Steigern Sie Ihren Z-Faktor: soziale Geborgenheit
[31.03.2009]
Wie steht es um Ihr soziales Umfeld? Haben Sie Freunde und Familie, auf die Sie sich verlassen können und die sich auf Sie verlassen? Können Sie sich fallen lassen? Oder müssen Sie ständig mit einer Maske durchs Leben laufen?
Eine weitere, oft unterschätzte Grundvoraussetzungen für Zufriedenheit: soziale Geborgenheit. Deutlich wird das vor allem in Extremsituationen - beim Verlust eines geliebten Menschen, beim Auseinanderbrechen von Beziehungen und Freundschaften oder auch im anderen Extrem bei der neuen Liebe. Doch soziale Geborgenheit ist mehr. Sie ist immer da - oder fehlt eben.
Viele Menschen sind ständige Schauspieler. Sie spielen eine Rolle, weil sie glauben, dass sie sie spielen müssen. Das führt im schlimmsten Fall sogar dazu, dass der Ex-Manager, der vor 14 Tagen seinen Job verloren hat, noch immer pünktlich aus dem Haus geht, weil er Angst hat, vor seiner Familie und seinen Bekannten das Gesicht zu verlieren.
Ein trauriges Beispiel: Hier fehlt eindeutig die soziale Geborgenheit. Natürlich ist da zunächst die Familie - sie sollte Rückhalt bieten, aber auch Ansporn. So kann die Familiensituation den eigenen Zufriedenheitsfaktor stark beeinflussen, im positiven wie im negativen Sinn.
Auch im Job macht es einen enormen Unterschied, ob man gemeinsam mit Kollegen an einem Strang zieht und gemeinsam Höhen und Tiefen durchlebt - oder das Gefühl hat, sich als Einzelkämpfer gegen alle anderen behaupten zu müssen, gemobbt zu werden und bei Schwierigkeiten auf sich allein gestellt zu sein.
Ebenso gehört zur sozialen Geborgenheit der Freundes- und Bekanntenkreis, mit dem man seine Erlebnisse teilen kann. Soziale Geborgenheit aber ist noch viel mehr. Haustiere können ebenso dazu gehören wie die Nachbarschaft. Und nicht immer sind es nur Lebewesen, die das soziale Umfeld bestimmen: Selbst die Einrichtung der Wohnung und des Arbeitsplatzes, die Wahl des Urlaubsortes, das Wohn- und Arbeitsumfeld und viele andere Dinge tragen dazu bei, dass wir uns sozial geborgen fühlen - oder eben nicht.
Es geht also um die Wahl und Gestaltung unseres Umfeldes. Machen Sie doch einen kleinen Test: Schauen Sie sich um. Was von dem, was Sie sehen, ist für Sie besonders wichtig? Und was stört Sie am meisten? Egal, wo wir uns aufhalten: Es gibt immer ein soziales Umfeld, das wir entweder zu unseren Gunsten oder auch zu unseren Ungunsten gestalten können. Manchmal reichen schon wenige Gesten (gegenüber Personen) oder Handgriffe, um für ein angenehmeres Umfeld zu sorgen.
Gestalten Sie Ihr Umfeld aktiv, um Ihren Z-Faktor zu steigern, sich über die Umstände zu beschweren und ihnen die Schuld für alles zu geben!
Möchten Sie mehr für Ihren Z-Faktor tun?
Lesetipp: Elfriede Gerdenits, Der Z-Faktor - Erfolgreich und zufrieden im Job, Ueberreuter, 2009
Website zum Buch: www.zufriedenheitscoach.de

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