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Denkanstöße und Tipps zur Verschönerung des Alltags


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Lieben Sie das Nichts

[03.07.2011]

Lieben Sie das NICHTSSind Sie mit Ihrem Leben zufrieden? Oder lesen Sie, wie viele, einen Selbsthilferatgeber nach dem anderen, um etwas daran zu verändern? Suchen sich Vorbilder und fassen gute Vorsätze? Aber hilft das wirklich?

In den allermeisten Fällen ist die Enttäuschung vorprogrammiert. In der Regel läuft es so ab:

Zu Beginn sind Sie Feuer und Flamme, das gesetzte Ziel zu erreichen. Es scheint auch ganz einfach, denn die Ratgeber kommen mit simplen Schritt-für-Schritt-Anleitungen, die Vorbilder zeigen uns, dass andere es ja schließlich auch geschafft haben, usw.

Doch vor den Erfolg haben die Götter die Schritte PLANUNG und UMSETZUNG gesetzt. Daher geht es zunächst darum, Ihre eigene Situation zu analysieren - denn die unterscheidet sich in der Praxis doch vom vorgegebenen Muster in den Ratgebern oder von der Situation unserer Vorbilder. Bei der folgenden Planung, wie die nötigen Schritte umgesetzt werden sollen, sind wir aber noch voller Zuversicht.

Die ersten Tage läuft es mit der Umsetzung meist noch ganz gut. Vielleicht führen Sie sogar ein Erfolgstagebuch und erfreuen sich an Ihren kleinen Erfolgen. Doch nach einiger Zeit versickern die Bemühungen, die große, durchschlagende Änderung tritt nicht wie erhofft ein - und schließlich gleiten Sie zurück in die alten Gewohnheiten.

Kommt Ihnen das bekannt vor? Dann kennen Sie auch die nächsten Phasen: Zunächst Schuldgefühle, weil Sie sich schwach fühlen, dann Selbstbeschwichtigungen, dass eh alles passt, wie es ist ... und nach einiger Zeit fällt einem der nächste Ratgeber in die Hände und das Spielchen geht von vorne los.

Was ist schiefgegangen? Häufig liegt es daran, dass die angestoßene Veränderung in Wirklichkeit nicht “Ihr Ding” ist. Wir haben es nur nicht gelernt, mit unseren Unzulänglichkeiten und Eigenarten zu leben. Und wir können nicht NICHTS tun. Also suchen wir uns Felder, in denen wir uns verbessern “müssen”, und definieren Aktivitäten, die den aktuellen Status quo “verbessern” sollen - ohne allerdings wirklich dahinterzustehen und im tiefsten Inneren an die Notwendigkeit (und den Sinn der damit verbundenen Strapazen) zu glauben. So strafen wir unsere Versuche, fremden Idealen nachzuhecheln, letztlich immer wieder selbst ab.

Entscheidend sind daher zwei Aspekte:

  1. Akzeptieren Sie Ihre kleinen Unzulänglichkeiten.
  2. Initiieren Sie nur Veränderungen, die notwendig und unausweichlich sind.

Die folgenden drei Fragen helfen, dabei den Überblick zu bewahren:

  1. Warum mache ich ... (die Tätigkeit, Handlung etc. einsetzen)?
  2. Ist das wirklich nötig?
  3. Wirklich?

Die konsequente Anwendung dieser drei Fragen hilft, sich von vielen belastenden Gedanken und unerledigten Dingen nach und nach zu befreien. Man lernt, den Status quo zu akzeptieren und sich von der “Sollteritis” zu heilen: “Ich sollte das und das endlich erledigen…” Wirklich? Oft werden Sie feststellen, dass das gar nicht stimmt. Sie glauben nur, Sie sollten. Aber es passiert nichts Negatives, wenn Sie es von Ihrer To-do-Liste streichen. Sie müssen nur aushalten, NICHTS zu tun.

Mit diesen drei einfachen Fragen können Sie sich von Ballast befreien, schleppen keinen mentalen Müll mehr mit sich herum und achten genauer darauf, wirklich relevante Prozesse anzustoßen.

 


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Danke

[08.06.2011]

DANKE - kleines Investment, große Wirkung „Dankbarkeit ist die Wachsamkeit der Seele gegen die Kräfte der Zerstörung“, so der französische Philosoph Gabriel Marcel (1889–1973). Wie steht es mit der Dankbarkeit in Ihrem Leben, in Ihrer Kommunikation und generell in der Kommunikation Ihres Umfeldes?

Ein ehrliches Danke hat heute Seltenheitswert. Die Gründe dafür sind vielfältig: die Hektik des Alltags, hohe Ansprüche an sich und die anderen, Orientierung an Fehlern und Mängeln statt an Erfolgen und an dem, was gut gelingt, ein grundsätzlicher Mangel an Wertschätzung gegenüber anderen, gegenüber äußeren Bedingungen (wie zum Beispiel der Natur), aber auch gegenüber uns selbst – oder einfach auch nur GeDANKEnlosigkeit.

