:: Feel Good! ::
Denkanstöße und Tipps zur Verschönerung des Alltags
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Eile mit Weile
[01.05.2012]
Geht es Ihnen auch oft so, dass Sie bis zum Umfallen im Büro, im Haushalt oder im Garten arbeiten, aber irgendwie nicht wirklich vorankommen? Dann machen Sie vielleicht zu wenige Pausen!
Machen Sie regelmäßig Pausen? Schätzen Sie einmal, wie lange Sie am Stück arbeiten können, ohne zu ermüden und ohne dass Ihre Produktivität deutlich leidet.
Nun, was glauben Sie? Die ernüchternde Realität: Die Meisten von uns sind dann am Produktivsten, wenn sie Blöcke von 60 bis maximal 90 Minuten am Stück arbeiten!
Und nun schätzen Sie noch einmal: Wie lang sollte danach eine Pause sein? Interessanterweise arbeiten wir zumeist nicht nur zu lange ohne Pause - wir machen dann auch zu lange Pausen. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass eine Pause dann mindestens 5, maximal aber 10 Minuten dauern sollte. Zudem sollten die Pausen gezielt zur Erholung genutzt werden. Wer sein Gehirn in den Pausen mit neuen Informationen überlädt, erholt sich nicht, sondern verfällt in eine perfide Art des Multitaskings.
Die Untersuchungen zeigen, dass bei Blöcken, die kürzer als 60 Minuten sind, nicht die volle Produktivität erreicht wird. Zugleich aber tritt nach 90 Minuten eine Ermüdung ein, die in der Folge zu einer Art “Tunnelblick” führt: Aufgaben werden dann nicht mehr mit voller Aufmerksamkeit und Kreativität angegangen, sondern schematisiert und automatisch.
Zugleich zeigt sich, dass Pausen, die länger als 10 Minuten dauern, eine neue Einarbeitung erfordern. Man hat sich zu sehr vom Problem “entfernt”, um noch nahtlos anschließen zu können. Gleiches gilt für Pausen, die nicht gezielt zur geistigen und körperlichen Erholung genutzt werden und in deren Verlauf zu viele neue Inputs auf uns einströmen.
Die Pausen sollten genutzt werden, um sich zu erfrischen, frische Luft zu tanken, sich zu bewegen und die Glieder und Gelenke von der meist sitzenden Tätigkeit zu entlasten und den Kopf wieder frei zu bekommen. Daher bietet sich ein kurzer Spaziergang an, zumindest aber ein kurzer Ortswechsel, ein paar tiefe Atemzüge am offenen Fenster und einige Stretchingübungen.

Schlafen Sie gut
[10.04.2012]
Als Erwachsene schlafen wir etwa 6 bis 8 Stunden pro Nacht. Danach sollten wir uns ausgeruht und fit für den nächsten Tag fühlen. Aber mancher fühlt sich trotzdem am Morgen wie gerädert.
Der Moment, in dem wir am Morgen wach werden, beeinflusst erheblich unseren gesamten Tagesablauf. Nicht umsonst heißt es: „Der ist wohl mit dem falschen Bein zuerst aufgestanden“ oder „Der hat wohl schlecht geschlafen“. Wer keinen erholsamen Schlaf hatte, ist häufig schlecht gelaunt, weniger leistungsfähig und fühlt sich matt. Die Gründe dafür können vielfältiger Natur sein und reichen von kleinen Ursachen, die leicht behoben werden können, bis zu medizinischen Problemen, die einer genauen Untersuchung und Behandlung bedürfen.
Fühlen Sie sich häufig unausgeruht, gehen aber davon aus, dass keine medizinischen Gründe vorliegen? Dann haben wir ein paar Tipps für einen erholsamen Schlaf:
- Der Mensch ist ein Gewohnheitstier: Störungen im Tag- Nacht-Rhythmus sorgen dafür, dass wir unruhiger schlafen. Das merken Sie beispielsweise auch im Urlaub. Sorgen Sie also für Routine: Gehen Sie immer um die gleiche Zeit ins Bett, gewöhnen Sie sich Rituale an - der Körper dankt es Ihnen.
