arbeitsgruppe Technologien der Logistik-Dienstleistungswirtschaft (ATL) in Nürnberg vorgelegt wurde. Die Studie gibt das Marktvolumen der Logistik in Deutschland im Jahr 2008 mit 218 Mrd. Euro an. Für 2009 prognostizieren die Forscher für Deutschland einen Umsatzrückgang um zwischen sechs und neun Prozent. Aufgrund des sich bereits abzeichnenden leichten Wirtschaftswachstums geht das wohl etwas realistischere Szenario für 2009 von minus sechs Prozent und somit von einen Logistik-Umsatz des Jahres 2009 von 205 Mrd. Euro aus. Für 2010 lautet die Vorhersage: Langsame Erholung mit einem Wachstum von etwa einem Prozent. Draus abgeleitet prognostizieren die Forscher für 2010 einen Umsatz von 208 Mrd. Euro. Das Umsatzniveau der Logistik in Deutschland würde sich damit knapp oberhalb des Niveaus des Vorkrisenjahres 2007, aber deutlich oberhalb von 2006 bewegen.

EU-China Managers Exchange and Training Programme (METP) wird verlängert
[08.10.2009]
Die Europäische Kommission und die Regierung der Volksrepublik China haben beschlossen, das EU-China Managers Exchange and Training Programme (METP) zu verlängern. METP 5 wird im Mai 2010 starten. Die Bewerbungsphase endet am 7. Januar 2010.
METP wurde im Juli 2006 als eine auf vier Jahre angelegte Initiative der Europäischen Kommission und der chinesischen Regierung initiiert. Rund 400 Manager aus der Europäischen Union und China konnten bislang von den hochwertigen Trainingsmöglichkeiten des Programms profitieren.
“Seit dem Beginn von METP ist die Zahl der Bewerbungen aus der gesamten Europäischen Union stetig gestiegen. Dies zeigt, welch hohen Stellenwert das wirtschaftliche Potenzial des chinesischen Marktes bei europäischen Führungskräften einnimmt. Der Erfolg des Programms und das wachsende Interesse europäischer Manager an dem Aufbau von Handelsbeziehungen mit China sind Grund genug, METP um eine weitere Phase, die 2010 starten wird, zu verlängern”, sagt Dr. Stefan Hell, Leiter von METP in Peking.
China hat sich zu einem dynamischsten Märkte der Welt mit hohen und konstanten Wachstumsraten entwickelt. Besonders kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMUs) fehlen jedoch oft die Möglichkeiten, Handelsbeziehungen mit China aufzubauen. Aus diesem Grund unterstützt die Europäische Kommission KMUs, Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs) und selbstständige Unternehmer, durch das Angebot von METP - ein zehnmonatiges Management-Training in China.
Das vollständig finanzierte Programm bietet Unternehmen mit Sitz in der EU die Möglichkeit, ihre Mitarbeiter zu qualifizierten Experten für den chinesischen Markt ausbilden zu lassen. Im Idealfall nutzen diese Experten ihre neu erworbenen Fähigkeiten und Kontakte für Geschäfte mit China. Im Rahmen von METP erhalten die ausgewählten europäischen Manager sieben Monate intensives Chinesisch-Sprachtraining, interkulturelle Trainings, maßgeschneiderte Seminare, weiters gibt es Ausflüge zu chinesischen Unternehmen, Städten und administrativen Einrichtungen. Darüber hinaus absolvieren die Teilnehmer ein dreimonatiges Praktikum in einem chinesischen Unternehmen.
Langfristiges Ziel von METP ist, die Beziehungen zwischen der EU und China durch Austausch und wirtschaftliche Zusammenarbeit nachhaltig zu stärken. Neben der Organisation des gesamten Aufenthaltes übernimmt die Europäische Kommission alle Studiengebühren. Teilnehmer werden mit einem monatlichen Zuschuss von 1.000 Euro für ihre Lebenshaltungskosten unterstützt. Absolventen erhalten ein Diplom des EU-Botschafters in China.
Weitere Informationen zu den Bewerbungsmodalitäten, zum Download der Bewerbungsunterlagen sowie allgemeine Details zum Programm finden Sie unter http://www.metp.net.cn oder erhalten Sie über die METP-Hotline +49 69 15402 638.

