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Begriffe aus der digitalen Welt
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E-Books, Teil 2: Formate
[07.11.2009]
„Elektronische Bücher“ sind in - auch wenn sie den Massenmarkt längst noch nicht erreicht haben und die vielbeschworene Ablösung des gedruckten Buchs keineswegs in Sichtweite ist. Im zweiten Teil geht es um den Lesestoff ...
Im ersten Teil haben wir uns mit E-Book-Readern und ihren unterschiedlichen Konzepten beschäftigt, diesmal dreht sich alles um den “Content”, wie es neudeutsch so schön heißt.
Es ist noch gar nicht so lange her, dass man mit dem Begriff “E-Book” schlicht eine Datei bezeichnete, die den Lesestoff in einem bestimmten Format enthält. Im einfachsten Fall eine PDF-, Text-, Word/RTF- oder auch HTML-Datei, die auf jedem PC oder PDA angezeigt werden konnte. Spezielle E-Book-Reader führten zu dieser Zeit schlicht ein Exotendasein.
Allerdings: Für die Content-Anbieter sind diese Dateiformate mit einigen Problemen behaftet. So lassen sich diese Dateien in der Regel problemlos kopieren und weitergeben. Einzig PDFs bieten schon seit Langem die Möglichkeit, DRM-Verfahren (Digital Rights Management) zu integrieren, die dafür sorgen, dass die Datei nur auf einem authorisierten Lesegerät angezeigt werden kann. PDF ist aber auch ein seitenbasiertes Format: Der Text ist so formatiert, dass er beispielsweise optimal auf eine DIN-A4- oder DIN-A5-Seite passt. Ein PDF, das für den Ausdruck auf DIN-A4 optimiert ist, beispielsweise auf einem iPhone zu lesen, ist daher ziemlich unbequem und führt zu ständigem horizontalen und vertikalen Scrollen (oder die Seite wird so verkleinert, dass nichts mehr zu erkennen ist). Zweifellos nicht perfekt.
Wesentlich besser für den Leser wäre ein Format, bei dem sich die Inhalte optimal an den jeweiligen Platz auf dem Bildschirm anpassen lassen - wobei Schriftgröße und -art, aber auch die Bildschirmfarben im Idealfall den eigenen Vorlieben angepasst werden könnten. Die Anbieter auf der anderen Seite wünschen sich Formate, die nicht nur die Weitergabe der Inhalte ausschließen, sondern möglichst auch den Leser an den Anbieter binden. So kann man auf dem Kindle bequem und drahtlos E-Books aus dem Amazon-Shop aufspielen, aber E-Books anderer Anbieter bleiben zunächst außen vor. Und auch andere Anbieter versuchen diesen Lock-in der Kunden.
Mit dem ePub-Format scheint sich mittlerweile zumindest ein Standard für E-Books herauszukristalisieren, bei dem der Content prinzipiell auf Readern unterschiedlicher Anbieter angezeigt werden kann - natürlich nur so lange, wie der jeweilige Reader auch für den erworbenen Inhalt authorisiert wurde.
Für die Zukunft zeichnet sich allerdings noch ein weiterer Trend ab: Warum sollten E-Books nur Text und Abbildungen beinhalten? Schon heute sind Links möglich, die auf weiterführende Informationen im Web verweisen oder auch buchintern oder -übergreifend funktionieren. Doch beispielsweise Vook.com geht ganz neue Wege und kombiniert klassische Buchinhalte mit multimedialen Bestandteilen wie Audio oder Video. In Zukunft könnten Fachbücher interaktive Formeln und Simulatoren enthalten und sich automatisch (z.B. über ein Abomodell) auf den neuesten Stand bringen. Bei einigen Kindle-Readern hat der Käufer die Wahl, sich den Inhalt vorlesen zu lassen (so der Content-Anbieter diese Option nicht gesperrt hat). Und interaktive Kochbücher könnten künftig Rezepte automatisch für die gewünschte Personenzahl berechnen, Shoppinglisten aufs Handy senden und sogar die Rezepte über eine Community-Plattform bewerten lassen und jederzeit um neue Adaptionsideen bereichern.
