:: News ::

Nachrichten zu Wirtschaft, Unternehmen, Trends und Studien


Seite 1 von 31
 1 2 3 >  Letzte »

Open Data: EU-Kommission hofft auf 40 Mrd. Euro

[10.01.2012]

Daten: großer Nutzen für die Öffentlichkeit.

EU-Kommissarin Neelie Kroes hat die neue Open-Data-Strategie der europäischen Union vorgestellt. In den öffentlich zugänglichen Datenbanken der Europäischen Union liegen enorme Mengen an Daten, die bisher nicht maschinenlesbar zugänglich waren. Durch ein neues Datenportal soll das jetzt geändert werden. Eine neue Open-Data-Richtlinie wird nach den Vorstellungen der EU-Kommission bis zu 40 Mrd. Euro in die Kassen der Mitgliedsstaaten spülen. “Mittelfristig entsteht eine regelrechte Industrie um Open Data, von der im ersten Schritt vor allem IT-Dienstleister profitieren. Langfristig bietet Open Data aber vielen Wirtschaftsbereichen etliche Möglichkeiten, wie zum Beispiel die eigenen Unternehmensdaten durch Open Data zu veredeln”, sagt Robert Harm von open3.at, dem Netzwerk zur Förderung von OpenSociety, OpenGov und OpenData gegenüber pressetext.

Verschiedene Ansätze

Neben einem neuen Portal, über das die Daten leichter abzurufen sind, will die EU auch 100 Mio. Euro für die Forschung zur Verbesserung von Technologien zum Umgang mit Daten ausgeben. Die Wettbewerbsverhältnisse in den EU-Mitgliedsstaaten sollen, was Open Data angeht ebenfalls ausgeglichen gestaltet werden. “Das neue Portal soll nicht nur die Daten der EU-Verwaltung anbieten, sondern auch als Andockstelle für nationale Angebote dienen. Die Forschungsgelder werden unter anderem in die Schaffung einheitlicher Datenstrukturen fließen, die einen Austausch auf überregionaler Ebene erst ermöglicht, zum Beispiel durch Linked Open Data”, so Harm.

Durch die allgemeine Verfügbarkeit von Daten können auch Ressourcen geschont werden. “Der Datenaustausch zwischen Behörden beispielsweise kann durch Open-Data-Ansätze stark vereinfacht werden. Durch die aktive Bereitstellung von nicht-personenbezogenen Informationen könnten auch Verwaltungsprozesse effizienter gestaltet werden”, erklärt Harm.

Mancherorts haben sich die Vorteile von Open Data schon herumgesprochen. Großbritannien betreibt schon seit längerem Datenportale und verankert die OpenGovernment- Grundsätze bereits tief in Verwaltung und Regierung. Auch in Österreich gibt es schon entsprechende Bestrebungen, vor allem die Stadt Wien nimmt eine Vorreiterrolle ein. “In Wien gab es schon früh den politischen Willen, auf Open Data zu setzen. Die Plattform “Cooperation Open Government Data Österreich” - ein Zusammenschluss zwischen dem Bundeskanzleramt, Wien, Linz, Salzburg, Wissenschafts- und Wirtschaftsvertretern - koordiniert die Bestrebungen in Österreich”, sagt Harm.

Informationen zu den Open-Data-Aktivitäten der Stadt Wien: http://data.wien.gv.at/

(Quelle: pte)


---

Selbstheilende Elektronik soll Schrott vermeiden

[10.01.2012]

Mikrokapseln dichten Brüche mit Flüssigmetall ab.

Dank einer Entwicklung der University of Illinois könnte Hardware in Zukunft deutlich langlebiger werden und damit Unmengen an teurem Elektroschrott einsparen. Das Team rund um Luftfahrttechniker Scott White hat ein System entwickelt, das Brüche in Schaltkreisen selbständig und schnell “heilen” kann. Dazu kommen Mikrokapseln zum Einsatz, die mit flüssigem Metall gefüllt sind.

Schaltkreis-Unterbrechung als kritisches Problem

Ein großes Problem für Chip-Schaltkreise sind oft Temperaturschwankungen im Inneren des Gerätes, in dem sie arbeiten. Diese führen auf Dauer oft zur Beschädigung des leitenden Materials. Dabei reicht die Unterbrechung der Leitfähigkeit an einer einzigen Stelle oft aus, um die gesamte Funktionalität lahmzulegen.

Die Wissenschaftler haben nun ihre Forschungsresultate im “Advanced Materials”-Journal publiziert. Co-Autor und Chemiker Jeffrey Moore erklärt: “Wir haben das System vereinfacht. Statt ständige Kontrollmechanismen oder Sensoren einzubauen, haben wir ein Material entwickelt, welches das Problem direkt beseitigt.”

