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Nachrichten zu Wirtschaft, Unternehmen, Trends und Studien


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Mittelstand: Große Sparpotenziale beim Energiehandel

[07.03.2010]

Laut Expense Reduction Analysts (ERA) verschenken Unternehmen bares Geld im Bereich Energiekosten.

Energie und Energieverbrauch sind für viele Mittelständler momentan zentrale Themen auf der Unternehmensagenda. Laut der Deutschen Energie-Agentur dena können Unternehmen 20 Prozent und mehr an Energiekosten sparen. Bei der Kostenmanagementberatung Expense Reduction Analysts (ERA) wurden Anfragen so zahlreich, das ERA ein Energie-Zentrum gegründet hat. Leiter des Zentrums ist Energie-Ingenieur Peter Dächert. Dächert verfügt über 20 Jahre Erfahrung im Bereich Energie-Effizienz und ist als Gutachter für die ASIIN (Akkreditierungsagentur für Studiengänge der Ingenieurwissenschaften, der Informatik, der Naturwissenschaften und der Mathematik e.V) zuständig für die Zulassung neuer Energie-Studiengänge an deutschen Hochschulen. Weitere Hauptverantwortliche im Energie-Zentrum sind Prof. Yvonne Brückner für den Bereich Energiesteuern, Stefan Reh für Energiehandel und Markus Lunz.

„Durch das Zentrum können wir Unternehmen schneller und effizienter helfen, die Energiekosten zu senken“, sagt ERA-Geschäftsführer Arnd Halbach. Halbach weiter: „Viel Geld verschenken Unternehmen im Energiehandel.“ Zudem nutzten laut Halbach viele Unternehmen steuerrechtliche Vergünstigungen nicht. „Dabei wirken sich Einsparungen aus Energiehandel und Steuervergünstigungen direkt auf den Unternehmensgewinn aus.“ Maßnahmen bei der Energie-Effizienz hingegen würden erst nach einer Anlaufzeit wirken, Unternehmen aber langfristig besser im Markt positionieren.

ERA analysiert zurzeit bei mehr als 320 mittelständischen Unternehmen in Deutschland die nicht-strategischen Kosten und verwaltet bundesweit ein Einkaufsvolumen von mehreren hundert Millionen Euro.

Expense Reduction Analysts (ERA) wurde 1992 in England gegründet und ist auf die Analyse und Senkung nicht-strategischer Kosten spezialisiert. In diesem Bereich ist ERA einer der weltweiten Marktführer. Insgesamt sind über 700 Kostenexperten in dreißig Ländern aktiv. Unternehmen profitieren von branchenübergreifenden Benchmarks aus 18jähriger Praxiserfahrung. ERA deckt insgesamt über vierzig Kostenkategorien wie Energie, Druckkosten, Reinigung/Facility Management, Verpackung und Logistik ab. Die durchschnittliche Einsparquote beträgt 19,7 Prozent. Kunden sind vor allem mittelständische Unternehmen und Einrichtungen der öffentlichen Hand, aber auch Global Player wie VW, Schindler, IKEA und Ernst & Young. ERA arbeitet rein auf Erfolgsbasis und wird an den erzielten Einsparungen prozentual beteiligt.

(Quelle: PM, ERA)


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Studie der Unternehmensberatung Inverto

[07.03.2010]

Besser einkaufen - Weg aus der Kostenfalle für Krankenhäuser

Knappe Budgets und Sparzwang kennzeichnen den Krankenhausmarkt. Gleichwohl schöpfen die Kliniken noch längst nicht alle Möglichkeiten aus, um ihre Kosten zu senken, ohne die Qualität der medizinischen Versorgung zu beeinträchtigen. Dies ergab eine Studie der Unternehmensberatung Inverto bei knapp 100 Einkaufsleitern und Geschäftführern deutscher Krankenhäuser Ende des Jahres 2009. 88 Prozent der Befragten sehen den Einkauf als wesentlichen Hebel zur weiteren Ertragssteigerung. Die Studie zeigt aber auch die Hürden, die Kliniken noch nehmen müssen: Zu späte Einbindung der Beschaffungsmanager, eine ausbaufähige Standardisierung und Transparenz im Einkaufprozess einschließlich der Arzneimittel sowie die konsequentere Nutzung von Vorteilen in Einkaufsgemeinschaften.

Aber auch mehr Rückendeckung der gesamten Klinikleitung und eine bessere kaufmännische Qualifikation der Einkäufer stehen auf der Agenda. “Beim professionellen Einkauf im Krankenhaus geht es um mehr als das Aushandeln günstiger Preise und Konditionen. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette kann der Einkauf einen Beitrag zur Ergebnisverbesserung von bis zu dreizehn Prozent leisten”, so Christoph Joel, Inverto-Partner und Leiter des Excellence Centers Health Care. “Dazu zählt auch die Verbrauchssteuerung und die Schnittstelle zur Patientenabrechnung”, ergänzt Inverto-Principal und Health Care Spezialist Christian Stiasni.


