Selbstzweifel überwinden

[04.04.2011]

StressUnser Glaube bestimmt unser Handeln und vor allem unsere Resultate - im Positiven wie im Negativen. Gezielt daran zu arbeiten, Selbstzweifel abzubauen, steigert daher die eigene Leistungsfähigkeit.

Selbstzweifel sind im Alltag das Gegenteil von Selbstbewusstsein. Wer von Selbstzweifel geplagt wird, hindert sich daran, optimale Leistungen zu erbringen. Um den Teufelskreis zu durchbrechen, ist es wichtig, sich positiv zu programmieren!

Sich positiv zu programmieren bedeutet, neues Potenzial zu erschließen und es in Handlungen umzusetzen. Dazu ist es zunächst notwendig zu hinterfragen, woher die Selbstzweifel kommen. Häufig sind sie Ausdruck einer gefühlten Überforderung oder fehlender Anerkennung früherer Leistungen.

Überforderung tritt häufig dann auf, wenn das Gesamtpaket zu umfangreich, zu wenig strukturiert oder zu schwammig erscheint. Unterteilen Sie die Aufgabe in kleine Unterpakete und nehmen Sie sich nicht zu viel vor. Belohnen Sie sich für erfolgreich gelöste Teilaufgaben, auch wenn die Belohnung vielleicht nur in einer kleinen Pause zum Durchschnaufen besteht. Legen Sie komplexe Aufgaben zudem in Phasen, in denen Sie konzentriert durcharbeiten können und die Wahrscheinlichkeit für Unterbrechungen gering ist.

Sammeln Sie die Teilaufgaben, die Ihnen schwer fallen. Finden Sie die Ursache heraus: Fehlen Ihnen zusätzliche Informationen? Beschaffen Sie sie. Reichen die zur Verfügung stehenden Ressourcen (Zeit, Personal, Geld) nicht aus? Sprechen Sie das Problem an. Ist die Zielsetzung unklar? Stellen Sie zusammen, welche Aspekte aus Ihrer Sicht besonders wichtig sind und wo Unklarheiten bestehen, und besprechen Sie das Problem mit Ihrem Vorgesetzten. Fehlt Ihnen das benötigte Know-how? Bilden Sie sich weiter oder bitten Sie, die Teilaufgabe anderweitig zu vergeben.

Selbstzweifel haben die unangenehme Eigenschaft, dass sie oft „im Kopf“ entstehen und für Außenstehende nicht sichtbar oder nachvollziehbar sind. Je genauer Sie den Gründen für Ihre Selbstzweifel nachspüren, desto leichter fällt es, dafür Lösungen zu finden.

Aber auch als Vorgesetzter tun Sie gut daran, für Ihre Mitarbeiter da zu sein und für aufkeimende Selbstzweifel bei diesen ein offenes Ohr zu haben. Je häufiger Sie Mitarbeiter für ihre Leistungen loben, umso mehr stacheln Sie sie zu neuen Höchstleistungen an. Wenn Sie allerdings mit Lob geizig und mit Tadel verschwenderisch umgehen, dann säen Sie quasi die Selbstzweifel bei Ihren Mitarbeitern. In diesem Fall brauchen sich nicht zu wundern, wenn diese irgendwann überfordert und demotiviert wirken.




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