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Denkanstöße und Tipps zur Verschönerung des Alltags


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Konsument oder Produzent?

[06.02.2012]

FingerabdruckFühlen Sie sich am Ende eines Tages häufig ausgepowert und fragen sich, was Ihrem Leben fehlen könnte? Der folgende Tipp hilft, die Ursachen zu erforschen und zu beseitigen.

Die meisten Menschen in unserer westlichen Gesellschaft verbringen den größten Teil ihrer Zeit, indem sie Dinge oder Informationen konsumieren. Das können Sie an Ihrem eigenen Freizeitverhalten gut beobachten: Fernsehen? Konsum. Lesen? Konsum. Essen gehen? Konsum. Kino? … Sie verstehen das Prinzip.

Selbst Internet, Facebook und Co. fallen größtenteils unter Konsum. Doch wir sind im tiefsten Inneren noch immer Urzeitmenschen. Und damals hing das Überleben nicht vom Konsum ab, sondern vom erfolgreichen Produzieren.

Etwas erfolgreich zu produzieren gibt uns echte Befriedigung. Das kann der selbstgebackene Muffin sein, das selbstgezogene Gemüse aus dem Garten, ja sogar der pflegeleichte Kaktus auf dem Fensterbrett.

Es gibt zahllose Gelegenheiten, vom passiven Konsumenten zum aktiven Produzenten zu werden: Töpfern Sie eine Vase, schreiben Sie eine Geschichte … oder schließen Sie einfach eine Aufgabe erfolgreich ab! Auch Aufräumen “produziert” etwas - einen leeren, sauberen Schreibtisch.

Das Abschließen einer offenen Aufgabe ist dann befriedigend, wenn wir das Resultat - das Produkt - wahrnehmen und schätzen. Geht es aber nur darum, die Aktivität um ihrer selbst Willen zu beenden, dann gibt es zwar ein kurzes Hochgefühl, die wirkliche Befriedigung aber bleibt aus. Das ist beispielsweise der Grund, warum viele bei ihrer sportlichen Betätigung nur einen kurzen Adrenalinschub verspüren, letztlich aber die wahre Befriedigung ausbleibt: Es fehlt ihnen ein Ziel, ein Resultat, ein Produkt, dem sie sich mit jedem Schritt näher fühlen. Und so ist man am Ende ausgepowert, aber nicht befriedigt - es bleibt bei Aktivität, nicht Produktivität.

Mit diesem Wissen können Sie Ihr Leben gezielt verbessern: Es geht darum, jedem Tag den eigenen Fingerabdruck aufzudrücken, etwas Individuelles zu schaffen. Achten Sie darauf, wann Sie passiv konsumieren und wann Sie zum Produzenten werden. Bauen Sie diese Phasen des “Produzierens” gezielt aus. Und beginnen Sie jeden Tag damit, dass Sie mindestens zwei produktive Phasen erfolgreich abschließen. Ihre Zufriedenheit und Ihre Lebensenergie werden es Ihnen danken.


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Stress im Griff

[02.01.2012]

imageStress entsteht aus vielen Gründen: Zeitmangel, hohe Anforderungen im Alltag, Probleme in der Familie, gesundheitliche Probleme. Meist ist es eine Kombination aus mehreren Faktoren. Nicht immer ist das ad hoc zu ändern.

Da hilft das Bewusstsein, dass auch kleine Schritte zum Ziel führen: Abends mal früher aus dem Büro und sich einen Bummel durch die Stadt gönnen, zwischendurch eine kleine Pause mit der Lieblingsmusik aus dem portablen CD-Player oder einfach mal spontan ins Kino.

Kostet alles nicht viel - und schon gar nicht viel Zeit. Doch: Jede Woche auch nur eine Stunde “Auszeit” ist auf ein Jahr hochgerechnet schon eine ganze Arbeitswoche ohne Stress! Ist das nicht verlockend?

Gerade der Jahresanfang ist gut geeignet, mit alten Gewohnheiten bewusst zu brechen. Welche Routinen haben sich bei Ihnen im vergangenen Jahr eingeschlichen, die Stress verursachen und Ihr Wohlbefinden beeinträchtigen? Versuchen Sie, mit kleinen Ansätzen - wie oben beschrieben - dagegen bewusst Kontrapunkte zu setzen.