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Brand eins im März mit Schwerpunkt Logistik

[07.03.2010]

Die Ausgabe 3/10 der Zeitschrift Brand eins beschäftigt sich mit dem Schwerpunkt Logistik.

Aus dem Inhalt:

  • Beamen für Einsteiger: Logistik ist der Kern des modernen Marktes - und immer noch eine Geheimwissenschaft.
  • “Nie wieder Tüten schleppen”: Logistik ist mehr als Transport. Logistik ist Organisation, Kooperation und das Verständnis anderer Kulturen. Wie sie in Zukunft aussehen wird, erklärt Professor Frank Straube von der Technischen Universität Berlin.
  • Tante Emmas Kinder: Weil Supermärkte die Provinz im Stich gelassen haben, boomt dort ein totgeglaubtes Geschäft: der Laden für alles.
  • Made in Cremlingen: Nokia produziert seine Telefone in Rumänien, Apple in China, Google in Taiwan. Der Telefonanlagenhersteller Auerswald hat seine Produktion aus Fernost zurückgeholt. Die Geschichte eines Trendsetters.
  • Die Maschine: Der Passagier möchte entspannt zum Flieger. Die Fluglinie will ihn schnellstmöglich an Bord haben. Die Behörden müssen ihn gründlich durchchecken. Und der Flughafenbetreiber würde ihn am liebsten am Boden festnageln. Passagierlogistik ist eine vertrackte Aufgabe. Am Frankfurter Flughafen versucht sich gerade ein Team aus Logistikern, Sicherheitsexperten und Architekten an ihr.
  • Ein Mann in Bewegung: Detthold Aden, Chef der BLG Logistics Group, hasst nichts mehr als Stillstand. Deshalb visiert er, mitten in der Krise, die Märkte von übermorgen an. Porträt eines leidenschaftlichen Bringers.
  • Afghanische Glücksspirale: Wer Geldströme organisiert, hat es weniger mit Distanzen als mit Hindernissen zu tun. Sie zu überwinden erfordert besonderes Geschick. Ein Beispiel aus Afghanistan.
  • Netzanschluss gegen Armut: Laptops ersetzen Schulen, 3-D-Drucker Fabriken - mit kühnen Visionen wollen die Forscher des MIT die Dritte Welt ins digitale Zeitalter katapultieren. Mit gemischten Resultaten.
  • Logistik in Zahlen
  • Auf der Suche nach dem Holzweg: Die Welt scheint vermessen -und doch gibt es weiße, besser: grüne Flecken. Der Wald war undurchdringliches Land. Bis jetzt.
  • Das Huckepack-Prinzip: Coca-Cola gibt es überall -der Konzern hat das beste Vertriebsnetz der Welt. Ließen sich damit nicht auch lebenswichtige Medikamente in jede Hütte schaffen? Die Geschichte einer faszinierenden Idee und ihres Urhebers.
  • Auf Umwegen: Der Sattelzug ist 215 Tonnen schwer und 95 Meter lang. Sein Ziel liegt in Kanada. Und die Rocky Mountains stehen im Weg. Die Abwicklung eines heiklen Auftrags.
  • “Container kann jeder”: Sie sind unübersehbar und für Autofahrer oft ein Ärgernis, weil sie oft so sperrig sind, dass sie selbst die Gegenfahrbahn blockieren: Schwerguttransporte. Was so offensichtlich daherkommt, ist im Detail allerdings ein verschwiegenes Geschäft. Hier spricht ein Insider darüber, der mit Rücksicht auf seine Kunden anonym bleiben will.
  • Stillstand ist Chaos: Londons Nahverkehr ist eine stetige Herausforderung. Für die Millionen Menschen, die täglich darauf angewiesen sind - und für die 20000 Stadtbediensteten, die dafür sorgen, dass London in Bewegung bleibt.
  • Eine ideale Verbindung: Ein Seilbahnbauer. Zwei Visionäre. Und ein venezolanischer Slum. Aus dieser Mischung entstand ein Verkehrsprojekt, das auch die sozialen Verhältnisse verändert.
  • Die Rückkehr der Züge: In den USA hat die Bahn vor einem halben Jahrhundert gegen Auto und Flugzeug verloren. Aber einiges spricht dafür, dass das Wettrennen von Neuem beginnt.
  • Die Kombi-Connection: Die intelligente Verknüpfung von Lkw-, Bahn- und Schiffstransporten wird seit Jahren beschworen. Doch Spediteure und ihre Kunden tun sich schwer damit. Dabei könnten sie viel gewinnen, wenn sie über ihren Schatten sprängen.
  • Sand fürs Getriebe: Europas größter Hafen platzt aus allen Nähten. In Rotterdam nehmen sie das gelassen. Wenn es eng wird, gibt es immer noch das Meer.
  • Wenn das Päckchen selber klingelt: Von wegen gute alte Post - der Logistikkonzern arbeitet fleißig an der Zukunft. Dazu gehören Sendungen, die sich freundlich beim Empfänger anmelden.

brand eins ist ein Wirtschaftsmagazin, das nach den Hintergründen sucht und nach den Zusammenhängen. Jetzt am Kiosk. Die Inhalte älterer Ausgaben sind auch auf brandeins.de nachzulesen.