“Normalerweise gibt es keinen großen Spielraum für manuelle Reparaturen. Manchmal kommt man gar nicht an die betroffene Stelle heran, denn ein Multi-Layer-Chip lässt sich nicht ohne weiteres öffnen”, hält der Entwickler fest. Besonders bei Militäreinsätzen und bei Weltraummissionen ist der einfache Austausch kaputter Hardware schlichtweg nicht möglich, was schwere Folgen nach sich ziehen kann.

Flüssigmetall füllt Bruchstellen

Das Erfinderteam hat als Lösung nun Mikrokapseln mit einem Durchmesser von zehn Mikrometer in eine Goldlinie eingebettet, welche als Schaltkreis fungiert. Beim Auftreten eines Bruchs bersten die Kapseln in der Umgebung auf und geben ihren Inhalt frei, der aus flüssigem Metall besteht. Damit füllt sich der entstandene Graben und der Schaltkreises ist in wenigen Mikrosekunden wieder operativ. Selbst mit einer geringen Anzahl an Kapseln gelang es in neun von zehn Fällen 99 Prozent der ursprünglichen Leitkapazität wiederherzustellen.

Ein ähnliches Verfahren war bereits bei der Erfindung selbstheilender Materialien auf Polymer-Basis im Einsatz, das ebenfalls an der University of Illinois entwickelt wurde.

Der “Heilungsprozess” hat darüber hinaus den Vorteil, dass er autonom und lokal arbeitet. Lediglich die Kapseln am Ort des Bruchs öffnen sich. Eine Intervention oder Diagnostik Seitens des Hardwarenutzers ist nicht erforderlich, in den meisten Fällen dürfte er von Schaden und Reparatur nichts bemerken.

Entwicklung soll Batterien verbessern

Nun wollen die Forscher sich der Weiterentwicklung und Verbesserung der Erfindung widmen. Besonderes Interesse haben sie daran, die Anwendungen auch für Batterien tauglich zu machen, um deren Sicherheit und Langlebigkeit zu erhöhen. Das Projekt wird von zahlreichen Institutionen gefördert, darunter befinden sich das U.S. Department of Energy, das Office of Science und das Beckman Institute for Advanced Science and Technology.

(Quelle: pte)


---

Trend zu Freiwilligeneinsätzen in Betrieben

[30.11.2011]

“Gobal Corporate Volunteering” nutzt Unternehmen und Gesellschaft.

Immer öfter entsenden Unternehmen Mitarbeiter in Entwicklungsländer, um dort zeitlich begrenzt an Umwelt- und Sozialprojekten mitzuwirken. Dieses sogenannte “Global Corporate Volunteering” etabliert sich zunehmend als Teil der CSR-Unternehmensstrategie, hilft bei der Internationalisierung, motiviert Mitarbeiter und ist Talenteschmiede für Führungskräfte. Eine von der Plattform corporAID veranstaltete Konferenz in Wien widmete sich am 28. November 2011 dem Thema.

“Während Global Corporate Volunteering in Österreich noch wenig bekannt ist, hat es sich international in den vergangenen Jahren zu einem echten Trend entwickelt”, erklärt Bernhard Weber, CEO des Plattform-Trägers ICEP, einer österreichischen Non-Profit-Organisation, im pressetext-Interview.

Know-How für den Süden

Speziell die global agierenden Unternehmen haben das Potenzial des Freiwilligeneinsatzes bisher erkannt. Der Computerriese IBM ermittelt etwa in Assessment-Centers jährlich 300 Top-Talente aus der ganzen Welt, mit denen IT-Projekte in Entwicklungsländern verwirklicht werden. “Was hier strategisch eingesetzt wird, ist das Know-how und Potenzial der ausgesuchten Mitarbeiter”, betont Weber.

Die Freiwilligkeit zeigt sich dabei in verschiedenen Formen. Manchmal finanziert ein Unternehmen beispielsweise zwei Wochen und der Mitarbeiter steuert weitere Zeit seines Urlaubs bei, teils bezahlt ein Unternehmen alle Ausgaben oder stellt den Mitarbeiter über bestimmte Zeit völlig für ein Projekt frei.

Stärkung des Humankapitals

Mögliche Vorteile verspricht Global Corporate Volunteering auf mehreren Ebenen. Oft geht es darum, eine Führungsrolle in der Entwicklung zu stärken. Vor allem zeigen sich die Chancen jedoch im Humankapital, wie Weber darlegt. “Ein Freiwilligeneinsatz holt Mitarbeiter aus der Komfortzone heraus und fördert interkulturelle Kompetenz, Teamfähigkeit und lösungsorientiertes Denken. Zudem öffnet er auch das Denken und gibt Einblick in fremde Märkte. Ein Bankangestellter, der einige Wochen lang bei einem Mikrokredit-Anbieter in Indonesien tätig ist, bringt von dort völlig neues Verständnis für die Materie mit.”