- Sorgen Sie für Komfort und Bequemlichkeit: Eine durchgelegene, zu harte oder zu weiche Matratze, zu warmes oder zu kaltes Bettzeug, zu viel Lärm oder Umgebungslicht sind typische Gründe dafür, dass man „wie gerädert“ aufwacht. Auch in der Matratzentechnik hat sich eine Menge getan. Wie alt ist Ihre Matratze? Vielleicht wäre es Zeit, sich einmal nach einer neuen umzuschauen?
- Wie man sich bettet ... gilt in besonderem Maße auch für das Kopfkissen: Achten Sie darauf, ob Sie sich morgens verspannt fühlen und Ihnen der Nacken oder der Rücken weh tut: Das kann ein deutliches Zeichen dafür sein, dass Ihr Kopfkissen nicht optimal ist. Auch wenn es am Morgen total verknüllt ist, ist das ein sicheres Zeichen dafür, dass es ausgetauscht gehört.
- Wohltemperiert: Auch die Raumtemperatur ist wichtig. Ist es zu kalt, dann fühlt man sich unbehaglich. Kalte Füße sind besonders unangenehm. Ist es zu warm, dann schwitzt man und alles klebt am Körper. Dabei ist es individuell unterschiedlich, welche Temperatur man in der Nacht bevorzugt ... was ein Problem für Paare darstellen kann.
- Apropos Partner: Wenn der Partner schnarcht oder in den Nacht viermal zur Toilette wandert, gewöhnt man sich zwar irgendwann daran. Das man nicht mehr davon aufwacht bedeutet aber nicht, dass es den eigenen Schlaf nicht negativ beeinflussen kann. Notfalls sollte man getrennte Schlafbereiche zumindest einmal austesten.
- Keine körperlichen Belastungen direkt vor der Bettruhe: ob opulentes Mahl, ausschweifender Alkoholgenuss oder anstrengende körperliche Betätigung - all diese Aktivitäten sorgen dafür, dass unser Körper erstmal etwas anderes zu tun hat als für erholsamen Schlaf zu sorgen. Besser ist es, die letzten 30 bis 60 Minuten vor dem Zubettgehen ruhig zu verbringen und den Tag ausklingen zu lassen.
- Grübeleien und Albträume: Wer den Tag nicht loslassen kann und ständig seinen Gedanken nachhängt, findet nur schwer zur Ruhe. Unterschwellige Ängste, Unglücklichsein und Unzufriedenheit mit bestehenden Situationen sind separate Probleme, denen Sie nachgehen und deren Ursachen Sie beseitigen müssen. Auch sich wiederholende Albträume können auf unterschwellige Probleme hindeuten - gehen Sie auf Ursachenforschung!
- Einschlafhilfen: angenehme Gerüche, eine heiße Milch, ein wärmendes Körnerkissen oder die gute alte Wärmfläsche und leise Musik können als kleine Hausmittelchen dienen, um den Einschlafprozess angenehmer zu gestalten. Und sogar ermüdende repetitive Tätigkeiten wie Schäfchenzählen helfen manchem.
- Richtig Wachwerden: Selbst wenn der Schlaf eigentlich erholsam war, kann alles zunichte gemacht werden, wenn man unsanft im falschen Moment geweckt wird. Wer seinen Wecker auf den letztmöglichen Zeitpunkt stellt, beginnt den Tag automatisch mit Hektik. Und wer mitten im schönsten Traum urplötzlich durch den Lärm der Müllabfuhr geweckt wird, beginnt den Tag auch nicht besonders wohlgelaunt. Es gibt Wecker, die versuchen, die Schlafphasen zu überwachen, und dann nicht zu einer festen Uhrzeit wecken, sondern in einem festgelegten Zeitfenster dann, wenn eine für das Aufwachen besonders geeignete Schlafphase eintritt. Sogar für Smartphones gibt es entsprechende Apps: Das Smartphone wird dazu ins Bett gelegt oder am Arm getragen, Sensoren überwachen die Schlafaktivitäten und das Wecken erfolgt dann weniger „brutal“. Es lohnt sich, einmal eine solche App für eine Woche auszuprobieren.
(Übrigens: Tabletten und andere medizinische Einschlafhilfen sollten Sie nur nach ärztlicher Anweisung und nur in Ausnahmefällen nutzen. Und das Glas Wein oder Bier macht zwar müde, ist aber in der Summe für einen erholsamen Schlaf eher kontraproduktiv.)