 


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Antiterror-Maßnahmen machen Geschäftsreisen unattraktiv

[09.01.2010]

Keine elektronischen Geräte mehr an Bord, kein Zugriff auf das Handgepäck eine Stunde vor Landung?

Fluglinien und Reisebüros warnen, dass die neuen, angedachten Sicherheitsmaßnahmen (vor allem für Flüge in die USA) Geschäftsreisen per Flugzeug noch unattraktiver machen könnten. Sie entsprechen weder den modernen Arbeitsweisen noch ist sichergestelllt, dass dadurch die Sicherheit für Fluggäste und -gerät tatsächlich erhöht wird.

Noch im vergangenen Jahr zeichnete sich ein Trend ab, drahtlose Internet-Verbindungen auf Langstreckenflügen anzubieten. Kaum ein Geschäftsreisender, der mittlerweile nicht sein Notebook oder Smartphone nutzt, um den Flug produktiver zu nutzen und sich auf Meetings vorzubereiten. Geht es nach den Plänen der amerikanischen Flugsicherheitsbehörden, dann dürften demnächst elektronische Geräte an Bord komplett tabu sein - und selbst das Blättern in Ausdrucken oder das Lesen von Geschäftsunterlagen wäre dann eine Stunde vor Landung tabu.

Schlechte Aussichten für Geschäftsreisen mit dem Flugzeug, nachdem die Branche sich gerade von den Auswirkungen der Wirtschaftskrise zu erholen versuchte.


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Umweltbewusstsein beim Drucken “ausgeschaltet”

[30.11.2009]

Führungskräfte europäischer Unternehmen vergeben häufig die Chance, sowohl die Effizienz als auch die Umweltbilanz ihres Unternehmens durch ein zentralisiertes Dokumentenmanagement zu verbessern.

Dies zeigt die aktuelle Studie, die Coleman Parkes Research im Auftrag von Ricoh, einem weltweit führenden Lösungsanbieter für unter­nehmensweites Dokumentenmanagement, durchgeführt hat.

67 Prozent der Führungskräfte europäischer Unternehmen setzen sich zwar konkrete Ziele beim Dokumentenmanagement, so die Studie des Marktforschungsinstituts Coleman Parkes Research. Doch nur 41 Prozent von ihnen berücksichtigen in ihren Strategien auch Umweltaspekte wie zum Beispiel Energieeffizienz und Recycling. Sie unterschätzen dabei die positiven Auswirkungen, die eine Kostenreduzierung auch auf die Unternehmensziele im Bereich Nachhaltigkeit haben kann.

Ein weiteres Untersuchungsergebnis: Die meisten Unternehmen gehen ihr Dokumentenmanagement dezentralisiert an und nur 39 Prozent haben diesbezüglich überhaupt eine konkrete Strategie umgesetzt. Eine Überlegung, die dabei nicht in Betracht gezogen wird, ist, dass sich mit einer zentralisierten Lösung eine unmittelbare, positive Wirkung in punkto Nachhaltigkeit erzielen lässt. Denn ein zentralisierter Ansatz mit neu gestalteten Prozessen für ein maßgeschneidertes, unternehmensweites Dokumentenmanagement bietet kurz- und langfristige Vorteile: Kostensenkungen, geringere Umweltbelastungen, erhöhte Dokumentensicherheit und eine bessere Ressourcen­vertei­lung. Somit können sich Führungskräfte besser auf die Weiterentwicklung des eigentlichen Kerngeschäftes konzentrieren.

Umweltaspekte bleiben oft unberücksichtigt

Zum Thema Papier sparen legt die Studie folgende Zahlen vor: 32 Prozent der Führungskräfte geben an, dass ihre Mitarbeiter hinsichtlich Duplex-Drucks keine Vor­gaben einhalten müssen, und nur 18 Prozent der Unternehmen haben eine unternehmensweite Regelung dazu. Nahezu die Hälfte (47 Prozent) der europäischen Führungskräfte kennen die Recycling-Richtlinien ihres Unternehmens nicht, und 40 Prozent der Führungskräfte kennen die Richtlinien ihres Unternehmens für das Recycling von Toner nicht. Bei der Frage, ob ihre Mitarbeiter beim Drucken und Kopieren umweltfreundliche Aspekte berücksichtigen, beurteilten die Vorgesetzten ihre Mitarbeiter mit durchschnittlich 5,5 auf einer Skala von 10 (ist ihnen sehr wichtig) bis 1 (ist ihnen überhaupt nicht wichtig).

Wenn es um Nachhaltigkeit beim Dokumentenmanagement geht, gibt es große Unterschiede zwischen den in der Studie untersuchten sieben europäischen Ländern. Frankreich führt die Liste an, UK und Irland sind die Schlusslichter. Deutschland rangiert auf dem dritten Platz. Keines der Länder hat jedoch bei den untersuchten Parametern wie Recycling, allgemeine Umweltziele und Anwender­verhalten mehr als 50 Prozent auf der Skala der möglichen Gesamtpunktzahl für Umweltfreundlichkeit erreicht. Bei der Reduzierung des Umwelteinflusses gibt es also insgesamt noch deutlich Spielraum für Verbesserungen.