Strategie entscheidet über Erfolg

Für das Gelingen des Einsatzes ist allerdings gute Planung unbedingte Voraussetzung. Eine von corporAID durchgeführte Studie, deren Ergebnisse im Frühjahr 2012 publiziert werden, zeigt vier Hauptkriterien dafür. “Zentraler Punkt des richtigen strategischen Aufsetzens eines Projekts ist das Matchmaking: Ziele und Partner müssen zusammenpassen, zudem gilt es gut zu prüfen, wie man die Fähigkeiten der beteiligten Mitarbeiter am besten einsetzt.”

Sicherzustellen ist außerdem der maximale Gesellschaftsnutzen, den es intern und extern sichtbar zu machen gilt, sowie die Nachhaltigkeit. “Neu errichtete Strukturen können Menschen auch abhängig machen und der Intention des Projekts somit langfristig schaden. Deshalb zielen viele Volunteering-Projekte auf die Weiterentwicklung von Kapazitäten vor Ort”, so Weber.

Links:
http://corporaid.at
http://icep.at

(Quelle: pte)


---

Wellenmonitoring spürt havarierte Schiffe auf

[30.11.2011]

Italienische Wissenschaftler haben ein Monitoringsystem zur Überwachung des Wellengangs auf den Weltmeeren entwickelt.

Das unter dem Kurznamen “Remocean” bekannte Remote Sensing of Ocean Waves kann unter anderem auch zur Auffindung havarierter Schiffe, treibender Ölteppiche und zur Rettung von Schiffbrüchigen verwendet werden. Ausgangspunkt sind die bei der Navigation genutzten Radarwellen im X-Bandbereich.

“Mithilfe des von uns entwickelten Algorithmus werden sie in ein Bild umgewandelt, auf dem Richtung, Höhe und Länge der dominierenden Meereswellen in Realzeit mit hoher Genauigkeit dargestellt sind”, bestätigt Projektleiter Francesco Soldovieri gegenüber pressetext. “Von Vorteil ist auch die Tatsache, dass die Installation der mit einem 17-Zoll-Touchscreen ausgerüsteten Konsole auch von unerfahrenem Personal vorgenommen werden kann”, so sein ebenfalls als Elektronikingenieur ausgebildeter Kollege Francesco Serafino.

Den Technikern zufolge kommt hinzu, dass die Apparatur nur wenig wiegt und relativ wenig kostet. Am meisten profitieren könnten die Besitzer von Frachtschiffen, Groß-Yachten und Fischerbooten, aber auch die Küstenwacht und die Betreiber von Offshore-Bohrinseln kommen als Einsatzgebiete infrage. Das nach einer zweijährigen Testphase vorgestellte Remocean hat bei einem Ideenwettbewerb “La tua idea per il Paese” unter mehr als 700 Vorschlägen den ersten Preis gewonnnen.

Urheber der Initiative ist der aus 52 italienischen und neun ausländischen Universitäten bestehende Hochschulverbund “ItaliaCamp”. Diese soll für einen größeren Empfängerkreis greifbare Nutzeffekte schaffen und zum Wachstum der italienischen Wirtschaft beitragen. Institutionelle Partner des Projektes sind die Guardia di Finanza (Finanzwache) und die Guardia Costiera (Küstenwache).

Links:

Istituto per il Rilevamento Elettromagnetico dell’ Ambiente
http://www.irea.cnr.it

Remocean
http://remocean.it/

(Quelle: pte)


---

Gezielte Analyse von Lieferketten wird immer wichtiger

[31.10.2011]

Ergebnisse der 16th Annual Third-Party Logistics (3PL) Study.

Capgemini Consulting, die Penn State University, Heidrick & Struggles sowie Panalpina, eine der weltweit führenden Anbieterinnen von Supply-Chain-Lösungen, haben die Resultate der „16th Annual Third-Party Logistics (3PL) Study“ bekanntgegeben. 3PL (Third-Party Logistics Provider) ist die internationale Bezeichnung für firmenexterne Logistikdienstleister. Die Studie untersucht dementsprechend den globalen Markt für diese Dienstleistungen. Sie zeigt, dass schon 51% der 3PL Beratungsdienstleistungen zur Optimierung von Lieferketten anbieten. Hingegen nehmen nur 11% der Unternehmen solche Dienstleistungen in Anspruch. Die komplette Studie sowie die gemeinsame Medienmitteilung mit den wichtigsten Resultaten kann auf www.3plstudy.com heruntergeladen werden.

Firmenexterne Logistikdienstleister beziehungsweise 3PL wie Panalpina wenden immer öfter Methoden zur gezielten Analyse von Lieferketten (Supply Chain Analytics) an. Fortschrittliche Mess- und Benchmark-Instrumente werden eingesetzt, um die Effizienz einzelner Lieferketten mit derjenigen anderer in der Industrie zu vergleichen. Kunden bekommen so strategische Unterstützung für die Gestaltung und Abwicklung von Lieferketten und damit einen Mehrwert.