Mit solchen Möglichkeiten würden E-Books sich vollkommen unabhängig von den Limitationen gedruckter Bücher entwickeln können. Es ist auch nicht zu erwarten, dass E-Books das gedruckte Buch in der nächsten Zeit verdrängen könnten. Für Interessenten ist die Wahl aber aufgrund der mangelhaften Interoperabilität und den hohen Kosten für einen Reader schwierig. Wichtig kann beispielsweise sein, ob bereits vorliegende Inhalte (Manuals als PDF, vorhandene E-Book-Inhalte, Word/RTF-Dokumente ...) problemlos auf das Lesegerät übertragen werden können, inwieweit man sich an den Anbieter bindet oder ob das Gerät technischen Limitationen (nur Graustufen, geringe Auflösung ...) unterliegt und welche Folgekosten entstehen. Was passiert mit käuflich erworbenen Inhalten, wenn der Reader gestohlen wird oder defekt wird?
Der momentale Hype um E-Books und E-Book-Reader verschweigt, dass derzeit von den Kunden noch zahlreiche Zugeständnisse erforderlich sind, während die Anbieter versuchen, ihre Claims abzustecken. Einige geraten dabei in Goldgräberstimmung, während andere (vor allem der klassische Buchhandel) um ihre Pfründe fürchten. Interessenten müssen darauf achten, nicht den Kürzeren zu ziehen, obwohl E-Books erhebliche Vorteile bieten können.

E-Books, Teil 1: Hardware
[03.10.2009]
„Elektronische Bücher“ sind in - auch wenn sie den Massenmarkt längst noch nicht erreicht haben und die vielbeschworene Ablösung des gedruckten Buchs keineswegs in Sichtweite ist. Im ersten Teil geht es um die Lesegeräte ...
Auf den ersten Blick bedarf der Begriff E-Book, also die Kurzform von „electronic book“, nicht unbedingt einer langatmigen Erklärung: Klar, das sind doch diese elektronischen Bücher, von denen jeder spricht! Im Detail gibt es dann aber doch eine Menge Unklarheiten, denn was wirklich ein „elektronisches Buch“ ist und wie der Begriff verwendet werden sollte, darüber gehen die Meinungen auseinander.
Das fängt bereits damit an, dass einige mit dem Begriff das eigentliche Lesegerät, also genauer den E-Book-Reader, bezeichnen, andere den eigentlichen digitalen Lesestoff (unabhängig von dem zur Konsumation verwendeten Endgerät).
Neue Lesegeräte (Reader) werden mittlerweile von immer mehr Unternehmen in immer kürzerer Folge angekündigt. Das bekannteste Lesegerät ist vermutlich der Kindle von Amazon, der allerdings (wie andere Lesegeräte auch) seinen Weg nach Europa noch nicht gefunden hat. Der größte Nachteil des Kindle: Er versucht, den Leser an einen Anbieter für digitalen Lesestoff zu binden - in diesem Fall Amazon. Ein großer Vorteil: Er bezieht seinen Lesestoff auf Wunsch per eingebautem Mobilfunk-Modem - jederzeit, in Sekundenschnelle und für viele US-Bestseller für knapp 10 $ pro Buch (deutlich unter den empfohlenen Verkaufspreisen für die gedruckten Hardcover-Ausgaben).
Auch im österreichischen und deutschen Buchhandel werden mittlerweile E-Book-Reader verstärkt angeboten, zumeist ein Modell von Sony, das allerdings eigentlich technisch bereits überholt ist. Daneben gibt es mittlerweile eine Vielzahl spezieller Reader mit zum Teil gravierenden technischen Unterschieden, die weniger bekannt sind. Und alle 14 Tage wird ein neues Modell angekündigt.
