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Begriffe aus der digitalen Welt


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Dark Pages, Invisible Pages

[30.11.2003]

Dark Pages (Dunkle Seiten) oder Invisible Pages (Unsichtbare Seiten) sind eine Möglichkeit, die Website des Unternehmens, aber auch das Intranet, für einen Krisenfall vorzubereiten. Dark Pages werden nur im Notfall freigeschaltet; solange dieser nicht eintritt, “schlummern” sie unsichtbar vor sich hin. Der mögliche Inhalt: Ansprechpersonen für die Presse, Angaben zu Hotlines, Verhaltensmaßregeln, laufende News über das Ereignis.

Einsatzmöglichkeiten zum Beispiel: Unfälle größeren Ausmaßes mit starkem Informationsbedürfnis der öffentlichkeit; Naturkatastrophen; wirtschaftliche Krisen wie drohende oder eingetretene Insolvenz; Rückholaktionen, die über die Medien kommuniziert werden, und vieles mehr.

Wichtig: Dark Pages sollten immer gewartet und aktualisiert werden, auch wenn man sie hoffentlich nie freischalten muss. Es muss klare Verantwortlichkeiten geben, wer die Seiten im Notfall freischalten darf bzw. das Freischalten veranlasst. Die auf den Dark Pages genannten Informationsstellen müssen darüber im Bilde sein, dass ihre Kontaktdaten auf diese Weise veröffentlicht werden. Solche Seiten sind nicht nur für Unternehmen, sondern auch für Gemeinden und Organisationen ein sinnvolles, wenn auch sehr wenig bekanntes Instrument der Online-PR.


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CSS - Cascading Stylesheet

[30.10.2003]

Websites werden mit der Auszeichnungssprache HTML - Hypertext Markup Language - erstellt. Der Nachteil: Formatierungen wie Schriftart, Schriftgröße, Schriftfarbe, Hintergrundgrafik, Spaltenlayout etc. müssen dort definiert werden, wo sie dann erscheinen. änderungen müssen an jeder Stelle vorgenommen werden, an der ein spezielles Merkmal auftaucht. Bei umfangreichen Webauftritten ein eher mühseliges Unterfangen.

Abhilfe schuf hier die Entwicklung von Formatvorlagen, die alle typografischen Informationen enthalten. Diese Formatvorlagen werden im Webdesign Stylesheets bzw. Cascading Stylesheets (CSS) genannt. Text und Layout sind getrennt, Formatierungsmerkmale werden nur einmal zentral definiert. änderungen in der Formatierung müssen nur noch einmal angegeben werden und wirken sich auf das gesamte Dokument aus - ähnlich der Funktion der Druckformatvorlagen in einer Textverarbeitung.

Für das Webdesign bringt diese viele Vorteile: änderungen können einfacher vorgenommen werden; es können mehrere Varianten einer Website angeboten werden, z.B. in unterschiedlicher Farbgebung oder mit unterschiedlichen Schriftgrößen, die die Besucher der Website individuell per Mausklick auswählen können oder die vom Browser automatisch angewählt werden, je nachdem, ob man mit dem PC oder dem Handheld oder per Handy (WAP) surft.

Wie mit Hilfe der CSS-Technik verschiedene Gestaltungsvarianten von Websites angeboten werden können, sehen Sie auf www.webwriting.de/css-design/index.php - der Styleswitcher führt Ihnen die Auswirkung der Trennung von Inhalt und Layout vor - alles, was per Klick verändert wird, ist das Layout - durch Aufruf eines jeweils anderen CSS. Der Inhalt ist immer derselbe.

Infos zu CSS finden Sie z.B. auf folgenden Websites:

www.css-technik.de
www.drweb.de/csspraxis/index.shtml
www.selfhtml.teamone.de/css/index.htm


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Data Mining

[03.10.2003]

Data Mining ist die Analyse von Daten, um Gemeinsamkeiten und Zusammenhänge aufzuspüren. So werden zum Beispiel im Marketing Daten aus verschiedenen Quellen zusammengefasst (Data-Warehouse), um daraus mit bestimmten Methoden Wissen über Gesetzmäßigkeiten, z.B. im Konsumverhalten, zu gewinnen. Die Auswertung von Kassenbons bringt so zum Beispiel Erkenntnisse darüber, welche Produkte gehäuft mit anderen Produkten gemeinsam gekauft werden. Die Konsequenz daraus kann dann die entsprechende Platzierung im Supermarkt oder ein spezielles Produkt-Bundling sein.

Data Mining erfordert neben Know-how komplexe Auswertungssoftware und entsprechend leistungsfähige Hardware. Die Investionen lohnen sich also nur, wenn eine langfristige Strategie dahinter steht. Es gibt allerdings auch Anbieter, die “Datenschätze” heben und diese dann an Dritte verkaufen.

Einen guten Überblick über den Stand des Data Mining bietet dieser Artikel:
www.zdnet.de/itmanager/strategie/0,39023331,2138563,00.htm


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Weblog

[05.09.2003]

Weblog setzt sich zusammen aus Web für “World Wide Web” und Log für “Logbuch”. Ursprünglich dokumentierten Weblogs Surftipps und Links mit kurzen Beschreibungen zur persönlichen Nutzung. Doch bald verbreitete sich diese Methode der Dokumentation auch für die Veröffentlichung von Beobachtungen aus dem Alltag, zur Kommentierung von Nachrichten und Ereignissen sowie in unterschiedlichen Formen mehr oder weniger persönlicher Online-Tagebücher. Als Weblogs bezeichnet man die Form, in der publiziert wird, aber auch die Software, mit der man Weblogs führt.

Kennzeichen von Weblogs: Der neueste Artikel steht oben, trägt meist eine Datumsangabe und ist vielfach mit einem oder mehreren Links versehen. Weblog-Software ist flexibel in der Anwendung und sehr kostengünstig, daher eignet sie sich auch als schlankes Content Management System für Websites, für Intranet und Extranet, Online-Magazine und vieles mehr. Das Online-Magazin, in dem Sie gerade schmökern, wird zum Beispiel mit der Weblogsoftware Expression Engine von pMachine Inc. betrieben.

Weiterführende Informationen:
www.abseits.de/weblogs.html


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BMECat

[06.07.2003]

BMECat ist das Resultat einer vom Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) gestarteten Initiative zur Entwicklung eines Industriestandards für die elektronische Datenübertragung für elektronische Produktkataloge. Es können u.a. Bilder, Grafiken, technische Dokumente und Videodaten in die Kataloge eingebunden werden.

BMEcat beschränkt sich auf Produktdaten und bedarf einer Ergänzung für die übertragung von standardisierten Geschäftsdokumenten wie Auftrag, Auftragsbestätigung, Rechnung.

Dafür wurde openTRANS entwickelt, ein Standard, mit dem auf XML-Basis definierte elektronische Dokumente unter Einkäufern, Lieferanten und Marktplatzbetreibern ausgetauscht werden können.

Weiterführende Informationen:
www.bmecat.org
www.katalogmanager.de


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