Ineffizienz aufdecken

Supply Chain Analytics bewertet die Effizienz von Lieferketten. Ineffizienzen in der Konfiguration werden aufgedeckt. Oberstes Ziel ist es, die gesamte Lieferkette in operationeller, finanzieller und betrieblicher Hinsicht zu verbessern. „Supply Chain Analytics bildet Strukturen von Lieferketten virtuell ab, um so deren Effizienz oder Zustand zu beschreiben“, erklärt Peter Karel, Corporate Supply Chain Analytics, Panalpina. „Alles dreht sich darum, unnötige Prozessschritte auszumerzen und Kosten einzusparen.“

Gesamtkosten einberechnen

Weltweit müssen Unternehmen ihre Lieferketten flexibler und effizienter gestalten. Für sie wird es immer entscheidender, die Gesamtkosten ihrer Lieferketten einzuberechnen. Sie müssen die Marktvolatilität und die indirekten Kosten von veralteten Lagerbeständen, Kapitalkosten, Schaden und Verlust sowie entgangenen Verkäufen etc. berücksichtigen. Um sich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren zu können, sind Unternehmen nicht nur vor die Herausforderung gestellt, ihre Logistik und den eigentlichen Transport den 3PL anzuvertrauen, sondern auch auf deren strategische Beratung zu setzen.

Die Panalpina Gruppe

Die Panalpina Gruppe ist eine der weltweit führenden Anbieterinnen von Supply-Chain-Lösungen. Das Unternehmen kombiniert den interkontinentalen Transport von Luft- und Seefracht mit umfassenden, wertgenerierenden Logistik und Supply Chain Services. Dank fundierter Branchenkenntnisse und kundenspezifischer IT-Systeme kann Panalpina global integrierte End-to-End-Lösungen anbieten, die auf die individuellen Bedürfnisse des Supply Chain Managements ihrer Kunden zugeschnitten sind. Die Panalpina Gruppe betreibt ein weltweites Netzwerk mit rund 500 eigenen Geschäftsstellen in mehr als 80 Ländern. In weiteren 80 Ländern arbeitet sie eng mit Partnern zusammen. Das Unternehmen beschäftigt rund 15’000 Mitarbeitende.

(Quelle: PM Panalpina)


---

Hochspannung: Seekabel-Test mit 750.000 Volt

[31.10.2011]

Wissenschaftler der Uni Duisburg-Essen starten aufwendiges Experiment mit einem Seekabel.

Ein Seekabel sorgt an der Uni Duisburg-Essen für mächtig Hochspannung. Über 30 Meter lang, 25 cm dick und vier Tonnen schwer ist das Kabel, das in der Ostsee einen Windpark anschließen soll. Die Ingenieure des Fachgebiets Energietransport und -speicherung werden in aufwendigen Tests prüfen, ob es die 150.000 Volt, für die es gedacht ist, auch aushält. “Wir werden das Kabel auf Herz und Nieren prüfen”, so Jörg Honerla, Leiter des Hochspannungslabors der Universität Duisburg Essen, im Gespräch mit pressetext.

Allein die Anlieferung ist spektakulär: Ein Schwertransport bringt das ausladende Objekt an den Duisburger Campus. Dafür muss von 2. auf 3.November ab Mitternacht fünf Stunden lang die Oststraße gesperrt werden. Spezialmonteure des Herstellers werden die gigantische Kabelschlange in der Hochspannungshalle aufbauen. “Normalerweise benötigt man für den Experimentaufbau bei einem Landkabel bis zu fünf Tage, bei diesem Seekabel wird die Vorbereitung - unter anderem aufgrund des großen Biegedurchmessers - 14 Tage dauern”, sagt Honerla.

Richtig “unter Strom” sind die Wissenschaftler jedoch nicht. Für sie ist es ganz normal, mit bis zu zwei Mio. Volt zu experimentieren. “Der Test kann sowohl auf dem Land als auch unter Wasser erfolgen. Eine Untersuchung direkt unter See wäre aber zu aufwendig”, erklärt Honerla. Das Hochspannungslabor gehört eigenen Angaben zufolge zu den leistungsfähigsten bundesweit. “Wir setzen das Kabel drei Wochen lang mit 150.000 bis 750.000 Volt unter Strom, damit legen wir die doppelte Spannung an das Kabel”, betont der Wissenschaftler. Zum Vergleich: Eine Hochspannungsleitung in Europa hat eine Stromspannung von bis zu 400.000 Volt.

