Immer diese Veränderungen…
[04.12.2009]
Haben Sie das Gefühl, immer schneller durchs Leben getrieben zu werden? Wir leben in einer Zeit ständiger Veränderung. Was gestern noch galt, ist heute schon überholt. Und natürlich wird von uns Flexibilität gefordert: Wir sollen uns anpassen, mit Auswirkungen arrangieren, deren Ursachen wir weder veranlasst noch verstanden haben.
Change Management heißt das Modewort, wenn wir uns - mal wieder hilflos - irgendeiner neuen Entwicklung ergeben sollen. Manch einer hat mittlerweile längst resigniert, fürchte sich vor jeder neuen Nachricht - schließlich könnte sie den Status quo erschüttern.
Aber: Veränderungen sind etwas ganz Natürliches! Unser Beharren auf dem Vorhandenen und die Angst vor Änderungen spiegelt nur unsere eigene Unsicherheit wider. Bekanntes Terrain bedeutet Sicherheit. Doch es gilt auch: Nur Veränderung bedeutet Fortschritt, Festhalten ist Stillstand. Zugegeben, nicht immer erweist sich der Fortschritt auch als Schritt in die gewünschte Richtung, aber stets ist es ein weiterer Schritt.
Gewöhnen Sie sich also lieber an Veränderungen. Die Zeit um den Jahreswechsel ist ideal, das für sich auszutesten. Jetzt ist die Gelegenheit, mit der eingefahrenen Routine zu brechen: Immer Gans als Feiertagsmenü? Wie wäre es mit selbstgemachter Pizza? Schon wieder der Baum mit den alten Kugeln? Kaufen Sie sich endlich den neuen Weihnachtsschmuck - oder dekorieren Sie gleich eine Palme als Mahnmal zur Klimaerwärmung. Schenken Sie sich selbst eine gelbe Krawatte, wenn Sie sonst immer nur dunkelblau tragen. Oder verpassen Sie sich eine neue Frisur. Change it, leave it, love it!
Die guten Vorsätze zum Jahreswechsel bieten eine weitere Möglichkeit, eigenbestimmte Veränderungen zu initiieren. Warum immer nur versuchen, das Rauchen aufzugeben? Nehmen Sie sich konkret einen echten Tapetenwechsel vor. Oder streichen Sie Ihre Wände in modernen Tönen, suchen sich einen tollen Wandschmuck oder stellen endlich mal die Möbel um.
Egal, was Sie sich vornehmen: Sie werden feststellen, dass es spannend sein kann, mit dem Status quo zu brechen. Es ergeben sich im wahrsten Sinne des Wortes neue Perspektiven. Und solange Sie den Veränderungen nicht hilflos ausgeliefert sind, sie aktiv (mit)gestalten, sind Sie nicht mehr in der Rolle des Opfers, sondern des Gestalters.
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen einen kreativen und inspirierenden Jahreswechsel!

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