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Nicht-strategische Beschaffungsbereiche erfahren zu wenig Beachtung
[05.11.2009]
Eine Analyse von Expense Reduction Analysts (ERA) belegt, dass Mittelständler vorhandene Beschaffungsinstrumente aufgrund fehlender Ressourcen oder Know-how-Defiziten zu selten nutzen.
Mittelständische Unternehmen nutzen im nicht-strategischen Beschaffungsmanagement Instrumente wie Benchmarking, Ausschreibungen, Lieferantenbewertungen und Preisanalysen nur selten. Dies ist das Ergebnis einer Studie von Expense Reduction Analysts (ERA) unter Mittelständlern mit einem maximalen Jahresumsatz von 250 Millionen Euro.
Laut der Studie vermuten die Unternehmen in den nicht-strategischen Beschaffungsbereichen jedoch große Sparpotenziale. Insbesondere bei Gebäudereinigung, Druckkosten, Bürobedarf, Abfallbeseitigung und Reisekosten geht knapp ein Drittel der befragten Unternehmen von mehr als zehn Prozent Einsparmöglichkeit aus.
“Dass die Potenziale im Gemeinkostenbereich wissentlich nicht ausgeschöpft werden, ist für uns erstaunlich”, sagt ERA-Geschäftsführer Arnd Halbach. “Besonders wenn man bedenkt, dass Kostensenkungen einen größeren Einfluss auf den Gewinn haben als vergleichbare Umsatzsteigerungen.”
Expense Reduction Analysts hat im März 2009 eine Umfrage unter 67 Kundenunternehmen durchgeführt, um theoretische Überlegungen zu aktuellen Beschaffungsthemen mit Einschätzungen aus der Praxis anzureichern. Besonders interessant: Die Untersuchung zeigt, dass vor allem die Kostenkategorien für nicht-strategische Beschaffungsbereiche (wie Abfallbeseitigung, Bürobedarf, C-Teile, Drucksachen, Energiemanagement, Fuhrparkmanagement, Gebäudemanagement samt Gebäudereinigung und Sicherheitsdienste, Kurier-Express-Paketdienstleistungen, Logistikdienstleistungen, Reisekosten, Telekommunikation, IT, Verpackungen und Versicherungen) wenig Beachtung bei der Beschaffungsoptimierung finden. In diesen Bereichen werden die wichtigsten Beschaffungsinstrumente kaum angewendet, obwohl sich Optimierungen in nicht-strategischen Bereichen durchaus spürbar auf die Gewinnsituation eines Unternehmens auswirken können.
Begründet wird dies bei den Befragten mit fehlenden personellen Ressourcen, der geringeren Prioriät nicht-strategischer Beschaffungsoptimierung oder auch schlicht durch fehlendes Know-how.
Bemerkenswert ist dabei, dass die Befragten im Bereich der nicht-strategischen Beschaffung durchaus hohes Optimierungspotenzial vermuten. Das bestätigt sich auch in eigenen Untersuchungen der Expense Reduction Analysts, die belegen, dass in diesen nicht-strategischen Beschaffungsbereichen nicht selten prozentuale Einsparungen im zweistelligen Bereich erwirtschaftet werden können.
ERA rät daher, die Beschaffung für strategische und nicht-strategische Beschaffungsbereiche gesondert zu betrachten.
Die vollständige Studie “Nicht-strategische Beschaffungsbereiche erfahren zu wenig Beachtung” kann unter www.expensereductionanalysts.eu/de/help heruntergeladen werden.
ERA wurde 1992 in England gegründet und ist auf die Analyse und Senkung nicht-strategischer Kosten spezialisiert. In diesem Bereich ist ERA weltweiter Marktführer. Insgesamt sind über 700 Kostenexperten in dreißig Ländern aktiv. Unternehmen profitieren vom Know-how-Transfer innerhalb des Spezialisten-Netzwerks und von branchenübergreifenden Benchmarks aus 17jähriger Praxiserfahrung. ERA deckt so über vierzig Kostenkategorien wie Bürobedarf, Druckkosten, Reinigung/Facility Management, Telekommunikation, Verpackung und Logistik ab.
(Quelle: PM, ERA)

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