Zwar ist so ein Seekabel extrem robust gebaut, dennoch kann es passieren, dass es bei den strapaziösen Tests beschädigt wird. “Es ist entwickelt worden, um einen Offshore-Windpark ans Festland anzubinden. Das ist ein anspruchsvolles Projekt, in das Euros in zweistelliger Millionen-Höhe investiert werden. Der Stromnetzbetreiber braucht also Gewissheit, ob dieser Kabeltyp geeignet ist, bevor er Kilometer davon kauft”, erklärt Honerla. Noch vor Weihnachten liegen erste Ergebnisse vor.

(Quelle: pte)


---

SCM-Studie 2011

[28.10.2011]

Dem Supply Chain Management fehlt die strategische Früherkennung.

Die Hochschule München hat mit Unterstützung der Wassermann AG und dem BME eine Studie zur Komplexität im Supply Chain Management vorgelegt. Die Ergebnisse der Befragung deutscher Supply-Chain-Verantwortlicher offenbaren: Nur ein Fünftel der Unternehmen nutzt geeignete Mittel und Methoden, um Veränderungen in Beschaffungs- und Absatzmärkten frühzeitig zu erkennen. Die Herausgeber der Studie plädieren für eine stärkere Beachtung der dynamischen und der strukturellen Komplexität. Ihre Empfehlung: Deutsche Unternehmen sollten verstärkt auf die strategische Frühaufklärung zur Etablierung eines proaktiven Komplexitätsmanagements setzen.

Die zentrale Fragestellung der von Professor André Krischke von der Fakultät für Betriebswirtschaft der Hochschule München durchgeführten Studie lautete: „Welche Maßnahmen sollten Unternehmen zur Steuerung der Supply-Chain-Komplexität ergreifen, um ein profitables Wachstum abzusichern?“

Die anlässlich des Branchentreffs Vision-Days 2011 von der Hochschule München gestartete Umfrage mit nachfolgenden Fokusinterviews von 40 Logistik- und Supply-Chain-Managern deutscher Unternehmen zeigt, dass die überwiegende Mehrheit der Befragten (74 Prozent) eine weitere Steigerung der Komplexität in der Logistikkette erwartet.

Die befragten Manager tendieren dazu, der Beherrschung der Komplexität Priorität vor der Vermeidung und Reduktion zu geben. Eine deutliche Mehrheit sieht in komplexen Supply Chains auch die Chance, Wettbewerbsvorteile zu erlangen – bei den befragten Tier 1- (direkter Lieferant eines OEM) und Tier 2-Unternehmen (Lieferant des OEM-Lieferanten) sogar 90 Prozent.

Befragt nach den Maßnahmen und Instrumenten im Bereich Komplexitätsmanagement, nennen fast 50 Prozent auf allen Stufen der Supply Chain die Prozessmodularisierung. Dennoch bleibt im Handel und bei den OEMs der Bestand der wesentliche Puffer. Tier-1- und Tier-2-Lieferanten setzen dagegen vermehrt auf Kapazitäts- und Zeitpuffer.

Professor André Krischke, Leiter der Studie, kommentiert die Ergebnisse: „Die befragten Unternehmen nutzen die Chance auf eine Früherkennung und Nutzung von Veränderungen nur unzureichend. Ansätze zum Umgang mit der dynamischen Komplexität wie Trend-Management, Szenario-Planung oder Simulation werden nur von einem Fünftel der Unternehmen eingesetzt.“

„Zur Nutzung der Chancen der dynamischen Komplexität muss die Supply-Chain-Strategie noch stärker in die Unternehmensstrategie integriert werden“, sagt Gunnar Gburek, Bereichsleiter Logistik beim BME. „Entsprechend dem Grad der dynamischen Unsicherheit müssen gezielte Instrumente der strategischen Frühaufklärung auch die wesentlichen Elemente der Supply Chain abdecken.“ Um hierzu Konzepte und Strategien zu erarbeiten und einen Leitfaden zu entwickeln, hat der BME einen Arbeitskreis gegründet, der den in der Studie aufgezeigten Themenkomplex vertieft.

Günter F. Baumann, Vorstand der Wassermann AG, sieht als positives Ergebnis der Studie, dass Komplexität tatsächlich überwiegend als Chance gesehen wird. „Wir sehen täglich in unseren Projekten, dass die Unternehmensplanung von Simulationen und dem Durchrechnen verschiedener Szenarien profitiert. In dem Maße, in dem Unternehmen das Problem der dynamischen Komplexität aktiv angehen, finden sie auch geeignete Methoden wie Standardisierung, Zentralisierung, Postponement (möglichst späte, kundenindividuelle Differenzierung eines Standardproduktes in verschiedene Varianten) und Mehrfachqualifikation, um ihre Risiken der Supply-Chain-Planung zu minimieren und neue Marktchancen schneller zu nutzen. Aus der Studie leiten wir ab, dass wir gerade Tools zu längerfristigen strategischen Simulationen und Planung alternativer Szenarien noch leichter verfügbar machen müssen.“

Die SCM-Studie 2011 “Komplexität als Chance” mit Abschlussbericht und Grafiken können Interessierte kostenfrei von Anne Wiegert erhalten: Telefon: +49 89 578399-251, E-Mail: ..