Neues Karriereportal für Jobs in der Logistik
[03.10.2009]
Stellenanzeigen für Fach- und Führungskräfte aus Einkauf, Lager- und Materialwirtschaft, Prozessmanagement, Disposition und Transport ab sofort unter http://logistik.stellenanzeigen.de.
Die neue Website bietet Berufseinsteigern sowie erfahrenen Fach- und Führungskräften, die in einem der zahlreichen Berufsfelder der Logistik ihren nächsten Karriereschritt planen, maßgeschneiderte Jobs und aktuelle Informationen. Wer unter http://logistik.stellenanzeigen.de nicht gleich eine passende Stellenausschreibung für sich findet, kann seine Suchkriterien bei stellenanzeigen.de speichern und wird dadurch automatisch zwei Mal pro Woche per E-Mail über interessante Offerten informiert. Zusätzlich können Jobsuchende kostenlos und anonym ihren Lebenslauf mit Stellengesuch eingeben. Interessiert sich ein Unternehmen dafür, so kann es diese Kandidaten direkt über die Jobbörse kontaktieren.
“Mit dem neuen Karriereportal erweitern wir unser 3-Säulen-Konzept um das wichtige Thema Logistik. Damit bieten wir unseren Kunden einen zusätzlichen zielgruppenspezifischen Kanal für die Verbreitung ihrer Stellenanzeigen und mehr Reichweite in einer wichtigen Zielgruppe”, sagt Michael Weideneder, Geschäftsführer von stellenanzeigen.de.
stellenanzeigen.de gehört zur markt.gruppe, Deutschlands großem Anzeigennetzwerk. Das Gemeinschaftsunternehmen der Verlagsgruppen Georg von Holtzbrinck, Dr. Ippen und der WAZ Mediengruppe erreicht mit über 45 Verlagen und mehr als 150 Zeitungstiteln täglich gut 15 Millionen Leser.

Kerkhoff Competence Center of Supply Chain Management gegründet
[03.10.2009]
Erforschung von Trends und Veränderungsprozessen im Supply Chain Management (SCM) als Ziel.
Zur Erforschung von Trends und Veränderungsprozessen im Supply Chain Management (SCM) haben Kerkhoff Consulting und die Universität St. Gallen das Kerkhoff Competence Center of Supply Chain Management (KCC) am Lehrstuhl für Logistikmanagement der Schweizer Universität zum 1. Oktober 2009 gegründet. Geführt wird das KCC vom Lehrstuhlinhaber Prof. Dr. Wolfgang Stölzle.
“Einkauf und SCM sind heute zentrale Managementdisziplinen, in vielen Unternehmen sind sie bereits in der ersten Führungsebene verankert”, sagt Gerd Kerkhoff. Aufgrund dieser Relevanz sind Einkaufsmanager bereits heute nicht mehr ausschließlich Kostenreduzierer, sondern werden verstärkt mit Fragestellungen wie Risikomanagement, Nachhaltigkeit in der Lieferkette sowie Produktinnovationen konfrontiert. Diese Komplexität wird in den kommenden Jahren aufgrund sich ändernder politischer Rahmenbedingungen, Oligopolen auf Anbietermärkten und schrumpfen Ressourcen noch steigen. Kerkhoff: “Um Trends wie diese frühzeitig zu erkennen und dieses Wissen unseren Kunden für Wettbewerbsvorteile zu transportieren, haben wir mit einer der führenden Universitäten Europas eine exklusive Forschungsstelle geschaffen.”
Die 1898 gegründete Schweizer Universität ist im Financial-Times-Ranking der “European Business Schools” im Jahr 2008 die Nummer eins unter den deutschsprachigen Universitäten, hinter ihr haben es nur Mannheim, Köln und Wien in die Bestenliste geschafft. Das Handelsblatt hat der Universität St. Gallen im Sommer 2009 den zweiten Platz bei den forschungsstärksten deutschsprachigen Universitäten in der Betriebswirtschaftslehre mit 82 von 100 möglichen Punkten verliehen. Deutsche Privatuniversitäten lässt St. Gallen weit hinter sich: Die WHU Vallendar liegt mit 56 Punkten auf Platz acht, die European Business School Oestrich-Winkel schafft es mit 26 Punkten nur auf Platz 15.
