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Denkanstöße und Tipps zur Verschönerung des Alltags
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Mit Erfolgsteams Ziele besser erreichen
[08.03.2011]
Wollen Sie schon lange ein bestimmtes Ziel erreichen, scheitern aber bei der Umsetzung? Im Team geht es besser und macht mehr Spaß ... und als Erfolgsteam muss man nicht mal die gleichen Ziele verfolgen!
Wir kennen das alle: Man nimmt sich vor, das Rauchen aufzuhören, mehr Sport zu treiben, den Garten endlich neu zu gestalten oder auch regelmäßiger gute Bücher zu lesen, etwas mit den Kindern zu unternehmen oder mal einen richtig tollen Urlaub zu planen. Aber die Anfangseuphorie ist schnell verflogen und dann stellt sich wieder der Alltagstrott ein.
Das muss nicht sein: Im Team macht es mehr Spaß und die Ziele werden wesentlich konsequenter verfolgt. Nun findet man nicht immer eine Reihe von Gleichgesinnten, die zur gleichen Zeit das gleiche Ziel vor Augen haben ... obwohl eine solche Situation ideal sein kann, da man sich gegenseitig motiviert und unterstützt.
Häufig reicht es aber auch aus, sich im eigenen Bekanntenkreis umzuschauen und mit jemandem ein “Erfolgsteam” zu bilden. Ein Erfolgsteam zu bilden heißt, sich jemanden zu suchen, der Ihnen bei Ihrem Vorhaben zur Seite steht. Nicht aktiv, mitten im Prozess, sondern als externer Ansprechpartner, mit dem Sie reden können, der Ihnen zuhört und neue Impulse gibt.
Es geht darum, einen Sparringspartner zu finden, der weit genug weg von dem Vorhaben ist, um nicht durch eigene Interessen in einen Konflikt zu geraten, der sich aber zugleich für Sie und Ihre Vorhaben interessiert. Ideal ist es, wenn es gelingt, in Zweierteams eine Win-Win-Situation zu schaffen: Man unterstützt sich gegenseitig bei den jeweiligen Vorhaben.
Der Vorteil eines Erfolgsteams liegt darin, dass Sie regelmäßig über Ihre Fortschritte und Erfolge berichten. Dieses “berichten müssen” setzt Energien frei, da Sie beim nächsten Mal nicht mit leeren Händen dastehen wollen. Hinzu kommt das Feedback des Partners: Er kann wertvolle Anregungen und Hilfestellungen geben. So ist es leichter, ein Motivationstief zu überbrücken und fokussiert zu bleiben.
Um ein Erfolgsteam zu bilden und sein Potenzial auch auszuschöpfen ist es wichtig:
- Den richtigen Partner zu finden: Das sollte nicht unbedingt der beste Freund sein, da dieser eher dazu neigt, nicht ganz offen die eigene Meinung zu vertreten. Es sollte aber trotzdem jemand sein, bei dem die Chemie stimmt und der sich für unser Vorhaben interessiert (und umgekehrt).
- Regeln für die Zusammenarbeit und den Austausch festzulegen: Wichtig sind hier Offenheit und Regelmäßigkeit. Der Austausch kann beim persönlichen Treffen, per Telefon, aber auch per E-Mail oder Chat erfolgen - oder einer Kombination daraus. Wichtig ist nur: Regelmäßig muss es sein und beide Partner müssen sich wohl dabei fühlen. Legen Sie fest, wie Sie vorgehen wollen. Es bietet sich an, eine feste Struktur zu vereinbaren, um die Ergebnisse und Erfahrungen seit dem letzten Austausch, den aktuellen Status quo und die jetzt anstehenden Ziele und Lösungsansätze zu besprechen.
Im Erfolgsteam nehmen Sie dabei zwei Rollen ein: Für Ihr eigenes Vorhaben müssen Sie Ihre Aufgaben, Ergebnisse und anstehenden Probleme, aber auch die nächsten Lösungsschritte, strukturiert für ihr Gegenüber (und damit letztlich auch für sich selbst) aufbereiten. Auf der anderen Seite sind sie aktiverer, interessierter Zuhörer, der auch auf die Zwischentöne achtet, Verständnisfragen stellt und ggf. neue Ideen und Impulse einbringt. Dabei ist es auch wichtig, offen zu sagen, wenn Sie mit der Analyse oder dem Verhalten Ihres Gegenübers nicht übereinstimmen.
Erfolgsteams sind ein interessantes Instrument, um der Einsamkeit im Entscheidungsprozess ein Schnippchen zu schlagen und mehr Konstanz in persönliches wie berufliches Change-Management zu bringen. Dabei sind Erfolgsteams nicht darauf beschränkt, nur aus zwei Personen zu bestehen: Prinzipiell lässt sich die Idee auch auf Gruppen ausdehnen, wobei nur wichtig ist, dass sich jeder jederzeit seiner Rolle bewusst ist.