“Obwohl Nachhaltigkeit auf der Agenda vieler Unternehmen heute ein wichtiger Punkt ist und Dokumente einen wesentlichen Teil des Tagesgeschäfts ausmachen, fehlt oft noch immer das Bewusstsein dafür, wie wichtig das richtige Dokumentenmanagement sowohl für die Umwelt als auch für die Leistungsfähigkeit des Unternehmens ist”, so Kerstin Thies, Nachhaltigkeits-Managerin von Ricoh Deutschland. “Dabei ist es möglich, mit einfachen Maßnahmen die Dokumentenworkflows nachhaltig zu verbessern.”

“Grünes” Seitenpreiskonzept schont Bilanzen und Umwelt gleichermaßen

Ricoh bietet zum Beispiel mit dem Analysekonzept 1=1 PAY PER PAGE GREEN Unternehmen die Möglichkeit, die eigene Umweltbilanz nachhaltig zu verbessern und gleichzeitig die Kosten für die Bürokommunikation zu senken. Während beim be­währten Konzept 1=1 PAY PER PAGE, bei dem Kunden einen einheitlichen Preis pro gedruckter, kopierter oder als Fax empfangener Seite zahlen, das Ziel die Optimierung der Gesamtbetriebskosten ist, bezieht das grüne Seitenpreismodell auch umweltrelevante Aspekte wie den Energie- und Papierverbrauch sowie den jährlichen CO2 -Ausstoß von Unternehmen mit ein. Durch eine umfassende Restrukturierung der Infrastruktur der Bürokommunikation auf Basis von 1=1 PAY PER PAGE GREEN lassen sich bei den Energie- und Papierkosten durchschnittlich Einsparungen von 30 bis 40 Prozent realisieren. Gleichzeitig ist es dadurch möglich, den jährlichen CO2-Ausstoß in der Regel um mehrere Tonnen zu senken.

Nachhaltiges Dokumentenmanagement in der Praxis

Das 1=1 PAY PER PAGE GREEN-Konzept und die Optimierungen von Ricoh haben bereits zahlreichen europäischen Unternehmen ermöglicht, ihre Produktivität und Gewinne zu steigern und ihre Umweltbilanzen zu verbessern.

- Eine Organisation aus dem öffentlichen Sektor in den Niederlanden verringerte ihren Energieverbrauch um knapp über 75 Prozent und den Papierverbrauch um 10,3 Prozent.

- Ein Unternehmen aus dem Bereich Fahrzeugtechnik in Deutschland hat über den Vertragszeitraum Kosteneinsparungen in Höhe von EUR 20.000, Papiereinsparun­gen um 3.388 Tonnen und eine Verringerung des CO2-Ausstoßes um 4.934 Tonnen erzielt.

- Ein in Frankreich ansässiges Unternehmen, ebenfalls aus der Fahrzeugbranche, realisierte jährliche Einsparungen von EUR 160.000 infolge des um mehr als 535.000 kWh reduzierten Energieverbrauchs.

- Ein pharmazeutisches Unternehmen mit Niederlassungen in Italien hat eine Verringerung seines jährlichen Kilowattstundenverbrauchs um 27,8 Prozent, des Papierverbrauchs um 10,3 Prozent und seiner Umweltbelastung um insgesamt 15,8 Prozent erzielt.

Mehr zur Studie unter: http://research.ricoh-europe.com/de/

(Quelle: ots/PRNewswire)


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Cars Online Studie 2009/2010: Umsatzpotenzial durch Kundenorientierung nicht ausgeschöpft

[12.11.2009]

Auto-Hersteller und -Händler müssen sich trotz gestiegener Markenloyalität auf verändertes Kaufverhalten einstellen.

Zum ersten Mal seit vielen Jahren steigt die Markenloyalität der Autokäufer und auch die Händler können sich einer stabilen Kundentreue erfreuen. Und dennoch stellt ein verändertes Kundenverhalten wie auch eine gestiegene Erwartungshaltung hinsichtlich Kundendialog und Service hohe Herausforderungen an Hersteller und Händler. Zu diesem Schluss kommt die aktuelle Cars Online Studie 2009/2010 von Capgemini. Für die elfte Ausgabe der Studie über den globalen Automobilmarkt befragte Capgemini mehr als 3.100 Verbraucher aus Brasilien, China, Frankreich, Deutschland, Indien, Russland, Großbritannien und den USA. Die Studie hebt die Veränderungen im Kaufverhalten der Kunden hervor, zu einer Zeit, in der die Auswirkungen des ökonomischen Klimas auf die Industrie deutlich zu spüren sind. “In einem schwierigen Marktumfeld hat die Automobilindustrie auf kurzfristige Maßnahmen, zum Beispiel Absatzförderung und Kostenvermeidung gesetzt. Nachdem die Potenziale in diesem Bereich ausgeschöpft sind, geht es jetzt darum, sich in einem mehr denn je umkämpften Markt vom Wettbewerb zu differenzieren. Unsere Cars Online Studie zeigt, dass diese Differenzierung nur durch ein klares Verständnis des sich wandelnden Kaufverhaltens der Kunden zu erreichen ist”, so Steffen Elsaesser, Leiter des Automobilsektors bei Capgemini Consulting.