Das KCC wird von drei Säulen getragen. In der ersten Säule wird das KCC ab sofort jährlich eine internationale Studie zur Erforschung von Megatrends im Bereich SCM, Einkauf und Beschaffung durchführen. In der zweiten Säule erarbeiten die Wissenschaftler der Universität St. Gallen einen jährlichen Überblick über alle wissenschaftlichen Veröffentli-chungen, die im SCM-Umfeld erscheinen. Hier lässt sich überprüfen, inwieweit die Wissenschaft bereits neue Entwicklungen beschreibt, die in der Realwirtschaft strukturiert noch gar nicht erkannt werden. Die dritte Säule schließlich beschäftigt sich in Zusammenarbeit von Wissenschaftlern, Beratern und SCM-Verantwortlichen mit der Entwicklung neuer Management-Methoden in diesem Bereich.
“Wir schaffen in der Zusammenarbeit mit Kerkhoff Consulting eine Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis”, sagt Prof. Dr. Wolfgang Stölzle, Inhaber des Lehrstuhls für Logistikmanagement sowie Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des deutschen Bundesministers für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung. “Unsere Forscher werden Trends und Herausforderungen mit ihrer anerkannten wissenschaftlichen Exzellenz analysieren und Handlungsempfehlungen für die Realwirtschaft entwickeln - mit den Beratern von Kerkhoff Consulting. So treiben wir gemeinsam die Weiter-entwicklung des SCM voran”, sagt Stölzle.
Über Kerkhoff Consulting
Kerkhoff Consulting ist eine der führenden Beratungsgesellschaften für Einkauf und Beschaffung.
(Quelle: PM, Kerkhoff Consulting)

Portal für Fördertechnik
[07.09.2009]
Auf foerderbaender.org können interessierte User und auch Nicht-Fachleute einen schnellen Einblick in den aktuellen Stand der Fördertechnik und die verfügbaren Produkte erhalten.
Die BascoTec Internet Ltd., Paderborn, bringt http://www.foerderbaender.org als neuen B2B-Marktplatz und Fachprojekt auf den Weg. Das Portal bietet Wissen und Informationen zur Fördertechnik sowie die Möglichkeit zum Onlinehandel mit neuen oder gebrauchten Förderanlagen und Zubehörprodukten.
foerderbaender.org widmet sich der weitgreifenden Thematik der Fördertechnik und den vielen unterschiedlichen Förderbändern, die heute auf dem Markt zu finden sind, die Waren- und Güterwirtschaft des westlichen Wirtschaftsraumes nachhaltig prägen und für moderne Massenproduktionen unerlässlich sind. Auf den Projektseiten werden Übersichten, Fachinformationen und allgemeine Kriterien für die unterschiedlichen Förderbandtypen und deren Einsatzmöglichkeiten und Anwendungsbereiche präsentiert.
Zusätzlich zu dem Informationsbereich des Projektes bietet foerderbaender.org einen Online-Shop für Produkte aus dem Bereich der Fördertechnik. Vertrieben werden alle Arten von Förderbändern und deren Zubehör und Ersatzteile. Hauptkooperationspartner für den Online-Vertrieb ist die LTL Maschinenbau GmbH. Nach weiteren Kooperationspartnern zum Vertrieb von Nischen- und Spezialprodukten wird gesucht.
(BascoTec Internet Ltd./OpenPR)

Deepsec: Internationale Sicherheits-Konferenz in Wien
[07.09.2009]
Die DeepSec Konferenz möchte Hacker, Unternehmen aus IT und Security sowie Wissenschafter zusammenbringen, damit diese ihre Erfahrungen austauschen können.
Gerade in Zeiten der weltweiten Finanzkrise suchen offenbar viele Unternehmen ihr Heil in vermehrter Spionage. “Produktideen einfach zu stehlen ist billiger und schneller, als selbst zu entwickeln”, warnt René Pfeiffer, Organisator der dritten internationalen Sicherheitskonferenz DeepSec, die von 17. bis 20. November 2009 in Wien stattfindet. “Spionage wird daher ein immer größeres Problem”, so Pfeiffer. Doch viele Unternehmen und Organisationen reagieren gerade in Zeiten der Krise falsch: “Viele suchen die Lösung in Sparprogrammen im Sicherheitsbereich. Doch das ist oft der Moment, auf den Hacker mit Spionageabsichten gewartet haben”, erklärt der Sicherheitsexperte.
