Selbstorganisation - (nicht nur) von Profiköchen lernen

[04.07.2007]

KochWie organisiert sind Sie am Arbeitsplatz? Wie viele leere Kilometer haben Sie im vergangenen Jahr absolviert, nur weil vieles nicht so angeordnet ist, wie es sein könnte? Hinterfragen Sie einmal Ihre Selbstorganisation - und strukturieren Sie gegebenenfalls ein wenig um…

Sie können gar nichts dafür ... der innere Schweinehund ist schuld. Doch, ehrlich! Trotzdem sind Sie es, dem ständig irgendwelche eigentlich unnötigen Wege auferlegt, sinnfreie Suchereien zugemutet und frustrierende Doppelarbeit abgenötigt wird.

Aber es ist auch so bequem, alles erst mal auf dem freien Platz auf dem Schreibtisch zu stapeln. Gut ... schön ... man hätte die Sachen gleich richtig ablegen können. Und anderes gleich wegwerfen. Aber wer macht das schon?

Freier Platz ist immer verlockend. Wenn Sie sich partout nicht mit einem leeren Schreibtisch anfreunden können, dann sollten Sie eine hübsche Zimmerpflanze hinstellen (aber fragen Sie den Blumenhändler, was für das Großraumbüro geeignet und pflegeleicht ist ... sonst kann das ein trauriges Ende nehmen) ... oder (wenn Sie so gar keinen grünen Daumen haben) ein paar Bilderrahmen mit Fotos aufstellen. Schon ist der freie Platz belegt und Sie sind künftig gezwungen, die Papierberge anders abzubauen (jetzt aber nicht einfach alles in die untere Schreibtischschublade stecken!).

Und wie sieht das eigentlich aus, wenn Sie sich auf ein Meeting vorbereiten? Haben Sie alles in Griffweite? Oder fangen Sie erst an, die einzelnen Unterlagen an verschiedenen Stellen herauszusuchen und anderes auszudrucken? Überlegen Sie einen Moment, wie viele Kilometer täglich in den Büros dieser Welt zurückgelegt werden, nur weil die Unterlagen nicht effizient sortiert und abgelegt sind.

Und was ist, wenn Sie nach Hause gehen? Wie hinterlassen Sie Ihren Arbeitsplatz? Was bedeutet das für den nächsten Tag? Die nächste Woche?

In den letzten beiden Fällen können Sie von Profiköchen lernen: Die organisieren ihren Arbeitsplatz so, dass alle Hilfsmittel und Zutaten optimal erreichbar sind. Zu Beginn der Arbeit geht es daher grundsätzlich an die Vorbereitung: “Mis en place” nennt das der Koch und meint damit, den Arbeitsplatz für die anstehenden Aufgaben sinnvoll einzurichten und vorzubereiten. Dabei werden auch schon mal die Dinge erledigt, die im Laufe des Tages eh anfallen und vorab erledigt werden können: Gemüse putzen, Zwiebeln schneiden, Knochen auskochen. Was sind Ihre “Zwiebeln”, was sollten Sie “putzen”? Und zum Arbeitsende geht es für den Profikoch ans Aufräumen und Säubern des Arbeitsplatzes - damit für den kommenden Tag alles wieder perfekt vorbereitet ist.

Wie steht es mit Ihnen: Wären Sie ein guter Koch?




---


ÖPWZ-
Seminartipps

27. - 28.2.12

Professionell disponieren, Wien, Dkfm. Mag. Walter Broschek, Dipl.-Ing. Dipl.-Wirtsch.-Ing. Egon Eicher

--- 28.2.12

Unverzichtbare Informationsquellen für Einkäufer, Wien, Dipl.-Wirtsch.-Ing. Jürgen Simon

--- 12.3.12

Lieferanten-Risiken managen, Wien, Prof. Dipl.-Ing. Dr. Michael Henke

--- 14.3.12

Einkaufs- versus Verkaufsbedingungen?, Wien, Univ.-Ass. DDr. Thomas Ratka, LL.M. LL.M.









PercentMobile Tracking


Immer informiert über
Neuigkeiten im Magazin

Hinweis
Monatlicher "Einkauf und Management"-
Newsletter kostenlos:

Kindle-Store

Messekalender

 FRUIT LOGISTICA, Berlin
08.02.2012 - 10.02.2012
---  METAV, Düsseldorf
28.02.2012 - 03.03.2012
---  Int. Eisenwarenmesse, Köln
04.03.2012 - 07.03.2012
---  USETEC, Köln
05.03.2012 - 07.03.2012

Buchtipps

Buchcover Leise Menschen, starke Wirkung

Sylvia Löhken

Leise Menschen, starke Wirkung

Die starken Seiten introvertierter Menschen

---
Buchcover Meconomy

Markus Albers

Meconomy

Wie wir in Zukunft leben und arbeiten werden – und warum wir uns jetzt neu erfinden müssen

---

Einkaufsverhandlungen erfolgreich führen, Peter Troczynski, Dietmar Löhr, Jörg Kunze, Katja Günther-Mohrmann

---

Handbuch Industrielles Beschaffungsmanagement, Dietger Hahn (Hrsg.)

---

30 Minuten Karrieresprung, Martin Wehrle

Aktuelle Umfrage

Wie schätzen Sie das Euro-Risiko für die wirtschaftl. Entwicklung ein?