Erstmalig wieder Anstieg der Markenloyalität

68 Prozent der Befragten weltweit würden ihrer Automarke treu bleiben - im Vergleich zu 61 Prozent im vergangenen Jahr. Zudem würden 63 Prozent bei demselben Händler kaufen, bei dem sie auch ihr aktuelles Auto erworben haben. “Der Anstieg der Kundenloyalität war nach ständig abnehmenden Werten der Vorjahre für uns zunächst überraschend. Bei genauerem Hinsehen ist es allerdings eine sehr rationale Entscheidung der Autobesitzer. Sie nutzen die aktuelle Mechanik des Marktes ‘Mehr für weniger Geld’ und bleiben dadurch ihrer Marke und ihrem Händler treu”, sagt Elsaesser.

Schnelle Interaktion im Internet beeinflusst Kaufentscheidung

90 Prozent der Befragten nutzen das Internet im Kaufprozess, Händler- und Herstellerwebsites belegen weiterhin Platz eins und zwei, dicht gefolgt von Suchmaschinen. In den Entwicklungsmärkten haben Suchmaschinen die Herstellerwebsites bereits auf Platz drei verdrängt. Laut der Umfrageergebnisse stellen Konsumenten klare Anforderungen an Hersteller und Händler, wenn es um Inhalte, Angebote und Antwortzeiten geht. Erwartet wird vor allem Schnelligkeit: Fast drei Viertel würden sich nach einem anderen Händler umsehen, falls sie zu lange auf eine Antwort warten müssten, die für die Mehrheit innerhalb von 24 Stunden in der Mailbox liegen muss. Aber nicht nur die Antwortzeiten werden kürzer, auch der Kaufzyklus hat sich verkürzt. Holten Kaufinteressenten vor Jahren noch bis zu zwölf Monate vor dem eigentlichen Kauf erste Informationen und Angebote ein, sind es aktuell nur zwei bis vier Monate vorher.

Auto- und Ersatzteilkauf über Internet nimmt zu

In der Tradition der Cars Online steht die Frage nach dem Autokauf im Internet. Mit dem inzwischen voll in das reguläre Kaufverhalten integrierten Internethandel steigt immer mehr die Bereitschaft, den Autokauf über das Internet abzuwickeln. Bereits über 20 Prozent der befragten Konsumenten in Westeuropa, den USA und Russland können sich diesen Transaktionskanal vorstellen. In der globalen Betrachtung steigt dieser Wert sogar auf 40 Prozent. Für noch mehr, nämlich 50 Prozent, ist das Internet ein denkbarer Kaufkanal für Zubehör und Ersatzteile.

Broschüren sind Vergangenheit, dialogbasierte Kommunikation die Zukunft

Wenig dialogorientierte Kommunikationsformen wie Newsletter und Kundenmagazine sind für die westeuropäischen Kunden kaum noch relevant - sie rangieren am Ende der Top10 Informationskanäle. Und auch für die Absender ist der Wert gering: Ihr Einfluss auf den Wiederkauf eines Fahrzeuges ist gegenüber personalisierten Maßnahmen, die einen direkten Nutzwert für den Kunden bieten, gering. Auch Kundenportale oder virtuelle Diskussionsforen bleiben zumindest in Westeuropa und in den USA hinter den Erwartungen hinsichtlich Kundenbindung zurück. Derzeit würden nur 22 Prozent in Westeuropa und 24 Prozent der in den USA befragten Konsumenten einem vom Hersteller initiierten Online-Kundenportal beitreten. Kunden- und fahrzeugindividuelle Angebote, wie Serviceerinnerungen, aktuelle Leasing- oder Verkaufsangebote sowie eine persönliche Betreuung im Beschwerdefall dagegen, sind die Maßnahmen, die von Kunden geschätzt und honoriert werden. “Personalisierte Angebote und neue Formen des Austausches zu Fragen der Fahrzeugnutzung und -wartung werden von Kunden ohne Einschränkung akzeptiert. Das damit verbundene Umsatzpotenzial wird leider von vielen Herstellern noch nicht ausreichend genutzt”, stellt Elsaesser von Capgemini Consulting fest.