Daher wird die Sicherheitskonferenz DeepSec, die heuer bereits zum dritten Mal die Weltelite aus den Bereichen Network-Security und Hacking in Wien versammelt, einen Schwerpunkt dem Thema Spionage und ihrer Abwehr widmen. So wird etwa David Burgess in einem zweitägigen Workshop Sicherheitsprobleme bei der GSM-Handykommunikation analysieren. Ihm gelang es, Handys dazu zu bewegen, sich in eigens dafür errichteten Fang-Netzen einzuloggen und deren Inhalte auszuspionieren. Dazu passt auch der Vortag von Hacker Keykeriki, der auf “Wireless Keyboard Sniffing” spezialisiert ist.
Dass es nicht immer Hightech für Spionage bedarf, erläutern Sharon Conheady und Martin Law von First Defence Information Security in einem zweitägigen Workshop zu “Social Engineering”: Nichtsahnende Menschen werden hierbei Opfer von sozialer Manipulation, mit dem Ziel, unberechtigt an Daten oder Dinge zu gelangen.
Wer seine Server mit allen technischen Raffinessen gegen Netz-Attacken sichert, sollte auch die passenden Schlösser für seinen Serverraum haben. Deviant Ollam und Babak Javadi von toool.us werden in einem zweitägigen Workshop über Physical Security zu
Demonstrationszwecken Türen, Fenster und elektronische Schließsysteme auf ihre Verlässlichkeit prüfen.
Pfeiffer will dabei ein grundlegendes Missverständnis aufzeigen: “Ein Hacker muss nicht, wie viele irrtümlich glauben, immer kriminell sein. Vielen geht es darum, Sicherheitslücken aufzuzeigen, die gefährlich sein können und die im Interesse von uns allen geschlossen werden müssen.”
Die DeepSec Konferenz möchte Hacker, Unternehmen aus IT und Security sowie Wissenschafter zusammenbringen, damit diese ihre Erfahrungen austauschen können. “Wir sind eine neutrale Plattform, die eine sonst kaum geschlagene Brücke zwischen Forschung, Business, Behörden und der Hacker-Community darstellt”, sagt Pfeiffer.
Weitere Themen umfassen eVoting, Twitter-Risiken, Cloud Computing, Datenbankangriffe, das Aushebeln von Smart Cards, angreifende USB-Treiber, Gefahr durch manipulierte Drucker-Firmware und Sicherheitsaspekte von Software-Entwicklung. Das Programm ist für Geschäftsführer, ICT-Leiter, Administratoren, Entwickler, Forscher und Hacker bestimmt.
Das volle Programm gibt es unter: https://deepsec.net/schedule
(ots)

Hightech-Analyse aus Österreich für japanische Heidelbeeren
[07.09.2009]
Ein hoch innovatives Technologieunternehmen aus Graz gibt japanischen Früchte-Verarbeitern die Möglichkeit, jede einzelne Heidelbeere berührungslos auf Schädlinge, Fremd- und Störstoffe zu analysieren.
Im Sommer 2009 erhielt die Firma EVK DI Kerschhaggl GmbH von einem großen Früchte-Verarbeiter in Japan den Auftrag für die Entwicklung, Konstruktion und Implementierung eines Chemical Imaging Systems zur Qualitätskontrolle und Sortierung von Heidelbeeren.
Ein optischer Sensor, der das spektrale Verhalten im NIR(Nah-Infrarot)-Bereich (bis 1,7 Mikrometer Wellenlänge) auswertet, kann mit höchster Treffsicherheit zwischen Heidelbeeren und (organischen) Störstoffen wie Blättern, Stengeln, Würmern, Insekten etc. unterscheiden. Bei geeigneter Auslegung des Gesamtsystems unter Einbeziehung des Hintergrundes können auch weitere (anorganische) Störstoffe wie Steine etc. detektiert werden. Darüber hinaus ist ein derartiger optischer Sensor in der Lage, Inhaltsstoffe wie Zucker, Wassergehalt oder Feststoffanteile zu analysieren und zu quantifizieren.
Das Chemical Imaging System HELIOS NIR von EVK ist für diese Aufgabenstellung bestens geeignet. Mit HELIOS NIR können Spektren in höchster Qualität und mit bester Ortsauflösung erfaßt und online ausgewertet werden. Das System liefert online alle notwendigen Informationen bis hin zur Generierung der Steuersignale für die Ausschleusung (Ansteuerung von bis zu 512 Druckluftventilen) der unerwünschten Teile.
