:: Linktipp ::
Web-Empfehlungen für Einkäufer
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Wettercam mal anders
[30.01.2012]
Die Website foto-webcam.eu/webcam/ bietet einen interessanten und ungewöhnlichen Blick auf das Wetter in verschiedenen Regionen Deutschlands und Österreichs. Elf fest installierte “Webcams” liefern das jeweils aktuelle Bild - so weit nicht ungewöhnlich. Interessant aber ist, dass stündlich eine Aufnahme archiviert wird und der Website-Besucher die Möglichkeit hat, sich diese Archivbilder anzeigen zu lassen.
So ist es möglich, sich den Wetterverlauf eines einzelnen Tages anzuschauen, aber auch über Monate und sogar Jahre hinweg zu schauen, wie sich das Wetter und die Landschaft entwickelt haben. Zusätzlich gibt es für jede Cam die (redaktionell ausgewählten) besten Bilder, die allein schon einen Besuch der Website wert sind.
Hinzu kommt, dass die eingesetzte Technik nicht auf herkömmliche Webcams setzt, wie sie auch zur Objektüberwachung eingesetzt werden. Vielmehr nutzt das Projekt digitale Spiegelreflexkameras, die über einen Computer angesteuert werden. Diese hochwertigen Kameras liefern erstklassige Bilder, wie beispielsweise die Aufnahmen vom Kloster Fürstenfeld eindrucksvoll belegen.
http://www.foto-webcam.eu/webcam/

A Glossary of Plastics Terminology in 7 Languages
[02.01.2012]
Hanser Verlag goes App: Der Hanser Verlag hat aus seinem bekannten Glossary of Plastics Terminology von Wolfgang W. Glenz eine App für iPhone, iPod touch und iPad entwickelt. Damit sind technische Fachausdrücke aus der Kunststoffbranche kein Buch mit sieben Siegeln mehr, sondern stehen auch unterwegs jederzeit als Übersetzung zur Verfügung - hilfreich bei Meetings, Konferenzen, Verhandlungsgesprächen und vielem mehr.
Die Glossary-App bietet Übersetzungen von mehr als 2000 deutschen Fachausdrücken in sechs verschiedene Sprachen für den Ingenieur im globalen Geschäft. Die App gibt es in zwei Versionen:
- Als kostenlose Lite-Version, bei der zehn Übersetzungen kostenlos sind und danach sowohl zweisprachige Versionen als auch das komplette Sprachpaket über In-App-Käufe freigeschaltet werden können.
- Als kostenpflichtige App (derzeit 24,99 €), die alle Übersetzungen bereits enthält und bei der die Zahl der Übersetzungen unbegrenzt ist.
Die Features der App:
- Mehr als 2000 Fachausdrücke in sieben Sprachen: Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Deutsch, Russisch und Chinesisch
- Verschicken Sie einfach und schnell den übersetzten Text per Mail, SMS oder Twitter – ohne die App verlassen zu müssen
- Ordnen und organisieren Sie Ihre Vokabeln mit Hilfe der Favoritenfunktion
- Schlagen Sie die Suchbegriffe bei Google und Wikipedia für weiterführende Informationen nach
http://itunes.apple.com/de/app/a-glossary-of-plastics/id391768220?mt=8

DuckDuckGo
[29.11.2011]
Natürlich kennen und nutzen Sie Google.at und Bing.com für Ihre Internet-Recherchen. Doch manchmal liefern die Platzhirsche nicht die gesuchten Ergebnisse, wirken schwerfällig und voller Spam.
DuckDuckGo.com ist eine Suchmaschine, bei der das Suchen noch Spaß macht. Zwar sind schon viele Startups bei dem Versuch gescheitert, das “nächste Google” zu werden, aber DuckDuckGo ist anders. DuckDuckGo bemüht sich gar nicht, mit den zahllosen Suchoptionen und Zusatzangeboten von Google und Microsoft zu konkurrieren. Es gibt keine Echtzeitsuche, keine Mail-Dienste, keine Social-Networking-Funktionen und keine Maps. Aber es gibt auch viel weniger Suchmaschinenspam, weniger Werbung und keine User-Profile.
DuckDuckGo versucht nicht, perfekt das gesamte Web abzubilden, sondern durch clevere Ansätze wirklich relevante Treffer zu Suchanfragen zu liefern. Und das gelingt erstaunlich gut. Eine wertvolle Suchhilfe, wenn Google und Co. mal wieder nicht zum gewünschten Resultat führen!