Umsatzfaktor Service

Die Zufriedenheit mit dem Erlebnis Autokauf entwickelte sich gegen den Trend der letzten Jahre zum ersten Mal wieder positiv. Die erstmals abgefragte Service-Zufriedenheit der Kunden lag für Westeuropa sogar noch über der Bewertung des Verkaufserlebnisses (Westeuropa Service 68 Prozent, Verkauf 59 Prozent). Überraschend: Trotz durchaus guter Zufriedenheitswerte im Service entscheidet sich nur knapp die Hälfte der Befragten, ihr Fahrzeug (während der ersten drei bis fünf Jahre) beim Markenhändler zu warten (Westeuropa). In den USA sind es gar nur 37 Prozent. Für Händler ist dies ein Problem, bietet der Handel mit Ersatzteilen und Dienstleistungen doch höhere Margen als der eigentliche Verkauf eines Wagens. Eine Antwort von Seiten der Hersteller, sind Serviceverträge. Aus Kundensicht finden diese Angebote eine hohe Zustimmung: 61 Prozent der Befragten in Westeuropa bevorzugen in ihrer Kaufentscheidung Hersteller die entsprechende Serviceverträge anbieten. “Serviceverträge werden sich zum Industriestandard entwickeln”, da ist sich Automobilexperte Elsaesser sicher. “Konsumenten in Westeuropa reagieren vielleicht noch etwas verhalten, in den Wachstumsmärkten fordern bereits 80 Prozent der Kunden ‘All Inclusive’-Angebote.”

Mobilitätsgarantien, längere Gewährleistung sowie Inspektions- und Versicherungspakete stehen bei den Kunden, über fast alle Märkte hinweg identisch, hoch im Kurs. “2010 wird ein entscheidendes Jahr für Hersteller und Händler: Wer Kunden in den Mittelpunkt stellt und Geschäftsmodelle entwickelt, die Bedürfnisse zeitnah, intelligent und effizient bedienen, wird langfristig zu den Gewinnern in der Industrie zählen”, bilanziert Steffen Elsaesser.

Umweltbewusstsein weiter gestiegen

Das grüne Gewissen gewinnt im Rahmen der Kaufentscheidung weiter an Einfluss: 31 Prozent der potenziellen Autokäufer in Westeuropa begründen damit sogar den Kauf eines verbrauchseffizienten / hybridbetriebenen Autos. Im vergangenen Jahr waren es nur 22 Prozent. Interessant ist hier der Einfluss, den Hersteller mit ihrer Kundenkommunikation nehmen können: 70 Prozent der Konsumenten in Westeuropa fühlen sich gut bis sehr gut von Herstellern zu umweltfreundlichen Fahrzeugen informiert. In den USA hat dieser Wert, sicherlich auch durch den Regierungswechsel, gegenüber dem Vorjahr um über zehn Prozentpunkte zugenommen.

Die komplette Studie steht unter http://www.de.capgemini.com/presse zum Download zur Verfügung.

Über Capgemini und Capgemini Consulting: http://www.de.capgemini.com
(ots)


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Wirtschaftsbereich Logistik bereitet sich auf neues Durchstarten vor

[26.10.2009]

Fazit des 26. Deutschen Logistik-Kongresses der BVL in Berlin: “Mit Innovationen gegen die Konjunkturkrise”.

Unter dem Motto “Erfolg kommt von innen” fand vom 21. bis 23. Oktober 2009 der 26. Deutsche Logistik-Kongress der Bundesvereinigung Logistik (BVL) in Berlin statt. Drei Tage lang tauschten sich rund 3.000 Teilnehmer aus Industrie, Handel, den Logistikdienstleistungen und der Wissenschaft über grundsätzliche Themen der Logistik und aktuelle Fragestellungen aus.

Der Vorsitzende des Vorstands der BVL, Prof. Dr.-Ing. Raimund Klinkner, zeichnete in seiner Eröffnungsrede ein detailliertes Bild der aktuellen konjunkturellen Situation. Für die Logistik zeigte er sich vorsichtig optimistisch und führte aus: “Trotz Konjunkturkrise tritt die Logistik mit Innovationen insbesondere in Industrie und Handel beherzt an. Über ein Drittel der Unternehmen weitet zurzeit die Investitionen in Innovationen aus, knapp die Hälfte hat die Investitionspläne nicht geändert und nur jedes sechste schränkt die Innovationstätigkeit ein. Diese Entscheidung für nachhaltige Investitionen auch in Krisenzeiten verdient Respekt - und ist ein ermutigendes Signal.” Die Talsohle der Krise, so Klinkner, sei erreicht.

Voraussetzung für flexible und effiziente Reaktionen auf die veränderten Marktverhältnisse sei vor dem Hintergrund zunehmender internationaler Vernetzung die gemeinsame Aktion und Kooperation mit Partnern in der Wertschöpfungskette, so Klinkner und fuhr fort: “Logistik kann maßgeblich zum Erfolg beitragen, indem sie Schnittstellen verknüpft, Ressourcen verantwortungsvoll einsetzt und Freiräume für Innovationen schafft.” Somit übernehme die Logistik operativ und strategisch Verantwortung für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen.