(Quelle: PM Wassermann AG)


---

Schnittschutz-System HORST schaltet Motorsäge ab

[03.10.2011]

Ein innovatives Sensorensystem soll die Arbeit mit Motorsägen und anderen gefährlichen Geräten sicherer machen. 

Um das Unfallrisiko beim Hantieren mit dem gefährlichen Arbeitsgerät zu senken, haben Forscher der Hohenstein Institute und der Universität Bremen gemeinsam ein innovatives Sensorsystem für Schnittschutzverletzungen entwickelt. Das Prinzip des liebevoll “HORST” (von Hose und Forst) getauften Systems ist dabei einfach, aber überzeugend: Kommen sich Motorsäge und Arbeitshose zu nahe, sorgen Sensoren dafür, dass sich das Gerät sofort ausschaltet, bevor es mit dem Stoff - und somit auch dem Träger - in Berührung kommt.

“Unsere Grundidee ist es, alle Bereiche, in denen gefährliche Arbeitsmaschinen eingesetzt werden, sicherer zu gestalten”, erklärt Angela Mahr-Erhardt, Projektleiterin des Bereichs Bekleidungstechnik der Abteilung Function & Care an den Hohenstein Instituten, im Gespräch mit pressetext. Die Forstarbeit mit Motorsägen sei lediglich ein Umsetzungsbeispiel, das dem Forscherteam die Möglichkeit gebe, die Machbarkeit ihrer Entwicklung zu testen. “Die praktischen Anwendungsmöglichkeiten für diese Technologie sind sehr vielseitig. Es haben bereits die verschiedensten Berufsgenossenschaften ihr Interesse bekundet”, betont Mahr-Erhardt.

Berührungsfreies Schutzsystem

Das neu entwickelte elektronische Schutzsystem HORST arbeitet vollkommen berührungsfrei: Magnete auf der Führungsschiene der Säge und hoch sensible Magnetfeld-Sensoren (Reed-Schaltkontakte), die in das textile Gewebe eingebunden sind, bilden eine Art Schutzschild für den Forstarbeiter. Bei Annäherung werden durch das Magnetfeld der Motorsäge die Kontakte in der Hose geschlossen und ein Stopp-Signal generiert, das sofort an die Säge übertragen wird und bewirkt, dass diese sich automatisch abschaltet.

Die in der Schnittschutzhose eingearbeiteten Schaltkontakte werden dabei ohne Ruhestromverbrauch betrieben und sind besonders gut für Textilien geeignet, die für eine mobile Anwendung gedacht sind. Nur der in der Hose integrierte Funksender arbeitet mit einer Batterie. Fällt deren Ladezustand unter ein vordefiniertes Niveau, wird die Motorsäge aus Sicherheitsgründen ebenfalls abgeschaltet.

Aktiver Schnittschutz

Eine spezielle Schnittschutz-Bekleidung gehört schon seit vielen Jahren zur gesetzlich vorgeschriebenen Persönlichen Schutzausrüstung (PSA) für Forstarbeiter. Konventionelle Ausrüstungen bieten ihrem Träger aber lediglich einen passiven Schutz. “Unsere Entwicklung verfolgt das Ziel, passive Schnittschutzeinlagen auf ein absolutes Minimum zu reduzieren, den aktiven Schutz zu erhöhen und die Schutzbekleidung insgesamt leichter und weniger isolierend zu gestalten”, fasst Mahr-Erhardt zusammen. Ob und in welcher Form HORST schlussendlich den Weg in den Handel schaffen wird, steht zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht fest.

(Quelle: pte)


---

Working-Capital-Management: Optimierung wichtig

[03.10.2011]

Zwar gehen die meisten Konjunkturprognosen für die kommenden Jahre weiterhin von einem Wachstum der deutschen Wirtschaft aus, aber um weiter zu wachsen, benötigt der Mittelstand bis 2013 rund 50 Mrd. Euro an Kapital.

Dies zeigt eine Studie von Roland Berger und Creditreform. Eine weiterhin restriktive Kreditvergabe der Finanzinstitute sorgt jedoch für ein beschränktes Liquiditätsangebot. Dabei könnte ein optimiertes Working-Capital-Management im deutschen Mittelstand ein ungenutztes Liquiditätspotenzial in Höhe von 115 Mrd. Euro freisetzen.

