Antiterror-Maßnahmen machen Geschäftsreisen unattraktiv

[09.01.2010]

Keine elektronischen Geräte mehr an Bord, kein Zugriff auf das Handgepäck eine Stunde vor Landung?

Fluglinien und Reisebüros warnen, dass die neuen, angedachten Sicherheitsmaßnahmen (vor allem für Flüge in die USA) Geschäftsreisen per Flugzeug noch unattraktiver machen könnten. Sie entsprechen weder den modernen Arbeitsweisen noch ist sichergestelllt, dass dadurch die Sicherheit für Fluggäste und -gerät tatsächlich erhöht wird.

Noch im vergangenen Jahr zeichnete sich ein Trend ab, drahtlose Internet-Verbindungen auf Langstreckenflügen anzubieten. Kaum ein Geschäftsreisender, der mittlerweile nicht sein Notebook oder Smartphone nutzt, um den Flug produktiver zu nutzen und sich auf Meetings vorzubereiten. Geht es nach den Plänen der amerikanischen Flugsicherheitsbehörden, dann dürften demnächst elektronische Geräte an Bord komplett tabu sein - und selbst das Blättern in Ausdrucken oder das Lesen von Geschäftsunterlagen wäre dann eine Stunde vor Landung tabu.

Schlechte Aussichten für Geschäftsreisen mit dem Flugzeug, nachdem die Branche sich gerade von den Auswirkungen der Wirtschaftskrise zu erholen versuchte.




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