Ganz persönlicher Ideen-Sammler
[01.02.2008]
Wundern Sie sich manchmal, was eigentlich von Ihrer wertvollen Zeit übrig bleibt? Haben Sie das Gefühl, dass Ihnen gute Einfälle oft einfach “abhanden” kommen? Ihr eigenes Ideen-Journal hilft!
Ob Bill Gates, Konrad Adenauer oder Mahatma Gandhi: Für viele erfolgreiche Persönlichkeiten war und ist ein Geheimnis ihres Erfolges das persönliche Ideen-Journal. Es dient dazu, Ideen zu notieren, die einem im Laufe des Tages begegnen. Die so gesammelten Gedankengänge können so archiviert und dann jederzeit wieder eingesehen und ausgearbeitet werden.
Solch ein “Ideen-Sammler” ist aber nicht nur den Reichen und Berühmten dieser Welt vorbehalten. Und Sie benötigen nicht viel, um mit Ihrem eigenen Ideen-Journal zu starten. Wie Sie es angehen, hängt dabei vor allem von Ihrem persönlichen Arbeitsstil ab:
- Ein schön gebundenes, langlebiges Notizbuch im A5- oder A4-Format kann zur Langzeit-Archivierung dienen. Vorteil: Der Platz reicht auch, um Skizzen hinzuzufügen oder ergänzende Materialien einzukleben. Ein bekannter Münchner Zeitschriftenverleger zeigte mir während einer Projektbesprechung einmal seine ersten Notizen, die als Vorläufer zu dem Projekt galten - im 12. von durchnummerierten damals 18 oder 19 Ideen-Journalen, die alle exakt gleich aussahen und quasi sein “Lebenswerk” darstellten.
- Nachteil dieser Variante: Die Notizbücher sind relativ groß (und haben einen hohen individuellen Wert), so dass man sie nicht immer bei sich führt. Sie können einen Bereich in Ihrem Timeplaner für die Ideensammlung reservieren oder ein kleines A6-Booklet nutzen, das Sie konsequent mit sich führen. Bill Gates empfahl vor einigen Jahren einmal sein spezielles ledernes Etui, das etwa einkaufszettelgroße Notizseiten aufnimmt und beschrieben werden kann, ohne erst aufgeklappt werden zu müssen. Wichtig ist es in diesem Fall natürlich, die einzelnen Ideen wieder an zentraler Stelle zu sammeln und zu archivieren.
- Geeks nutzen natürlich ihr Smartphone, ihren PDA oder ihr iPhone dazu, die Ideen gleich in elektronischer Form festzuhalten. Unbestreitbarer Vorteil: Die Ideensammlung kann leichter durchsucht werden. Allerdings ist die Erfassung häufig zeitaufwändiger, funktioniert nicht ohne Strom und es muss sichergestellt werden, dass auch die Ideen von vor fünf oder zehn Jahren noch problemlos gelesen werden können - hier ist die Stift-Papier-Lösung wesentlich unaufwändiger.
Egal, welche Variante Ihnen am ehesten zusagt: Fangen Sie an, Ihr eigenes Ideen-Journal zu führen. Regelmäßig! Der Ideen-Sammler hilft nicht nur dabei, dass gute Einfälle nicht in Vergessenheit geraten, sondern hilft auch, das Selbstbewusstsein zu stärken: So wird es nämlich wesentlich einfacher, sich vor Augen zu führen, womit man sich in der Vergangenheit alles beschäftigt hat.

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