AUMA Messedatenbank (auch als App)
[31.10.2011]
Die Messedatenbank des Ausstellungs- und Messeausschusses der Deutschen Wirtschaft e.V. AUMA führt nicht nur alle Messetermine in Deutschland, sondern auch viele ausländische. Die Ergebnisse lassen sich nach Stadt, Land oder Branche filtern. Auf den Detailseiten erfährt man, wie das Projektteam zu erreichen ist und wann sowie in welchem Turnus die Messen stattfinden.
In der AUMA-Messedatenbank vertreten sind rund 5.000 Messen mit Terminen, Strukturdaten und geprüften Statistiken.
Die AUMA-Messedaten sind auch als Applikation für das iPhone erhältlich: Mit MyFairs können sich Nutzer mobil über Termine von Messen weltweit, ihre Angebote und Kontakte informieren.

http://www.auma.de/_pages/d/99_MesseDatenBank/9901_MesseDatenBank.aspx

Linguee.de
[30.09.2011]
Zahlreiche Online-Werkzeuge bieten Hilfe bei der Übersetzung und dem Verfassen von fremdsprachigen Texten. Doch die Ergebnisse von Google Translate und Co. reichen häufig nur, um ein grobes Textverständnis zu erhalten - und manchmal sind sie zu wenig mehr zu gebrauchen als zur kurzzeitigen Erheiterung des Suchenden. Linguee erweitert, basierend auf einer neuen Technologie, bisherige traditionelle Online-Wörterbücher um die Suche in vielen Millionen manuell übersetzten Satzbeispielen, die vor allem durch Indizierung zweisprachiger Internetseiten gewonnen wurden.
Mit Linguee können Sie gezielt 100 Millionen zweisprachige Texte auf Englisch und Deutsch nach Wörtern und Ausdrücken durchsuchen. Im Gegensatz zu traditionellen Online-Wörterbüchern enthält Linguee etwa 1000 mal mehr übersetztes Material, jeweils in vollständigen Sätzen. So finden Sie leicht heraus, wie andere Menschen Sätze übersetzt haben, die die gesuchten Wörter enthalten. Sie finden Übersetzungen im vollständigen Satzzusammenhang, was Ihnen die Formulierung von Sätzen in einer Fremdsprache deutlich erleichtert. Wenn Sie Linguee wie ein Wörterbuch benutzen, sehen Sie zu jeder gefundenen Übersetzung des Wortes die Häufigkeit der verschiedenen Übersetzungsmöglichkeiten. Anhand von übersetzten Satzbeispielen können Sie erkennen, in welchen Zusammenhängen eine Übersetzung häufig benutzt wird.
Linguee unterstützt die Übersetzung Englisch-Deutsch, Englisch-Spanisch, Englisch-Französisch und Englisch-Portugiesisch, die Sprachen Chinesisch und Japanisch sollen folgen. Das Projekt wurde 2008 mit dem Hauptpreis beim Gründerwettbewerb Multimedia des deutschen Bundeswirtschaftsministeriums ausgezeichnet.

Einkaufsleuchtturm Österreich
[02.09.2011]
Diese Linksammlung ist nicht nur für Einkäufer ein idealer Wegweiser durch das Internet: Mehr als 6.300 Websites sind hier in Kategorien gegliedert und jeweils kurz charakterisiert. Projektleiter ist Prof. Mag. Robert Zlabinger, Institut für Datenverarbeitung in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften der Johannes-Kepler-Universität Linz. Das Linkverzeichnis wird regelmäßig gepflegt und verfügt über eine hilfreiche Suchfunktion zum gezielten Aufspüren relevanter Ressourcen.
http://einkauf.oesterreich.com/info/start.asp

