Die Notfallapotheke
[04.12.2006]
Haben Sie Ihre persönliche Notfallapotheke immer griffbereit? Hier meinen wir nicht den üblichen Mix aus Medikamenten, Pflaster und Wundsalbe. Vielmehr geht es um die kleinen Dinge, die manche Blessuren schnell vergessen machen können.
Seien Sie immer auf den Ernstfall vorbereitet! Wie schnell kann es passieren, dass unsere Produktivität durch Kleinigkeiten gehemmt wird. Dann kommt die persönliche “Notfallapotheke” ins Spiel. Ihr Inhalt sollte helfen, wenn mal wieder nicht alles so läuft, wie es soll:
- Kleine Belohnungen gegen Frust und Durchhänger
- Stressventile, damit sich Aggressivität gar nicht erst aufstaut
- Beschäftigungsmaterial gegen Langeweile
- Hilfsmittel, um Denkblockaden aufzulösen
Über das Tief am Arbeitsplatz können ein Stück Schokolade, ein paar Gummibärchen oder auch ein knackiger Apfel hinweghelfen. Für andere Wehwehchen sollte unsere Notfallapotheke etwas enthalten, mit dem wir Stress abbauen können. Es kann ein “Wutball” sein, z. B. eine einfache Papiertüte, die man aufblasen und platzen lassen kann. Gegen Langeweile auf Reisen oder bei ungeplanten Wartezeiten helfen Kreuzworträtsel, Sudokus und Ähnliches, aber auch der Lieblingsroman. Und wenn Sie ein Thema derart verfolgt, dass Sie sich kaum auf etwas anderes konzentrieren können, hilft oft schon das akribische Sortieren des Kleingelds aus dem Portmonee.
Natürlich kann Ihre Notfallapotheke ganz andere Dinge umfassen. Wichtig ist nur, dass Sie vorsorgen und Ihre Hilfsmittel jederzeit griffbereit haben. Wer einen PDA oder ein Smartphone besitzt, kann sich ein paar passende Programme und E-Books auf dem Gerät installieren. So schwört ein Kollege beispielsweise auf die beruhigende und entspannende Wirkung einer kleinen, privaten Fotosammlung, die er in seinem PDA mit sich herum trägt. Auch Sudokus, Logikrätsel und E-Books hat er auf seinem Gerät.
Überlegen Sie sich, was Ihre Notfallapotheke enthalten sollte. Denn so sind Sie gewappnet und können die Blessuren des Alltags rasch versorgen.

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