Schlafen Sie gut!

Mieten statt kaufen, verschenken statt horten
[05.03.2012]
Wie wichtig ist Ihnen eigentlich Eigentum? Eigentum verpflichtet, sagt das Sprichwort. Und tatsächlich kann unser Besitz manchmal auch zur Belastung werden. Grund genug, sich einmal Alternativen vor Augen zu führen.
In unserer Gesellschaft ist Eigentum noch immer die angesehenste Form von Besitz. Doch tatsächlich lohnt es sich bei manchen Dingen kaum, sie wirklich zu kaufen und so dauerhaft zu besitzen - im Gegenteil: Dadurch entstehen nur zusätzliche Kosten und irgendwann Entsorgungsprobleme.
Daher sollte man sehr genau überprüfen, ob nicht eine temporäre Miete bzw. eine Ausleihe die günstigere Variante ist. Günstiger bedeutet hier nicht nur finanziell vorteilhaft, sondern auch vorteilhaft für die Umwelt. Und man tut etwas für das eigene Gewissen: Man darf sich besser fühlen.
Bücher beispielsweise kauft man häufig, um sie nur ein einziges Mal zu lesen (wenn überhaupt) - da macht die Ausleihe aus der Bibliothek durchaus Sinn.
Oder das Auto, das die meiste Zeit eigentlich nicht gebraucht würde, aber deshalb genutzt wird, weil es nun mal vorhanden ist und eh Versicherungs- und Reparaturkosten verschlingt. Stattdessen bei Bedarf auf einen Mietwagen auszuweichen und ansonsten öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen, würde nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt schonen.
Aber auch bei anderen Produkten, bei denen eventuell eine Miete/Ausleihe nicht unmittelbar möglich ist, sollte man sich fragen, wie lange der Besitz sinnvoll ist. Statt stapelweise Computerspiele zu horten, kann man ältere Versionen gebraucht verkaufen. Gleiches gilt für Elektronikgeräte, Bücher, Videos und vieles mehr. Nicht nur, dass so ein paar Euro verdient werden können: Vor allem werden die Produkte einer weiteren Nutzung zugeführt - und es ist sogar befreiend, all das ungenutzte Zeug loszuwerden, das sich in Schubladen, in Schränken und im Keller stapelt.
Leider ist der Aufwand, gebrauchte Produkte wieder zu verkaufen, oft unverhältnismäßig hoch. Zwar gibt es immer mehr Ankäufer, die auch zum Festpreis ankaufen, aber in Eigenregie kann es ansonsten schnell unrentabel werden. Halten Sie daher auch Ausschau nach lokalen Tauschbörsen und Flohmärkten, die von Städten, Gemeinden und Kirchen organisiert werden.
Letztlich bleibt die Möglichkeit, nicht mehr benötigte, aber funktionsfähige Produkte zu verschenken, statt sie in den Müll zu geben oder ewig zu horten. Und auch das ist wieder etwas, das Ihrem eigenen Wohlbefinden entgegenkommt: Einerseits befreien Sie sich selbst von Dingen, die für Sie nur noch Ballast sind, zum anderen bereiten Sie anderen dadurch auch noch eine Freude, die mit diesen Dingen noch etwas anfangen können. (Allerdings ist das kein Aufruf zur Zwangsbeglückung Ihrer Verwandten, Freunde und Nachbarn…)

Konsument oder Produzent?
[06.02.2012]
Fühlen Sie sich am Ende eines Tages häufig ausgepowert und fragen sich, was Ihrem Leben fehlen könnte? Der folgende Tipp hilft, die Ursachen zu erforschen und zu beseitigen.
Die meisten Menschen in unserer westlichen Gesellschaft verbringen den größten Teil ihrer Zeit, indem sie Dinge oder Informationen konsumieren. Das können Sie an Ihrem eigenen Freizeitverhalten gut beobachten: Fernsehen? Konsum. Lesen? Konsum. Essen gehen? Konsum. Kino? … Sie verstehen das Prinzip.