Inseln der Ruhe
[11.02.2011]
In unserer hektischen Zeit mit ihren vielen Veränderungen und den Herausforderungen, die uns täglich auf Trab halten, fühlen sich viele Menschen zunehmend unsicher. Die äußeren Strukturen verändern sich rascher denn je, im Beruf wie im Privaten kann es von heute auf morgen zu einschneidenden Umwälzungen kommen.
Wir können jeden Tag mit Entwicklungen konfrontiert sein, die wir so nicht vorausgesehen haben und die uns verunsichern. Vieles können wir nicht kontrollieren, speziell das nicht, was von außen auf uns zukommt. Doch wir können uns unsere eigenen, „inneren“ Sicherheiten schaffen. Indem wir uns selbst ein Gerüst geben, das uns dort Sicherheit vermittelt, wo wir diese selbst erzeugen können, in Bereichen, die wir selbst kontrollieren können. Das klingt komplizierter, als es ist, und es lässt sich mit ein wenig Willenskraft auch im stressigsten Alltag umsetzen. Das Rezept für mehr innere Sicherheit in turbulenten Zeiten: Schaffen Sie sich Routinen!
Regelmäßige Essenszeiten mit der Familie, regelmäßige Museums-, Theater- oder Kinobesuche, die regelmäßige Lektüre Ihrer Lieblingsbücher, ein täglicher Morgen- oder Abendspaziergang: Es müssen keine aufwändigen Dinge sein, doch tun Sie sie konsequent und selbstbestimmt, planen Sie sie fix ein (mit Eintrag im Kalender!) und schaffen Sie sich so Ihre Inseln der Ruhe im Chaos.
Achten Sie in diesen Situationen ganz bewusst darauf, im Hier und Jetzt zu sein, packen Sie Ihre Sorgen und Probleme für eine Zeitlang weg und genießen Sie den Augenblick. So werden Sie werden mehr und mehr auch mit äußeren Turbulenzen, deren Auftreten und Ablauf Sie nicht beeinflussen können, gelassen umgehen können.

Spielen Sie mal wieder!
[13.01.2011]
Spielen? Knobeln? Basteln? Wer hat denn schon Zeit, sich mit solchen Dingen auseinanderzusetzen? Viel zu unproduktiv - oder?
Hand aufs Herz: Wann haben Sie sich das letzte Mal Zeit genommen für ein Computer- oder Gesellschaftsspiel, ein Puzzle oder auch die Modelleisenbahn, die irgendwo verstaubt?
Die meisten von uns haben viel zu viele wichtige Dinge zu tun, um sich Zeit für solchen „Zeitvertreib“ zu nehmen. Doch wenn man sich die Zeit nimmt und sich auch mal auf Neues einlässt, dann kann man sehr schnell feststellen, wie durch Spielen, Knobeln, Puzzeln, Basteln und Co. Gehirnregionen aktiviert werden, die wir im Alltag sträflich vernachlässigen.
Natürlich geht es nicht darum, vor dem Alltag zu fliehen - Spielen kann auch zur Sucht werden. Hier ist etwas anderes gemeint: Knobel-, Geschicklichkeits-, Reaktions- und Denkspiele können tatsächlich helfen, geistig und ggf. auch körperlich beweglicher und agiler zu werden. Dazu bedarf es nicht spezieller „Gehirntrainings“: schon ein paar Runden Tetris, ein kniffeliges Sudoku oder eine Partie Solitär können die Gehirnzellen anregen. Nur sollte es nicht monoton werden: Wechseln Sie immer wieder die Freizeitbeschäftigung und die Spieleprinzipien!
Praktisch ist, dass viele Smartphones Zugang zu einer schier unüberschaubaren Zahl von „Casual Games“ bieten - Sie müssen sich also nicht extra eine Spielekonsole zulegen! Und vergessen Sie auch nicht die klassischen Spiele, die Sie ganz ohne Computer spielen können: Aus Spielkarten oder Bierdeckeln Gebilde zu bauen ist gut für die motorischen Fähigkeiten, Puzzles trainieren die Vorstellungskraft und das räumliche Denken, Karten-, Brett- und Würfelspiele können mathematische und strategische Fähigkeiten fördern.
Also: Spielen Sie mal wieder!
Bonus-Wohlfühltipp: Fordern Sie nicht gleich bei den ersten Erfolgen Ihre Kinder zum Duell - Sie laufen Gefahr, ob der unvermeidlichen Niederlage sofort wieder um Jahre zu altern…

