:: Feel Good! ::

Denkanstöße und Tipps zur Verschönerung des Alltags


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Know Your Colors

[05.03.2010]

Farben beinflussen unsere StimmungMitte März, aber der Winter hat uns fest im Griff. Langsam schlägt die Kälte aufs Gemüt. Auch die Kollegen jammern: “Wenn doch bald Frühling wäre ...” - Ich habe mir den Frühling schon mal an den Schreibtisch geholt.

Kürzlich war ich - ganz unabsichtlich - in einem Laden für Wohn-Accessoires. Und dort wurde meine trübsinnige Winterstimmung kurzzeitig durch einen liebevoll dekorierten „Frühlingstisch“ aufgehellt: Es strahlte mir förmlich in frischen Grüntönen und sonnigem Gelb entgegen.

In solchen Momenten stellt man verblüfft fest, wie viel Einfluss Farben auf unsere Emotionen haben. Leider vergessen wir das häufig, so dass wir uns immer wieder mit den gleichen, langweiligen Gegenständen umgeben.

Mich hat das Erlebnis in dem Laden inspiriert - und es hat dazu geführt, dass ich mir ein neues Kaffeehäferl gegönnt habe: in Frühlingsfarben, mit einem netten Motiv. Ob Sie es glauben oder nicht: Derzeit erfreut es mich tagein, tagaus! Aber das war nicht das Einzige, das ich verändert habe: Derzeit benutze ich vor allem Textmarker in Gelb- und Grüntönen, ich habe meinen Desktop-Hintergrund auf dem PC mit einem neuen Motiv verziert und für zuhause habe ich mir ein freundliches Blümchen gegönnt.

Natürlich wirken Farben nicht auf jeden gleich stark. Vielleicht inspirieren Sie eher Gerüche oder Geräusche (Vogelgezwitscher für den Frühling?). Und vielleicht finden Sie es albern, irgend etwas an einer Kaffeetasse festzumachen. Wichtig ist, dass Sie herausfinden, was Sie inspiriert, Ihre Stimmung heben kann. Mein Prinzip lautet ab jetzt: „Know your colors!“ - wenn ich in ein paar Wochen bei über 30 Grad im Büro schwitze, werde ich wohl zu kühleren Blau- und Grüntönen wechseln und mir neue Motive suchen.

Es hilft. Versuchen Sie es doch mal!


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Erweitern Sie Ihren Horizont - und Ihre Bibliothek

[02.02.2010]

Eine ganze Welt in Ihrer HandViel zu selten blicken wir über den eigenen Tellerrand hinaus. Es fehlt uns an Zeit, Gelegenheit, Kreativität, Mut oder Möglichkeit. Dabei ist es ganz einfach, mal etwas Neues kennenzulernen. Zum Beispiel durch Bücher…

Unser Feel-Good-Tipp ist dieses Mal ganz simpel, aber dennoch spannend: Lassen Sie sich gute Bücher empfehlen!

Fragen Sie einfach Freunde, Bekannte, Arbeitskollegen oder auch Ihre Kinder nach deren Lieblingsbüchern. Lassen Sie sich aber nicht einfach nur Titel nennen, sondern bitten Sie darum, Ihnen kurz den Inhalt zu schildern. Und fragen Sie auch gezielt danach, womit Sie sich auch unbedingt mal beschäftigen sollten. Sie werden überrascht sein, was Ihnen da alles empfohlen wird. Und manchen Bekannten werden Sie gar in einem ganz neuen Licht sehen.

Sagt Ihnen eine Kurzbeschreibung zu, dann fragen Sie, ob Sie sich das Buch einmal ausleihen dürfen. Oder besorgen Sie es sich gleich für Ihre eigene Bibliothek.

Aber nicht vergessen: Nur ins Regal stellen gilt nicht!


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Ein Tag der Stille

[09.01.2010]

StilleUnsere Welt ist laut, furchtbar laut. Meist fällt uns das gar nicht auf, denn die Hintergrundgeräusche sind ständig da. Wie wäre es zur Abwechslung mal mit einem Tag der Stille?

Jetzt im Winter fällt es manchmal auf - wenn der Schnee kurzzeitig den Verkehr lahmlegt, eine eigenartige Stille die Stadt überfällt. Einzig der Schnee fällt - leise, unhörbar. Dann merken wir für einen Moment, dass etwas anders ist.

Aber normalerweise sind wir umgeben von Alltagslärm, vom plärrenden Radio, vom ständig laufenden TV, von den Hintergrundgeräuschen im Büro, den Zankereien der Kinder und dem ewig lärmenden Verkehr.

Wie wäre es mal mit einem selbstverordneten Tag der Ruhe und Stille? Kein Radio, kein Fernsehen, keine Musik. Keine unnötigen Gespräche. Nehmen Sie Ihre Mahlzeiten schweigend ein, bereiten Sie sie schweigend zu. Im Büro wird sich ein Tag der Stille kaum umsetzen lassen - nehmen Sie sich also das Wochenende. Und vereinbaren Sie doch mit der ganzen Familie, dass heute nicht gesprochen wird.

Mancher geht für eine solche Erfahrung ins Kloster. Aber Sie werden feststellen, dass Sie dies im Kleinen auch selbst inszenieren können. Und wenn Sie sich mit der ungewohnten Stille arrangiert haben, dann werden Sie auch feststellen, wie hilfreich und heilsam sie sein kann. Der Fokus liegt plötzlich auf anderen Dingen, Ablenkungen sind nicht vorhanden, plötzlich werden andere Dinge bedeutsam: Lesen, eine Kerzenflamme beobachten, vor dem Kamin meditieren.