Die Einschätzung der BVL hinsichtlich der konjunkturellen Entwicklung wird gestützt durch die Ergebnisse der aktuellen Studie “TOP 100 in European Transport and Logistics Services”, die zum Kongress von der Fraunhofer-Arbeitsgruppe Technologien der Logistik-Dienstleistungswirtschaft (ATL) in Nürnberg vorgelegt wurde. Die Studie gibt das Marktvolumen der Logistik in Deutschland im Jahr 2008 mit 218 Mrd. Euro an. Für 2009 prognostizieren die Forscher für Deutschland einen Umsatzrückgang um zwischen sechs und neun Prozent. Aufgrund des sich bereits abzeichnenden leichten Wirtschaftswachstums geht das wohl etwas realistischere Szenario für 2009 von minus sechs Prozent und somit von einen Logistik-Umsatz des Jahres 2009 von 205 Mrd. Euro aus. Für 2010 lautet die Vorhersage: Langsame Erholung mit einem Wachstum von etwa einem Prozent. Draus abgeleitet prognostizieren die Forscher für 2010 einen Umsatz von 208 Mrd. Euro. Das Umsatzniveau der Logistik in Deutschland würde sich damit knapp oberhalb des Niveaus des Vorkrisenjahres 2007, aber deutlich oberhalb von 2006 bewegen.


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EU-China Managers Exchange and Training Programme (METP) wird verlängert

[08.10.2009]

Die Europäische Kommission und die Regierung der Volksrepublik China haben beschlossen, das EU-China Managers Exchange and Training Programme (METP) zu verlängern. METP 5 wird im Mai 2010 starten. Die Bewerbungsphase endet am 7. Januar 2010.

METP wurde im Juli 2006 als eine auf vier Jahre angelegte Initiative der Europäischen Kommission und der chinesischen Regierung initiiert. Rund 400 Manager aus der Europäischen Union und China konnten bislang von den hochwertigen Trainingsmöglichkeiten des Programms profitieren.

“Seit dem Beginn von METP ist die Zahl der Bewerbungen aus der gesamten Europäischen Union stetig gestiegen. Dies zeigt, welch hohen Stellenwert das wirtschaftliche Potenzial des chinesischen Marktes bei europäischen Führungskräften einnimmt. Der Erfolg des Programms und das wachsende Interesse europäischer Manager an dem Aufbau von Handelsbeziehungen mit China sind Grund genug, METP um eine weitere Phase, die 2010 starten wird, zu verlängern”, sagt Dr. Stefan Hell, Leiter von METP in Peking.

China hat sich zu einem dynamischsten Märkte der Welt mit hohen und konstanten Wachstumsraten entwickelt. Besonders kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMUs) fehlen jedoch oft die Möglichkeiten, Handelsbeziehungen mit China aufzubauen. Aus diesem Grund unterstützt die Europäische Kommission KMUs, Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs) und selbstständige Unternehmer, durch das Angebot von METP - ein zehnmonatiges Management-Training in China.

Das vollständig finanzierte Programm bietet Unternehmen mit Sitz in der EU die Möglichkeit, ihre Mitarbeiter zu qualifizierten Experten für den chinesischen Markt ausbilden zu lassen. Im Idealfall nutzen diese Experten ihre neu erworbenen Fähigkeiten und Kontakte für Geschäfte mit China. Im Rahmen von METP erhalten die ausgewählten europäischen Manager sieben Monate intensives Chinesisch-Sprachtraining, interkulturelle Trainings, maßgeschneiderte Seminare, weiters gibt es Ausflüge zu chinesischen Unternehmen, Städten und administrativen Einrichtungen. Darüber hinaus absolvieren die Teilnehmer ein dreimonatiges Praktikum in einem chinesischen Unternehmen.

Langfristiges Ziel von METP ist, die Beziehungen zwischen der EU und China durch Austausch und wirtschaftliche Zusammenarbeit nachhaltig zu stärken. Neben der Organisation des gesamten Aufenthaltes übernimmt die Europäische Kommission alle Studiengebühren. Teilnehmer werden mit einem monatlichen Zuschuss von 1.000 Euro für ihre Lebenshaltungskosten unterstützt. Absolventen erhalten ein Diplom des EU-Botschafters in China.

Weitere Informationen zu den Bewerbungsmodalitäten, zum Download der Bewerbungsunterlagen sowie allgemeine Details zum Programm finden Sie unter http://www.metp.net.cn oder erhalten Sie über die METP-Hotline +49 69 15402 638.


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Neues Karriereportal für Jobs in der Logistik

[03.10.2009]

Stellenanzeigen für Fach- und Führungskräfte aus Einkauf, Lager- und Materialwirtschaft, Prozessmanagement, Disposition und Transport ab sofort unter http://logistik.stellenanzeigen.de.

Die neue Website bietet Berufseinsteigern sowie erfahrenen Fach- und Führungskräften, die in einem der zahlreichen Berufsfelder der Logistik ihren nächsten Karriereschritt planen, maßgeschneiderte Jobs und aktuelle Informationen. Wer unter http://logistik.stellenanzeigen.de nicht gleich eine passende Stellenausschreibung für sich findet, kann seine Suchkriterien bei stellenanzeigen.de speichern und wird dadurch automatisch zwei Mal pro Woche per E-Mail über interessante Offerten informiert. Zusätzlich können Jobsuchende kostenlos und anonym ihren Lebenslauf mit Stellengesuch eingeben. Interessiert sich ein Unternehmen dafür, so kann es diese Kandidaten direkt über die Jobbörse kontaktieren.