Selbst Internet, Facebook und Co. fallen größtenteils unter Konsum. Doch wir sind im tiefsten Inneren noch immer Urzeitmenschen. Und damals hing das Überleben nicht vom Konsum ab, sondern vom erfolgreichen Produzieren.
Etwas erfolgreich zu produzieren gibt uns echte Befriedigung. Das kann der selbstgebackene Muffin sein, das selbstgezogene Gemüse aus dem Garten, ja sogar der pflegeleichte Kaktus auf dem Fensterbrett.
Es gibt zahllose Gelegenheiten, vom passiven Konsumenten zum aktiven Produzenten zu werden: Töpfern Sie eine Vase, schreiben Sie eine Geschichte … oder schließen Sie einfach eine Aufgabe erfolgreich ab! Auch Aufräumen “produziert” etwas - einen leeren, sauberen Schreibtisch.
Das Abschließen einer offenen Aufgabe ist dann befriedigend, wenn wir das Resultat - das Produkt - wahrnehmen und schätzen. Geht es aber nur darum, die Aktivität um ihrer selbst Willen zu beenden, dann gibt es zwar ein kurzes Hochgefühl, die wirkliche Befriedigung aber bleibt aus. Das ist beispielsweise der Grund, warum viele bei ihrer sportlichen Betätigung nur einen kurzen Adrenalinschub verspüren, letztlich aber die wahre Befriedigung ausbleibt: Es fehlt ihnen ein Ziel, ein Resultat, ein Produkt, dem sie sich mit jedem Schritt näher fühlen. Und so ist man am Ende ausgepowert, aber nicht befriedigt - es bleibt bei Aktivität, nicht Produktivität.
Mit diesem Wissen können Sie Ihr Leben gezielt verbessern: Es geht darum, jedem Tag den eigenen Fingerabdruck aufzudrücken, etwas Individuelles zu schaffen. Achten Sie darauf, wann Sie passiv konsumieren und wann Sie zum Produzenten werden. Bauen Sie diese Phasen des “Produzierens” gezielt aus. Und beginnen Sie jeden Tag damit, dass Sie mindestens zwei produktive Phasen erfolgreich abschließen. Ihre Zufriedenheit und Ihre Lebensenergie werden es Ihnen danken.

Stress im Griff
[02.01.2012]
Stress entsteht aus vielen Gründen: Zeitmangel, hohe Anforderungen im Alltag, Probleme in der Familie, gesundheitliche Probleme. Meist ist es eine Kombination aus mehreren Faktoren. Nicht immer ist das ad hoc zu ändern.
Da hilft das Bewusstsein, dass auch kleine Schritte zum Ziel führen: Abends mal früher aus dem Büro und sich einen Bummel durch die Stadt gönnen, zwischendurch eine kleine Pause mit der Lieblingsmusik aus dem portablen CD-Player oder einfach mal spontan ins Kino.
Kostet alles nicht viel - und schon gar nicht viel Zeit. Doch: Jede Woche auch nur eine Stunde “Auszeit” ist auf ein Jahr hochgerechnet schon eine ganze Arbeitswoche ohne Stress! Ist das nicht verlockend?
Gerade der Jahresanfang ist gut geeignet, mit alten Gewohnheiten bewusst zu brechen. Welche Routinen haben sich bei Ihnen im vergangenen Jahr eingeschlichen, die Stress verursachen und Ihr Wohlbefinden beeinträchtigen? Versuchen Sie, mit kleinen Ansätzen - wie oben beschrieben - dagegen bewusst Kontrapunkte zu setzen.
Es ist einfacher, als Sie denken! Widerstehen Sie dem Impuls, sich einzureden, dass Sie es sich nicht leisten können, Ihre Verhaltensmuster zu verändern, weil dies oder jenes einfach von Ihnen erwartet wird: Durch die gezielte Stressbekämpfung werden Sie produktiver, umgänglicher, zufriedener. Und niemandem ist daran gelegen, dass Sie aufgrund von Stress weniger produktiv, weniger umgänglich oder weniger zufrieden sind!

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Wie moderne Einkäufer das Internet nutzen, Wien, Dipl.-BW Matthias Lassen
20.6.12Das Wesentliche aus Bilanz- und Gu V für Einkäufer, Wien, MMag. Martin Nußbaumer
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