Die Chemical Imaging Systeme HELIOS der Firma EVK basieren auf Sensortechnologien, die ursprünglich für die Rüstungsindustrie und die Raumfahrt entwickelt wurden. Speziell zwei Materialien, InGaAs (Indium-Gallium-Arsenid) und MCT (Mercury-Cadmium-Tellurid) haben Einzug in die industrielle Bildverarbeitung gefunden.
Grundlage für diese Analysemethode ist die Interaktion von elektromagnetischen Wellen mit Materie. Unterschiedliche Moleküle werden hierbei durch unterschiedliche elektromagnetische Wellenlängen zum Schwingen angeregt und absorbieren die dort eingestrahlte Energie. Aufgrund der reflektierten Reststrahlung können nun Rückschlüsse auf die molekulare Zusammensetzung des betrachteten Objektes gezogen werden. Daraus folgt, dass neben Farbe, Form, Größe und Struktur eines Materials auch dessen chemische Eigenschaften erhoben werden. Über chemometrische Algorithmen können Lebensmittel so z.B. hinsichtlich ihres Zuckergehaltes, Reifegrades, Fettgehaltes oder Proteingehaltes klassifiziert werden. Mit diesem Verfahren wäre es auch denkbar, zwischen Analogkäse und echtem Käse unterscheiden zu können.
Die in Raaba ansässige EVK DI Kerschhaggl GmbH forscht und entwickelt seit nahezu 20 Jahren auf dem Gebiet von optisch und induktiv arbeitenden Sensorsystemen.
(pts)

Autovermietung Sixt erhöht Firmentarife
[30.06.2009]
Geschäfts- und Firmenkunden sollen bis zu 10 Prozent mehr zahlen.
Auf der Hauptversammlung des Sixt-Konzerns in München bezeichnete der Vorstandsvorsitzende Erich Sixt den Schritt als unverzichtbar und betriebswirtschaftlich notwendig. Er ist trotz dieser Maßnahme überzeugt, dass Mietwagen weiterhin die kostengünstigste Transportmöglichkeit für viele Geschäftsreisen darstellen.
Sixt hat - wie andere Autovermietungen - die Auswirkungen der Wirtschaftskrise in Form eines Nachfrageeinbruchs deutlich zu spüren bekommen und darauf reagiert, indem die Flotte reduziert wurde um die Auslastung zu optimieren.

ÖBB setzen bei Wagenidentifikation auf aktive RFID-Technologie
[31.05.2009]
Transponder als elektronischen Nummerntafeln für Schienenfahrzeuge - Mess- und Wartungsaufgaben deutlich effizienter.
Mit Technologie aus Vorarlberg lassen sich Schienenfahrzeuge in Österreich zukünftig bei Geschwindigkeiten von 200 Kilometer pro Stunde und mehr vollautomatisch identifizieren. In Zusammenarbeit mit der ÖBB-Infrastruktur Bau AG entwickelte der Systemintegrator Prosoft Süd Consulting das System “Rail-Reader”. IDENTEC SOLUTIONS steuerte dazu die aktiven RFID-Transponder sowie die Lesegeräte bei, die die berührungslose Erkennung erst möglich machen. “Die Messung und Kontrolle der Infrastruktur wird durch dieses neuartige Konzept deutlich vereinfacht und zugleich optimiert”, sagt Gerhard Schedler, CEO von IDENTEC SOLUTIONS.
Geringerer Aufwand - höherer Nutzen
Vor Jahren haben die ÖBB damit begonnen, mithilfe örtlicher Messstellen den technischen Zustand der Züge während der Fahrt zu ermitteln. Bei einer Auffälligkeit den betreffenden Wagen ausfindig zu machen, war bislang jedoch mit hohem administrativem Aufwand verbunden und barg zudem auch Fehlerquellen.
Diese Unannehmlichkeiten gehören nun der Vergangenheit an. “Der ‘Rail-Reader’ ermöglicht erstmals, dass Messergebnisse von bestehenden Lärm- und Radqualitätsmesssystemen oder Heißläuferortungsanlagen eindeutig dem jeweiligen Wagen zugeordnet werden können”, erörtert Wolfgang Zottl von der ÖBB-Infrastruktur Bau AG und konkretisiert: “Bereits Sekunden, nachdem der Zug eine Messstation passiert hat, stehen die für seine Identifizierung relevanten Daten elektronisch zur Verfügung.” Die direkte Zuordnung der Messdaten zum Fahrzeug liefert dem Wagenbetreiber gegebenenfalls auch zeitgerechte Hinweise auf einen Wartungs- oder Reparaturbedarf.