Die Lesegeräte unterscheiden sich nicht nur in den Display-Größen:
- Viele spezielle Lesegeräte setzen auf die sogenannte E-Ink-Technologie. Sie erlaubt eine sehr kontrastreiche Darstellung der Seiten, ist extrem energiesparend (nur der Seitenwechsel benötigt Strom, allerdings ist er oft langsam und es kommt zu einem kurzen Bildschirmflackern) und das Display kann bequem in der Sonne abgelesen werden - allerdings können die Geräte nur wenige Graustufen darstellen, Animationen oder Videos können nicht flüssig wiedergegeben werden, es gibt zumeist keine intuitive Notizfunktion und diese Reader sind monofunktional - viel mehr als E-Books darauf zu lesen kann man mit ihnen nicht.
- Andere Reader setzen auf die gleichen Technologien, wie sie bei PDAs und Smartphones seit Jahren zum Einsatz kommen - nur die Displays sind ggf. größer. Vorteile sind beispielsweise die Möglichkeit, beliebige Farben und Animationen anzuzeigen oder zusätzliche Funktionen zu integrieren (es handelt sich um komplette Kleincomputer). Neuere Geräte setzen zudem oft auf eine Touchscreen-Bedienung, was das Blättern sehr komfortabel macht (wenn man sich nicht an Fingerabdrücken auf dem Display stört). Allerdings müssen diese Geräte wesentlich häufiger an die Steckdose, sie sind in der Sonne schlecht ablesbar, und bei multifunktionalen Geräten kann es durchaus passieren, dass der Wechsel zwischen geladenem E-Book, im Hintergrund geöffnetem Mailprogramm und zugleich eingehendem Handy-Anruf nicht immer intuitiv gelingt.
Und natürlich muss es nicht immer ein eigenes, neues Lesegerät sein: Digitale Inhalte lassen sich prinzipiell auch am vorhandenen PC, Notebook oder Smartphone lesen - allerdings selten wirklich bequem.
Fatal ist zudem, dass Sie nicht jeden Inhalt auf jedem Lesegerät nutzen können: inkompatible Dateiformate, DRM (Digital Rights Management) und eine begrenzte Schnittstellenauswahl machen es schwierig - und vielfach unmöglich -, Inhalte beliebig auszutauschen. Das kann im Extremfall sogar dazu führen, dass Ihre gekaufte Sammlung digitaler Inhalte bei Diebstahl oder Defekt des Readers nichts mehr wert ist.
Tatsächlich ist die Wahl des geeigneten Lesegerätes von vielen Faktoren abhängig: Lesen Sie so viel, dass sich der (noch hohe) Anschaffungspreis für einen speziellen Reader lohnt? Reicht Ihnen eine Graustufen-Darstellung? Welche Display-Größe benötigen Sie? Möchten Sie eigene Inhalte (z.B. firmeninterne PDFs, Word-Dokumente) anzeigen oder gar gearbeiten können? Nutzen Sie das Gerät häufig im Freien? Möchten Sie bequem Notizen zu dem Gelesenen notieren können? Wie wichtig ist Ihnen eine leistungsfähige Suchfunktion? Möchten Sie sich Texte vorlesen lassen können oder mit dem Gerät auch Hörbücher abspielen? Wollen Sie überhaupt ein zusätzliches Gerät mitschleppen, oder möchten Sie lieber ein (eventuell bereits vorhandenes) multifunktionales Gerät nutzen?
Viel Spaß bei der Zusammenstellung Ihrer Anforderungsliste!
Im nächsten Teil kümmern wir uns dann um die eigentlichen elektronischen Inhalte.

Microsoft Windows Se7en
[31.08.2009]
Im Oktober 2009 ist es soweit: Microsoft veröffentlicht den Nachfolger von Windows Vista. Zeit für Unternehmen, auf das neue Betriebssystem umzusteigen?
Der Start des neuen Betriebssystems hat in Europa schon für manche Irritation gesorgt. So sollte Microsoft Windows 7 aufgrund von Auflagen der EU-Behörden ohne den integrierten Webbrowser von Microsoft, den Internet Explorer, als „E“-Version erscheinen. Mittlerweile ist die Idee wieder vom Tisch - stattdessen soll der Anwender die Wahl bekommen, alternativ andere Webbrowser zu installieren. Und auch eine Sonderaktion, bei der einige Händler vorab ein limitiertes Kontingent der Version „Home Premium“ zum Sonderpreis anbieten durften, wurde zum Fiasko: Server brachen unter dem Ansturm zusammen und die wenigen verfügbaren Exemplare waren binnen weniger Minuten ausverkauft.