Dabei ist Dank – wie auch Lob – ein enormer Energiebringer. Im zwischenmenschlichen Bereich, in der Führung von Mitarbeitern, in der Kommunikation mit Kunden und Geschäftspartnern: Dank motiviert, bestärkt den Selbstwert des anderen und dessen, der den Dank ausspricht. Ein ehrliches, von Herzen kommendes „Danke“ ist komplett kostenlos, bringt aber extrem viel.

Probieren Sie es aus – gleich! Und dann genießen Sie das Gefühl, das mit Sicherheit ein sehr gutes ist.


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Hören Sie auf Ihren Körper

[30.04.2011]

ZuhörenHören Sie auf Ihren Körper? Hören Sie auf Ihren Körper! Viele Menschen haben verlernt, auf die Signale ihres Körpers zu achten und sie richtig zu deuten.

Unser Körper sagt uns sehr viel, doch wir hören ihm zumeist nicht zu. Oder wir ignorieren gerne, was er uns sagt.

Manchmal können wir nicht anders als die Zeichen zu bemerken: Wenn wir etwas Schlechtes gegessen haben und uns übel wird. Wenn wir zu viel getrunken haben. Oder wenn wir unseren Rücken nach dem Kistenschleppen spüren.

Doch was ist mit den vielen anderen Hinweisen?

  • Wenn wir uns überschätzen und Gefahr laufen, uns zu überanstrengen, dann zeigt er das mit Schmerzen, Seitenstechen, Schweißausbrüchen oder Atemnot.
  • Wenn wir erkranken oder uns verletzen, dann signalisiert er uns das mit Schmerzen.
  • Wenn wir uns langweilen, dann zeigt er uns das mit Gähnen (denken Sie an das letzte Meeting).
  • Er gibt uns eindeutige Zeichen, wenn wir Nahrung oder Flüssigkeit benötigen.
  • Er gibt uns Zeichen, wenn wir ermüden und Schlaf benötigen.
  • Er teilt uns mit, wenn es zu kalt oder zu warm ist.
  • Er sagt uns sogar, ob uns eine bestimmte Nahrung, eine Freizeitbeschäftigung oder sogar eine konkrete Situation gut tut oder nicht.
  • Trauer (und Freude) kann er durch Tränen ausdrücken.
  • Er lässt uns spüren, wenn wir überfordert sind, Angst haben oder gestresst sind.
  • Er zeigt uns, wenn wir mehr für unsere Fitness oder Gesundheit tun sollten.
  • ...
  • (setzen Sie die Liste fort!)

Viele Menschen sind allerdings so beschäftigt mit ihrer Arbeit, mit der Familie, mit Sorgen, Problemen, Ängsten und gefühlten Notwendigkeiten, dass sie immer mehr verlernen, auf ihren Körper zu hören. Stattdessen versuchen sie, die Zeichen zu ignorieren bzw. mit anderen Reizen zu übertönen.

Hören Sie mehr auf Ihren Körper! (Es ist der einzige, den Sie haben ...) Notieren Sie, wenn Sie bestimmte Reaktionen wahrnehmen. So lernen Sie letztlich sich selbst besser kennen und können Ihre Leistungsfähigkeit, Ihre Bedürfnisse und Ihre Grenzen besser einschätzen.


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Es grünt so grün

[04.04.2011]

Grünpflanzen im BüroJetzt im April erwacht wieder die Natur zu vollem Leben. Holen Sie sich ein wenig dieser Vitalität ins Büro oder ins eigene Heim.

Es lohnt sich, den Frühling in der Natur zu erleben: Die Kraft, mit der sich die Pflanzen jetzt entwickeln und von einem unscheinbaren Etwas zu voller Pracht entfalten, hat zugleich etwas Beeindruckendes wie Beruhigendes. Gerade in diesen Tagen nimmt man sich daher gerne vor, häufiger raus in die Natur zu gehen. Doch oft bleibt es bei einem Vorhaben, das man viel zu selten in die Tat umsetzt.

Aber es gibt eine einfache Möglichkeit, sich die Natur ins Büro oder ins Haus zu holen: Besorgen Sie sich im Gartenfachgeschäft eine Pflanze, die pflegeleicht ist und der sie beim Wachsen zuschauen können!

Im simpelsten Fall reicht dazu auch ein Tütchen Kressesamen, den Sie sogar auf einem kleinen Wattepolster heranziehen können. Und Gartenkresse schmeckt sogar. Aber im Gartenfachhandel kann man Ihnen eine Vielzahl von Pflanzen empfehlen - abhängig von den Licht- und Standortverhältnissen. Lassen Sie sich beraten!

In manchen Büros sind Grünpflanzen jeglicher Art allerdings verboten. Dann verlegen Sie Ihre kleine Aufzuchtstation einfach nach Hause. Wenn Sie Kinder haben, können Sie daraus sogar einen kleinen Wettbewerb machen: Wer züchtet die größten Kürbisse oder Sonnenblumen (bitte nur im Garten), wer das üppigste Basilikum (auch auf der Fensterbank) oder die schönsten Tomaten (z.B. auf dem Balkon).