WikiMindMap
[30.06.2011]
Mindmapping ist, richtig eingesetzt, eine leistungsfähige Technik, um Themengebiete zu strukturieren und Brainstorming-Prozesse zu visualisieren. Manchmal fehlt aber, beispielsweise für die Vorbereitung von Vorträgen, der zündende Funke.
WikiMindMap nimmt dem Nutzer die Arbeit ab (zumindest die initiale): Gibt man einen Begriff ein und wählt eine zu durchsuchende Wikipedia-Version (z.B. die deutsche oder die englische), dann generiert das Online-Tool automatisch eine interaktive Mindmap zu diesem Begriff. Die Datenbasis dafür liefern die Wikipedia-Einträge, ihre Verlinkung untereinander sowie die Einteilung in Themengebiete.
Die so generierten Mindmaps können sich über mehrere Ebenen erstrecken und verlinken auf die jeweiligen Artikel in der gewählten Wikipedia. Die von WikiMindMap generierten Mindmaps lassen sich zudem im Freemind-Format speichern und am PC mit Mindmap-Tools nachbearbeiten.

Khan Academy
[31.05.2011]
Die Khan Academy ist eine Website mit Lehrmaterial, die von Salman Khan, einem US-Amerikaner mit Eltern aus Bangladesh, gegründet wurde. Sie enthält zur Zeit über 2.200 Lehrfilme aus den meisten Bereichen der Naturwissenschaften und verfügt über einen umfangreichen Kanal auf YouTube.
Das Projekt begann als private “Nachhilfe” für die Cousine von Salman Khan: Der in Boston lebende Wissenschaftler nutzte Screencasts, um mathematische Aufgabenstellungen und Übungen zu erklären. Die Idee war so erfolgreich, dass die Videos auch von Schulfreunden der Cousine genutzt wurden und Khan in der Folge immer mehr Anfragen zu weiteren Schulungsvideos bekam. Das Projekt wurde immer populärer und umfangreicher.
Da die rein passive Nutzung von Videos aber weder eine aktive Beschäftigung mit dem Lernstoff noch eine Lernerfolgskontrolle ermöglichte, programmierte Khan ergänzende Tools, die die Lernvideos um Übungsaufgaben ergänzte. Daraus entstand die Khan Academy. Um mit der steigenden Popularität Schritt zu halten, nutzte Khan dabei YouTube zum Hosting der Videos. Khan selbst machte das Projekt zu seiner Vollzeitbeschäftigung.
Das Unterrichtsprojekt der Khan Academy wurde mittlerweile vielfach ausgezeichnet und wird unter anderem von der Gates-Stiftung unterstützt. Die Kombination aus Lernvideos, interaktiven Übungsaufgaben und leistungsfähigen Lernerfolgskontrollen für Lehrende machen die Khan Academy zu einem interessanten Konzept für Fernunterricht u.a. in weniger entwickelten Ländern. Schüler können sich unabhängig und dem eigenen Lerntempo angepasst mit dem Lernstoff beschäftigen, Lehrende greifen vor allem dann ein, wenn mangelnde Fortschritte im Rahmen der Lernerfolgskontrolle sichtbar werden.
Die Khan Academy hat sich der Aufgabe verschrieben, Unterrichtsmaterial in hoher Qualität weltweit für jeden zugänglich zu machen. Derzeit sind über 2.200 englischsprachige Lehrvideos mit mathematisch-naturwissenschaftlichem Schwerpunkt kostenlos abrufbar. Ehrenamtliche Helfer sollen für die Übersetzung in weitere Sprachen und den Ausbau des Themenspektrums sorgen. Die Khan Academy setzt komplett auf offene Standards und Open-Source-Software und lässt die Verbreitung der Videos unter Creative Commons zu.