Reduktion der Kapitalbindungsdauer nötig

Das Working-Capital-Management der meisten Unternehmen hat sich laut der Erhebung in den vergangenen Jahren deutlich verbessert, doch es besteht noch ein erhebliches Optimierungspotenzial. Wenn Unternehmen es schaffen, die Kapitalbindungsdauer weiter zu reduzieren, können sie einen Großteil ihres erforderlichen Finanzierungsbedarfs abdecken und somit weiter wachsen.

Zwar hat sich in den vergangenen Jahren die Kapitalbindungsdauer in deutschen Unternehmen leicht optimiert - allen voran in größeren Unternehmen. Blieb 2009 das gebundene Kapital noch durchschnittlich 46 Tage in einem Großunternehmen, so waren es 2010 nur noch 43 Tage. Hingegen lag die durchschnittliche Kapitalbindungsdauer im deutschen Mittelstand im Jahr 2010 immer noch bei 54 Tagen - eine leichte Verbesserung im Vergleich zu den 57 Tagen von 2009.

“Große Firmen haben die Bedeutung eines professionellen Working-Capital-Managements klarer erkannt. Diese haben aber auch eine viel größere Verhandlungsmacht und können vorteilhaftere Zahlungsziele bei den Dienstleistern durchsetzen”, so Hardy Gude, Volkswirt bei Creditreform, gegenüber pressetext. Kleinere Unternehmen hätten weniger Spielräume. Hinzu kommen die Kapitalgeberanforderungen. Bei Großunternehmen mit umfassender Rechnungslegung sind Liquiditätskennzahlen oft ein wichtiger Teil des Kreditvertrags.

Restriktivere Kreditvergabe

Der erhöhte Liquiditätsbedarf deutscher Unternehmen hat laut der Untersuchung verschiedene Gründe. Zunächst müssen Firmen mit ihrem Kapital den eigenen Umsatz vorfinanzieren. Aber nicht nur dies, oft ergeben sich attraktive Investitionsmöglichkeiten, die eine größere Liquidität voraussetzen. Das Problem ist, dass der hohe Liquiditätsbedarf oft mit dem beschränkten Angebot auf dem Markt kollidiert. So kämpfen Unternehmen aufgrund der verschärften Eigenkapitalvorschriften mit einer restriktiven Kreditvergabe der Banken. “Der Schatten von Basel III ist schon erkennbar, denn die Banken werden schon bei der Kreditvergabe vorsichtiger. Die Konditionen werden damit härter und teurer”, so Gude.

Um einem Wachstumsstopp aus Liquiditätsgründen entgegenzuwirken, raten die Experten zu einer gezielten Optimierung des Working-Capital-Managements. Das größte Potenzial zur Verbesserung liegt dabei in der Reduzierung der Vorräte, gefolgt von einer Verbesserung des Kundenforderungsmanagements. “Die Notwendigkeit einer Optimierung von Working-Capital.Management wird aber von immer mehr Firmen erkannt”, sagt Gude abschließend.

(Quelle: pte)


---

Wirtschaft verschläft Trend

[02.09.2011]

Nur ein Fünftel der Unternehmen nutzen Produktkostenanalyse

Nur ein Fünftel der deutschen Unternehmen nutzen die moderne Produktkostenanalyse für eine deutlich erhöhte Kostentransparenz ihrer eingekauften Produkte und selbst gefertigter Waren. Und das, obwohl rund 80 Prozent der Unternehmen die Kosten senken wollen. Das hat eine gemeinsame Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach, der Universität St. Gallen und des auf Produktkostenanalyse spezialisierten Beratungsunternehmens costdata Cost Engineering ergeben.

Automobilzulieferer nehmen eine Vorreiterrolle ein: So verfügen insgesamt 44 Prozent der Zulieferunternehmen in der Automobilindustrie über ein so genanntes “Cost Breakdown Tool”, bei den Unternehmen mit einem Umsatz über 50 Mio. Euro sind es sogar 61 Prozent. Anders sieht dies bei deutschen Maschinenbauern aus: Nur jeder Fünfte nutzt die Produktkostenanalyse, bei Unternehmen mit weniger als 100 Mio. Euro Umsatz ist es gerade einmal jeder Zehnte.

In der Produktkostenanalyse werden Produkte, vor allem Fremdfabrikate, in ihre Einzelteile zerlegt. Diese Einzelteile werden gewogen, gemessen und schließlich in ihre Kostenparameter aufgeteilt: Lohnkosten, Materialkosten, Fertigungskosten, Veredelungskosten und viele weitere Kostenblöcke, welche die Gesamtkosten eines Produktes ausmachen. Im Anschluss werden die Kosten jedes Einzelteils aufaddiert, um zu den real existierenden Kosten eines Produkts zu kommen. So können Unternehmen die Kosten von eingekauften Waren von Dritten genau berechnen - und erhalten damit neue Argumente in Einkaufsverhandlungen.