Übung macht den Meister
[05.12.2010]
Könnte es sein, dass man, wenn man immer das tut, was man schon kann, sich immer weniger anstrengen muss, man immer weniger Fehler macht und immer besser wird? Ein Anti-guter-Vorsatz-Denkanstoß zum Jahreswechsel
„Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“ So lautet ein häufig gelesener Spruch von Henry Ford.
Verändern steht hoch im Kurs. Ihre gegenwärtige Lage stellt für viele Menschen einen mangelhaften, der Verbesserung würdigen Zustand dar. Wer mit seiner Situation zufrieden ist und wem es gut damit geht, wie es ist, hat heutzutage fast schon ein Rechtfertigungsproblem. Denn Veränderung gilt als erstrebenswert, ja, als notwendig, und jeder, der am Alten festhält, wird als rückschrittlich oder innovationsfeindlich betrachtet, zumindest aber als bequem und zu faul, am Status quo herumzuoptimieren.
Doch es gibt einen Schlüssel zum Erfolg, der ganz bescheiden daherkommt und viel weniger von sich reden macht als der „Change“. Dieser Schlüssel ist: Kontinuität. Dasselbe immer wieder machen und dabei immer besser werden. Ein Erfolgsprinzip, das nicht sehr „in“ ist, aber sehr wirkungsvoll.
„Übung macht den Meister“ gilt noch immer. Sehen Sie sich die erfolgreichsten Menschen und Unternehmen an, ihr Angebot, welche Produkte und Lösungen sie verkaufen. Sie werden bei vielen sehen: Es ist immer dasselbe – auch wenn es möglicherweise sein Aussehen und Erscheinungsbild in den Jahren, Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten geändert hat, im Kern bleiben die Angebote, Produkte, Aussagen gleich.
Und was bedeutet das für Ihr Leben? Nicht vom Change-Wahn verunsichern lassen, hinschauen, was wirklich geändert werden muss. Unzufriedenheit mit dem Status quo ist oft nur ein Ergebnis einer Haltung, die Zufriedenheit nicht zulässt, weil rundherum alle jammern.
Immer besser zu werden in dem, was man tut, bringt oft mehr Erfolg, als zu verändern um des Veränderns willen.

Positive Momente sammeln
[03.11.2010]
Novemberstimmung - schon das Wort zeigt, dass wir in dieser Jahreszeit besonders anfällig für negative Gefühle sind. Doch mit einem kleinen “Spin” können Sie der eigenen Unzufriedenheitsspirale ein Schnippchen schlagen.
Der November ist für viele ein Monat, in dem sich die eigene Stimmung häufiger als sonst dem Tiefpunkt nähert. Die Zeitumstellung und die damit früher hereinbrechende Dunkelheit, das oft wenig freundliche Wetter, das Bewusstsein, dass sich schon wieder ein Jahr dem Ende neigt: All das sind Faktoren, die die eigene Zufriedenheit negativ beeinflussen.
Wenn dann noch Störfaktoren am Arbeitsplatz oder in der Beziehung hinzukommen und der Alltagsstress unerbittlich zuschlägt, dann fällt mancher in ein tiefes Loch. Umso wichtiger ist es, zu wissen, was unsere Zufriedenheit steigert.
Für manchen gehört dazu das Glas Rotwein mit Freunden, für andere vielleicht die Muße, einen Roman zu lesen oder einfach mal auszuspannen. Aber es gibt noch viel mehr Situationen, in denen sich Zufriedenheit einstellt – wenn auch zugegebenermaßen manchmal nur kurzzeitig. Mancher findet auch Erfüllung im Sport, lebt auf, wenn er seine Leistungsgrenzen austestet oder einen Adrenalinschub spürt.
Viel zu oft aber konzentrieren wir uns nur auf die unangenehmen Situationen. Statt die Momente auszukosten, in denen wir uns gut fühlen, neigen wir gerade im November dazu, alles doppelt und dreifach zu gewichten, das uns runterzieht. Machen Sie es umgekehrt: Notieren Sie alle Situationen, in denen sich Ihre Zufriedenheit deutlich verbessert, in denen Sie wieder Kraft schöpfen, Ihre Akkus aufladen ... in denen Sie sich wohl fühlen. Beobachten Sie dabei auch, wie sich Ihre Wahrnehmung verändert – vielleicht werden Sie immer mehr kleine Dinge und Situationen entdecken, für die Sie dankbar sind.

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