Es macht nicht nur Spaß und ist entspannend, die Pflanzen beim Wachstum zu beobachten: Ihre Kinder lernen bei dem Abenteuer auch noch eine Menge über Natur und Verantwortungsbewusstsein.


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Mit Erfolgsteams Ziele besser erreichen

[08.03.2011]

Erfolg im Team Wollen Sie schon lange ein bestimmtes Ziel erreichen, scheitern aber bei der Umsetzung? Im Team geht es besser und macht mehr Spaß ... und als Erfolgsteam muss man nicht mal die gleichen Ziele verfolgen!

Wir kennen das alle: Man nimmt sich vor, das Rauchen aufzuhören, mehr Sport zu treiben, den Garten endlich neu zu gestalten oder auch regelmäßiger gute Bücher zu lesen, etwas mit den Kindern zu unternehmen oder mal einen richtig tollen Urlaub zu planen. Aber die Anfangseuphorie ist schnell verflogen und dann stellt sich wieder der Alltagstrott ein.

Das muss nicht sein: Im Team macht es mehr Spaß und die Ziele werden wesentlich konsequenter verfolgt. Nun findet man nicht immer eine Reihe von Gleichgesinnten, die zur gleichen Zeit das gleiche Ziel vor Augen haben ... obwohl eine solche Situation ideal sein kann, da man sich gegenseitig motiviert und unterstützt.

Häufig reicht es aber auch aus, sich im eigenen Bekanntenkreis umzuschauen und mit jemandem ein “Erfolgsteam” zu bilden. Ein Erfolgsteam zu bilden heißt, sich jemanden zu suchen, der Ihnen bei Ihrem Vorhaben zur Seite steht. Nicht aktiv, mitten im Prozess, sondern als externer Ansprechpartner, mit dem Sie reden können, der Ihnen zuhört und neue Impulse gibt.

Es geht darum, einen Sparringspartner zu finden, der weit genug weg von dem Vorhaben ist, um nicht durch eigene Interessen in einen Konflikt zu geraten, der sich aber zugleich für Sie und Ihre Vorhaben interessiert. Ideal ist es, wenn es gelingt, in Zweierteams eine Win-Win-Situation zu schaffen: Man unterstützt sich gegenseitig bei den jeweiligen Vorhaben.

Der Vorteil eines Erfolgsteams liegt darin, dass Sie regelmäßig über Ihre Fortschritte und Erfolge berichten. Dieses “berichten müssen” setzt Energien frei, da Sie beim nächsten Mal nicht mit leeren Händen dastehen wollen. Hinzu kommt das Feedback des Partners: Er kann wertvolle Anregungen und Hilfestellungen geben. So ist es leichter, ein Motivationstief zu überbrücken und fokussiert zu bleiben.

Um ein Erfolgsteam zu bilden und sein Potenzial auch auszuschöpfen ist es wichtig:

  • Den richtigen Partner zu finden: Das sollte nicht unbedingt der beste Freund sein, da dieser eher dazu neigt, nicht ganz offen die eigene Meinung zu vertreten. Es sollte aber trotzdem jemand sein, bei dem die Chemie stimmt und der sich für unser Vorhaben interessiert (und umgekehrt).
  • Regeln für die Zusammenarbeit und den Austausch festzulegen: Wichtig sind hier Offenheit und Regelmäßigkeit. Der Austausch kann beim persönlichen Treffen, per Telefon, aber auch per E-Mail oder Chat erfolgen - oder einer Kombination daraus. Wichtig ist nur: Regelmäßig muss es sein und beide Partner müssen sich wohl dabei fühlen. Legen Sie fest, wie Sie vorgehen wollen. Es bietet sich an, eine feste Struktur zu vereinbaren, um die Ergebnisse und Erfahrungen seit dem letzten Austausch, den aktuellen Status quo und die jetzt anstehenden Ziele und Lösungsansätze zu besprechen.

Im Erfolgsteam nehmen Sie dabei zwei Rollen ein: Für Ihr eigenes Vorhaben müssen Sie Ihre Aufgaben, Ergebnisse und anstehenden Probleme, aber auch die nächsten Lösungsschritte, strukturiert für ihr Gegenüber (und damit letztlich auch für sich selbst) aufbereiten. Auf der anderen Seite sind sie aktiverer, interessierter Zuhörer, der auch auf die Zwischentöne achtet, Verständnisfragen stellt und ggf. neue Ideen und Impulse einbringt. Dabei ist es auch wichtig, offen zu sagen, wenn Sie mit der Analyse oder dem Verhalten Ihres Gegenübers nicht übereinstimmen.

Erfolgsteams sind ein interessantes Instrument, um der Einsamkeit im Entscheidungsprozess ein Schnippchen zu schlagen und mehr Konstanz in persönliches wie berufliches Change-Management zu bringen. Dabei sind Erfolgsteams nicht darauf beschränkt, nur aus zwei Personen zu bestehen: Prinzipiell lässt sich die Idee auch auf Gruppen ausdehnen, wobei nur wichtig ist, dass sich jeder jederzeit seiner Rolle bewusst ist.

 


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