“Die Automobilindustrie hat die Produktkostenanalyse erfunden”, sagt Frank Weinert, Geschäftsführer von costdata Cost Engineering. “Allerdings schon vor mehr als dreißig Jahren. Darum ist es verwunderlich, dass andere Branchen dieses Tool noch immer nicht flächendeckend nutzen.” Trotz der Ziele, Kosten zu senken. Weinert: “Wenn ich als Einkäufer die genauen Preise meines Produktes kenne, kann ich ganz anders meine Verhandlungen führen - ich bin nicht mehr auf Schätzwerte angewiesen. Dies ermöglicht es mir, meinem Ziel der Kostensenkung ein ganzes Stück näher zu kommen.”

Weinert hat schon alles kalkuliert: Von Tiefkühlgyros über Wohnzimmermöbel bis hin zu komplexen Produkten wie Schiffsmotoren. Ursprünglich war Weinert im Einkauf und der Kostenanalyseabteilung eines amerikanischen Automobilherstellers tätig, bevor er sich vor 15 Jahren mit der costdata GmbH in Köln selbständig gemacht hat. Vor einigen Jahren wurde die Düsseldorfer Einkaufsberatung Kerkhoff Consulting auf Weinert aufmerksam und hat im letzten Jahr gemeinsam mit ihm die costdata Cost Engineering GmbH in Düsseldorf gegründet. So nutzen die Kerkhoff-Berater heute das Know-How und die Software von costdata in ihren Projekten, um in Einkaufsverhandlungen präzise vorherzusagen, was die Produkte der Lieferanten wirklich kosten.

Über costdata Cost Engineering

costdata Cost Engineering in Düsseldorf hat sich auf die Produktkostenkalkulation sowie die Identifikation von Kostentreibern in Produkten und Dienstleistungen spezialisiert. Dazu greift costdata Cost Engineering auf eine einzigartige weltweite Datenbank an Kostendaten zurück, die seit über 15 Jahren von dem IT-Unternehmen costdata GmbH weiterentwickelt wird.
Die Ingenieure und Fertigungsspezialisten von costdata Cost Engineering analysieren Produkte und zerlegen diese in ihre Einzelteile in der Wertschöpfungskette. So ist es möglich, bis auf den Einzelprozess oder den Zukauf eines bestimmten Artikels zu bestimmen, was ein Produkt in der Fertigung wirklich kostet. costdata Cost Engineering arbeitet für Konzerne aus der Einzel- und Serienfertigung genauso wie für Mittelständler, die ihre Kosten senken und damit profitabler produzieren wollen.

(Quelle: PM costdata Cost Engineering/na)


---

Seite 1 von 31
 1 2 3 >  Letzte »



ÖPWZ-
Seminartipps

16.2.12

Das ABC des Vergaberechts, Modul 3 , Wien, Dr. Bernhard Kall

--- 27. - 28.2.12

Professionell disponieren, Wien, Dkfm. Mag. Walter Broschek, Dipl.-Ing. Dipl.-Wirtsch.-Ing. Egon Eicher

--- 28.2.12

Unverzichtbare Informationsquellen für Einkäufer, Wien, Dipl.-Wirtsch.-Ing. Jürgen Simon

--- 1.3.12

Das ABC des Vergaberechts, Modul 4, Wien, Dr. Bernhard Kall









PercentMobile Tracking


Immer informiert über
Neuigkeiten im Magazin

Hinweis
Monatlicher "Einkauf und Management"-
Newsletter kostenlos:

Kindle-Store

Messekalender

 FRUIT LOGISTICA, Berlin
08.02.2012 - 10.02.2012
---  METAV, Düsseldorf
28.02.2012 - 03.03.2012
---  Int. Eisenwarenmesse, Köln
04.03.2012 - 07.03.2012
---  USETEC, Köln
05.03.2012 - 07.03.2012

Buchtipps

Buchcover Business Englisch für Dummies

Lars M. Blöhdorn, Denise Hodgson-Möckel

Business Englisch für Dummies

Finden Sie stets die richtigen Worte: ob am Telefon oder schriftlich, in Meetings oder Verhandlungen und selbst beim Small Talk

---
Buchcover Zukunftschance Global Sourcing

Gerd Kerkhoff

Zukunftschance Global Sourcing

Gerd Kerkhoff zeigt auf, welche Güter und Dienstleistungen sich für ein Global Sourcing eignen, und stellt die wichtigsten Beschaffungsmärkte und ihre Stärken vor. Konkrete Beispiele erläutern, wie die internationale Beschaffung erfolgreich ausgerichtet wird.

---

Die Bären-Strategie, Lothar Seiwert

---

Kooperationsmanagement, G. Schuh, M. Kurr, Th. Friedli

---

Balanced Scorecard in der Beschaffung, Corinna Engelhardt

Aktuelle Umfrage

Wie schätzen Sie das Euro-Risiko für die wirtschaftl. Entwicklung ein?