Gleiten statt hetzen
[07.10.2010]
Der Herbst steht vor der Tür, die Tage werden kürzer - und wir laufen Gefahr, jetzt hektisch an die Aufgaben des letzten Quartals des Jahres zu gehen. Widerstehen Sie dem Impuls, nutzen Sie das Potenzial des “Dahingleitens”.
Mit dem Oktober heißt es für viele Menschen: “Schalter umstellen, der stressige Alltag nimmt mich nach einigen geruhsameren Sommerwochen wieder voll in Besitz.”
Die Umstellung fällt nicht immer leicht, Geist und Körper wehren sich gegen die tägliche Routine. Die Tage werden kürzer, das Wetter schlechter ... und Lebkuchen und Spekulatius in den Supermarktregalen machen uns bewusst, dass das Jahr sich langsam schon dem Ende entgegenneigt.
Das Aufstehen fällt vielleicht schwer und man hat das Gefühl, sich nicht so auf die Arbeit konzentrieren zu können, wie man das eigentlich sollte. Wer bewusst durch die Straßen geht, stellt fest, dass die Menschen hektischer, aggressiver agieren als in den beschaulicheren Sommer- und damit Urlaubsmonaten.
Doch diese Zeit birgt auch eine Menge Potenzial. Gehen Sie bewusst damit um, nehmen Sie die Veränderungen in der Natur bewusst in sich auf und reagieren Sie darauf. Nicht gegen die Natur zu arbeiten, sondern mit ihr - das bedeutet zu gleiten anstatt zu hetzen.
Überlegen Sie, wie Sie der aufkommenden Hektik bewusst begegnen können. Vielleicht gibt es Routineaufgaben, die Sie schon länger delegieren wollten? Jetzt ist der richtige Zeitpunkt dafür. Ihre Kontaktdaten gehören gepflegt? Eine gute Gelegenheit, sich bei dem einen oder anderen Kunden und Kollegen wieder mal zu melden. Vor dem Sommer hat sich jede Menge Papier angesammelt? Ordnen und ablegen wirkt sich positiv auf die Stimmung aus und schafft Platz für das Neue.
Je bewusster Sie jetzt agieren, umso besser. Widerstehen Sie dem Impuls, jetzt in Hektik verfallen zu müssen. Und lassen Sie sich auch durch Ihr Umfeld nicht in hektische Stimmung versetzen!

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