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Begriffe aus der digitalen Welt


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Web 2.0

[06.11.2005]

Der Begriff “Web 2.0” umschreibt die Veränderung des World Wide Web von einer Sammlung mehr oder weniger statischer Websites hin zu einer Gesamtplattform, auf der den Nutzern Dienste und Anwendungen zur Verfügung stehen, deren Grenzen untereinander immer mehr verschwimmen. Die Tendenz geht zum Beispiel dahin, Daten mehr und mehr auf (Web-)Server auszulagern und auf den PCs der Anwender über schlanke Anwendungen, im besten Falle den Internetbrowser, verfügbar und bearbeitbar zu machen, bzw. Daten in solchen Formaten zu speichern, die auf unterschiedlichen Plattformen dargestellt werden können (z.B. per XML). Für Verantwortliche im (E-)Procurement und im Supply-Chain-Management lohnt sich die Beschäftigung mit dem Begriff des Web 2.0 insofern, als Katalogmanagement, Purchasing, RFID-Anwendungen und vieles mehr künftig stark von diesen Entwicklungen geprägt sein werden.

Mehr zu Web 2.0 finden Sie in der Wikipedia.


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Single Login: Ein Masterkennwort für alle Fälle

[09.10.2005]

Vermutlich müssen auch Sie sich zahlreiche Online-Zugangsdaten merken: vom Webmailer über kosten- oder doch registrierungspflichtige Online-Angebote über Kundenaccounts für Webshops bis hin zum Online-Banking. Kaum jemand kann sich all diese Zugangsdaten merken ... und deswegen werden immer wieder die gleichen Passwörter verwendet. Das aber ist ein nicht zu unterschätzendes Sicherheitsrisiko. Single-Login schafft Abhilfe…

Die Idee: Sie nutzen ein zentrales Master-Kennwort, aus dem automatisch eigene (und jeweils unterschiedliche) Passwörter abhängig von dem Domainnamen des Online-Angebotes generiert werden. Diese erlauben keinen Rückschluss auf das Master-Kennwort - sollte also tatsächlich einmal eines der Passwörter komprimiert werden, so sind die restlichen Zugänge nicht in Gefahr. Und damit Sie sich die automatisch generierten Kennwörter nicht mehr merken müssen, übernimmt ein Tool für den Webbrowser die Verwaltung.

Mittlerweile gibt es zahlreiche solcher Tools, wie passwordmaker.org oder labs.zarate.org/passwd/, die von Online-Generatoren über lokal speicherbare Webseiten bis hin zu Bookmarklets und Plugins für Firefox und Mozilla reichen. Einige Tools haben umfangreiche Einstellmöglichkeiten und sind in der Lage, die Login- und Passwortfelder bei erneutem Besuch einer Seite automatisch auszufüllen. Dazu wird dann nur das Master-Kennwort abgefragt. Nicht nur nützlich, sondern auch noch förderlich für die Sicherheit. Allerdings: Die verschiedenen Tools sind nicht miteinander kompatibel - erzeugen also unterschiedliche Passwörter aus einem Master-Kennwort. Bleiben Sie daher dem einmal gewählten Tool treu und testen Sie zunächst, ob es mit Ihrem Browser und Ihren Nutzungsgewohnheiten “kompatibel” ist.


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Captcha

[09.07.2005]

Captcha ist die Abkürzung für Completely Automated Public Turing-Test to Tell Computers and Humans Apart, was so viel bedeutet wie: vollautomatischer öffentlicher Turing-Test, um Computer und Menschen zu unterscheiden. Eine typische Form eines Captcha ist die Abbildung einer Zeichenfolge, häufig auch in optisch verzerrter Form. Möchte jemand einen Beitrag in einem Forum posten oder sich bei einem Dienst wie zum Beispiel Yahoo! registrieren, wird er aufgefordert, die Zeichenfolge abzuschreiben. Das soll sicherstellen, dass ein Mensch sich anmeldet und nicht eine Software, die zum Beispiel “Spam”, also Werbung, im Forum hinterlassen möchte.

Beispiele von Captchas und weitere Informationen dazu finden Sie unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Captcha


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Seekport

[11.06.2005]

Seekport ist eine Suchmaschine - und eine interessante Alternative zu Google, wenn es um national eingeschränkte Suchanfragen geht. Zur Eingrenzung von Ergebnissen kann für die Suche das gewünschte Themengebiet mit ausgewählt werden. Eine bequeme Hilfe erläutert die Suchmethodik. Die Ergebnisse sind frei von Werbung und “Suchmaschinenspam”, die Darstellung ist übersichtlich. Ein netter Gag ist “Liveseek”, das anzeigt, welche Begriffe aktuell gesucht wurden.

Derzeit stehen Suchmaschinen für Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Spanien zur Verfügung. Bis Ende 2005 sollen weitere europäische Ländersuchmaschinen dazukommen. Seekport, seit Mitte 2004 aktiv, ist noch ein Geheimtipp unter den Suchmaschinen, es lohnt sich, die Weiterentwicklung zu verfolgen - und die Adresse in den Favoriten (Bookmarks) abzulegen!

http://www.seekport.de


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Tagging

[08.05.2005]

Tagging (engl. tag = Label, Schild, Etikett) ist ein Verfahren zur systematischen - elektronischen - Verschlagwortung von Inhalten mit bestimmten Schlüsselwörtern, zum Beispiel von Inhalten auf Websites und in Weblogs. Das Prinzip beruht darauf, dass viele Nutzer die gleichen Tags verwenden und man einen Zugriff auf die Verschlagwortung aller Nutzer bekommt. So ist es möglich, gemeinschaftlich einen umfassenden Informationspool zu den Tag-Begriffen aufzubauen, wobei jeder Teilnehmer vom Tagging der anderen profitiert.

Beispiel aus dem Internet-Alltag: Online-Plattformen, in denen Mitglieder nach bestimmten Kriterien gesucht werden können (z.B. ehemalige/jetzige Firma, Ausbildungsstätten, Interessen); die Angaben werden dabei frei eingegeben und “getaggt”, also plattform-intern verlinkt. Klickt man dann auf diesen automatisch entstandenen Link, erscheinen alle Nutzer-Profile, in denen dieser Begriff vorkommt. Voraussetzung ist allerdings eine gewisse Disziplin der Nutzer bei der Wahl der Begriffe, damit das auch funktioniert (“Uni Wien”/“Universität Wien” wären demnach zwei verschiedene Tags).


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