“Mit dem neuen Karriereportal erweitern wir unser 3-Säulen-Konzept um das wichtige Thema Logistik. Damit bieten wir unseren Kunden einen zusätzlichen zielgruppenspezifischen Kanal für die Verbreitung ihrer Stellenanzeigen und mehr Reichweite in einer wichtigen Zielgruppe”, sagt Michael Weideneder, Geschäftsführer von stellenanzeigen.de.

stellenanzeigen.de gehört zur markt.gruppe, Deutschlands großem Anzeigennetzwerk. Das Gemeinschaftsunternehmen der Verlagsgruppen Georg von Holtzbrinck, Dr. Ippen und der WAZ Mediengruppe erreicht mit über 45 Verlagen und mehr als 150 Zeitungstiteln täglich gut 15 Millionen Leser.


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Kerkhoff Competence Center of Supply Chain Management gegründet

[03.10.2009]

Erforschung von Trends und Veränderungsprozessen im Supply Chain Management (SCM) als Ziel.

Zur Erforschung von Trends und Veränderungsprozessen im Supply Chain Management (SCM) haben Kerkhoff Consulting und die Universität St. Gallen das Kerkhoff Competence Center of Supply Chain Management (KCC) am Lehrstuhl für Logistikmanagement der Schweizer Universität zum 1. Oktober 2009 gegründet. Geführt wird das KCC vom Lehrstuhlinhaber Prof. Dr. Wolfgang Stölzle.

“Einkauf und SCM sind heute zentrale Managementdisziplinen, in vielen Unternehmen sind sie bereits in der ersten Führungsebene verankert”, sagt Gerd Kerkhoff. Aufgrund dieser Relevanz sind Einkaufsmanager bereits heute nicht mehr ausschließlich Kostenreduzierer, sondern werden verstärkt mit Fragestellungen wie Risikomanagement, Nachhaltigkeit in der Lieferkette sowie Produktinnovationen konfrontiert. Diese Komplexität wird in den kommenden Jahren aufgrund sich ändernder politischer Rahmenbedingungen, Oligopolen auf Anbietermärkten und schrumpfen Ressourcen noch steigen. Kerkhoff: “Um Trends wie diese frühzeitig zu erkennen und dieses Wissen unseren Kunden für Wettbewerbsvorteile zu transportieren, haben wir mit einer der führenden Universitäten Europas eine exklusive Forschungsstelle geschaffen.”

Die 1898 gegründete Schweizer Universität ist im Financial-Times-Ranking der “European Business Schools” im Jahr 2008 die Nummer eins unter den deutschsprachigen Universitäten, hinter ihr haben es nur Mannheim, Köln und Wien in die Bestenliste geschafft. Das Handelsblatt hat der Universität St. Gallen im Sommer 2009 den zweiten Platz bei den forschungsstärksten deutschsprachigen Universitäten in der Betriebswirtschaftslehre mit 82 von 100 möglichen Punkten verliehen. Deutsche Privatuniversitäten lässt St. Gallen weit hinter sich: Die WHU Vallendar liegt mit 56 Punkten auf Platz acht, die European Business School Oestrich-Winkel schafft es mit 26 Punkten nur auf Platz 15.

Das KCC wird von drei Säulen getragen. In der ersten Säule wird das KCC ab sofort jährlich eine internationale Studie zur Erforschung von Megatrends im Bereich SCM, Einkauf und Beschaffung durchführen. In der zweiten Säule erarbeiten die Wissenschaftler der Universität St. Gallen einen jährlichen Überblick über alle wissenschaftlichen Veröffentli-chungen, die im SCM-Umfeld erscheinen. Hier lässt sich überprüfen, inwieweit die Wissenschaft bereits neue Entwicklungen beschreibt, die in der Realwirtschaft strukturiert noch gar nicht erkannt werden. Die dritte Säule schließlich beschäftigt sich in Zusammenarbeit von Wissenschaftlern, Beratern und SCM-Verantwortlichen mit der Entwicklung neuer Management-Methoden in diesem Bereich.

“Wir schaffen in der Zusammenarbeit mit Kerkhoff Consulting eine Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis”, sagt Prof. Dr. Wolfgang Stölzle, Inhaber des Lehrstuhls für Logistikmanagement sowie Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des deutschen Bundesministers für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung. “Unsere Forscher werden Trends und Herausforderungen mit ihrer anerkannten wissenschaftlichen Exzellenz analysieren und Handlungsempfehlungen für die Realwirtschaft entwickeln - mit den Beratern von Kerkhoff Consulting. So treiben wir gemeinsam die Weiter-entwicklung des SCM voran”, sagt Stölzle.

Über Kerkhoff Consulting

Kerkhoff Consulting ist eine der führenden Beratungsgesellschaften für Einkauf und Beschaffung.

(Quelle: PM, Kerkhoff Consulting)


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