Und man hört plötzlich auf sich selbst - die eigene Atmung, die Hektik oder Ruhe der eigenen Bewegungen. Haben Sie mal versucht, Geschirr abzuwaschen ohne lautes Klappern und sonstige Geräusche? Versuchen Sie es!

Gemeinsam schweigen kann eine ganz neue Erfahrung sein. Die Ruhe sorgt für Erholung. Und die hohe Kunst erlebt mancher dann, wenn ein solcher Tag in Stille gemeinsam mit dem Partner oder der Familie verbracht wird und man sich „blind“ versteht.

Wer die Kraft der Stille für sich entdeckt, der wird auch im Alltag versuchen, kleine Inseln der Ruhe zu schaffen. 15 Minuten am Arbeitsplatz ganz für sich und ohne Störungen können manchmal nicht nur erholsam sein, sondern den Blick schärfen und die Konzentration fördern.


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Blöde Kalendersprüche ... oder: von Problemen und Lösungen

[10.12.2009]

Jahresendzeit(stimmung)Der Jahreswechsel bringt für viele die immer gleichen Fragen und Probleme, die dann oft im immer gleichen Frust enden. Gelegenheit, sich mal darüber Gedanken zu machen, wie wir es vermeiden können, in die immer gleichen Fallen zu tappen.

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Zum Jahreswechsel hat man es wirklich nicht leicht: Man muss passende Geschenke finden, darf nur ja niemanden bevorzugen oder vernachlässigen, muss sich neue gute Vorsätze überlegen, Pflichtbesuche bei Familie und Freunden absolvieren (weil sich das so gehört), muss sich den Lieben widmen, und allein die Terminplanung ist eine Katastrophe. Das alles jedes Jahr aufs Neue. Und anstatt nach den Feiertagen dann erholt und glücklich zu sein, sind wir gefrustet, reif für einen Urlaub und froh, dass die Zeit endlich rum ist und wieder der Alltag beginnt.

Kommt Ihnen das bekannt vor? Das muss aber nicht so sein. Machen Sie es dieses Jahr doch einmal anders! Vor einiger Zeit hat mir mein Kalender geraten, man solle bei Problemen den Blick lieber auf die Lösungsmöglichkeiten als auf die Probleme richten. Altkluger Kalenderspruch? Nur, wenn man nicht bereit ist, die eigenen Handlungen zu hinterfragen und zu überdenken.

Fragen Sie sich konkret: „Was will ich erreichen? Welche Möglichkeiten habe ich, mein Ziel zu erreichen? Wie haben andere dieses Problem gelöst?“ Wenn Sie sich diese Fragen konkret in Bezug auf den Jahreswechsel und die Gestaltung der Feiertage stellen, dann werden Sie nach kurzer Zeit eine andere Einstellung zu den Problemen bekommen. Und der Blick auf die Lösungsmöglichkeiten wird Ihnen Ideen liefern, wie Sie die Tage sinnvoller und stressärmer gestalten können.

Vielleicht werden Sie nicht gleich alles umwerfen können - aber wenn es Ihnen gelingt, ein wenig mehr „quality time“ mit einzuplanen, dann wird der Frust am Ende diesmal nicht überwiegen. Und für das nächste Jahr können Sie sich noch mehr gestalterische Alternativen überlegen.

Lenken Sie Ihren Blick in eine andere Richtung: Weg von trübsinnigen Gedanken hin zu einer Lösung und einer zuversichtlichen Einstellung. Das Prinzip funktioniert nicht nur zum Jahreswechsel, sondern für alle Probleme, die uns plagen. Zumeist verrennen wir uns in eine Abwärtsspirale negativer Gedanken und Stimmungen. Lassen Sie das nicht zu: Richten Sie Ihren Blick auf die Lösungsmöglichkeiten, nicht auf die Probleme. Für ein besseres 2010 ... und darüber hinaus.


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Kampf der Herbstmüdigkeit

[08.11.2009]

dunkle Jahreszeit Der November ist für viele der düsterste Monat des Jahres. Das äußert sich auch darin, dass man sich müde und kraftlos fühlt. Eine einfache Übung kann helfen, wieder zu neuer Energie zu finden.

Nein, hier ist nicht die Rede von legalem oder illegalem Doping, von exzessivem Kaffeegebrauch oder Ähnlichem. Stattdessen brauchen Sie nur für ein paar Momente, Ihre Thymusdrüse zu aktivieren.

Ihre Thymusdrüse befindet sich etwa vier Fingerbreit unter Ihrer Halskuhle, in der Mitte des Brustkorbs. Und tatsächlich haben Mediziner herausgefunden, dass sie durch leichtes Klopfen aktiviert werden kann. Die Drüse produziert Stoffe, die bei der Immunabwehr eine wichtige Rolle spielen.

Indem Sie ein oder zwei Minuten leicht, aber regelmäßig mit den Fingerspitzen auf den Punkt auf Ihrem Brustkorb klopfen, unter dem sich die Thymusdrüse befindet, können Sie selbst dafür sorgen, dass sie Botenstoffe produziert, die Ihre Lebensgeister wecken und helfen, Mattheit und Müdigkeit zu überwinden.

Natürlich darf man keine Wunder erwarten, aber Sie werden schnell merken, wenn Sie die richtige Stelle gefunden haben. Und wenn Sie die Übung weitertreiben wollen, ist es nicht weit bis zu Tarzans Urschrei. (Aber Vorsicht: Erschrecken Sie die Kollegen nicht allzu sehr…)


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