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Begriffe aus der digitalen Welt
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Podcasting
[05.04.2005]Der Begriff Podcasting leitet sich ab vom englischen Wort “broadcasting” (etwa: “Senden” oder auch “Rundfunk”) und dem Namen des weit verbreiteten MP3-Players iPod.
Mit Podcasting bezeichnet man das Bereitstellen von selbst produzierten Audiodateien (Podcasts) über das Internet im MP3-Format als Anlage zu einem RSS-Feed. Diese Audiodateien können abonniert, automatisch heruntergeladen und auf den eigenen MP3-Player übertragen werden. So sind sie jederzeit abrufbereit.
Die meisten Podcasts orientieren sich im Format an Radioshows, die Qualität ist unterschiedlich. Immer häufiger aber entdecken auch (semi-)professionelle Anbieter das Medium für sich und produzieren interessante Audiosendungen zu unterschiedlichsten Themen, die oft auch Experten-Interviews umfassen.
Der Vorteil des Konzepts: Auch Nischenanbieter können ohne großen technischen Aufwand professionelle Podcasts produzieren und für ihre Zielgruppe bereitstellen.
Über spezielle Suchmaschinen wie podrazor.com, www.blogdigger.com/media/ oder feedster.tv kann gezielt nach Podcasts gesucht werden.

SITB
[07.03.2005]SITB ist die Abkürzung für “Search Inside the Book”, eine Funktion, die die Online-Buchhandlung Amazon.com anbietet. User können in digitalen Versionen von Büchern blättern und auch nach Begriffen suchen. Wer ein Amazon-Kundenkonto besitzt, kann auf diese Weise pro Monat bis zu zwanzig Prozent eines Buches online lesen, nicht registrierten Lesern stehen das Inhaltsverzeichnis und Textproben zur Verfügung. Nun soll SITB auch für die deutsche Version von Amazon eingeführt werden, doch die Bereitschaft der Verlage, sich auf diesen Service einzulassen, ist nicht besonders hoch. Sie befürchten, dass die Möglichkeit, große Teile der Bücher digital durchblättern zu können, die Verkäufe hemmen könnte. Auch sind diverse nutzungsrechtliche Fragen nicht geklärt.

Wiki
[07.02.2005]Wikis, WikiWikis oder WikiWebs sind Seitensammlungen im World Wide Web; die Wiki-Software ähnelt einem Content-Management-System. Der Begriff Wiki ist vom Hawaiianischen "wikiwiki" abgeleitet und heißt so viel wie "schnell". Wikis sind also dementsprechend schnell und - wenn man das Prinzip einmal verstanden hat - technisch einfach zu erstellende Webseiten. Die einzelnen Beiträge sind durch Hyperlinks verbunden. Das Besondere an Wikis: Die Inhalte können von den Benutzern nicht nur, wie im Web üblich, gelesen, sondern auch gleich online verändert werden. Das umfassendste Webprojekt, das auf Wiki-Basis funktioniert, ist die Online-Enzyklopädie Wikipedia. Wikis eignen sich aber auch sehr gut für Intranets oder den Einsatz im Projektmanagement, zum Beispiel zur gemeinschaftlichen Erstellung von Projektdokumentationen.
Informationen zu Wikis:
www.tzwaen.com/publikationen/wikis-eine-einfuehrung/
http://de.wikipedia.org/wiki/Wiki

Location Based Services
[08.01.2005]“Location Based Services” (LBS) - also standortbezogene Dienste - sind Dienste, die über Mobilfunktechnologie genutzt werden können, zum Beispiel mit dem Handy. Das eingeschaltete Mobiltelefon steht mit einer Basisstation in Verbindung und kann daher innerhalb eines bestimmten Bereiches, der sog. Funkzelle, geortet werden. Anhand der Koordinaten können nun spezielle Informationen mit dem Handy ausgetauscht werden, die sich auf den Standort beziehen. Dies können Reiseinformationen wie Stadtpläne und Restauranttipps, Bankomatfinder, Verkehrsinformationen etc. sein. Im Notfall lässt sich die hilfsbedürftige Person leicht finden, oder per Friends-Tracking (Buddy-Finder) lässt sich anzeigen, welche Freunde sich gerade in der Nähe aufhalten. - So praktisch manche Anwendungen auch sind, dürfen Fragen des Datenschutzes dabei jedoch nicht außer Acht gelassen werden. Wobei wesentliche Fragen sind, welche Bewegungsdaten des Nutzers aufgezeichnet werden dürfen oder welche Form von Marketing über LBS betrieben werden darf, z.B. über werbliche SMS, die automatisch kommen, sobald der Nutzer sich in der entsprechenden Funkzelle aufhält.
Weitere Informationen:
www.ecin.de/spotlight/2004/01/14/06614/
www.ecin.de/news/2004/03/24/06892/

Firefox
[09.12.2004]Firefox ist ein frei verfügbarer Webbrowser, der sich als schnellere, schlankere und sicherere Alternative zu Produkten wie dem “Internet Explorer” von Microsoft positioniert. Das Surfen wird durch so genanntes Tabbed Browsing erleichtert (Reiter statt mehrerer Browserfenster), es gibt verschiedene Erweiterungen wie Werbeblocker, Pop-Up-Blocker und Sicherheitsfeatures. Außerdem kann das Erscheinungsbild des Firefox an den persönlichen Geschmack angepasst werden.
Der Firefox-Browser hat in sehr kurzer Zeit große Verbreitung gefunden, was durch zahlreiche Informationsangebote im Web, die auch Einsteigern in diese neue Software den Gebrauch erleichtern, gefördert wird.
Links:
Firefox - mit Download-Möglichkeit
www.mozilla-europe.org/de/products/firefox/
Sehr gute Einführung in 11 Schritten (nicht nur) für Einsteiger
http://segert.net/firefox-anleitung/
Zur interessanten Geschichte des Firefox
http://de.wikipedia.org/wiki/Firefox

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