“Do you poken?” - Wer oder was ist Poken?

[20.05.2009]

Poken (c) Poken.comPoken sind drahtlose, RFID-basierte, digitale Visitenkarten, mit denen der Besitzer seine Kontaktdaten austauschen kann ... vorausgesetzt, sein Gegenüber hat auch ein Poken.

Vielleicht kennen Sie das: Immer, wenn man mal eine Visitenkarte braucht, hat man gerade keine dabei. Oder die letzte hat schon Eselsohren. Und überhaupt: Was macht man eigentlich mit den Visitenkarten seines Gegenübers? Im Idealfall sammelt man alle irgendwo - im schlechtesten Fall landen sie in der Wäsche.

Pokens (c) Poken.comDie Firma Poken aus der Schweiz meint, mit den gleichnamigen Pokens die Lösung für den digitalen Nomaden gefunden zu haben. Eine Kreuzung aus Tamagotchi, RFID-Chip und USB-Stick soll künftig als digitale Visitenkarte dienen: Stolze Poken-Besitzer können ihre Pokens aneinander halten und auf Knopfdruck werden die auf dem Chip gespeicherten Kontaktdaten (genauer: die ID des Poken-Nutzers) per RFID ausgetauscht und auf dem USB-Stick gespeichert. Bis zu 64 Datensätze nimmt das Poken auf, bevor es per USB-Anschluss an den Computer muss. Dann werden die Daten über einen Online-Dienst abgeglichen und dort verwaltet.

Praktisch, da man so weder Visitenkarten benötigt noch die Daten von erhaltenen Visitenkarten händisch in digitale Form überführen muss - vorausgesetzt, das Gegenüber ist auch Poken-Nutzer. Und da die Pokens auffällige Plastikanstecker sind, kann man seinem Gegenüber auf Messen und anderen Veranstaltungen das auch rasch ansehen. Für die geschäftliche Nutzung ist allerdings die Gestaltung der Pokens und die Bindung an den Online-Dienst des Anbieters eher hinderlich - das Unternehmen arbeitet allerdings nach eigenem Bekunden bereits an Lösungen für die Unternehmensnutzung.

Do you poken?




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