Es ist einfacher, als Sie denken! Widerstehen Sie dem Impuls, sich einzureden, dass Sie es sich nicht leisten können, Ihre Verhaltensmuster zu verändern, weil dies oder jenes einfach von Ihnen erwartet wird: Durch die gezielte Stressbekämpfung werden Sie produktiver, umgänglicher, zufriedener. Und niemandem ist daran gelegen, dass Sie aufgrund von Stress weniger produktiv, weniger umgänglich oder weniger zufrieden sind!


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Das Prinzip der Anziehung

[29.11.2011]

Ying YangHaben Sie schon einmal vom Prinzip der Anziehung gehört? Vereinfacht gesagt besagt es, dass wir mehr von dem bekommen, auf das wir unsere Gedanken richten.

Man könnte auch sagen, wir gehen sehr häufig mit einer (unbewussten oder bewussten) Erwartungshaltung durchs Leben - und werden durch die Ereignisse immer wieder in unserem Denken bestätigt.

Dabei spielt es keine Rolle, ob wir dafür eine höhere Macht (das “Schicksal”) verantwortlich machen oder daran glauben, dass es eben keinen Zufall gibt - wichtig ist, dass wir es hier mit einer selbsterfüllenden Prophezeiung zu tun haben, und der Auslöser für die Entwicklungen liegt in uns selbst und unserer Haltung.

Einige Beispiele: Sie schieben eine Aufgabe vor sich her, weil Sie sich fürchten, einen Fehler zu machen. Und wenn Sie sich endlich aufraffen, bauen Sie garantiert einen Fehler ein.

Oder Sie gehen einem Gespräch aus dem Weg, weil Sie fürchten, dass daraus ein Konflikt werden könnte Als das Gespräch dann doch stattfindet, legen Sie jedes Wort Ihres Gegenübers auf die Goldwaage - und prompt geraten Sie mit ihm in einen Streit.

Wenn Sie mit schlechter Laune ins Büro kommen und schon wissen, dass der Tag mal wieder die Hölle werden wird, dann programmieren Sie sich automatisch darauf, alle Vorkommnisse bezüglich ihres “Katastrophenpotenzials” zu beurteilen, während Sie zugleich alle positiven Signale und Chancen übersehen.

Es geht aber auch anders herum: Programmieren Sie sich positiv, dann entwickeln sich viele Ereignisse auch positiver. Das Prinzip der Anziehung sorgt dafür, dass Sie positive Signale aussenden, aufgeschlossener für positive Signale Ihrer Umwelt sind und dann auch selbst wieder positiver reagieren.

Wenn Sie mit einer positiven Grundeinstellung den Alltag meistern, dann sehen Sie vor allem die positiven Elemente: Vielleicht sind Sie sind heute nicht richtig fit und würden es sich eigentlich am Abend gern auf dem Sofa gemütlich machen, haben aber den regelmäßigen Termin mit Ihrem Tennispartner. Unerwartet sagt dieser den gemeinsamen Sporttermin ab. Mit einer positiven Grundstimmung freuen Sie sich über den gewonnenen Abend. Aber wie oft sind Sie negativ vorbelastet und sehen nur, dass Ihr Partner den Termin abgesagt hat und eh ständig unzuverlässig ist?

Oder Sie kommen sehr knapp zum Bahnhof - und es zeigt sich, dass Ihr Zug Verspätung hat und Sie ihn doch noch erreichen. Mit positiver Grundstimmung freuen Sie sich, den Zug noch erreicht zu haben. Aber oft lassen wir uns von einer negativen Grundhaltung leiten und ärgern uns über die Verspätung des Zuges - ohne zu berücksichtigen, dass wir ihn ohne diese Verspätung verpasst hätten.

Das Prinzip der Anziehung ist kein Humbug: Es ist die Folge davon, dass wir selbst die Wahrnehmung unserer Umwelt auf der Basis unserer Erwartungen beeinflussen: Chancen sind nicht von sich aus Chancen, sondern werden erst dazu, wenn wir sie als solche erkennen. Unsere Umwelt reagiert genauso auf uns wie wir auf sie - jede Diskussion darüber, was zuerst da war, ist müßig.

Umso wichtiger ist es, immer wieder die eigene Grundhaltung zu hinterfragen und gegebenenfalls zu ändern. Denn sonst sorgt das Prinzip der Anziehung dafür, dass wir die negativen Erfahrungen anziehen, die wir die ganze Zeit fürchten.