Der Hype um die Veröffentlichung von Windows 7 ist also groß, zumal viele darin den eigentlichen Nachfolger von Windows XP sehen und Vista eher als Rohrkrepierer gilt. Die für Unternehmen relevanten Versionen von Windows 7 werden eine virtualisierte XP-Maschine umfassen, die es erlaubt, alte, nicht mit Windows 7 kompatible Software in Windows 7 auszuführen.
Doch lohnt sich der Umstieg? Die Erfahrungen mit der frei zugänglichen RC-Version (Release Candidate) zeigen, dass Windows 7 performant arbeitet und nicht ganz so ressourcenhungrig ist wie Windows Vista. Hard- und Software, die unter Vista funktionierte, arbeitet auch unter Windows 7. Es gibt einige Neuerungen, die Taskleiste hat nützliche Zusatzfunktionen erhalten, es macht tatsächlich mehr Spaß, mit Windows 7 zu arbeiten als mit Vista oder gar Windows XP.
Für Unternehmen stellt sich allerdings die Frage, ob das ausreicht, um den Wechsel auf das neue Betriebssystem zu rechtfertigen. Gerade im Zeichen der Finanz- und Wirtschaftskrise ist der Spielraum für IT-Investitionen begrenzt. Und wo PCs mit Windows XP als einfache Bürorechner im Einsatz sind, die vier und mehr Jahre alt sind, stellt sich gleich die Frage, die gesamte Hardware irgendwann zu ersetzen. Auch wird der mögliche Produktivitätsgewinn zunächst dadurch erkauft, dass die Umstellung auf ein neues Betriebssystem aufwändig ist und sich die Nutzer dann zunächst umgewöhnen müssen. Ein Horrorszenario für viele IT-Abteilungen, die daher versuchen, den Umstellungszeitpunkt hinauszuzögern.
Hinzu kommt, dass die meisten PC-Arbeitsplätze heute genügend Performance bieten, der Umstieg von XP oder gar Vista auf Windows 7 daher nicht wirklich notwendig erscheint. Erst wenn der Support für Unternehmen für die älteren Versionen komplett eingestellt wird, ist ein Umstieg kaum zu vermeiden.
Zweifellos wird Windows 7 im Consumer-Bereich rasch Marktanteile gewinnen. Schon jetzt werden Vista-PCs mit kostenlosen Upgrades auf Windows 7 verkauft. Und genügend Interessenten stehen schon virtuell Schlange, den Händler jedes Windows 7-Sonderangebot aus den Händen zu reißen. Angekündigt ist ein „Family-Pack“ für 150 Euro, das 3 Lizenzen von Windows 7 Home Premium enthalten soll. Natürlich ebenfalls limitier: Serverabstürze und lange Gesichter nicht ausgeschlossen.
In Unternehmen aber wird sich Windows 7 voraussichtlich eher gemächlich etablieren, zumal auch die IT-Abteilungen erst einmal genügend Erfahrungen mit der neuen Version sammeln müssen.

Mashup
[30.06.2009]
Mashup (engl. “Verknüpfung”) steht für die Erstellung neuer Inhalte durch die nahtlose (Re-)Kombination bereits bestehender Inhalte.
Remix, Collage, Mashup - im “Mitmach”-Web 2.0 geht es nicht nur um die Erstellung nutzergenerierter Inhalte (user-generated content), sondern auch um die Verknüpfung vorhandener Inhalte zu neuen Konzepten. Mashups bedienen sich dabei unterschiedlichster Informationsquellen wie frei verfügbaren Bildarchiven, RSS-Feeds, Kartenmaterial (beispielsweise von http://maps.google.de), Audio- und Video-Portalen, Twitter und vielem mehr.