Hohe Lesesicherheit
Das “Rail-Reader”-System funktioniert laut Martin Novak, Geschäftsführer von Prosoft Süd Consulting, unkompliziert und benötigt keine aufwändige Infrastruktur: “Jeder Wagen ist mit einem Transponder, der so genannten ‘e-Plate Rail’, versehen. Auf diesen sind die Wagennummer, Achszahl, Eigen- und Bremsgewichte usw. gespeichert. Während der Vorbeifahrt an einer Messstation liest ein am Gleisrand montiertes Lesegerät die Daten der elektronischen Nummerntafel aus und gibt sie an ein Messsystem weiter.” Und die Produkte von IDENTEC SOLUTIONS würden selbst bei hoher Durchfahrtsgeschwindigkeit eine sehr hohe Lesesicherheit bieten, ergänzt Novak: “Mit seiner Erfassungsrate übertrifft der ‘RAIL-Reader’ ähnliche Lösungen bei weitem.”
(Quelle: PM IDENTEC SOLUTIONS AG)

Transportkriminalität drängendstes Logistikproblem
[31.05.2009]
Die Miebach- und BDI-Studie “Globale Logistik-Trends 2009” sieht Sicherheitsprobleme als größte Bedrohung.
Der Eindruck, das drängendste Sicherheitsproblem auf internationalen Handelswegen sei die Piraterie, geht an den Fakten vorbei: Raub, Diebstahl oder “unerklärlicher Warenverlust” besonders auf den Landtransportwegen oder auch im Lagerhaus schädigen die Geschäfte der Unternehmen deutlich mehr als die Piraterie, so eine Studie der internationalen Logistikberatung Miebach Consulting, die mit Unterstützung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) in diesem Frühjahr erstellt wurde. “Die alltägliche Form der ‘Transportkriminalität’ hat weitaus größere Bedeutung für die Unternehmen als die Piraterie”, meint Klaus-Peter Jung von Miebach Consulting, Leiter der Studie. Danach konstatieren insgesamt sogar 40 Prozent der Unternehmen, sie hätten Sicherheitsprobleme in der Logistik.
Auch das positive Selbstbild westlicher Industriestaaten, ihre Verkehrsinfrastruktur sei deutlich besser als die anderer Regionen in der Welt, erfährt eine auffallende Gegenposition durch die Befragung:
Die Infrastruktur im Fernen Osten (ohne Indien) wird auf Gebieten wie Straße, Schiene, Häfen oder Telekommunikation deutlich positiver eingeschätzt als die der Nord- und Westeuropäischen Industriestaaten oder auch Nordamerikas. “Leistungsfähige Infrastrukturen sind für Industrie- und Logistikunternehmen unverzichtbar. Sie sind ein klarer Standortvorteil im globalen Wettbewerb der Regionen. Damit gehört eine aktive Infrastrukturpolitik ins Zentrum der politischen Aufmerksamkeit - für Wirtschaftswachstum, Wohlstand und Lebensqualität”, so Heinrich Höfer, Bereichsleiter Wirtschaft, Technologie, Infrastruktur im Bundesverband der Deutschen Industrie. Das vielleicht erstaunlichste Ergebnis der Studie: Befragt nach dem Vorsteuergewinn der Unternehmen auf der einen Seite und der Tendenz zu mehr oder weniger zentralen Logistikstrukturen zeigt sich:
Unternehmen mit einem durchschnittlich höheren Gewinn tendieren zu eher dezentralen Logistiklösungen. Die Autoren der Studie schlussfolgern, dass die Vertrautheit mit den Märkten und Kunden, die logistische Nähe und die damit verbundene höhere Serviceleistung höhere Gewinnmargen zuzulasse. “Lokale Orientierung verspricht mehr Erfolg”, so Klaus-Peter Jung: “Guter Service, kurze Lieferzeiten und Kundennähe mögen womöglich höhere Logistikkosten bewirken, können sich aber insgesamt auszahlen.”
Dies sind nur drei der auffallenden Erkenntnisse, die aus der Studie “Global Logistics Trends 2009” hervorgehen. Weitere Themen sind Outsourcing, Automation oder Green Logistics. Eingang fanden die Antworten von über 350 Logistikmanagern weltweit.
Die Studie kann kostenlos anfordern unter der E-Mail: .
(Quelle: Presseportal.de/Miebach Consulting

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