Do it - tomorrow
[01.07.2009]
Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen. So wurde es uns beigebracht, so haben wir es verinnerlicht. Doch ist das eigentlich immer sinnvoll?
Sie fühlen sich oft gehetzt, gestresst und im Alltag permanent von Unterbrechungen gestört, die Konzentration leidet und Sie finden nie Zeit, endlich mal am Stück an einer Sache zu arbeiten? Damit sind Sie nicht allein, das ist das Los vieler, und noch so ausgeklügelte Zeitmanagement-Methoden und To-do-Listen-Systeme schaffen hier meist keine Abhilfe. Speziell dann nicht, wenn laufend Neues nachkommt, vermeintlich Dringendes sich vor das Wichtige drängelt und sich die Prioritäten ständig ändern.
Vermeintlich ändern. Denn häufig ist das, was sich so wichtig-tuend in den Vordergrund schiebt, nicht dringend. Und vieles, was unsere Aufmerksamkeit auf sich zieht - zum Beispiel per E-Mail - kann problemlos bis morgen warten.
Gerade der Sommer kann uns daran erinnern, dass die ständige Hektik nicht immer zum Ziel führt. In südlichen Ländern ist nicht nur die Siesta üblich: Auch sonst hat das Leben dort oft einen anderen Rhythmus. Man lässt es langsamer angehen. Morgen ist auch noch ein Tag.
Und wenn wir selbst in der Hitze brüten, im Stau auf dem Weg zum nächsten ach so wichtigen Termin schwitzen oder mal wieder unsere Planungen komplett durcheinander gewürfelt werden, dann bietet es sich an, zumindest den Feierabend mal ein wenig ruhiger zu verbringen.
Slow down - der Rasen kann auch morgen noch gemäht werden. Und eigentlich ist ein erholsamer Abend mit sich selbst, vielleicht mit einem Glas Bier oder Rotwein und einer angenehmen Lektüre oder einem entspannenden Film auch mal nicht schlecht. Sollen die anderen doch ihre Runde auf dem Golfplatz drehen…
Wer den Sommer dazu nutzt, in seiner Freizeit bewusst mal einen Gang runterzuschalten, der kann mittelfristig auch im Job davon profitieren. Man lernt, eine neue Perspektive einzunehmen. Das heißt nicht, dass man nur noch faulenzen soll. Nur ein wenig bewusster und verantwortungsvoller mit der eigenen Zeit umgehen!

ÖPWZ-
Seminartipps
Das ABC des Vergaberechts, Modul 3 , Wien, Dr. Bernhard Kall
27. - 28.2.12Professionell disponieren, Wien, Dkfm. Mag. Walter Broschek, Dipl.-Ing. Dipl.-Wirtsch.-Ing. Egon Eicher
28.2.12Unverzichtbare Informationsquellen für Einkäufer, Wien, Dipl.-Wirtsch.-Ing. Jürgen Simon
1.3.12Das ABC des Vergaberechts, Modul 4, Wien, Dr. Bernhard Kall
Kindle-Store
Aus unserem Archiv
Messekalender
FRUIT LOGISTICA, Berlin08.02.2012 - 10.02.2012
METAV, Düsseldorf28.02.2012 - 03.03.2012
Int. Eisenwarenmesse, Köln04.03.2012 - 07.03.2012
USETEC, Köln05.03.2012 - 07.03.2012
ergänzende Infos + weitere Termine...
Buchtipps

Lars M. Blöhdorn, Denise Hodgson-Möckel
Finden Sie stets die richtigen Worte: ob am Telefon oder schriftlich, in Meetings oder Verhandlungen und selbst beim Small Talk


Gerd Kerkhoff
Gerd Kerkhoff zeigt auf, welche Güter und Dienstleistungen sich für ein Global Sourcing eignen, und stellt die wichtigsten Beschaffungsmärkte und ihre Stärken vor. Konkrete Beispiele erläutern, wie die internationale Beschaffung erfolgreich ausgerichtet wird.

Materialgruppenmanagement und Einkaufskooperationen, Roman Boutellier, Michael Zagler

Re-imagine!, Tom Peters

Integriertes Beschaffungsmarketing, Günter Hofbauer, Christian Bauer
mehr Buchtipps...