EU-Bookshop
[30.04.2011]
Die Europäische Union veröffentlicht zahllose Publikationen und Broschüren zu den Politikbereichen, die von den Institutionen der EU abgedeckt werden. Hierzu gehören u.a. Handel, Wettbewerb, Informationstechnologie, Bildung, Kultur, Außenbeziehungen, Land- und Forstwirtschaft, Fischerei, Umwelt, wissenschaftliche Forschung, Industrie und Unternehmen, Dienstleistungen, Soziales, Statistiken.
Der EU-Bookshop bietet einen einfachen Zugang zu diesen amtlichen Veröffentlichungen der EU. Sie können als PDF-Dateien heruntergeladen oder – sofern vorrätig – als Druckexemplare bestellt werden. Derzeit stehen dort rund 14 Millionen PDF-Seiten kostenlos zum Download bereit; jährlich kommen etwa 1600 Neuerscheinungen hinzu, die in allen 23 Amtssprachen der Union abgerufen werden können.
Der EU-Bookshop bietet umfangreiche Suchfunktionen und kann in allen Amtssprachen der EU genutzt werden. Nach einer kostenlosen Registrierung können auch Alerts definiert werden, über die der Nutzer automatisch informiert wird, sobald neue Publikationen zu vorgegebenen Stichworten erscheinen.
Zusätzlich zu den kostenlosen Angeboten bietet der EU-Bookshop auch kostenpflichtige Bücher, Broschüren, Poster, Karten, fachspezifische Dokumente, Zeitschriften, CD-ROMs, DVDs zu den Tätigkeiten und politischen Strategien der Europäischen Union.

Google Art Project
[04.04.2011]
Wann haben Sie zum letzten Mal ein namhaftes Kunstmuseum besucht? Mit dem Google Art Project kommen jetzt die Museen zu Ihnen!
Über 1.000 Kunstwerke von 486 Künstlern aus 17 der bekanntesten Museen weltweit lassen sich in außergewöhnlicher Auflösung direkt im Browser betrachten. Der Projektumfang reicht von Bildern wie Botticellis „Geburt der Venus” bis hin zu Chris Ofilis „No Woman, No Cry”, von Cezannes postimpressionistischen Arbeiten bis hin zu byzantinischer Ikonografie. Gezeigt werden die Decken von Versailles ebenso wie antike ägyptische Tempel; man kann sich eine Sammlung der Werke von Whistler als auch von Rembrandt ansehen.
Google nutzt für die virtuellen Museumsrundgänge im Google Art Project die Technik, die für Google Street View entwickelt wurde. Ein speziell entwickelter Street-View-Wagen hat für die Innenansichten 360-Grad-Panoramabilder der 17 ausgewählten Galerien fotografiert, die zu Rundgängen zusammengefügt wurden. Im Browser kann in den Museen nahtlos navigiert werden. Per Mausklick sind Kunstwerke auswählbar, um sie in hochauflösenden Aufnahmen zu betrachten. Zusatzinformationen zu jedem Werk und sogar zugehörige YouTube-Videos stehen zur Verfügung. Die Galerien können auch direkt in Street View auf Google Maps erkundet werden.
Jedes der 17 Museen im Google Art Project hat jeweils ein Kunstwerk ausgewählt, das mit ultra-hochauflösender „Gigapixel“-Fototechnologie in außergewöhnlicher Detailtiefe aufgenommen wurde. Jedes der Bilder enthält etwa sieben Milliarden Pixel, was es ermöglicht, sogar Pinselführung und Patina zu erkennen. Mit der Funktion “Create an Artwork Collection” können Nutzer zudem eine eigene Sammlung von Lieblingskunstwerken anlegen, jedes Bild mit Kommentaren versehen und die Sammlung im Anschluss mit Freunden teilen.
Derzeit können im Google Art Project folgende Museen und Galerien besichtigt werden:
- Rijksmuseum (Amsterdam)
- The Frick Collection (New York)
- The Metropolitan Museum of Art (New York)
- Van Gogh Museum (Amsterdam)
- Tate Britain (London)
- The State Hermitage Museum (St. Petersburg)
- Museo Reina Sofia (Madrid)
- Freer Gallery of Art, Smithsonian (Washington, DC)
- Alte Nationalgalerie (Berlin)
- National Gallery (London)
- Museum Kampa (Prag)
- Museo Thyssen-Bornemisza (Madrid)
- Galerie in den Uffizien (Florenz)
- MoMA - Museum of Modern Art (New York)
- Gemäldegalerie (Berlin)
- The State Tretyakov Gallery (Moskau)
- Schloss von Versailles
http://www.googleartproject.com/

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