Die zum Einsatz kommenden Inhalte stammen nicht nur aus unterschiedlichen Quellen, sondern in der Regel auch von verschiedenen Nutzern, die zumeist gar nicht erfahren, dass sie mit ihren Inhalten zu einem Mashup beigetragen haben.
So könnte ein einfaches Mashup auf der Basis von Google Maps zu jedem beliebigen Ort Fotoarchive wie Flickr nach entsprechend bezeichneten bzw. getaggten Fotos durchsuchen, zeitgleich aus dem Microblogging-Dienst Twitter aktuelle Tweets importieren, die den Namen des jeweiligen Ortes enthalten, und zusätzlich noch den Wikipedia-Eintrag zum Ort anzeigen. Ein einfaches Mashup, denn hier würden die jeweiligen Quelldaten quasi unverändert übernommen und nur gemeinsam arrangiert angezeigt.
Bei komplexeren Mashups ist es aber auch durchaus möglich, die Inhalte zu verändern und ganz neu zu interpretieren, um so beispielsweise Kunstinstallationen zu erschaffen. So existieren beispielsweise Online-Anwendungen, die nach Eingabe einer beliebigen URL die angezeigten Inhalte adaptieren, mit zusätzlichen Links versehen und Modifikationen vornehmen, die für den Betrachter unter Umständen nicht mehr als solche wahrnehmbar sind.
Hier besteht auch die größte Gefahr von Mashups: Die derartige Nutzung der Inhalte ist nicht immer vom Urheber der Informationen gewünscht und in manchen Fällen auch nicht freigegeben.
Technisch möglich werden Mashups durch sogenannte APIs (Application Programming Interface). Diese Programmierschnittstellen erlauben es, die Inhalte und Services eines Webdienstes in externen Anwendungen zu nutzen. Die Suche nach passenden Informationen in Flickr, Twitter, YouTube und Co. erfolgt also vollautomatisch - und durch die clevere Verknüpfung der verschiedenen APIs und Dienste entstehen so neue Anwendungen, die die Inhalte dieser Dienste im Rahmen von Mashups “zweitverwerten”.

“Do you poken?” - Wer oder was ist Poken?
[20.05.2009]
Poken sind drahtlose, RFID-basierte, digitale Visitenkarten, mit denen der Besitzer seine Kontaktdaten austauschen kann ... vorausgesetzt, sein Gegenüber hat auch ein Poken.
Vielleicht kennen Sie das: Immer, wenn man mal eine Visitenkarte braucht, hat man gerade keine dabei. Oder die letzte hat schon Eselsohren. Und überhaupt: Was macht man eigentlich mit den Visitenkarten seines Gegenübers? Im Idealfall sammelt man alle irgendwo - im schlechtesten Fall landen sie in der Wäsche.
Die Firma Poken aus der Schweiz meint, mit den gleichnamigen Pokens die Lösung für den digitalen Nomaden gefunden zu haben. Eine Kreuzung aus Tamagotchi, RFID-Chip und USB-Stick soll künftig als digitale Visitenkarte dienen: Stolze Poken-Besitzer können ihre Pokens aneinander halten und auf Knopfdruck werden die auf dem Chip gespeicherten Kontaktdaten (genauer: die ID des Poken-Nutzers) per RFID ausgetauscht und auf dem USB-Stick gespeichert. Bis zu 64 Datensätze nimmt das Poken auf, bevor es per USB-Anschluss an den Computer muss. Dann werden die Daten über einen Online-Dienst abgeglichen und dort verwaltet.
Praktisch, da man so weder Visitenkarten benötigt noch die Daten von erhaltenen Visitenkarten händisch in digitale Form überführen muss - vorausgesetzt, das Gegenüber ist auch Poken-Nutzer. Und da die Pokens auffällige Plastikanstecker sind, kann man seinem Gegenüber auf Messen und anderen Veranstaltungen das auch rasch ansehen. Für die geschäftliche Nutzung ist allerdings die Gestaltung der Pokens und die Bindung an den Online-Dienst des Anbieters eher hinderlich - das Unternehmen arbeitet allerdings nach eigenem Bekunden bereits an Lösungen für die Unternehmensnutzung.

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