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Gute Ideen

[31.10.2011]

IdeenWir stolpern immer wieder über gute Tipps, die unser Leben bereichern oder erleichtern können. Und wir nehmen uns vor, uns zu gegebener Zeit daran zu erinnern - um sie dann einfach zu vergessen. Das muss nicht sein ...

Legen Sie sich eine Tipp-Sammlung an und pflegen Sie sie! Das kann ein Ordner sein, in dem Sie die Tipps zusammentragen und abheften. Oder eine Pinnwand, an der Sie die Tipps sammeln. Ideen, die Ihnen nicht auf Papier vorliegen, notieren Sie auf einem Zettel und fügen ihn der Sammlung zu. Durch das Aufschreiben verinnerlichen Sie den Ratschlag zusätzlich.

Es ist zudem sinnvoll, die einzelnen Empfehlungen in Rubriken zu sortieren: Garten, Haushalt, Freizeit, Beruf, Urlaub, Geschenke ... Zusätzlich sollten Sie zeitkritische Tipps in einer speziellen Rubrik, sortiert nach Monaten ablegen - beispielsweise Ideen für Geschenke für bestimmte Personen oder Gartentipps, die termingebunden sind.

Und dann nehmen Sie sich mindestens einmal im Monat Zeit, die gesamte Sammlung zu durchforsten. Sie werden feststellen, dass manche Tipps »Einmaltipps« sind - haben Sie sie umgesetzt, dann können sie aus der Sammlung entfernt werden. Andere gehen in Ihren Alltag über - dann benötigen Sie die Erinnerung nicht mehr. Andere wiederum bleiben in der Sammlung, auch wenn Sie sie bereits ein- oder mehrmals umgesetzt haben - als Gedankenstütze.

Auf diese Weise vergessen Sie nie wieder gute Ideen und können sich (beispielsweise im Hinblick auf das leidige Geschenkethema zu Weihnachten oder die Urlaubsvorbereitung) das Leben deutlich vereinfachen.


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Verlassen Sie die Grübel-Falle

[03.10.2011]

Sorgen, Grübeleien, negative Gefühle – einmal im Gedankenkarussel gefangen, kommt man nur schwer wieder raus. Dabei sind die meisten Sorgen komplett überflüssig, denn das Befürchtete tritt nie ein.Gehirn

Kennen Sie das auch? Kaum fängt man einmal an, sich über irgendetwas Sorgen zu machen, drehen sich die Gedanken unablässig um dieses Thema. Der Blick auf die Wirklichkeit wird immer mehr von düsteren Vorahnungen verstellt und man fängt an, sich die schrecklichsten Dinge auszumalen.

Der amerikanische Schriftsteller Mark Twain kannte das wohl auch, denn eines Tages stellte er fest: „In meinem Leben habe ich unvorstellbar viele Katastrophen erlitten. Die meisten davon sind nie eingetreten.“

Nun, wie ist das bei Ihnen? Denken Sie einmal zurück in die Vergangenheit. Wo haben Sie sich völlig unnötig Sorgen gemacht, wo haben Ihnen Grübelattacken den Schlaf geraubt und Ihnen die Freude am Leben vergällt? Und? War es das wert? Was des Befürchteten trat wirklich ein?

Eben. Warum also immer wieder zulassen, dass die Gedankenspirale uns runterzieht, dass man in der Grübelfalle landet? Machen Sie es doch mal anders: Sobald Sorgen und Grübeleien sich in Ihrem Gehirn einnisten, stoppen Sie die Spirale sofort. Und dann drehen Sie sie um und überlegen sich:

Was an dieser Situation, die mir solche Sorgen bereitet, ist real und wirklich so, wie ich jetzt glaube, dass sie ist? Wie lässt sich das Problem aktiv lösen? Kann ich aus dieser Situation irgendwas für mich lernen? Kann ich das Problem vielleicht sogar dadurch lösen, dass ich darüber nicht mehr nachdenke und die Dinge einfach laufen lasse?

Klar, nicht alle Probleme werden sich auf diese Weise aus dem Weg räumen lassen. Aber mit Sicherheit ein sehr viel größerer Teil davon, als Sie vielleicht bisher dachten. Probieren Sie es aus, es befreit und Sie können Ihre Energie in sinnvollere Aktivitäten investieren als sich ständig unnötige Sorgen zu machen.


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